Für Jäger tabu: Tierschützerin gewinnt Kampf gegen Zwangsjagd

 

„„Die Klägerin hat bei ihrer Anhörung durch die Kammer im Rahmen der mündlichen Verhandlung glaubhaft gemacht, dass sie die Jagdausübung aus ethischen Gründen ablehnt“, heißt es in der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts.
[…]
Und Susanne Ihden? Die konnte das Urteil kaum fassen. „Ich war so gerührt und glücklich, als ich erfahren habe, dass ich mich in Zukunft in einer befriedeten Umgebung bewegen kann“, sagt sie. Vom 1. April an soll die jagdfreie Zone ihres Wissens gelten. „Dann können ich und die Tiere endlich in Frieden auf meinem Land leben. Und der Kampf hat sich gelohnt.““

Ganzer Artikel:
https://www.landeszeitung.de/…/398649-fuer-jaeger-tabu-tier…

Für Jäger tabu: Tierschützerin gewinnt Kampf gegen Zwangsjagd | landeszeitung.de

Die Tierschützerin Susanne Ihden hat den Kampf gegen die Zwangsjagd gewonnen– Der Kreis muss ihr Land zu befriedetem Bezirk erklärenlandeszeitung.de

Die TOP 10 der Jägerlügen:

 

1 – Jagd ist angewandter Naturschutz
Falsch! Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Übrigens: Deutschlands Jäger verschießen jährlich tonnenweise hochtoxisches Bleischrot – ein toller Beitrag zum Naturschutz!

2 – Jagd ist zur Regulation der Wildtiere notwendig
Falsch! Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd, sondern durch Kontaktkrankheiten, innerartliche Konkurrenz und Nahrungsmangel im Winter. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks oder im Schweizer Kanton Genf, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden.

3 – Jagd nutzt was nachwächst
Stimmt nur bedingt. Wie viel nachwächst, können die Jäger allenfalls bei einigen ständig in Deutschland lebenden Arten wie Hirsch und Reh in etwa abschätzen. Niemand kann aber sagen, wie groß der jährlich sehr stark schwankende Bruterfolg arktischer Wildgänse und –Enten ist, die im Winter zu uns kommen und eifrig bejagt werden.

4 – Jagd gefährdet keine Wildtierart
Falsch! Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen bundes- oder landesweit auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuss bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei.

5 – Jäger sind Ersatz für ausgestorbene „Raub“tiere
Falsch! Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann dagegen nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Sie töten anhand völlig anderer Kriterien, etwa Hirsche mit besonders kräftigen Geweihen. Mit dem Abschuss von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren sie zudem noch vorhandene Beutegreifer.

6 – Jagd ist ein Kulturgut
Mag sein. Unter Kultur versteht man „die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen … eines Volkes“ sowie „feine Lebensart, Erziehung und Bildung“ (vergl. Duden Band 5 1982).
Wir überlassen es dem Urteilsvermögen eines jeden Bundesbürgers, ob das Töten von Wildtieren dazu gehört.

7 – Jagd verhindert Wildschäden
Falsch! Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Die Wildfütterung im Winter führt beim Schalenwild (Rehe, Hirsche, Wildschweine) zu bis um das Zehnfache überhöhte Populationen, die ganz erhebliche Wildschäden anrichten können. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht.

8 – Jagd ist auch in Naturschutzgebieten nötig
Falsch! In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne dass dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre. Auch in den wenigen Schutzgebieten Deutschlands sollten die Wildtiere Ruhe vor menschlicher Verfolgung haben.

9 – Die Jägerprüfung ist ein „grünes Abitur“
Falsch! Mit dem bei der Jägerprüfung vermittelten einseitigen und ideologisch gefärbten Wissen würden die Prüflinge noch nicht einmal die Abiturprüfung in einem Biologiegrundkurs bestehen.

10 – Jagd erfolgt nach den Grundsätzen „deutscher Waidgerechtigkeit“
Stimmt! Allerdings kann niemand sagen, was man eigentlich unter „Waidgerechtigkeit“ versteht.
Eine rechtlich verbindliche Definition dieses Begriffes gibt es nicht und so legt ihn sich jeder Jäger nach eigenem Gusto aus.

 

In Hückeswagen und Wipperfürth richten die Jäger ab morgen wieder ein sinnloses Massaker an Tieren an.
Das Opfer ihrer Wahl ist der Fuchs. Es ist die so genannte „Winterfuchsjagd“.

Der Stadtverordnete im Rat der Stadt Radevormwald, Fritz Ullmann schreibt hierzu:

„Seit den 90’ern beschäftige ich mich mit dem Fuchs als Studienobjekt. Er ist das größte noch verbliebene Raubtier Mitteleuropas und hat hier mehrere gezielte Ausrottungsversuche durch den Menschen überstanden.

Die Jagd auf Füchse gehört zu den verlogensten Ritualen der deutschen „Jagdkultur“ und entbehrt jeder ökologischen oder anderweitigen wissenschaftlichen Grundlage. Argumente „dafür“ sind in sich widersprüchliches Halbwissen, das, da jeder Beleg dafür fehlt, unter ernsthafter Prüfung zusammenbricht.

Die Glaubwürdigkeit der Behauptungen der Jäger stützt sich ausschließlich auf die unter Laien verbreitete Annahme, die Jäger müssten in Umweltfragen fachkundig sein – dem guten Glauben nach, dass, weil sie es ja schon so lange tun, sie auch wissen müssten, was sie tun. Wie falsch das gerade in Bezug auf den Fuchs ist, zeigt sich, seitdem der alleinige Anspruch der Jäger auf das (ihrerseits vermeintliche) Wissen über diese Art endete, weil sich die Verhaltensforscher ab den späten 70’ern des vergangenen Jahrhunderts endlich ernsthaft mit dieser Spezies beschäftigten – allen voran David MacDonald im Vereinigten Königreich. Forscher wie er wurden belächelt, weil sie sich mit einer Art beschäftigten, über die man meinte, schon alles zu wissen. Das „Wissen“ der Jäger besteht jedoch zu einem erheblichen Teil aus in guter Tradition über Generationen weitergereichten Lügen und, wie gesagt, Halbwissen. Was ein Jäger „weiß“, das „weiß“ er, weil es ihm ein anderer Jäger so sagte, und nicht etwa, weil er sich dieses Wissen mit wissenschaftlichen Mitteln in einer ergebnisoffenen Untersuchung der Sache selbst erarbeitet hat. Das althergebrachte „Wissen“ über den Fuchs basiert auf oberflächlichster Beobachtung, gerade eben nur so viel, wie nützlich war, um Füchsen aufzulauern. Wusste der Jäger (und meint es teils noch heute zu wissen), dass der Fuchs ein Einzelgänger sei, so ist heute belegt, dass Füchse in komplexen und hoch dynamischen Familien-, Freund- und Partnerschaftsbeziehungen leben, die Fürsorge und Pflegemutterschaft kennen.

Fachleute, das sind Biologen, Zoologen, Ethologen. Alle Studien, die es von echten Wissenschaftlern über Füchse gibt, belegen, wieder um wieder, dass Fuchsbestände selbstregulierend sind. Das heißt, dass sich die Menge des Nachwuchses wesentlich nach der Verfügbarkeit von Futterquellen und dem Druck durch Feinde (heute vor allen Dingen der Mensch) richtet. Füchse in einer stabilen, sicheren Umgebung, haben deutlich weniger Nachwuchs, da dieser zum Einen nicht benötigt wird, um Verluste auszugleichen, und eine Überbevölkerung zum Anderen die Nahrungsquellen erschöpfen könnte.

Die Fuchsjagd überhaupt ist ein unsinniges, selbstherrliches und wissenschaftsfremdes Verbrechen an lebenden Wesen, das beendet werden muss. Dass sie gerade im Winter, der Paarungszeit der Füchse (Kernzeit Januar / Februar), besonders intensiv betrieben wird, widerspricht dabei selbst jagdlichen Gepflogenheiten. In der Regel ist die Paarungszeit Schonzeit und die Bejagung sogar streng verboten. Nicht so bei Füchsen in Nordrhein-Westfalen.

Jäger dieser Sorte sind keine Umweltschützer, sondern halten sich die Umwelt zu ihrem eigenen Vergnügen. Sie schützen Arten nur insoweit, als dass sie sie selbst für ihre zukünftige Bejagung erhalten wollen. Der Mensch hat die Megafauna bereits kurz nach seinem Erscheinen vernichtet; der Fuchs hat nur in ihm fremden Ökosystemen Beutearten ausgerottet. Ökosysteme, in welche er durch den Menschen eingeführt wurde – wiederum, damit er seinerseits Füchse jagen konnte.

Die Jäger als Gruppe sind keine Instanz, auf deren Erfahrung man sich verlassen dürfte, denn ihr Umgang mit der Natur war stets nur am eigenen Interesse ausgerichtet. Sie wollen nicht die Tierwelt erhalten, die auf ihre inkompetente „Pflege“ ohnehin nie angewiesen war. Sie wollen „jagen“. Im Idealfall sitzend.

Dagegen sollten wir alle aufstehen.“

Text: Fritz Ullmann

https://www.facebook.com/fritz.ullmann/posts/10208404825453345

 

petition: Stoppt das Fuchsmassaker in Hückeswagen und Wipperfürth

Gebt den Füchsen Eure Stimme und unterzeichnet bitte diese Petition! In Hückeswagen und…www.thepetitionsite.com

Neues Jagdgesetz verbietet Jägern, streunende Katzen zu töten

 

„Bislang besaßen die Jäger bei Katzen, die sich mindestens 200 Meter vom nächsten bewohnten Haus aufhalten, ein Tötungsrecht. Nach Angaben des Landesjagdverbandes wurden bislang jährlich rund 10.000 Katzen geschossen, um das Wildern und Aufscheuchen von Jungtieren zu verhindern.“

„Die rund 80.000 Jäger in NRW sehen sich in ihrer Rolle als Natur- und Wildschützer missachtet und als „bleiwütige Blaublüter“ unter Generalverdacht gestellt.“

Weitere Infos:
www.ariwa.org/jagd

Nachtrag: Das Verbot trat erstmals im Jagdjahr 2015/2016 in Kraft. In diesem „Jahr“ wurden „Mehr als 888.000 (andere) Tiere […] in NRW erlegt.“
https://www.umwelt.nrw.de/…/2016-12-04-aktuelle-jagd-bilan…/

Artikel von 2014:

Neues Jagdgesetz verbietet Jägern, streunende Katzen zu töten

Das NRW-Kabinett hat den ersten Entwurf eines neuen Jagdgesetzes beschlossen. Wesentliche Änderungen: Jäger dürfen künftig keine…ikz-online.de|Von Tobias Blasius

Warum jagen Jäger?!!!

 

Die Antwort: Jäger gehen nicht auf die Jagd, um den deutschen Wald vor Rehen und Hirschen retten. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um die Landwirtschaft vor der Verwüstung durch Wildschweinhorden zu retten. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um die Bevölkerung vor Seuchen zu schützen. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um angebliche Überpopulationen zu regulieren. Jäger gehen nicht auf die Jagd, Naturschutz zu betreiben – niemand macht den Jagdschein, um Hecken zu pflanzen und Biotope anzulegen. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um Tiere zu sehen und die Natur zu erleben – das könnten sie auch mit Fotoapparat, dafür braucht man kein Gewehr.

Jäger schießen Tiere tot, weil es ihnen einen »Kick« verschafft, weil sie eine triebgesteuerte »Freude am Beutemachen« haben. Doch rechtfertigen der »Kick« und die »Freude am Beutemachen« das Töten von über 5 Millionen Wildtieren und den Abschuss von etwa 40.000 Hunden und über 300.000 Katzen jedes Jahr? Rechtfertigt das Ausleben eines »Jagdtriebs« über tausend Verletzte und -zig Tote durch Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen Jahr für Jahr?

Ist der bei manchen Menschen angeblich angeborener Jagdtrieb eine Rechtfertigung für das Töten von Tieren – und das auch noch als Hobby? Schließlich ist bereits seit einem Jahrzehnt der Tierschutz als Staatziel im Grundgesetz verankert – und das Tierschutzgesetz verlangt bekanntlich für das Töten von Tieren einen »vernünftigen Grund«.

Ist es nicht an der Zeit zu sagen: Es gibt im 21. Jahrhundert keine Rechtfertigung mehr, den blutigen Krieg gegen unsere Mitgeschöpfe in Wald und Flur fortzusetzen!
#NeinzurJagd

Luxemburg: Fuchsjagdverbot wird verlängert

 

Trotz heftiger Proteste der Jägerschaft wurde das Fuchsjagdverbot in #Luxemburg verlängert. Schon seit April 2015 ist das sinnlose Töten dort Geschichte. Auch für Deutschland fordern wir: Füchse schützen statt töten. www.Fuchsjagd-Stoppen.de

Luxemburg: Fuchsjagdverbot wird verlängert

Der Fuchs bleibt ein weiteres Jahr geschützt. Auch der „conseil supérieur de la chasse“ hat derzeit keine Einwände mehr.wort.lu

Märchen und Stammtischparolen!

 

1. Jäger behaupten, dass die Zahl der Wildtiere ohne die Jagd überhandnimmt
Falsch – Ohne die Jagd gäbe es sogar weniger Wildtiere. Wissenschaftlichen Studien zufolge bedingt eine intensive Bejagung das Anwachsen von Tierpopulationen. Die Jagd zerstört Familienverbände und Sozialstrukturen und führt dazu, dass sich die Tiere unkontrolliert und losgelöst von ihrem natürlichen Fortpflanzungsrhythmus vermehren. Durch die intensive Bejagung sinkt die Lebenserwartung der Wildtiere drastisch. Dies hat eine frühzeitige Geschlechtsreife zur Folge, was die Geburtenrate ansteigen lässt. Weitere Untersuchungen belegen, dass Wildpopulationen nicht durch Beutegreifer, sondern durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert werden.
2 .Jäger behaupten, dass die Jagd waidgerecht und fair zugeht
Falsch – Waldtiere werden bei Treib- und Drückjagden in Todesangst versetzt und vor die Flinte der Schützen getrieben oder heimtückisch aus dem Hinterhalt attackiert. Bei der grausamen Fallenjagd sterben viele Tiere durch schwere Quetschungen und Brüche einen qualvollen Tod. Bei der Baujagd spielen sich erbitterte Todeskämpfe zwischen Hund und Wildtier ab. Jagdhunde werden an lebenden, verstümmelten Enten oder in sogenannten Schliefenanlagen an eingesperrten Füchsen scharf gemacht. Einmal im Visier der Jäger gibt es für die Waldtiere kein Entkommen vor dem – oftmals qualvollen – Tod. Im Wald herrscht weitgehend Rechtsfreiheit, denn die „Waidgerechtigkeit“ ist ein undefinierter Begriff.

3. Jäger behaupten, dass die Jagd zur Kontrolle von Krankheiten notwendig ist
Falsch – Die Jagd sorgt vielmehr für eine beschleunigte Ausbreitung von Krankheiten. Die Zerstörung stabiler Familienverbände führt nicht nur zu einem Anstieg der Geburtenrate, sondern auch zu vermehrten Wanderungen einzelner Tiere. Durch die Jagd haben sich Tollwut und andere Krankheiten ausgebreitet und konnten erst durch den Einsatz von Impfködern erfolgreich ausgemerzt werden (4). Um den regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen Füchse zu rechtfertigen, haben Jäger dieser Tierart kurzerhand das Image eines Krankheitsüberträgers verpasst. Dies entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn Deutschland gilt seit 2008 offiziell als tollwutfrei und auch der Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasiten Europas

4. Jäger behaupten, dass die Tiere nicht leiden, wenn sie erschossen werden
Falsch – Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. sterben, vor allem bei der Drückjagd, bis zu 70 Prozent der Wildtiere nicht sofort. Nicht ohne Grund gibt es den Begriff der „Nachsuche“ für verletzte Tiere. Mit zerschossenen Knochen und heraushängenden Innereien flüchten die Tiere, leiden oftmals tagelang unerträgliche Schmerzen und sterben einen qualvollen Tod.

5. Jäger behaupten, dass sie tier- und naturliebende Menschen sind
Falsch – Wer Tiere quält und tötet, kann kaum als Tierfreund bezeichnet werden. Bei der Jagd geht es den Jägern nicht um Arten- oder Tierschutz. Ihre Motivation schöpfen sie vor allem aus der Lust am Töten, dem damit verbundenen Machtgefühl sowie dem Sammeln von Trophäen. Nicht nur hunderttausenden Tieren wird jedes Jahr erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt, sondern auch mehrere Dutzend Menschen werden jährlich von Jägern verletzt und getötet. Nicht selten sind die Jäger alkoholisiert oder begehen Gewalttaten vorsätzlich, weil Spaziergänger sie angeblich
bei der Ausübung ihres blutigen Hobbys stören

6. Jäger behaupten, dass sie „Wildschäden“ verhindern müssen
Falsch – In einem natürlichen Wald entstehen keine nennenswerten „Wildschäden“. Lediglich in landwirtschaftlichen Monokulturen und in auf Profitmaximierung ausgerichteten Forsten haben Grundeigentümer und Landwirte ein wirtschaftliches Interesse daran, die Wildtierpopulationen zu dezimieren. Der andauernde Jagddruck macht die Tiere scheu und drängt das ursprünglich Graslandschaften bewohnende Rehwild tief in die Wälder, was die sogenannten „Wildverbisse“ an forstwirtschaftlichen Nutzflächen fördert

7. Jäger behaupten, dass die Jagd Wildunfällen vorbeugt
Falsch – Die Jägerschaft ist mitverantwortlich für Wildunfälle. Bei der Jagd, besonders bei großen Treibjagden, werden die Tiere aufgescheucht. Dabei flüchten sie und rennen in Todesangst um ihr Leben – dabei auch über Straßen und in Siedlungen. Zudem bedingt die Jagd durch den Abschuss von Leittieren, die in Rotten und Verbänden auf natürlichem Weg einer übermäßigen Vermehrungsrate entgegenwirken, das Anwachsen der Populationen. Durch regelmäßiges Zufüttern halten Jäger die Wildtierpopulationen künstlich hoch, um möglichst viele Abschüsse verbuchen zu können. Dies erhöht wiederum das Unfallrisiko.

8. Jäger behaupten, dass der Fuchs für den Rückgang von Hase, Rebhuhn und Co. verantwortlich ist
Falsch – Für den Rückgang von Niederwild wie Rebhuhn und Hase sind weitgehend die industrielle Landwirtschaft und die intensive Bejagung verantwortlich. Zur Beute der Füchse zählen vor allem Mäuse sowie alte oder kranke Tiere. Trotz teils drastischer Populationsrückgänge wird Rebhühnern und Hasen vielerorts intensiv durch Jäger nachgestellt.

9. Jäger behaupten, dass Wildbret hochwertiges Bio-Fleisch ist
Falsch – Das sogenannte „Bio-Wildfleisch“ ist eine Verbrauchertäuschung. Regelmäßig werden krebserregende und nierenschädigende Bleirückstände gefunden, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz stellt mangelhafte Wildbret-Hygiene durch erhöhte Keimbildung ein weiteres Problem dar. Auch das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnte in einem Gutachten mehrfach davor, zu viel Wildbret zu essen, das mit Bleimunition erlegt wurde.
https://m.facebook.com/story.php…

Der Biologe Karl-Heinz Loske bringt es auf den Punkt und widerlegt die Stammtischparolen und Märchen der Jägerschaft, mit denen sie versuchen, ihr blutiges Hobby zu rechtfertigen.

 

Weitere Irrtümer über die Jagd haben wir hier für Euch zusammengefasst: www.PETA.de/Jagdirrtuemer

HIER KLICKEN FÜR DAS VIDEO!

Am 3. November ist Hubertustag. In Gedenken an den Schutzpatron der Jagd ist das ein wichtiger Tag für alle Jäger. Jagdgegner Dr. Karl-Heinz Loske und Jägerin Klaudia Hugenberg diskutieren bei daheim + unterwegs kontrovers,…www1.wdr.de|Von wdr.de

Maja-von-Hohenzollern-nackt-gegen-Jagd

 

Nackt, bildschön und verletzlich:

Maja Prinzessin von Hohenzollern engagiert sich gemeinsam mit uns GEGEN die Jagd!

www.PETA.de/Maja-von-Hohenzollern-nackt-gegen-Jagd

„Und was in höchster Weise wirklich pervers und perfide ist: Dass Jäger im Winter Tiere unnatürlich anfüttern – also in ihren natürlichen Kreislauf eingreifen – damit sie eine Rechtfertigung haben, warum sie sie im Herbst abknallen können.“

Erfahrt, was Maja Prinzessin von Hohenzollern sich wünscht. Bitte folgt ihrem Wunsch und unterschreibt unsere Petition für ein Importverbot von Jagdtrophäen: www.PETA.de/Trophaeenjagd

Das dunkle Geheimnis der Jäger Schliefanlagen – Folterkammern für Füchse

 

Die Öffentlichkeit weiß kaum etwas davon. Nach dem Gesetz sind sie sogar erlaubt, und man findet sie bundesweit. Schliefanlagen – Gefangenenlager für Füchse, deren Lebenszweck es ist, von Jagdhunden gejagt zu werden. „Ausbildung am lebenden Objekt“ nennt man das lapidar. Jäger sind leider im Mittelalter stehengeblieben und haben noch nichts von moderner Hundeerziehung gehört. Oder will man das gar nicht, weil es sexuell so erregt, wenn man Tiere zu Tode quält?

An den lebenden Füchsen werden die sog. Bauhunde scharf gemacht, deren Aufgabe es sein wird, die Füchse aus dem Bau zu treiben. Die perverseste Art, und ein Bilddokument, wie weit man bei der Ausbildung von Hunden geht, zeigt das Titelfoto aus England. Wie zu sehen ist, treibt man Füchsen Drähte durch die Gelenke, damit sie nicht fliehen und sich nicht richtig wehren können. Dann hetzt man die Hunde auf sie. Wir müssen also wegen Tierquälerei der perfidesten Art nicht nach China oder Spanien zu gehen. Das geschieht direkt vor unserer Haustür.

Für den Fuchs endet es nach entsetzlichem Stress, Todesangst und schweren Verletzungen im Endeffekt immer tödlich. Einmal früher, einmal später. Auch viele Bauhunde werden später bei der Jagd so schwer verletzt, dass sie behandelt oder sogar erschossen werden. Fuchswelpen, deren Mutter getötet wird, werden oft mitgenommen um in Schliefanlagen für die Ausbildung zu dienen. Jene, die im mütterlichen Bau nicht gefunden werden, verhungern eben. So ist das edle Jägertum, verlogen und pervers. Und wofür das Ganze? Jedes Kind weiß, dass die Fuchsjagd ein völlig nutzloses Unterfangen ist, weil sich die Fuchsbestände wie seit Jahrmillionen von selbst regeln. Die ausschlaggebenden Regularien bei Raubtieren, zu dem man im weitesten Sinn auch den Fuchs zählen kann, sind nicht höhere Raubtiere, sondern in erster Linie das Futterangebot und ansteckende Krankheiten bei zu hohen Beständen.

Was die Jäger mit der Fuchsjagd treiben, ist sogar aktive Umweltzerstörung. Bei niedrigem Fuchsbestand erhöht sich nämlich die Anzahl der Mäuse und andere Nager, wodurch der Landwirtschaft Pflanzenschäden entstehen. Diese wiederum setzen Gifte ein, um ihre Ernte schützen. Die Jägerschaft als aktive Umweltzerstörer, das ist die Realität, nicht das Märchen vom Naturschutz, mit dem sie die Öffentlichkeit täuschen.

Die Haltungsbedingungen der Füchse sind skandalös. Wie üblich wird es abgestritten, aber die Füchse vegetieren – ähnlich wie die Jagdhunde in Spanien – unter erbärmlichen Bedingungen dahin. Es geht nur darum, dass sie so lange leben, bis sie im Training gejagt und letztendlich getötet werden.

Es wird Zeit, dass diese Torturen – MITTEN IN DEUTSCHLAND – beendet werden. Was bilden sich die Grünröcke eigentlich ein, dass sie glauben, Lebewesen so pervers quälen zu dürfen? Mit dieser Parxis stehen sie moralisch auf einem Level mit Pädophilen und Sexualsadisten.

Das deutsche Tierschutzgesetz besagt:

§3. Abs. 7: Es ist verboten, ein Tier an einem anderen lebenden Tier auf Schärfe abzurichten oder zu prüfen.

Abs. 8: Es ist verboten, ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen, soweit dies nicht die Grundsätze weidgerechter Jagdausübung erfordern.

Jetzt kann sich die Jägerschaft wieder aufregen. In der Regel wird bei so einem Bericht behauptet, dass er nicht stimmt, schließlich sei das verboten. Die kindliche Theorie lässt grüßen. In Deutschland sind auch Mord, Vergewaltigung, Geschwindigkeitsübertretung und Steuerhinterziehung verboten. Das scheint aber kein Grund zu sein, dass es nicht passiert. Die Jagd ist ein Tummelplatz für Psychopathen. Töten und Quälen sind ihre Fetische. Und Psychopathen lassen sich nun einmal ihre Spielplätze nicht nehmen. Wo sollen sie sich denn sonst abreagieren. Sadismus und die Ausübung von Macht über das Leben anderer sind Veranlagungen, die den Verstand ausschalten, um dem Trieb freien Lauf lassen zu können. Ein
teuflischer Kreislauf.

Verzeichnis Schliefanlagen in Deutschland
https://www.google.com/maps/d/viewer…

Untitled

 

Kaum auszuhalten:

Die Elefantenpopulation SINKT JEDES JAHR um etwa 8 %! Neben der Wilderei und dem Lebensraumverlust ist vor allem die legale #Trophäenjagd dafür verantwortlich: www.veganblog.de/…/elefantensterben-in-afrika-deutsche-jaeg… 😠

JETZT UNTERSCHREIBEN: www.PETA.de/Trophaeenjagd

Drastisches Elefantensterben in Afrika

Neben Wilderei und Lebensraumverlust bedingt vor allem die legale Trophäenjagd den drastischen Rückgang der Wildtiere. Unterschreibt unsere Petition!veganblog.de

Jagdirrtuemer

 

 Ohne die Jagd gäbe es sogar WENIGER Wildtiere. Wissenschaftlichen Studien zufolge bedingt eine intensive Bejagung das Anwachsen von Tierpopulationen. Die Jagd zerstört Familienverbände und Sozialstrukturen und führt dazu, dass sich die Tiere unkontrolliert und losgelöst von ihrem natürlichen Fortpflanzungsrhythmus vermehren. Durch die intensive Bejagung sinkt die Lebenserwartung der Wildtiere drastisch. Dies hat eine frühzeitige Geschlechtsreife zur Folge, was die Geburtenrate ansteigen lässt. Weitere Untersuchungen belegen, dass Wildpopulationen nicht durch Beutegreifer, sondern durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert werden.

 Waldtiere werden bei Treib- und Drückjagden in Todesangst versetzt und vor die Flinte der Schützen getrieben oder heimtückisch aus dem Hinterhalt attackiert. Bei der grausamen Fallenjagd sterben viele Tiere durch schwere Quetschungen und Brüche einen qualvollen Tod. Bei der Baujagd spielen sich erbitterte Todeskämpfe zwischen Hund und Wildtier ab. Jagdhunde werden an lebenden, verstümmelten Enten oder in sogenannten Schliefenanlagen an eingesperrten Füchsen scharf gemacht. Einmal im Visier der Jäger gibt es für die Waldtiere kein Entkommen vor dem – oftmals qualvollen – Tod. Im Wald herrscht weitgehend Rechtsfreiheit, denn die „Waidgerechtigkeit“ ist ein undefinierter Begriff.

Die Zerstörung stabiler Familienverbände führt nicht nur zu einem Anstieg der Geburtenrate, sondern auch zu vermehrten Wanderungen einzelner Tiere. Durch die Jagd haben sich Tollwut und andere Krankheiten ausgebreitet und konnten erst durch den Einsatz von Impfködern erfolgreich ausgemerzt werden. Um den regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen Füchse zu rechtfertigen, haben Jäger dieser Tierart kurzerhand das Image eines Krankheitsüberträgers verpasst. Dies entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn Deutschland gilt seit 2008 offiziell als tollwutfrei und auch der Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasiten Europa.

Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. sterben, vor allem bei der Drückjagd, bis zu 70 Prozent der Wildtiere nicht sofort. Nicht ohne Grund gibt es den Begriff der „Nachsuche“ für verletzte Tiere. Mit zerschossenen Knochen und heraushängenden Innereien flüchten die Tiere, leiden oftmals tagelang unerträgliche Schmerzen und sterben einen schmerzhaften Tod.

Wer Tiere quält und tötet, kann kaum als Tierfreund bezeichnet werden. Bei der Jagd geht es den Jägern nicht um Arten- oder Tierschutz. Ihre Motivation schöpfen sie vor allem aus der Lust am Töten, dem damit verbundenen Machtgefühl sowie dem Sammeln von Trophäen. Nicht nur hunderttausenden Tieren wird jedes Jahr erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt, sondern auch mehrere Dutzend Menschen werden jährlich von Jägern verletzt und getötet. Nicht selten sind die Jäger alkoholisiert oder begehen Gewalttaten vorsätzlich, weil Spaziergänger sie angeblich bei der Ausübung ihres blutigen Hobbys stören.

Lediglich in landwirtschaftlichen Monokulturen und in auf Profitmaximierung ausgerichteten Forsten haben Grundeigentümer und Landwirte ein wirtschaftliches Interesse daran, die Wildtierpopulationen zu dezimieren. Der andauernde Jagddruck macht die Tiere scheu und drängt das ursprünglich Graslandschaften bewohnende Rehwild tief in die Wälder, was die sogenannten „Wildverbisse“ an forstwirtschaftlichen Nutzflächen fördert.

Bei der Jagd, besonders bei großen Treibjagden, werden die Tiere aufgescheucht. Dabei flüchten sie und rennen in Todesangst um ihr Leben – dabei auch über Straßen und in Siedlungen. Zudem bedingt die Jagd durch den Abschuss von Leittieren, die in Rotten und Verbänden auf natürlichem Weg einer übermäßigen Vermehrungsrate entgegenwirken, das Anwachsen der Populationen. Durch regelmäßiges Zufüttern halten Jäger die Wildtierpopulationen künstlich hoch, um möglichst viele Abschüsse verbuchen zu können. Dies erhöht wiederum das Unfallrisiko.

Für den Rückgang von Niederwild wie Rebhuhn und Hase sind weitgehend die industrielle Landwirtschaft und die intensive Bejagung verantwortlich. Zur Beute der Füchse zählen vor allem Mäuse sowie alte oder kranke Tiere. Trotz teils drastischer Populationsrückgänge wird Rebhühnern und Hasen vielerorts intensiv durch Jäger nachgestellt.

Das sogenannte „Bio-Wildfleisch“ ist eine Verbrauchertäuschung. Regelmäßig werden krebserregende und nierenschädigende Bleirückstände gefunden, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Laut der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz stellt mangelhafte Wildbret-Hygiene durch erhöhte Keimbildung ein weiteres Problem dar. Auch das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnte in einem Gutachten mehrfach davor, zu viel Wildbret zu essen, das mit Bleimunition erlegt wurde.

Keine seriöse Studie kann einen negativen Einfluss von Hunden und Katzen auf waldbewohnende Tierpopulationen oder auf seltene Tierarten belegen. Beim Töten von schätzungsweise jährlich 350.000 Haustieren geht es den Jägern nicht um Arten- oder Tierschutz, sondern lediglich um Beuteneid. Für die Tiere im Wald sind die Jäger selbst die größte Gefahr.

www.PETA.de/Jagdirrtuemer

 

VIER PFOTEN undercover: Jagdmessen in Österreich

 

VIER PFOTEN undercover: Jagdmessen in Österreich

Undercover auf einer Jagdmesse in Österreich: Einfach unfassbar, dass auf Jagdmessen noch immer Reisen inklusive Löwenjagd in Südafrika angeboten werden. Es ist erschreckend und einfach grausam das Töten von Löwen als Touristenattraktion zu verkaufen! Wir fordern ein Verbot von Canned Hunting in Südfrika, bitte helft uns dabei und unterschreibt unsere Petition jetzt: www.cannedhunting.com

10 Fakten über die Jagd

 

#3 Die Zerstörung stabiler Familienverbände führt nicht nur zu einem Anstieg der Geburtenrate, sondern auch zu vermehrten Wanderungen einzelner Tiere. Durch die Jagd haben sich Tollwut und andere Krankheiten ausgebreitet und konnten erst durch den Einsatz von Impfködern erfolgreich ausgemerzt werden. Um den regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen Füchse zu rechtfertigen, haben Jäger dieser Tierart kurzerhand das Image eines Krankheitsüberträgers verpasst. Dies entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn Deutschland gilt seit 2008 offiziell als tollwutfrei und auch der Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasiten Europa.

www.PETA.de/Jagdirrtuemer

DAS IST GATTERJAGD!!!

 

Martin Balluch hat ein neues Video hinzugefügt.

Heute waren wir bei einer Gatterjagd nahe Ernstbrunn im niederösterreichichen Weinviertel. Ein unfassbarer Wahnsinn! Überall panische Tiere, Schüsse, Hundegebell, Treibergeschrei. Und angeschossene Tiere. Und hier ein Reh, das in Todesangst so lange gegen den Zaun rennt, bis es sich die Nase zerschnitten hat!
Bitte helft uns, diesen Wahnsinn zu beenden. Schreibt Proteste an den zuständigen ÖVP-Landesrat Stephan Pernkopf: lr.pernkopf@noel.gv.at

update:

Gatterjagd in Mailberg verhindert!

Für Freitag, den 15. Jänner, war eine Jagd im Mailberger Wildschweingatter angesagt.mobil.noen.at

Norwegen streicht Subventionen – Robbenjagd steht vor dem Aus

 

Quelle – http://www.n-tv.de/…/Robbenjagd-steht-vor-dem-Aus-article14…


Anhänger der Tradition begründen das Schlachten von Robben mit der Schonung der Fischbestände. Nach dem EU-Einfuhrverbot auf Robbenprodukte, streicht nun die norwegische Regierung auch die Subventionen. Das Ende der blutigen Jagd?

In Norwegen steht die hoch umstrittene kommerzielle Robbenjagd vor dem Aus. Das Parlament beschloss, die jährlichen Subventionen von zwölf Millionen Kronen, umgerechnet 1,3 Millionen Euro ab 2015 zu streichen. „Wir fürchten, dass die Jagd zusammen mit den Subventionen verschwinden wird“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Handel und Fischfang, Geir Pollestad. Tierschützer reagierten mit großer Erleichterung.

Die EU hatte vor vier Jahren die Einfuhr von Robbenprodukten aus Norwegen und Kanada verboten – den beiden Ländern, die die Jagd noch kommerziell betreiben. Als Begründung wurden „moralische Bedenken der Öffentlichkeit“ gegen die „grausamen Jagdmethoden“ angeführt. Insbesondere für die norwegischen Robbenjäger brach damit der Markt weg. Laut Abgeordneten machen die Subventionen inzwischen 80 Prozent ihres Gehaltes aus, für jedes der 12.000 getöteten Tiere zahlt der Staat ihnen umgerechnet 110 Euro.

Tierschützer begrüßen die Entscheidung

Der Ausschussvorsitzende Pollestad betonte, dass das Parlament die Jagd auf Robben nicht verboten habe. Die rechtskonservative Regierung begründete die Subventionsstreichungen mit dem Zwang zu Budgeteinsparungen. Anhänger der Tradition sagen, die Dezimierung der Robbenpopulation sei notwendig, um die Fischbestände zu schonen und somit den Fischern ein sicheres Auskommen zu ermöglichen.

Die Präsidentin der norwegischen Tierschutzorganisation Noah, Siri Martinsen, nannte das Argument einen „Mythos“. „Es gibt keinen Grund dafür, dass norwegische Steuerzahler Menschen finanzieren, die auf umstrittene Weise Tiere töten, obwohl niemand mehr ihr Fell haben will.“ Niemand gehe heute mehr mit einem Robbenmantel vor die Tür. Die Robbenjagd „gehört der Vergangenheit an“, erklärte auch Greenpeace Norwegen.

Die Entrüstung gegen die Robbenjagd entstand durch Bilder von jungen weißen Robben mit großen Augen, die totgeprügelt wurden, damit ihr Fell keinen Schaden nimmt. Das Töten von Robbenbabys ist in Norwegen schon längst verboten. Die traditionelle Jagd erfolgt mit Kakapis, das sind Holzstiele mit einer Metallspitze. Mit ihnen wird den Robben auf den Kopf geschlagen, um sie bewusstlos zu machen, bevor sie getötet werden.

http://www.n-tv.de/…/Robbenjagd-steht-vor-dem-Aus-article14…
http://www.tierschutzbund.de/…/csm_Robbe_BU_IFAW_e37c75dea2…