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Als vegan gekennzeichnete Kosmetik enthält keine Inhaltsstoffe, die von oder aus Tieren produziert werden. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass vegane Kosmetikprodukte gänzlich ohne Tierversuche hergestellt werden. Der Begriff vegan ist nicht geschützt oder durch den Gesetzgeber klar definiert. Auch wenn der vegane Menschenverstand Tierversuche für ein veganes Produkt klar ausschließt, ist dies in den Marketingabteilungen der Kosmetikunternehmen noch nicht unbedingt angekommen.

Weitere Infos: www.peta.de/naturkosmetik-vegan-tierversuchsfrei

Nivea und die Tierversuche

 

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Via: Animal´s Liberty

„Die Zeit vergeht – Der bittere Nachgeschmack der Tierversuche bleibt

Die Produkte von Nivea gehören zu den beliebtesten Deutschlands.
Doch die wenigsten Verbraucher wissen, dass Nivea nicht garantieren kann, dass die verwendeten Rohstoffe nicht am Tier getestet werden.
Aktuell schiebt das Nivea (Beiersdorf) auf die REACH-Verordnung. Ganz nach dem Motto: „Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.“
Aber mal im Ernst:
Gerade WEIL wir Inhaltsstoffe in unseren Produkten haben, die für den Menschen bedenklich sind, konnte es überhaupt zu einer solchen Verordnung kommen!
Die steigende Krankheiten- und Allergienrate brachte mit sich, dass Zigtausende alte Chemikalien, die vor 1981 auf den Markt gekommen sind, auf ihre möglichen Risiken für Mensch und Umwelt überprüft werden müssen. Seit 1981 werden neue Substanzen vor der Markteinführung nach einem bestimmten Muster getestet – durchweg in Tierversuchen. Mit REACH sollen auch die Altchemikalien diesem System angeglichen werden.
Doch Tierversuche WAREN und BLEIBEN der falsche Weg, um die Sicherheit der Menschen vor schädlichen Substanzen gewährleisten zu können. Nur eine sorgsame Auswertung bereits vorhandener, am Menschen gewonnener Daten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Reagenzglas-Methoden würden zu einer tatsächlichen Abschätzung der Risiken für Mensch und Umwelt führen.
Ein Teufelskreis – der kein Ende nehmen will.
Bis jetzt!
Denn wir Verbraucher haben die Macht, etwas zu verändern!
Indem wir Hersteller, die Rohstoffe immer noch testen lassen, boykottieren!
Lasst Nivea wissen, dass wir nicht länger hinnehmen, dass Tiere in Labors gequält werden. Und dass wir Produkte haben möchten, deren Inhaltsstoffe für den Menschen unbedenklich sind!“

Email: nivea@beiersdorf.com

Facebook: http://www.facebook.com/niveadeutschland

In unserer Datenbank findet ihr Alternativen zu den Produkten, deren Inhaltsstoffe immer noch getestet
werden:

www.animalsliberty.de/datenbank.php

Ist ein Ende der Tierversuche in Sicht? Lush Prize Conference in Berlin

 

Es gibt viele junge Wissenschaftler, die bereit sind die Augenbinde Der Tierversuchsindustrie abzunehmen und die alten schlechten Systeme abzulegen.

Heute Abend werden einige dieser mutigen Menschen den Lush Prize erhalten. SOKO Tierschutz gewann diesen Preis im Jahr 2015 für unsere Kampagne gegen die grausamen Tierversuche des MPI.

Es wird Zeit brauchen, aber wenn für etwas die Zeit gekommen ist, dann kann keine Lobbymacht der Welt, die Zukunft und das Ende des Leids auf Dauer verhindern.

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Affenversuch am Max-Planck-Institut · Drei Mitarbeiter angeklagt · Prozessauftakt am 7. Januar

 

Das gab es noch nie!

Drei Top Tier Experimentatoren wegen Tierquälerei an Affen vor Gericht.

Im Januar geht es los.

2013-2014 hatten wir undercover im MPI Tübingen gefilmt.
Drei Jahre Kampagne mit zahllosen Demos und Aktionen.

Einzigartige Erfolge:

-Neubau von Primatenlabor verhindert
-Tierversuchs Lobby Lügen enttarnt
-Primatenversuche beendet
-Experimentatoren vor Gericht

neckar-chronik.de

Affenversuch am Max-Planck-Institut · Drei Mitarbeiter angeklagt · Prozessauftakt am 7. Januar

Uni Bonn klagt, damit sie Mäusen weiterhin Drogen spritzen darf

 

Die Klage wurde vergangenen Mittwoch abgewiesen, das Verwaltungsgericht Köln bestätigte das Verbot für die Tierversuche. Somit handelt das Gericht im Sinne der Europäischen Tierversuchsrichtlinie: Diese besagt nämlich, dass Tierversuche zu Lehrzwecken nur dann durchgeführt werden sollen, wenn es keine tierfreien Alternativen gibt.

peta.de

Uni Bonn klagt, damit sie Mäusen weiterhin Drogen spritzen darf

Uni Bonn hat gegen ein Verbot der Umweltbehörde in NRW geklagt, damit…

 

KI und Tierversuche

Hoffnung für Versuchstiere durch Künstliche Intelligenz!

Gepostet von Tiere suchen ein Zuhause am Sonntag, 19. August 2018

Abstimmung im EU-Parlament zur Resolution „Weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetikprodukte“

 

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Am 03.05.2018 wurde im Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel über die Resolution „Weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetikprodukte“ abgestimmt, die von MdEP Stefan Eck und einigen anderen Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen initiiert worden war.

Die Resolution wurde mit 620 Stimmen angenommen! Das ist ein großartiges Ergebnis und alle Initiator*innen brachten ihre Freude nach der Abstimmung in einer Pressekonferenz zum Ausdruck und standen den Medien Rede und Antwort.

Die Abgeordneten, die gegen die Resolution stimmten:

EKR (Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer) =
Arne Gericke (Freie Wähler)

EFDD (Europa der Freiheit und der direkten Demokratie) =

David Coburn (UKIP), Jane Collins (UKIP), William The Earl of Dartmouth (UKIP), Nigel Farage (UKIP), Mike Hookem (UKIP), Robert Jaroslaw Iwaszkiesicz (Wolność), Patrick O’Flynn (UKIP), Margot Parker (UKIP), Julia Reid (UKIP)

ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) =

Michal Marusik (Kongres Nowej Prawicy), Stanislaw Zoltek (Kongres Nowej Prawicy)

Fraktionslose =

Dobromir Sosnierz (Wolność), Steven Woolfe (parteilos)

Die Abgeordneten, die sich enthielten:

EVP (Fraktion der Europäischen Volksparteien) =

Hermann Winkler (CDU)

ALDE (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) = Maria Teresa Gimenez Barbat (n.a.)

EKR = Marek Jurek (Prawica Rzeczypospolitej), Urszula Krupa (parteilos), Zbigniew Kuzmiuk (Prawo i Sprawiedliwość), Miroslaw Piotrowski (Niezależny), Valdemar Tomasevski (Lietuvos lenkų rinkimų akcija – Krikščioniškų šeimų sąjunga)

EFDD = Stuart Agnew (UKIP), Jonathan Arnott (UKIP), Jonathan Bullock (UKIP), James Carver (UKIP), Nathan Gill (UKIP), Jiri Payne (Strana svobodných občanů), Jill Seymor (UKIP)

ENF = Franz Obermayr (FPÖ)

GUE/NGL = Jaromir Kohlicek (Komunistická strana Čech a Moravy)

Fraktionslose = Konstantinos Papadakis (Communist Party of Greece), Sotirios Zarianopoulos (Communist Party of Greece)

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der Vertreter der sogenannten „Alternative für Deutschland“, der EU-Abgeordnete Jörg Meuthen, bei dieser wichtigen Abstimmung zwar anwesend war und über die anderen Themen auf der Tagesordnung abstimmte, gegen ein weltweites Verbot von Tierversuchen nicht votierte!

Wie es zu bewerten ist, wenn ein EU-Abgeordneter trotz Anwesenheit bei einer solchen Abstimmung bewusst nicht abstimmt, überlassen wir den Leserinnen und Lesern.

Allerdings muss man auch feststellen, dass, wer nicht abstimmt, obwohl er anwesend ist, es sich natürlich auch nicht mit der Tierversuchslobby „verscherzen“ kann…

Staatsanwaltschaft beantragt Geldstrafen gegen MPI Tierversuchsforscher wegen Tierquälerei

 

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Die Personen die zur Leitung der Tierversuche gehörten, hätten mehreren Affen länger anhaltende Leiden durch Unterlassen zugefügt und den Tatbestand der Tiermisshandlung erfüllt.

Foto:SOKO Tierschutz/Cruelty Free International

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BOHRLOCH IM KOPF – GRAUSAME QUAL DER TIERE
PETITION „STOPPT AFFENQUAL IN TÜBINGEN“
BITTE UNTERSCHREIBT UND TEILT – DANKE
STRAFBEFEHL GEGEN MITARBEITER VON TIERVERSUCHSLABOR WEGEN MISSHANDLUNG VON AFFEN

In Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null. Wir wollen erreichen, dass die Genehmigungen für diese Experimente nicht weiter verlängert werden. Bitte unterschreibt hierzu die unten verlinkte Petition und verbreitet sie weiter.

Tübingen: MPI-Mitarbeiter sollen Strafe zahlen wegen Misshandlung von Affen

Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich hoch erfreut darüber, dass das Amtsgericht Tübingen Strafbefehl gegen drei Mitarbeiter des MPI erlassen hat, weil sie Affen zu lange haben leiden lassen. Der Verein hatte vor drei Jahren Strafanzeige wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gestellt.

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche führt seit 2008 eine Kampagne gegen Hirnforschung an Affen an vier Instituten in Tübingen. Im Jahr 2014 geriet eines davon, das Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik, in die Schlagzeilen als Undercover-Aufnahmen veröffentlich wurden, die schwere Misshandlungen der Affen zeigten. Ein Tierpfleger der Organisationen SOKO Tierschutz und Cruelty Fee International hatte monatelang heimlich in dem Labor gefilmt. Ärzte gegen Tierversuche erstattete im Januar 2015 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Tübingen.

„Dass die Strafanzeige nicht wie üblich eingestellt wurde, sondern in einem Strafbefehl mündet, ist ein Meilenstein“, kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende der Ärztevereinigung. Strafanzeigen gegen Tierexperimentatoren würden so gut wie immer eingestellt, auch wenn noch so erdrückende Beweise für Straftatbestände vorliegen, weiß Gericke aus Erfahrung. Tierschutzdelikte im Bereich Tierversuche werden laut Ärzte gegen Tierversuche leider fast immer als Bagatellfälle abgetan. So wurde das Verfahren gegen Experimentatoren der Kerkhoff-Klinik Bad Nauheim, die jahrelang qualvolle nicht genehmigte Tierversuche an Mäusen und Schweinen durchgeführt haben, gegen Zahlung einer äußerst geringen Geldstrafe eingestellt, obwohl die Behörden über Jahre hinweg massive Tierschutzverstöße dokumentiert hatten.

„Die Nutznießer des tierexperimentellen Systems wollen der Öffentlichkeit weiß machen, dass die Tiere im typischen Versuch nicht leiden würden, dass sie nicht schlimmer als eine kleine Injektion beim Tierarzt seien. Das ist eine infame Lüge!“, erklärt Gericke. Dass nun drei Tierexperimentatoren, darunter der Bereichsleiter Nikos Logothetis, für ihre Taten bestraft werden sollen, zeigt, dass es selbst an einem renommierten Institut wie der Max-Planck-Gesellschaft zu strafbaren Handlungen kommt. Der Ärzteverein geht von einer enormen Dunkelziffer von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz in deutschen Laboren aus, die niemals zur Ahnung kommen, weil es keine unabhängigen Kontrollen gibt.

Weitere Infos zur Kampagne „Stoppt Affenqual in Tübingen“ und hier geht es auch zur Online-Petition:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/…/643-stoppt-affen…

Unterschriftenlisten als PDF:
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/…/u_liste_tuebinge…

Text: Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Fotos: Ärzte gegen Tierversuche e. V., Word Press, AESOP Projekt

VW Affenversuche

 

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Grausame Atem Gift Versuche sind in Deutschland Alltag
SOKO Tierschutz fordert ein Ende der Geheimhaltung

In Deutschland gelang es nur zweimal Einblicke in die verschlossene und von totaler Geheimhaltung gezeichnete Tierversuchsindustrie zu gelangen: Undercover im Giftigkeitstestlabor Covance in Münster und dem Max-Planck-Institut in Tübingen. Beide Recherchen zeigten eindeutig, dass grausame Tierversuche ohne Sinn eben kein Phänomen der USA oder des aktuellen VW-Skandals sind, sondern Alltag in Deutschland in dutzenden Tierversuchseinrichtungen.
Besonders in Deutschland gibt es zahllose so genannte CRO´s, Labore die sich auf Tierversuche im Auftrag, wie im aktuellen Fall, spezialisiert haben. Dort kann man Tierversuche nach Wunsch beauftragen. Der Kunde hat die Wahl der Qual: Gift in den Atemtrakt, unter die Haut, in die Blutbahn, den Magen oder in die Augen. Dabei besteht die freie Auswahl der Tierart, ob Affe, Hund, Maus oder Fisch jeden Alters vom Neugeborenen bis zu Tieren, die schon seit einem Jahrzehnt für die Versuche missbraucht werden.
Diese Einrichtungen führen an Standorten wie Münster, München oder Hamburg Tierversuche am Fließband durch und geben damit der Industrie, dem Militär oder auch Interessensvertretungen die Argumente um schadhafte Substanzen oder vermeintlich neue Präparate auf den Markt zu bringen. Die verheerende Bilanz der Tierstudien, die nicht nur in der Rücknahme zahlloser Präparate, sondern auch mit dem Tod und der Krankheit zehntausender Menschen jedes Jahr endet, bleibt weitgehend unerwähnt.

Diese Branche ist völlig außer Kontrolle, die Öffentlichkeit ist ausgesperrt. Die staatlichen Einrichtungen sind mit der Kontrolle völlig überfordert und die angeblichen „Ethikkomissionen“ sind von der Tierversuchsindustrie unterwandert und nicken eine fragwürdige Studie nach der nächsten ab. Bezeichnend ist, dass nicht einmal die Kontrolle von Rüstungsexporten in Deutschland dermaßen streng unter Geheimhaltung liegt, wie die der Tierversuche. Selbst die Mitglieder der Tierversuchskomissionen sind geheim.

SOKO Tierschutz fordert einen klaren Schritt zu Transparent, denn die Bürger haben ein Recht zu erfahren, welche Versuche gemacht werden, welche Folgen sie haben, und ob überhaupt verwertbare Ergebnisse erzielt werden. „Die Black Box Tierversuch muss geöffnet werden, denn nur mit öffentlicher Teilhabe ist es möglich diesen Fehlentwicklungen demokratisch zu begegnen und diese zu regulieren“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz, der selbst undercover in Tierversuchseinrichtungen war. Tierversuche sind sinnlos, gefährlich und teuer. SOKO Tierschutz fordert von der Politik endlich umzudenken und auf bereits existierende und effektive Alternativen zu setzen, anstatt sich jetzt auf peinliche Weise über etwas zu empören, dass in Deutschland ganz normaler Laboralltag ist.

Fotos: Friedrich Mülln/BUAV