LPT Mienenbüttel wird geschlossen. 50 Jahre Tierleid sind dort beendet! Wir haben es geschafft: Es ist ein beispielloser Erfolg für die Tiere!

 

Bild könnte enthalten: Hund, Text „SOKO Tierlabor geschlossen! 50 Jahre Leid beendet!“

SOKO Tierschutz

‼️ Eilmeldung ‼️
LPT Mienenbüttel wird geschlossen. 50 Jahre Tierleid sind dort beendet! Wir haben es geschafft: Es ist ein beispielloser Erfolg für die Tiere!

96 Hunde sind noch dort und kommen innerhalb der nächsten zwei Wochen aus dem Labor. Sie werden nicht als Versuchstiere weiterverkauft, sondern als Haustiere vermittelt. Es ist ein glückliches Ende für die überlebenden Hunde und Katzen. Für die Affen kam jede Rettung zu spät. Sie wurden an einen niederländischen Versuchstierhändler verkauft.

Hier die Pressemitteilung vom Landkreis Harburg:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

der Landkreis Harburg hat mit sofortiger Wirkung die Erlaubnis der LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) nach
§ 11 Abs. 1 Nr. 1 Buchstaben a) und b) Tierschutzgesetz am Standort in Mienenbüttel widerrufen. Nach gründlicher Prüfung kommt der Landkreis Harburg zu der Überzeugung, dass die Zuverlässigkeit des Betreibers nicht mehr gegeben ist.
Paragraph 11 Abs. 1 Nr. 1 Buchstaben a und b TierSchG regelt die Erlaubnis, Wirbeltiere, die dazu bestimmt sind, in Tierversuchen verwendet zu werden, oder deren Organe oder Gewebe dazu bestimmt sind, zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet zu werden, zu halten. Mit dem Widerruf wird der LPT diese Tierhaltung untersagt. Der LPT wird eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, um alle derzeit noch in der Tierversuchsanstalt lebenden Tiere – dabei handelt es sich um 96 Hunde – an geeignete Dritte abzugeben. Wie auch schon in den vergangenen Wochen geschehen, muss das Veterinäramt im Vorfeld über die Abgabe informiert werden und erhält Name und Adresse des neuen Halters. Insgesamt 49 Katzen und 80 Hunde wurden bereits an Tierschutzorganisationen und vereinzelt an Privatpersonen vermittelt.
Die LPT hat die Möglichkeit, rechtliche Schritte gegen den Widerruf einzuleiten. Eine Klage hätte jedoch keine aufschiebende Wirkung. Detailliertere Aussagen zur Begründung des Widerrufs können aufgrund der laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen nicht gemacht werden.
Im Anhang finden Sie eine entsprechende Pressemitteilung mit Bitte um Veröffentlichung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darüber hinaus vor dem Hintergrund der laufenden Verfahren nicht für Interviews und O-Töne zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Landkreis Harburg
Büro des Landrats /
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schloßplatz 6
21423 Winsen“


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SOKO Tierschutz

17.1.20

Pressemitteilung:

SOKO Tierschutz begrüßt konsequentes Vorgehen gegen das Tierversuchslabor LPT
Staat entzieht Todeslabor die Betriebserlaubnis

Hunde und Katzen kommen frei. Jetzt ist Hamburg und Kiel am Zug. Nach Aufdeckung von Tierquälerei, Manipulationen an Studien und den größten Protesten der deutschen Tierschutzgeschichte zieht das Land Niedersachsen den Schlussstrich. Die Bilder von verblutenden Hunden, Katzen im Müllsack und Gewalt gegen Affen schockierten die Menschen weltweit. Das Labor verlor heute die Betriebsgenehmigung, der Chef und Verantwortliche gilt als unzuverlässig. Verbliebene Tiere werden dem Tierschutz übergeben. „Ein einzigartiger Vorgang und ein fantastischer Erfolg des friedlichen Widerstandes gegen die grausamen und sinnlosen Tierversuche“, erklärt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Schon bisher konnten 50 Katzen und zahlreiche Hunde gerettet werden. Die letzten 96 Hunde werden in Kürze folgen. Für die Affen kam jede Rettung zu spät. Sie wurden an einen niederländischen Versuchstierhändler verkauft. Insgesamt werden gut 200 Tiere freikommen. Da das LAVES und der Landkreis Harburg seinen Job gemacht hat, liegt der Ball nun bei Schleswig-Holstein. Wir erwarten uns von den dortigen Behörden, die anderen zwei Tierversuchslabore des LPT in Neugraben (Hamburg) und Löhndorf (SH) ebenfalls zu schließen. Auch von dort berichteten ehemalige Mitarbeiter von Quälerei und manipulierten Studien. SOKO Tierschutz erstattete vor zwei Wochen Strafanzeige gegen die Verantwortlichen im LPT Labor in Schleswig-Holstein. Eine Zeugin berichtete, dass dort Kaninchen ohne Grund unter Todesqualen sterben mussten, weil die Betäubungsmittel nicht ausreichend verabreicht wurden und bei einer Studie die hohe Sterberate von Ratten durch die Substanz vertuscht wurde. Es kann nicht sein, dass jemand, der als Risiko für Mensch und Tier eingestuft wird, jetzt einige Kilometer weiter in Hamburg und Schleswig-Holstein auf die Tiere losgelassen wird, so der SOKO Tierschutz Sprecher.

Die Tierrechtsorganisation erwartet von der Politik eine Kehrtwende in Sachen Tierversuche. Denn die schrecklichen Zustände waren lange unentdeckt geblieben und das System Tierversuch mit allen Folgen für Mensch und Tier ist außer Kontrolle. „Wir fordern von der Politik die Kontrollen der Tierlabore massiv zu verstärken, nur noch Personal mit abgeschlossener Ausbildung zu erlauben und dass alle Versuche genehmigt werden müssen.“

Deutschland braucht einen klaren Fahrplan zum kurzfristigen Ausstieg aus den Tierversuchen. Tierversuche sind sinnlos, teuer, gefährlich und grausam. Bisher werden Tierlabore nur alle paar Jahre, häufig mit Voranmeldung kontrolliert und die umstrittenen Giftigkeitstest müssen nicht einmal überprüft oder im Einzelfall genehmigt werden.

https://www.presseportal.de/pm/110736/4494847

 

Tierversuche

Drei Millionen Tiere landen in Deutschland jährlich auf dem Versuchstisch; früher oder später sterben die meisten von ihnen – im Namen der Forschung. Zuletzt machen schwere Vorwürfe gegen ein Tierversuchslabor in Hamburg die Runde. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Wir fragen: Warum werden Versuchstiere in Deutschland nicht ausreichend geschützt?

Gepostet von Jäger & Sammler am Dienstag, 12. November 2019

TIERLEID FÜR UNSER WOHL?

Forschung ist wichtig. Klar! Aber ist es wirklich vertretbar Tiere für unser Wohl zu quälen? Wie weit darf Forschung gehen? Und brauchen wir überhaupt noch Tierversuche? Diesen Fragen geht Alina Schulz nach und nähert sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Gepostet von Y-Kollektiv am Donnerstag, 7. November 2019

Erfolg

 

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ENDLICH! 🙏👏
Nach fast einem Jahr unermüdlichem Einsatzes von PETA hat Pfizer zugesichert, diesen Test nie wieder durchzuführen oder zu finanzieren. Veröffentlichungen zufolge hatte das drittgrößte Pharmaunternehmen der Welt seit 1991 mindestens 1270 Mäuse und Ratten im Forced Swim Test eingesetzt.

Fordert JETZT weitere Unternehmen auf, diesen wegweisenden Beispielen zu folgen: www.PETA.de/forced-swim-test

Das Todeslabor von LPT vor Hamburg – Demo 19.10.19 und 16.11.19

Für alle die gerade auf 180 sind. Bitte anhören, dann nachdenken und dann bringen wir das zu Ende und zwar friedlich.

Wer denkt Gewalt wäre eine Lösung, der hat sich noch nie mit der Geschichte der Gewalt beschäftigt. Sie brachte immer nur Leid. Wir sind aber hier um das Leid zu beenden!

Für alle die gerade auf 180 sind. Bitte anhören, dann nachdenken und dann bringen wir das zu Ende und zwar friedlich.Wer denkt Gewalt wäre eine Lösung, der hat sich noch nie mit der Geschichte der Gewalt beschäftigt. Sie brachte immer nur Leid. Wir sind aber hier um das Leid zu beenden!

Gepostet von SOKO Tierschutz am Freitag, 22. November 2019

 

Link zur Veranstaltung:

https://www.facebook.com/events/1433173990178252/

 

Diesmal geht unsere Großdemo vor die Tore der Politikerinnen, die das Todeslabor dicht machen können. Wir werden viele sein, wir werden unüberhörbar sein und wir werden nicht aufhören, bevor die Hunde, Katzen, Affen, Kaninchen und alle Tiere am LPT nicht mehr leiden müssen. Tierversuche gehören abgeschafft!!!

12000 Gründe für die Demo am Samstag!

Gepostet von SOKO Tierschutz am Donnerstag, 14. November 2019

 

SOKO Tierschutz

Die neue SOKO Tierschutz Aufdeckung

Das Todeslabor vor Hamburg
Undercover im LPT

In diesem Labor werden Vergiftungsversuche and Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen durchgeführt.

SOKO Tierschutz und Cruelty Free International lüften jetzt den Schleier der absoluten Geheimhaltung, der jahrzehntelang über dieser Festung der Tierversuchsindustrie lag.

Tierversuche Abschaffen! LPT schliessen!

 

Das Leben und sterben der anderen – Hinter den Mauern des LPT –
The life and death of the others – behind the walls of the LPT

Was ihr hier seht ist weitgehend legal. Es ist Alltag, ein verborgener Alltag.
Lasst euch nicht täuschen, wenn man bei Behörden und in der Politik jetzt ankündigt dort und da etwas zu verbessern, die Rechtsbrüche abzustellen.
Denn diese Bilder werden erhalten bleiben, werden wieder Alltag werden und der Mantel der Geheimhaltung wird sich wieder senken.

NEIN.Lasst uns das Beenden.
Morgen Großdemo Neugraben 14.00

Alle Bilder: SOKO Tierschutz/Cruelty Free International

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mdr.de

Tierversuche in Deutschland: Tiere leiden, weil die Politik schläft | MDR.DE

 

projekte.sueddeutsche.de

Hinter Gittern

In kaum einem anderen Land der EU wird so viel an Tieren geforscht wie in…

 

Unsere Großdemo gegen das LPT gestern war mit rund 8000 Menschen die größte Tierschutz Demonstration der deutschen Geschichte.
Zur Mahnwache am Abend kamen 700 Menschen. Es war eindrucksvoll, mächtig und absolut friedlich.

Wir geben in Kürze die nächsten Aktionen und Demos bekannt. Lasst es uns gemeinsam zu Ende bringen.

LPT schließen! Tierversuche abschaffen!

 

aktuelles-aus-suederelbe.de

Teilnehmerzahl der Demo gegen Tierversuchslabor sprengt Erwartungen – Aktuelles aus Süderelbe

 

VIDEOS von der Demo:

Demo für mehr Tierschutz

In Hamburg-Neugraben haben laut Polizei mehr als 7.000 Menschen gegen ein Labor für Tierversuche demonstriert.

Gepostet von NDR Hamburg am Samstag, 19. Oktober 2019

Die Demo geht los, mit den ersten Reden für heute.

Gepostet von SOKO Tierschutz am Samstag, 19. Oktober 2019

Großdemo – LPT schließen, Tierversuche beenden.

Gepostet von SOKO Tierschutz am Samstag, 19. Oktober 2019

Gepostet von SOKO Tierschutz am Samstag, 19. Oktober 2019

Tausende

Gepostet von SOKO Tierschutz am Samstag, 19. Oktober 2019

Tierversuche gehören abgeschafft!!!

Gepostet von SOKO Tierschutz am Samstag, 19. Oktober 2019

 

stern.de

Affenforscherin Jane Goodall über Tierversuche bei LPT: „Nichts anderes als die Hölle auf Erden“

 

Noch nie wurde in 18 Tagen soviel gegen Tierversuche erreicht wie wir alle es geschafft haben!

Zum ersten Mal in fast 60 Jahren dürfen keine neuen Tierversuche gemacht werden. Das gilt für alle drei LPT Standorte. Das heißt keine neuen Studien. Kein neues Blutgeld der Pharma und Chemie Industrie.

Das LPT hat mehrere wichtige Kunden und Dienstleister verloren. Der Ruf des Unternehmens ist selbst in der Tierversuchsbranche ruiniert. Jeden Tag hat dieser Laden weniger Geld.

Das LPT hat keine neuen Tiere bestellt. Keine weiteren grauenvollen Transporte rund um die Welt. Die grausamsten Käfige mussten entsorgt werden.

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln auf Hochtouren. Zahlreiche Strafanzeigen gegen das Labor.

Politik und Verwaltung diskutieren den Entzug der Betriebserlaubnis.

Vertuschen ist nicht mehr. Jede Tierbewegung in oder aus dem Labor und jede Tötung muss gemeldet werden.

Wir haben die grösste Tierschutzdemo seit Jahrzehnten auf die Beine gestellt. Wir hatten Soli Aktionen in mehreren EU Ländern. Jeden Tag gibt es Mahnwachen und Proteste. Auch andere Demos gehen Tierlabors profitieren und haben starken Zulauf. So etwas gab es in der Tierschutzgeschichte in so kurzer Zeit noch nie!!! Dafür brauchen andere Kampagnen Jahre oder erreichen es leider nie.

Bisher haben 833.000 Menschen die Petition unterschrieben. Wir hatten bisher Dutzende TV und hunderte Zeitungsberichte. Insgesamt hatten wir eine Medien Reichweite von fast 1.000.000.000 Menschen.

Viele Organisationen und Gruppen arbeiten Hand in Hand ( nicht selbstverständlich,leider)

Wir haben das Thema Tierversuche zurück in die Medien, die Parlamente und die Öffentliche Diskussion gebracht.

Das ist unglaublich. Die ganze Welt staunt und wir geben Tierschützern weltweit Kraft und zeigen, dass wir gewinnen können. Also lasst uns Gewinnen! Für die Tiere!


ardmediathek.de

Tierversuche: Wurden Testergebnisse manipuliert?

Erstmals war es Tierschützern gelungen, den Alltag in einem…

 

Pressemitteilung

Tierversuchsskandal weitet sich dramatisch aus.

ARD FAKT:Mitarbeiter klagen jahrelange Fälschungen bei Tierversuchen an.

Ex-Mitarbeiter des LPTs in Hamburg und Schleswig-Holstein erheben schwere Vorwürfe. So sei es in Hamburg Neugraben über 15 Jahre üblich gewesen, dass Tierversuchsstudien an das Ziel angepasst wurden und die eigentlichen, aber problematischen Testergebnisse verheimlicht und verfälscht wurden. Eine Mitarbeiterin, die sich auch der Staatsanwaltschaft als Zeugin zur Verfügung stellt, spricht in der ARD Fakt Klartext: : „ Ich habe es nicht nur erlebt, ich habe es auch gemacht, ich habe Dokumente gefälscht. unsere Studien,wenn da Ergebnisse nicht unseren Erwartungen entsprochen haben,bin ich angehalten worden, dass zu verbessern.“

Diese Vorgänge wecken Erinnerungen an den jüngst durch den Undercover-Ermittler von SOKO Tierschutz aufgedeckten Fall von der Vertuschung eines in einer Studie gestorbenen Affens. Auch hier passte der tödliche Zwischenfall wohl nicht in den Plan und der verdeckte Ermittler musste Informationen falsch eintragen. Seine Beschwerden darüber bis zur Führung der Anlage blieben wirkungslos.

Eine zweite Zeugin berichtet von einem ähnlichen Vorgang im LPT-Labor in Schleswig-Holstein. Hier werden Tests an potenziellen Gefahrstoffen für die Umwelt gemacht. In einer Rattenstudie wurden die hohe Todesrate und der grausame Tod der meisten Tiere laut der Zeugin vertuscht. Eine niedrigere Dosis erbrachte schließlich das gewünschte Ergebnis.

„Diese Aussagen belegen den Supergau eines völlig außer Kontrolle geratenen Systems. Hier stößt erlaubte Misshandlung, brutale Tierquälerei und massive kriminelle Energie auf einen Staat, der nur noch ein hilfloser Statist ist. Wenn so gefälscht wurde und das über Jahre, dann bedeutet das auch große Gefahr für die menschlichen Testpersonen in den auf die Tierversuche folgenden klinischen Studien. Wir haben Strafanzeige wegen Verdacht auf vielfachen, gewerblichen Betrug und erneut auch wegen Tierquälerei gestellt. Die Zeugen berichten auch von Übergriffen auf Tiere, zum Beispiel die grausame Tötung von Kaninchen“, so Friedrich Mülln.

Mehrere große Pharmakonzerne wie Merck und Boehringer Ingelheim haben bereits Konsequenzen gezogen und beim LPT gekündigt. SOKO Tierschutz fordert von den Regierungen in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein die sofortige Schließung der LPT-Labore, die Beschlagnahme der Tiere und die Überprüfung aller Studien der letzten 15 Jahre. Am 16.11 ruft SOKO Tierschutz zur Großdemo nach Hamburg auf, zu der tausende Menschen erwartet werden. „Es reicht jetzt, die Behörden haben lang genug zugesehen, während jedes Tierheim wird besser überwacht als diese Labore. Wir werden so lange demonstrieren bis die Regierung dieses Todeslabor dicht macht, für Tier und Mensch“, so Mülln.


SOKO Tierschutz

9. November um 22:04

Eilmeldung – Breaking News (DE/EN)
Mienenbüttel macht dicht –
Was geschieht mit den Tieren?

Nach unseren Informationen macht das LPT das Tierversuchslabor in Mienenbüttel dicht.
Damit würden fast 60 Jahre Grausamkeiten enden.
Als eine der wenigen Firmen lässt Merck dort noch eine bereits begonnene Primatenstudie abschließen. Danach gehen die Lichter aus.

Der Standort wird aufgelöst und keine neuen Tierversuche an Affen, Hunden oder Katzen durchgeführt.

Stattdessen will man sich auf Tierversuche an Ratten, Mäusen und Kaninchen an den Standorten in Neugraben und Löhndorf konzentrieren. Die Taktik ist klar: Das LPT hofft, dass der Widerstand bei diesen Tieren schwächer sein wird.

Wir fordern das LPT und die Behörden auf, die in Mienenbüttel eingesperrten Hunde, Katzen und Affen dem Tierschutz zu übergeben und diesen Tieren, die dort teilweise seit Jahren leiden müssen, ein Leben in Glück und Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Wir kämpfen friedlich für JEDES Opfer des LPT.
Unsere Großdemo am Samstag den 16.11 fordert:
Freiheit für ALLE Opfer des LPT und das Kapitel LPT beenden, in Mienenbüttel, in Neugraben und in Löhndorf!

Breaking News – Breaking News

Mienenbüttel shuts down
What will happen to the animals?

According to our information, the LPT closes the animal testing laboratory in Mienenbüttel.
This ends almost 60 years of cruelty.
Merck is one of the few companies to continue an already started primate-study there. After that, the lights go out.

The site is dissolved and no new animal experiments on monkeys, dogs or cats performed.

Instead, they want to focus on animal experiments on rats, mice and rabbits at the sites in Neugraben and Löhndorf. The tactic is clear, the LPT hopes that the resistance in these animals will be weaker.

We call on the LPT and the authorities to hand over the dogs, cats and monkeys caged in Mienenbüttel to animal welfare and to enable them to live a life of happiness and self-determination for some of those animals who have suffered there for years.

We fight peacefully for EVERY victim of the LPT.
Our grand demonstration on 16.11 demands:
Freedom for all victims of the LPT and the chapter LPT finish in Mienenbüttel, in Neugraben and in Löhndorf!

 

Lpt Labor Nr 1 vor Aus.
Kurz mal ein paar Einordnungen:

So einen Erfolg hat es weltweit in 140 Jahren Kampf gegen Tierversuche, bei einem Tierversuchslabor dieser Größe noch nie gegeben. Auf friedliche Art ohnehin nicht.
Das ist absolut fantastisch und eine historische Niederlage für die Tierversuchsindustrie. Wisst das zu schätzen und zu nutzen. Denn nur wer den Willen zu gewinnen hat, gewinnt auch für die Tiere. Wer immer alles schlecht redet, sich von Frust und Angst übermannen lässt, hat keine Chance zu gewinnen. Und verliert.

Mich fragen Leute, ob es möglich ist, jetzt Tiere zu retten. Bei den Affen sehe ich schwarz, denn diese Tiere sind pro Tier tausende EUR wert. Die „ungebrauchten“ wird das LPT verkaufen und die anderen sind bereits tot oder werden in der letzten Merck Studie getötet werden. Hier können wir Widerstand leisten, die Transporte verzögern und Druck ausüben.

Bei den Katzen und Hunden sieht es anders aus. Diese Tiere sind zum größten Teil bereits in Tierversuchen eingesetzt worden und ihr Wert ist in der kranken Kalkulation dieser Todesindustrie so gering, dass sich nicht einmal der Transport zu einem anderen Labor lohnt. Zudem wird kaum ein Labor „gebrauchte“ Tiere nehmen.

Darum haben wir hier eine echte Chance! Wir haben bereits für alle Tiere Plätze.
Also kämpfen wir für diese Tiere! Aber auch für die Ratten, Mäuse, Meerschweinchen und Kaninchen in den verbleibenden Laboren in Neugraben und Löhndorf.

Also jetzt erst Recht, mit voller und neu geschöpfter Kraft gegen das LPT und den Rest der Bande. Ich kann nicht versprechen, dass wir diese Tiere retten können, aber wir können es versuchen!

16.11.2019 -Tierschutzgeschichte schreiben.

 

10.11.19

Pressemitteilung

Skandal-Tierlabor LPT macht erstes Tierversuchslabor dicht
Tierschützer fordern JETZT Rettung der Versuchstiere

Hamburg/München (ots)

Nach der Aufdeckung von massiven Rechtsbrüchen, Tierquälerei und dem Verdacht auf Betrügereien in den Tierversuchslabors des Hamburger LPT-Konzerns und den größten Protesten gegen Tierversuche der deutschen Geschichte, steht das Labor für Affen, Hunde und Katzen in Mienenbüttel bei Harburg vor der Schließung. Nach dem Abschluss einer großen Affenstudie der Firma Merck soll das Labor dicht gemacht werden. Damit würden fast 60 Jahre Grausamkeiten an diesem Ort enden. Aktuell lässt das Tierversuchslabor alle übrigen Affen zu einem Großhändler in die Niederlande schaffen. Das Schicksal der anderen Tiere ist unklar.

SOKO Tierschutz, Cruelty Free International, der Hamburger Tierschutzverein und ein Bündnis, dem sich auch zahlreiche Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes angeschlossen haben, fordern die Übergabe der verbliebenen Tiere an den Tierschutz. „Es gibt für jedes Tier einen Platz. Die Zivilbevölkerung wird nicht zulassen, dass diese Tiere, die im LPT teilweise seit vielen Jahren leiden, verschachert oder getötet werden“, so Friedrich Mülln von der SOKO Tierschutz.

Das LPT versucht mit diesem Manöver auch von den anderen Standorten in Neugraben Hamburg und Löhndorf in Schleswig-Holstein abzulenken und hofft, dass die Quälerei dort an Kaninchen, Meerschweinchen, Mäusen, Ratten, Schweinen und Fischen weitergehen kann. „Das werden wir nicht zulassen. Ich frage mich, wann die Staatsanwaltschaft endlich Konsequenzen zieht. Seit Wochen können Beweismittel verschwinden und die Staatsanwaltschaft wartet ab. Das ist ein Skandal, der nicht nur Tiere, sondern auch Menschen in Gefahr bringt“, sagt Mülln.

SOKO Tierschutz ruft am 16.11.2019 zur Großdemo in Hamburg auf. „Am Samstag werden zahllose Menschen aus ganz Europa die Untätigkeit der Politik und die Unfähigkeit der Behörden anklagen. Das Ziel ist die Schließung aller drei Tierlabore des LPT und ein Ende der sinnlosen, grausamen und veralteten Tierversuche


Keine Fotobeschreibung verfügbar.

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Die geheimen Kaninchen des LPT

Diese Tiere wurden wochenlang hinter einer Tür eines Katzengeheges in einem Lagerraum versteckt. Dort lebten sie unter düsteren Bedingungen in Käfigbatterien.
Diese Bilder sind technisch aufgehellt, so dunkel war es dort.
Das Versteck war gut. Die Behörden fanden bei ihrer Kontrolle in dem Zeitraum diese Tiere nicht und wussten auch nicht, dass überhaupt Kaninchen im Labor waren.

Die Tiere starben nach Wochen im Käfig in einem Tierversuch. Einige überlebten. Unser Ermittler fragte, wo die Tiere geblieben wären. Die Antwort: Tierpflegerhelfer hatten sie aus dem Labor geschmuggelt um sie zu schlachten und zu essen.

Schließt endlich dieses Chaos Labor. Was braucht ihr noch?
Jetzt und für immer!
16/11 Hamburg


TIERLEID FÜR UNSER WOHL?

Forschung ist wichtig. Klar! Aber ist es wirklich vertretbar Tiere für unser Wohl zu quälen? Wie weit darf Forschung gehen? Und brauchen wir überhaupt noch Tierversuche? Diesen Fragen geht Alina Schulz nach und nähert sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Gepostet von Y-Kollektiv am Donnerstag, 7. November 2019

Tierversuche

Drei Millionen Tiere landen in Deutschland jährlich auf dem Versuchstisch; früher oder später sterben die meisten von ihnen – im Namen der Forschung. Zuletzt machen schwere Vorwürfe gegen ein Tierversuchslabor in Hamburg die Runde. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Wir fragen: Warum werden Versuchstiere in Deutschland nicht ausreichend geschützt?

Gepostet von Jäger & Sammler am Dienstag, 12. November 2019


taz.de

Tierschützer über Tierleid im Labor: „Ein echter Sadist“

Vier Monate filmte ein Aktivist der Soko Tierschutz undercover das…


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Ist das endlich die Durchsuchung?
Update: Ja das ist eine Durchsuchung.

Gerade großer Einsatz der Behörden am LPT Mienenbüttel. Vet Amt, Ministerium, Polizei.
Man darf gespannt sein.

Foto: Mahnwache 24/7 Mienenbüttel


ndr.de

Tierversuchslabor LPT: Razzien an drei Standorten

Am Montag ist das umstrittene Tierversuchslabor LPT erneut durchsucht…


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FAKT: Neue schwere Vorwürfe gegen das LPT – Merck bricht letzten Versuch im
Tierversuchslabor vorzeitig ab.

Leipzig (ots)
Zwei weitere ehemalige Mitarbeiter des Tierversuchslabors Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) haben schwere Anschuldigungen gegen Tierversuchsstudien der Firma erhoben. Danach wurden Studien des LPT schon vor 14 Jahren manipuliert. Der frühere Leiter der Hämatologie spricht von dem Austausch eines verstorbenen Affen in einer Krebsstudie.
„Man hat die Tattoonummer, die sich im Brustbereich des Tieres befindet, ausgeschnitten. Diese hat man nach dem Ende der Studie den Organen des ersetzten Tieres hinzugefügt“, erklärt der Mann gegenüber dem Politikmagazin“ FAKT“. Mit diesem Vorgehen wollte man offenbar den Anschein erwecken, dass das Tier nicht verstorben wäre. Die Organe von Versuchstieren müssen nach bestimmten Studien bis zu 15 Jahre gelagert werden. Bei diesem Versuch hätten sich die Affen in einem elenden Zustand befunden. Wegen des Teststoffs hatten die Tiere „in der Hochdosisgruppe eigentlich komplett offene Haut. Es war das rohe Fleisch zu sehen.“ Die Studie soll im Jahr 2005 im Labor in Mienenbüttel durchgeführt worden sein.
In diesem Jahr sollen der zuständigen Behördenleitung in Hamburg Unregelmäßigkeiten bei Tierversuchen des LPT gemeldet worden sein. Das erklärte der ehemalige Mitarbeiter der Firma, Jens Dreyer: „Bei dem Termin ging es um Manipulationen von Daten, und es ging natürlich auch darum, dass Studien so stark beeinflusst wurden, dass es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbar war“, erklärte der gelernte Biologe gegenüber „FAKT“. Jens Dreyer bearbeitete 2004 und 2005 Studien am Hamburger Standort des LPT. Mitte 2005 schied er aus der Firma aus. Das LPT hatte derartige Vorwürfe bislang immer zurückgewiesen.
Auf Nachfrage von „FAKT“ antwortet die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), dass den derzeit aktiven Mitarbeitern keine Hinweise auf Fälschungen in dem genannten Zeitraum bekannt seien. „Da die Aufbewahrfrist der Akten 10 Jahre beträgt, kann nicht geprüft werden, ob derartige Hinweise aktenkundig geworden sind.“
Laut einem internen Papier des LPT sollen die Versuchsreihen mit Affen, Hunden und Katzen am Standort in Mienenbüttel Ende Februar auslaufen. Solange sollte noch eine Studie für das Pharmaunternehmen Merck dauern. „FAKT“ gegenüber kündigte der Konzern jetzt an, man wolle die Studie bereits Mitte Dezember beenden.
Mehr dazu in „FAKT“ am 26.11.2019, 21:45 Uhr im ERSTEN

Original-Content von: MDR Exklusiv-Meldung, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/129256/4451301

Fotos:SOKO Tierschutz/Cruelty Free International



taz.de

Tierversuchsanstalt fälscht Ergebnisse: Missbrauchte LebewesenDass Tierversuchsanstalten Untersuchungsergebnisse fälschen, dürfte kein Einzelfall sein. Bundesweit gibt es immerhin mehr als 700 solcher Labore.


kreiszeitung-wochenblatt.de

Tierversuchslaborskandal: Tierversuche am LPT in Mienenbüttel sind beendet!bim. Mienenbüttel. Die Vorgänge in der Tierversuchsanstalt LPT sind jetzt Chefsache.



17.1.20:

Bild könnte enthalten: Hund, Text „SOKO Tierlabor geschlossen! 50 Jahre Leid beendet!“

SOKO Tierschutz

‼️ Eilmeldung ‼️
LPT Mienenbüttel wird geschlossen. 50 Jahre Tierleid sind dort beendet! Wir haben es geschafft: Es ist ein beispielloser Erfolg für die Tiere!

96 Hunde sind noch dort und kommen innerhalb der nächsten zwei Wochen aus dem Labor. Sie werden nicht als Versuchstiere weiterverkauft, sondern als Haustiere vermittelt. Es ist ein glückliches Ende für die überlebenden Hunde und Katzen. Für die Affen kam jede Rettung zu spät. Sie wurden an einen niederländischen Versuchstierhändler verkauft.

Hier die Pressemitteilung vom Landkreis Harburg:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

der Landkreis Harburg hat mit sofortiger Wirkung die Erlaubnis der LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) nach
§ 11 Abs. 1 Nr. 1 Buchstaben a) und b) Tierschutzgesetz am Standort in Mienenbüttel widerrufen. Nach gründlicher Prüfung kommt der Landkreis Harburg zu der Überzeugung, dass die Zuverlässigkeit des Betreibers nicht mehr gegeben ist.
Paragraph 11 Abs. 1 Nr. 1 Buchstaben a und b TierSchG regelt die Erlaubnis, Wirbeltiere, die dazu bestimmt sind, in Tierversuchen verwendet zu werden, oder deren Organe oder Gewebe dazu bestimmt sind, zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet zu werden, zu halten. Mit dem Widerruf wird der LPT diese Tierhaltung untersagt. Der LPT wird eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, um alle derzeit noch in der Tierversuchsanstalt lebenden Tiere – dabei handelt es sich um 96 Hunde – an geeignete Dritte abzugeben. Wie auch schon in den vergangenen Wochen geschehen, muss das Veterinäramt im Vorfeld über die Abgabe informiert werden und erhält Name und Adresse des neuen Halters. Insgesamt 49 Katzen und 80 Hunde wurden bereits an Tierschutzorganisationen und vereinzelt an Privatpersonen vermittelt.
Die LPT hat die Möglichkeit, rechtliche Schritte gegen den Widerruf einzuleiten. Eine Klage hätte jedoch keine aufschiebende Wirkung. Detailliertere Aussagen zur Begründung des Widerrufs können aufgrund der laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen nicht gemacht werden.
Im Anhang finden Sie eine entsprechende Pressemitteilung mit Bitte um Veröffentlichung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darüber hinaus vor dem Hintergrund der laufenden Verfahren nicht für Interviews und O-Töne zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Landkreis Harburg
Büro des Landrats /
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schloßplatz 6
21423 Winsen“


Bild könnte enthalten: Hund

SOKO Tierschutz

17.1.20

Pressemitteilung:

SOKO Tierschutz begrüßt konsequentes Vorgehen gegen das Tierversuchslabor LPT
Staat entzieht Todeslabor die Betriebserlaubnis

Hunde und Katzen kommen frei. Jetzt ist Hamburg und Kiel am Zug. Nach Aufdeckung von Tierquälerei, Manipulationen an Studien und den größten Protesten der deutschen Tierschutzgeschichte zieht das Land Niedersachsen den Schlussstrich. Die Bilder von verblutenden Hunden, Katzen im Müllsack und Gewalt gegen Affen schockierten die Menschen weltweit. Das Labor verlor heute die Betriebsgenehmigung, der Chef und Verantwortliche gilt als unzuverlässig. Verbliebene Tiere werden dem Tierschutz übergeben. „Ein einzigartiger Vorgang und ein fantastischer Erfolg des friedlichen Widerstandes gegen die grausamen und sinnlosen Tierversuche“, erklärt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Schon bisher konnten 50 Katzen und zahlreiche Hunde gerettet werden. Die letzten 96 Hunde werden in Kürze folgen. Für die Affen kam jede Rettung zu spät. Sie wurden an einen niederländischen Versuchstierhändler verkauft. Insgesamt werden gut 200 Tiere freikommen. Da das LAVES und der Landkreis Harburg seinen Job gemacht hat, liegt der Ball nun bei Schleswig-Holstein. Wir erwarten uns von den dortigen Behörden, die anderen zwei Tierversuchslabore des LPT in Neugraben (Hamburg) und Löhndorf (SH) ebenfalls zu schließen. Auch von dort berichteten ehemalige Mitarbeiter von Quälerei und manipulierten Studien. SOKO Tierschutz erstattete vor zwei Wochen Strafanzeige gegen die Verantwortlichen im LPT Labor in Schleswig-Holstein. Eine Zeugin berichtete, dass dort Kaninchen ohne Grund unter Todesqualen sterben mussten, weil die Betäubungsmittel nicht ausreichend verabreicht wurden und bei einer Studie die hohe Sterberate von Ratten durch die Substanz vertuscht wurde. Es kann nicht sein, dass jemand, der als Risiko für Mensch und Tier eingestuft wird, jetzt einige Kilometer weiter in Hamburg und Schleswig-Holstein auf die Tiere losgelassen wird, so der SOKO Tierschutz Sprecher.

Die Tierrechtsorganisation erwartet von der Politik eine Kehrtwende in Sachen Tierversuche. Denn die schrecklichen Zustände waren lange unentdeckt geblieben und das System Tierversuch mit allen Folgen für Mensch und Tier ist außer Kontrolle. „Wir fordern von der Politik die Kontrollen der Tierlabore massiv zu verstärken, nur noch Personal mit abgeschlossener Ausbildung zu erlauben und dass alle Versuche genehmigt werden müssen.“

Deutschland braucht einen klaren Fahrplan zum kurzfristigen Ausstieg aus den Tierversuchen. Tierversuche sind sinnlos, teuer, gefährlich und grausam. Bisher werden Tierlabore nur alle paar Jahre, häufig mit Voranmeldung kontrolliert und die umstrittenen Giftigkeitstest müssen nicht einmal überprüft oder im Einzelfall genehmigt werden.

https://www.presseportal.de/pm/110736/4494847


Zur Vermittlung der Hunde: Leute, ihr könntet ein ganzes Tierheim leer machen! 🐾

„Ich möchte einen Hund aus dem LPT“ … wir bekommen momentan zig solcher Anfragen von Menschen, die helfen und einen Laborhund adoptieren möchten. Es ist schön zu sehen, wie groß das Engagement ist. Allerdings: Unseren Informationen nach ist für alle Hunde bereits gesorgt und Laborhunde waren wahrscheinlich noch nie so „beliebt“ in der Vermittlung wie jetzt. Die Information, die Hunde würden eingeschläfert werden, wenn sie nicht schnell genug vermittelt werden, ist eine Falschinformation. Die Hunde werden nicht getötet!

Es haben sich mittlerweile so viele Leute bei uns gemeldet, dass wir uns jetzt doch an euch wenden wollen: Leute, ihr könntet ein ganzes Tierheim leeren! Jede Person, die uns geschrieben hat, dass sie genug Zeit, Fürsorge und Geld für einen traumatisierten Laborhund aufbringen kann, kann ins örtliche Tierheim gehen und einem wartenden Hund dort ein gutes Zuhause bieten. Oft sind dort Tiere schon seit Jahren und warten auf einen Menschen, der sich ihnen annimmt! Diese Tiere haben auch eine Chance verdient, aber sie geraten momentan in Vergessenheit und das ist ungerecht.

Aber überstürzt nichts. So eine Entscheidung muss wohl überlegt und gut durchgedacht sein. Und bedenkt nicht nur eure aktuelle Situation, sondern überelgt auch, ob ihr in 10 Jahren immer noch die Zeit, die finanziellen Mittel, den Platz und die Fürsorge für einen Hund übernehmen könnt.

 

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Als vegan gekennzeichnete Kosmetik enthält keine Inhaltsstoffe, die von oder aus Tieren produziert werden. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass vegane Kosmetikprodukte gänzlich ohne Tierversuche hergestellt werden. Der Begriff vegan ist nicht geschützt oder durch den Gesetzgeber klar definiert. Auch wenn der vegane Menschenverstand Tierversuche für ein veganes Produkt klar ausschließt, ist dies in den Marketingabteilungen der Kosmetikunternehmen noch nicht unbedingt angekommen.

Weitere Infos: www.peta.de/naturkosmetik-vegan-tierversuchsfrei