Luna soll nach dem Rasseparagraphen des dänischen Hundegesetzes nun endgültig getötet werden

 

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2010 hielt die Polizei den Besitzer Lunas an, als er mit ihr spazieren ging. Luna ist ein Mischling aus Labrador und Boxer, wurde am 17. März 2009 geboren und von ihrer Familie im Mai 2009 gekauft. 2010 wurde das dänische Hundegesetz mit dem Rasseparagraphen erlassen und die Polizei glaubte, Luna wäre ein „Amstaff“. Der Besitzer hörte nicht mehr von der Polizei.
Die Polizei hat bei einem vor 2010 geborenen Hund die Beweislast zu tragen.
Luna war in diesem Jahr an einem kleinen Vorfall mit einer Dame beteiligt, bei dem es einige angeblich kleinere Kratzer und Prellungen gab. Es gab Zeugen für den Fall, aber die wurden von der Polizei nicht befragt und der Vorfall fällt auch nicht unter den Beissparagraphen.
Nun wurde Luna am 25.April 2017 beschlagnahmt, die Lokalpolizei glaubt jetzt, dass Luna ein „gefährlicher verbotener Hund“ ist, trotz der Tatsache, dass Luna nie in ihrem 8-jährigen Leben jemanden verletzt hat und als ein netter und geselliger Hund unter den Einwohnern und Kindern bekannt ist. Diese haben dies der Polizei geschrieben.
Die Polizei besteht darauf, dass Luna ein „Amstaff“ ist, trotz der Tatsache, dass sie selbst einen Ihrer Veterinäre befragt hat, welcher schreibt.:
„auf Wunsch der Polizei von Kopenhagen verkünde ich, dass der Hund wahrscheinlich ein Boxer-Mischling ist“.
Luna wurde am 25. April 2017 konfisziert, nachdem sie einer Dame zu nahe kam, weil diese weder Luna noch ihre Besitzer gesehen oder gehört hatte. Die Dame hatte Kratzer an der Brust und der behandelnde Arzt schrieb eindeutig, dass es KEIN Skambid ( = schwerer Beißvorfall) war, da die Kleidung der Dame keine Löcher hatte und die Zähne von Luna mit der Haut der Dame nicht in Berührung gekommen sind.
Obwohl Fair Dog um eine Begutachtung des Hundes gebeten hatte, ließ die Polizei Luna nicht von einem Hundesachverständigen begutachten.
Auch Zeugen, die bei dem Vorfall anwesend waren, wurden nicht gehört. Trotzdem wurde nun endgültig beschlossen durch die Reichspolizei, dass Luna getötet werden soll.
Der Fall wurde am 3. Juli 2017 der Reichspolizei vorgetragen. Am 05. Juli, über 3 Monate nach der Beschlagnahmung, wurde Luna’s Verhalten als nicht gefährlich oder aggressiv beurteilt.
Die Polizei hat beschlossen, diese Begutachtung zu ignorieren und hat nach wie vor die Zeugen nicht angehört.
Heute kam die neue Entscheidung, dass die Polizei Luna als gefährlich ansieht und dass Luna getötet werden müsse.

Ein absurder und erschreckender Fall, wie diktatorisch die Polizei sich in Sachen Hundegesetz verhällt. Hier wird eindeutig nach dem Motto agiert: greift der Beissparagraph nicht, dann nehmen wir den Rasseparagraphen und umgekehrt – Hauptsache wir können den Hund umbringen.Gutachten werden ignoriert, rechtsstattliche Prizipien der Prozessführung wie Zeugenbefragung nicht mehr durchgeführt.
Es wird immer schlimmer in Dänemark und die Befürchtungen, die diese Seite seit 2010 hegt, treffen in vollem Umfang zu.

Rufuz wurde am 17.07.2017 wg. dem Beissparagrafen des dänischen Hundegesetzes getötet.

 

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Am Fr. 24.6.16 gg. 21 h erschienen 2 Polizisten der dänischen Lokalpolizei vor dem Haus der Halter von Rufusz und behaupteten Rufusz hätte einen Radfahrer ins Bein gebissen.Es gäbe wohl ein Loch im Zaun auf der rechten Seite. Die Familie besitzt insgesamt 3 Hunde.Das Grundstück ist komplett eingezäunt.Die Familie beteuerte, dass keiner der Hunde das Grundstück verlassen hätte, den ganzen Tag unter Aufsicht gewesen wären und bot den Polizisten an, den Zaun zu besichtigen.
Die Polizisten verschwanden, kamen aber gg. 22 h wieder. Erneut wurde der angebl. Beissvorfall angeschuldigt, diesmal sollte ein Loch auf der linken Seite des Zaunes sein.Die Familie wies die Anschuldigung zurück und bat erneut um Besichtigung des Zaunes.Statt der Bitte der Familie Folge zu leisten,rief die Polizei die Fa. Gram an, lies Rufusz beschlagnahmen und abtransportieren in eine Internierung.Die Beschlagnahme erfolgte nach dem Beissparagraphen des dänischen Hundegesetzes.
Am 18.08.16 wurde ein Wesenstest mit Rufusz gemacht, den er problemlos bestanden hat.Trotzdem wurde Rufusz nicht herausgegeben, der Tötungsbeschluss der dänischen Lokalpolizei hat weiterhin Bestand.Fair Dog wurde eingeschaltet.
Nun wurde Rufuz am 17.07.17 von den dänischen Schergen hingerichtet. Seine Familie hatte 25 Min. Zeit sich von ihm auf der Polizeistation in Haderslev zu verabschieden.

Farewell Rufuz

Info zum dänischen Hundegesetz

 

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Es gibt immer wieder von Usern die unterschiedlichsten Aussagen zum dänischen Hundegesetz. Die wesentlichen Fakten haben wir hier als Information zusammengestellt. Viele deutsche Urlauber behaupten wiederholt, dass sie mehrfach schon in DK waren und nie etwas passiert sei. Das ist richtig, sonst würden sie im ungünstigsten Fall bei uns in den Seiten „aktuelle Fälle – Todestrakt“ auftauchen. Wenn in DK alles in Ordnung wäre, müßte Fair Dog nicht über so viele Fälle berichten, dann würde es unseren dänischen Verein vielleicht auch nicht geben. Nicht nur die Rasselisten sind das Problem, wie vielfach behauptet! Es sind die Mischlingshunde in denen die Polizei nur eine verbotene Rasse vermuten muss. Es ist der Skambidparagraph, der ohne die Schuldfrage festzustellen den Hund der Tötung zuführt. Der Hund, der einem anderen Hund eine Verletzung zufügt die mit mindestens einem Stich genäht werden muss, ist nach dänischem Gesetz einzuschläfern. Unerheblich ob diese Verletzung beim Spielen oder eben bei einer Rauferei entstanden ist. Wir möchten, dass eure Hunde unversehrt bleiben und haben daher diese Informationen zum Ausdrucken und mitnehmen bereitgestellt. Diese Information enthält auch eine dänische Rufnummer von Fair Dog. Solltet ihr ein Problem im Zusammenhang mit eurem Hund und der dänischen Polizei haben, scheut euch nicht SOFORT unter der angegebenen Rufnummer um Unterstützung zu bitten.
Den Flyer findet ihr, neben anderen Informationen, zum Download auch auf unserer Homepage http://www.fairdog.info/Infomaterial/Downloads/
#fairdog

 

**** 11.06.2017 Wir haben einen neuen dramatischen Fall in Dänemark!!!!!! **** Der Kampf um A-Icebergs Leben

 

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Fair Dog.dk – Deutsch hat 15 neue Fotos zu dem Album „2017-06-09 Drohende Tötung des Hundes eines EU-Bürgers“ hinzugefügt.
Dieses Mal ist der Hund eines Italieners betroffen der nach dem dänischen Hundegesetz getötet werden soll. Es ist wieder einmal der Beweis, dass auch Ausländerhunde nicht vom dänischen Hundegesetz verschont werden, wie das leider immer wieder in diversen Foren und auf einschlägigen Seiten behauptet wird.

Was ist passiert:
Am 30. März 2017 reiste der arbeitsame Italiener Giuseppe Perna über den Flughafen Kopenhagen in Dänemark ein. Er ist EU Staatsbürger und ist nach Dänemark gekommen um für eine Weile in einem italienischen Restaurant zu arbeiten.
Er lebte mit seinem Hund „A-Iceberg“ in Avellino Campagnia in der Nähe von Napoli. Um sich die Reise und den Flug mit seinem Hund leisten zu können hat er sehr hart gearbeitet.
Alle Papiere für den Flughafen, Import und EU Hundepass wurden ausgefüllt und GENEHMIGT (!), ABER KEINER hat ihm erzählt oder darauf hingewiesen dass sein 2 jähriger Dogo Argentino in Dänemark verboten ist. Nun hat die Polizei von Kopenhagen seinen Hund konfisziert und will ihn töten. Ja er hat sich nicht richtig informiert, keine Frage, aber da er den Hund ordnungsgemäß angemeldet hat hätte ihm doch jemand sagen können, dass er den Hund nicht nach Dänemark einführen darf!!

Er hat den Hund nicht wie jeder Urlauber einfach über die Grenze gebracht, viele Behörden und die Reisegesellschaft waren auf Grund der Anmeldung informiert!
Er hat nun förmlich darum gebettelt die Erlaubnis zu bekommen, seinen geliebten Hund zurück nach Italien zu bringen. Aber nein, die Behörden in Dänemark wollen den Hund auf Grund des dänischen Hundegesetzes töten und es gibt KEINE MÖGLICHKEIT für einen Kompromiss.
Warum behandelt der EU Staat Dänemark die Bürger eines anderen EU-Staates in dieser Form.

Was verliert Dänemark dabei “A-Iceberg“ und Giuseppe Perna die Erlaubnis zu geben einfach wieder aus Dänemark ausreisen zu lassen?
Ist es soo schwer einen Fehler zuzugeben der zweifelsfrei von den Behörden begangen wurde?
Wer jetzt noch glaubt, dass das dänische Hundegesetz nicht auch für ausländische Hunde gilt bzw. öffentlich das Gegenteil behauptet, der riskiert das Leben zahlloser Hunde die nur annähernd einem Listenhund ähnlich sehen oder die in einen Beißvorfall verwickelt wurden.

Am kommenden Montag hat Giuseppe ein Gespräch bei der italienischen Botschaft und inzwischen berichten auch die dänischen Medien über den Fall. Fair Dog Dänemark steht mit unserem Vorstand an seiner Seite, kann aber auf Grund der Gesetzeslage nur beratend tätig werden. Das Gesetz ist bei der Einfuhr illegaler Hunde zunächst einmal eindeutig formuliert, Fehler der Behörden finden darin keine Berücksichtigung. Eine Amnestie kann nur der zuständige Umwelt- und Lebensmittelminister Esben Lunde Larsen erlassen bzw. eine Ausnahmegenehmigung erlassen.

Die Quellen und Medienberichte finden sich hier:

https://www.facebook.com/Foreningen.Fairdog/posts/1535200009877992
https://www.facebook.com/…/a.16370036369…/1535923616472298/…
http://ekstrabladet.dk/…/rejste-ind-i-danmark-med-s…/6702331

Die Italiener haben für A-Iceberg eine eigene Petition bei change.org gestartet und in zwei Tagen bereits knapp 300.000 Unterschriften gesammelt, wir sollten auch diese unterstützen 😉 Die Petition wird immer in der Landessprache angezeigt:
https://www.change.org/p/saveiceberg…


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25.7.17

Iceberg bleibt laut Entscheidung der Reichspolizei weiterhin interniert.
Der dänische Verein Fair Dog hatte darum gebeten Iceberg vorläufig an seinen Halter zurückzugeben und den jur. mögl. Beschwerdeweg beschritten. Damit ist durch die Polizei entschieden, dass Iceberg zumindest bis Oktober nicht herausgegeben wird.
Der Landwirtschaftsminister wird einem Gnadengesuch für Iceberg nicht stattgeben. Er wird den von ihm angekündigten Entwurf einer Gesetzesänderung, wie angekündigt, dem Parlament vorlegen und schiebt damit die Verantwortung ab. Danach wird das Parlament entscheiden ob es der dann beantragten Änderung stattgibt oder nicht.
Allerdings sieht man anhand des gerade getöteten Hundes Rufuz, der nach der letzten Änderung des dänischen Hundegesetzes nach dem Beissparagrafen trotz positiver Stellungnahme eines Gutachters hingerichtet wurde, was eine Änderung des dänischen Hundegesetzes wert ist: nämlich nichts. Solange die dänische Polizei weiterhin allein über Tod und Leben der internierten Hunde zuständig ist und die Gerichte keine Grundsatzentscheidung treffen, herscht in Dänemark weiterhin die Polizei als Hundediktatur und es wird weiter gemordet werden.


 Hi! Ich bin Giuseppe Perna und ich bin der Besitzer von „A-Iceberg“ dem Dogo Argentino der konfisziert wurde vor zwei Monate hier in Dänemark. Ich bin Mitglied von Fair Dog Deutschland und Dänemark auch noch und ich möchte mich bedanken bei den ganzen Leuten die zusammen mit Euch und mir gekämpft haben um das Leben für sie. Und ich wollte noch sagen, mein Hund ist noch nicht frei!
Die ganze Politik hat mit mir gesprochen, mit mir und die ganzen Welt, sie wollten befreien, aber sie ist noch im „Knast“. Und ich bitte Euch nur um zur Petition zu gehen auf change.org
https://www.change.org/p/saveiceberg/u/20927890.
Und von Euch ein kleines Foto wo nicht mehr steht #saveiceberg, sondern #freeiceberg. Weil jetzt sind mehr als 2 Monate mein Kind sitzt noch im „Knast“ und ich will mit ihr weg von hier. Meine Frau ist schwanger im siebten Monat und langsam sollte was passieren, weil ist lange Zeit. Und ich bedanke mich bei Ingo von Deutschland Fair Dog und die ganzen Leute…… Dankeschön! Und ich hoffe etwas passiert und alle, ALLE Hunderassen können in Frieden auf der Straße gehen, friedlich und frei! Weil Hund ist Hund! Kein Hund ist schlecht geboren!
A-iceberg & Giuseppe Perna
#dk #visitdenmark #daenemark #dänemark #fairdog #urlaubindaenemark #urlaubindänemark #freeiceberg #saveiceberg

 

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Fair Dog.dk – Deutsch

(Aktualisiert: 21.12.2016)
2012 Heiligabend
beendeten die dänischen Behörden das Leben dieses kleinen, nur sieben Monate alten, süßen Kerls. Er starb nur, weil er vermutlich der falschen Rasse angehörte. „Paco“ war noch ein Welpe, hatte niemandem etwas getan und sein Leben noch vor sich.

April 2015 sollte „Zanto“
in Dänemark aus dem gleichen Grund eingeschläfert werden. Sein Herrchen „Dan“ konnte dies nicht verkraften und nahm sich das Leben. Der erste bekannte Fall von Suizid, der offensichtlich im Zusammenhang mit dem grausamen dänischen Hundegesetz steht. Gemeinsam wurden sie begraben, nachdem die Familie „Zanto“ einschläfern lies, um ihm den Aufenthalt in einer Hundepension zu ersparen. Letztendlich war auf Grund der Aktenlage die behördliche Einschläferung ohnehin nicht abzuwenden. Dan konnte nicht beweisen, das „Zanto“ kein Hund einer verbotenen Rasse war.

Aktuell sitzt „Nugga“
noch immer in der Pension. Dank einer großartigen Spendenaktion in Deutschland und Dänemark, sowie unseren Mitgliedern und Freunden im übrigen Europa, konnte der Fall in Dänemark vor Gericht gebracht werden. Bis heute haben wir noch keinen Termin und der Hund und seine Familie leiden weiter. Das Herrchen von Nugga verstarb inzwischen an einem gesundheitlich bedingten Anfall. Nugga hat dies immer angezeigt, sodass dem Herrchen Hilfe zu Gute kommen konnte. Nugga war wegen der Beschlagnahmung nicht bei ihm. Das Todesurteil für den halter…..
Voraussichtlich neuer Verhandlungstermin:
Irgendwann in 2017 oder nach dem Fall von Frigg und Marley

2016:
auch in diesem Jahr mussten wieder viele Hunde ihr Leben lassen. Darunter Nala, die ihre Welpen gegen einen anderen Hund verteidigte, wobei der kleinere Hund ums Leben kam. Wir berichteten. Die Welpen mussten kurz nach der Geburt ohne die Hündin aufwachsen. Sie wurde auf Grund des Beißparagrafen eingeschläfert, obwohl sie nur ein für Hunde typisches Verhalten mit tragischem Ausgang zeigte.

Zwei weitere Fälle stehen noch immer an:
Das Todesurteil gegen Frigg und Marley wurde im November vom Landgericht in Kopenhagen bestätigt, obwohl während des Gerichtsverfahrens alles dagegen sprach. Die Halter sind zusammen mit Fair Dog in die Berufung vor dem obersten Gerichtshof in Dänemark gegangen. Beide Hunde sind angeklagt auf den Verdacht einer verbotenen Rasse. das Gericht konnte nicht ausschließen, dass die Mischlinge nicht zu 100% aus Rassen bestehen, die nicht zu den in DK verbotenen gehören. Als Beweise galten unter anderem die hängenden Ohren! Ein Warnhinweis für alle deren Hunde hängende Ohren haben und in DK eingeführt werden. Zur Erinnerung: Das Hundegesetz gilt auch für Urlauberhunde!

Ein weiterer Fall bewegte uns als wir praktisch über Nacht um Hilfe gebeten wurden. Fair Dog Deutschland erhielt aus Dänemark die Information, das ein deutscher Urlauberhund beschlagnahmt wird. Paul sollte nach dem Willen der dänischen Polizei auf Grund des Skambid (Beiß)paragrafen eingeschläfert werden. Paul. Der erste aktenkundige Fall einer drohenden Einschläferung eines Urlauberhundes! Paul konnte gerettet werden und ist nun sicher. Die Akten des Verfahrens sind noch immer nicht geschlossen, Paul wird aber nichts mehr passieren.

Wir können diese Grausamkeiten nicht begreifen und werden nicht nachlassen, in ihrem Andenken und das weiterer tausender Hunde, die in Europa auf Grund ihrer Rassenzugehörigkeit stigmatisiert oder getötet wurden und werden, gegen diese Gesetze weiter zu kämpfen. Gerade wegen solcher Ereignisse kommen bei vielen aktiven Tierschützern, Mitstreiter/innen und Organisationen diese Erlebnisse immer wieder hoch.

Deshalb:
R.I.P. kleiner Kerl „Paco“ und „Zanto“, grüßt alle anderen Hundeseelen von uns! Wir haben sie nicht vergessen und werden weiterhin zusammen mit unserem dänischen Vorstand und unseren Vereinsmitgliedern in Europa für die Abschaffung des dänischen Hundegesetzes kämpfen!
Auch 2017 wird Fair Dog auf vielen Veranstaltungen vertreten sein und zusammen mit anderen Vereinen und Organisationen diesen Hunden eine Stimme geben!

Urlaub mit Hund in Dänemark: Das Risiko reist mit

 

Auf den ersten Blick erscheint ein Urlaub in Dänemark für Menschen mit Hund nahezu perfekt. Doch das dänische Hundegesetz ist alles andere als hundefreundlich. Ein Beißvorfall kann bereits die Beschlagnahmung des Hundes und im schlimmsten Fall seinen Tod zur Folge haben.

Weitere Regeln, die ihr unbedingt beachten solltet, wenn ihr dennoch Euren Urlaub in Dänemark verbringen möchtet:

– 13 als gefährlich eingestufte Hunderassen dürfen in Dänemark weder gezüchtet noch gehalten noch eingeführt werden.

– Hunde müssen an den Stränden zwischen dem 1. April und dem 30. September an der Leine geführt werden.

– Das Mitbringen der Vierbeiner in Restaurants ist in Dänemark nicht erlaubt.

Weitere Informationen findet ihr hier: http://www.tasso.net/Tierschutz/News/Das-Risiko-reist-mit

Infos zum dänischen Hundegesetz

 

Es gibt immer wieder von Usern die unterschiedlichsten Aussagen zum dänischen Hundegesetz. Die wesentlichen Fakten haben wir hier als Information zusammengestellt. Viele deutsche Urlauber behaupten wiederholt, dass sie mehrfach schon in DK waren und nie etwas passiert sei. Das ist richtig, sonst würden sie im ungünstigsten Fall bei uns in den Seiten „aktuelle Fälle – Todestrakt“ auftauchen. Wenn in DK alles in Ordnung wäre, müßte Fair Dog nicht über so viele Fälle berichten, dann würde es unseren dänischen Verein vielleicht auch nicht geben. Nicht nur die Rasselisten sind das Problem, wie vielfach behauptet! Es sind die Mischlingshunde in denen die Polizei nur eine verbotene Rasse vermuten muss. Es ist der Skambidparagraph, der ohne die Schuldfrage festzustellen den Hund der Tötung zuführt. Der Hund, der einem anderen Hund eine Verletzung zufügt die mit mindestens einem Stich genäht werden muss, ist nach dänischem Gesetz einzuschläfern. Unerheblich ob diese Verletzung beim Spielen oder eben bei einer Rauferei entstanden ist. Wir möchten, dass eure Hunde unversehrt bleiben und haben daher diese Informationen zum Ausdrucken und mitnehmen bereitgestellt. Diese Information enthält auch eine dänische Rufnummer von Fair Dog. Solltet ihr ein Problem im Zusammenhang mit eurem Hund und der dänischen Polizei haben, scheut euch nicht SOFORT unter der angegebenen Rufnummer um Unterstützung zu bitten.
Den Flyer findet ihr, neben anderen Informationen, zum Download auch auf unserer Homepage http://www.fairdog.info/Infomaterial/Downloads/
‪#‎fairdog‬

Schärfstes Hundegesetz der Welt: Vorsicht an der Grenze: Dänen töten Hunde

 

Leider keine Entwarnung bei Urlaub mit Hunden in Dänemark.

Auch wenn Dänemark am 1. Juli 2014 das  landeseigene Hundegesetz geändert hat, warnen TASSO e.V. und die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN weiterhin…


 

Dänemark gilt als liberal, sympathisch, irgendwie knuffig. Dabei hat das kleine Land eines der schärfsten Hundegesetze weltweit. Hunde können aufgrund ihres Aussehens sofort eingeschläfert werden. Ebenso jeder Hund, der einen anderen gebissen hat. Die Regeln gelten auch für die Hunde von Touristen. Hamburger Hundehalter sind besorgt.

Tasso, das größte Haustierregister Europas, warnt Hundehalter „angesichts der geltenden Rechtslage“ vor Reisen nach Dänemark. Novasol, der größte dänische Ferienhausvermieter, fürchtet Umsatzeinbußen, die Tourismusindustrie warnt vor Arbeitsplatzabbau und das dänische Außenministerium sieht sich zu Erklärungen genötigt. Was ist da los?

Dänemark hat seit 2010 ein verschärftes Hundegesetz, das bislang außerhalb des Landes wenig Beachtung fand. Erst seit kürzlich die dänische Tierschutzorganisation „Fair Dog“ im Internet publik machte, dass aufgrund des neuen Gesetzes bereits rund 1800 (dänische) Hunde getötet wurden, schlagen die Wellen hoch.

Die wichtigsten Punkte des dänischen Hunde-Gesetzes:

Die Einfuhr von 13 Rassen ist verboten (s. Infokasten nächste Seite). Das gilt für alle Hunde, die nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden, und auch für deren Mischlinge. Es reicht sogar, wenn sie nur so aussehen.Sollte ein Polizist der Meinung sein, ein Hund gehöre auf Grund seines Aussehens zu einer der verbotenen Rassen oder ist ein Mischling mit verbotenen Anteilen, kann er den Hund ohne weitere juristische Prüfung einschläfern lassen. Die Beweispflicht liegt beim Hundehalter, etwa durch ein Stammbuch.Jeder Hund, egal welcher Rasse, der einen Menschen oder einen anderen Hund (!) gebissen hat, kann beschlagnahmt und ohne juristische Prüfung eingeschläfert werden.Von April bis September gilt absolute Leinenpflicht. Auch am Strand! Ein Verstoß kostet 2000 Kronen (270 Euro)

Nach einem 140 Jahre alten Wegegesetz ist es Grundstückseigentümern erlaubt, streunende Hunde auf ihrem Grundstück zu erschießen.

Tourismusbranche fürchtet starke Einbußen

Jan Haapanen, Chef der großen Ferienhausvermietung Novasol, ist entsetzt: „Man schießt doch nicht auf Urlauber-Hunde – und man droht auch nicht damit!“ Im größten dänischen Sender DR1 findet Haapanen deutliche Worte: „Bis das Gesetz korrigiert wird, verlieren wir deutsche Touristen, unseren Ruf und dänische Arbeitsplätze.“ Viele der 67.000 Vollzeit-Arbeitsplätze im Ferientourismus seien in Gefahr.

Obwohl bisher noch kein Urlauberhund eingeschläfert wurde, kämpft der Ferienhaus-Riese zusammen mit dem Branchenverband in Dänemark für die Hundehalter und hat das dänische Parlament aufgefordert, das umstrittene Hundegesetz für einheimische sowie „Urlaubshunde“ umgehend zu ändern.

Michael Schuldt (61), Tierschützer und Immobilienmakler aus Osdorf, hat lange in Dänemark gelebt. Er verfolgt die Situation in seiner alten Heimat mit zunehmender Fassungslosigkeit: „Zahlreiche Hundehalter klagen dagegen, dass ihnen die Hunde aufgrund der Rasse-Einschätzung von Polizisten entzogen wurden. Aber selbst wenn sie vor Gericht Recht bekommen, sind die Hunde tot. Das ist doch Wahnsinn.“

Die Sorge um ausbleibende deutsche Touristen zeigt Wirkung: Die Dänische Botschaft in Berlin teilte jetzt mit, dass das Hundegesetz derzeit überarbeitet werde. Die zuständige Ministerin Mette Gjerskov: „Ich möchte gerne das Gefühl von Sicherheit wiederherstellen und gleichzeitig das Wohl der Tiere berücksichtigen.“

Hundegesetz in DänemarkDiesen Hunderassen und ihren Mischlingen ist die Einreise nach Dänemark verboten:

1. Pitbull Terrier
2. Tosa Inu 3. Amerikanischer
Staffordshire Terrier 4. Fila Brasileiro 5. Dogo Argentino 6. Amerikanische Bulldogge7. Boerboel 8. Kangal 9. Zentralasiatischer Ovtcharka10. Kaukasischer Ovtcharka11. Südrussischer Ovtcharka 12. Tornjak 13. Sarplaninac

Weil man ihm den Hund weggenommen hat wählte dieser Däne den Freitod

Das alles passiert nur weil es in Dänemark eine Rasseliste gibt.

Bitte teilt die Geschichte damit viele Menschen davon erfahren!

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Tragödie nachdem die dänische Polizei einen Hund beschlagnahmte.

Dans Mutter, eine Freundin und Dans bester Freund sind tiefer Trauer über die Tragödie, die folgte als die Polizei Dans Hund Zanto beschlagnahmte.
„Ich traute meinen Augen nicht, als ich die Nachricht bekam….“

„Ich kann es nachvollziehen wie der Mann sich gefühlt hat.Er gab Alles, was er konnte. Es sind dieselben Gefühle für einen Hund wie für ein Baby!“
„Wie würde eine Mutter reagieren, wenn ihr das Kind genommen wird ?“

„Tausende Menschen schreiben in Facebook seit 3 Tagen.“ sagt Mette M.

Die Menschen schreiben seit die Tragödie um den 27jährigen Dan und seinen Hund Zanto bekannt wurde.

Dan wurde bei der Polizei angezeigt, nachdem Zanto vorletzten Donnerstag unterwegs gewesen war. Die Polizei kam, beschlagnahmte Zanto. Dan wurde 2 Std. Zeit gegeben Zanzo auszuhändigen und ihm wurde auferlegt im Laufe von 8 Tagen zu dokumentieren, dass Zanto war nicht einer der 13 illegalen Hunderassen war. Das war das letzte Mal, dass Dan seinen Hund sah. Dan hätte der Polizei am Dienstag (Anm.: heute) den Beweis liefern müssen.
Dans bester Freund Henrik H. schreibt in seinem Nachruf auf Facebook, dass Dan nicht einfach weiterleben konnte ohne seinen geliebten Zanto.Er schreibt: „Ich vermisse dich und ich freue mich Dich später wiederzusehen. Ich kümmere mich um deine Mutter in dieser schwierigen Zeit.“
Henrik und Dans Mutter sind davon überzeugt sind, dass Dan aufgegeben hat, als ihm klar wurde, dass ihm sein geliebter Hund genommen wurde.Dans Mutter sagt, dass Dan unglaublich nah an seinem 3 Jahre alten Hund verbinden war.

„Wenn Menschen ungewöhnlich eng mit ihren Haustieren verbunden sind, kann man feststellen, dass sie drastisch reagieren, wenn ihre Vierbeiner sterben – oder wie in diesem Fall – beschlagnahmt werden, mit der Folge die Tiere zu töten.“ sagt der Psychologe, Autor und Experte für Hundeverhalten Anders Hallgren.“Es ist äußerst selten, dass es so tragisch endet, aber wenn andere Umstände im Leben nicht so gut funktionieren, kann, seinen Hund zu verlieren, auch zu einer tragischen Entscheidung führen. Die Beziehung zu einem Hund ist das gleiche wie zu einem Familienmitglied, die Einmischung der Behörden moralisch ein Verbrechen. Wir müssen hoffen, dass die Gesetzgebung in Kürze auch moralisch ausgerichtet wird und dass die Polizei einen Hund nicht entfernen und töten kann.“ erklärt Anders Hallgren der ein Buch „Abschied von einem Freund“ über den Verlust von Haustieren geschrieben hat.

„Es besteht eine akute Angstsituation, ähnlich wie bei Eltern, die ein Kind verlieren könnten. In dem Zustand gibt es keinen Raum für andere Gedanken und es wird stark gefühlsmässig reagiert. Und so passiert leider, was sonst im Normalfall nicht passieren würde.“ sagt Anders Hallgren.

Der Verein Fairdog/DKCharlotte Andersen ist erschüttert aber nicht überrascht: „Ich hatte eine düstere Ahnung dass es früher oder später passieren musste, denn es gibt nicht viele, die verstehen, was ein solcher Vorfall in dem Hundehalter auslöst. Nicht jeder kann die Konsequenzen des Hundegesetzes durchstehen.Viele haben betroffenen Menschen haben ihre Arbeit oder Ausbildung verloren, bekamen Depressionen usw. Einer hat eine starke Mentalität, andere nicht und für viele Hundebesitzer ist ihr Hund ihr Anker im Leben und ihre Lebensader. Ein Großteil der Arbeit, die wir jedem Tag machen, zusätzlich zu dem rechtlichen Bereich, ist tatsächlich die moralische Unterstützung der Eigentümer.“ sagt Charlotte, die darauf hinweist, dass die Beweisumkehr im dänischen Hundegesetz verrückt ist.

Heute ist die Tatsache, dass die Polizei einen Hund beschlagnahmen kann, wenn sie glaubt, dass der Hund zu einer der in Dänemark per Gesetz als illegal erklärten 13 Rassen gehört und dann obliegt es dem Hundebesitzer zu beweisen, dass der Hund legal ist. Eigentlich ist es unmöglich und in jedem Fall sehr teuer, bis zu 200.000/ 300.000 Kronen (25.000/45.000 €) und bis zu einem Jahr Zeit. In der Zeit ist der Hund beschlagnahmt und sitzt in einer Unterkunft ohne seinen Besitzer.

„Ich hoffe wirklich, dass Politiker das Hundegesetz mit der umgekehrten Beweislast ändern, denn es gibt viele Hundebesitzer, die unter das Hundegestz fallen könnten. Sie fühlen sich so ungerecht behandelt.“ sagt Dans Mutter.

UPDATE: Augen auf im Urlaub – Dänemark und sein grausames Hundegesetz

 

Die Urlaubssaison steht vor der Türe und die Planungen für die schönste Zeit des Jahres laufen in den meisten Familien bereits auf Hochtouren. Alle, die einen Familienurlaub mit ihrem Hund in Dänemark in Erwägung ziehen, sollten sich im Vorfeld mit der herrschenden Gesetzeslage auseinandersetzen.

Sieht der Familienhund auch nur im Entferntesten einer der verbotenen Rassen und Mischlinge ähnlich, kann der Urlaub in einer schrecklichen Tragödie enden.
Mal zur Verdeutlichung für alle, die meinen, die dänische Rasseliste und dadurch bedingten Tötungen von Familienhunden ginge sie nichts an, weil sie keine der in Dänemark „verbotenen Rasse“ halten: Die Liste bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Hund nicht durch eine Beißerei oder aggressives Verhalten aufgefallen sein muss, sondern dass er getötet wird, weil es ihn einfach gibt.
Halter (auch Touristen!), die ihr Tier bereits vor dem 17. März 2010 besaßen, dürfen es behalten, müssen aber Auflagen (Maulkorbpflicht, kurze Leine) erfüllen sowie nachweisen können, wann und wo das Tier gekauft wurde, und um welche Rasse es sich genau handelt (wie das bei einem Mischling möglich sein soll, ist allerdings schleierhaft!). Der Hund kann sonst von der Polizei beschlagnahmt werden.

13 Rassen auf der Todesliste:

American Bulldog
American Pit Bull Terrier
American Staffordshire Terrier
Boerboel
Dogo Argentino
Fila Brasileiro
Kangal
Kaukasischer Owtscharka
Šarplaninac
Südrussischer Owtscharka
Tornjak
Tosa
Zentralasiatischer Owtscharka

Nehmen wir als Beispiel den Sarplaninac. Wer ihn nicht kennt:
Er ist ein Herdenschutzhund, Aussehen „großer Teddybär“. Im FCI-Standard ist er in der Gruppe zwei Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde zu finden… ja, bei manchen klingelt es, Schweizer Sennenhund kennt man ja aus diversen Heimatfilmen.
Der Sarplaninac ist als Herdenschutzhund (wie auch Owtscharka, Tornjak und Kangal) in Dänemark verboten und wird ohne mit der Wimper zu zucken, getötet – ohne jemals negativ aufgefallen zu sein! Wer in Dänemark einen Hund hält, der auch nur annähernd einer der „verbotenen“ Rassen ähnlich sieht, muss damit rechnen, dass er zu jeder Tages- und Nachtzeit unliebsamen Besuch gestrenger „Herren“ erhält, die ihm seinen Liebling gewaltsam wegnehmen und umbringen! Es gibt derzeit kaum eine rechtliche Handhabe gegen diese Machenschaften der dänischen Polizei vorzugehen – alles unter dem Deckmäntelchen des Hundegesetzes!

Bernhardiner in der gleichen Gruppe

Begleiten wir mal Familie Müller: Sie hat sich ihren Herzenswunsch erfüllt und einen knuffigen Welpen angeschafft. Vom Züchter sollte er nicht sein, die Familie hat sich in einen Bernhardiner-Mix verliebt. Die Mama war ein Bernhardiner, der Papa ein grauer Schäferhundmix.
Im FCI-Standard ist er in der gleichen Gruppe wie der verbotene Sarplaninac zu finden.
Der kleine Welpe der Familie Müller wächst und wird größer. Sein Fell hat einen leichten grauen Schimmer vom Papa abbekommen. Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Familie will ans Wasser, da ihr geliebter Hund so gerne schwimmt. Man liest und sucht und entdeckt Dänemark, das in der Werbung ja sooo hundefreundlich dargestellt wird. Der Urlaub wird gebucht, und als die Ferien anbrechen, geht es ab nach Dänemark – mit dem geliebten Vierbeiner im Gepäck. Die Tage am Strand sind toll, der Hund tobt durchs Wasser, spielt mit anderen Vierbeinern. Am dritten Urlaubstag steht unvermittelt die dänische Polizei vor der Tür des Ferienhauses. Die Familie habe einen verbotenen Hund eingeführt. Die Kinder weinen, die Eltern sind fassungslos. Außer dem Impfpass haben sie nichts, was die Rassenzugehörigkeit ihres Lieblings dokumentieren könnte. Die Polizisten bleiben hart. Zum „Beweis“ halten sie der entsetzten Familie ein Foto aus dem Internet unter die Nase. Darauf ist ein Sarplaninac zu sehen und der Familienhund sei eindeutig ein solcher Mix. Die Polizisten dulden keinen Widerspruch und zerren den verstörten Familienhund aus dem Ferienhaus, schieben ihn in ihr Auto und lassen die verzeifelte, vor Angst um ihren Hund zitternde Familie zurück. Der eilig angerufene heimische Anwalt versucht, die Polizei anzurufen. Die wachhabenden Beamten stellen sich ahnungslos, man wisse nicht, wo der Hund sei. Aber er sei verboten, dessen sei man sich sicher. Es kommt, wie es derzeit in Dänemark in fast allen Fällen kommt: Nach drei bangen Tagen erhält die Familie einen Anruf. Sie können ihren Hund abholen und mit nach Hause nehmen. Sollte alles Bangen und Flehen erfolgreich gewesen sein? NEIN: Wenn Sie ihn nicht abholen, entsorgen wir ihn gleich hier! Die dänische Polizei hat eiskalt den Familienhund, einen heißgeliebten Bernhardiner-Mix umbringen lassen. Das einzige, was ihm vorzuwerfen war: Er sah einer verbotenen Rasse ÄHNLICH!

Kann das wirklich sein? Es ist zur Zeit leider allzu bittere Realität – Tag für Tag geht ein neuer Fall von ungerechtfertigter Hundetötung durch die Medien. Gegen das Töten von Familienmitgliedern muss vehement vorgegangen werden. Wer nur ein winziges Stückchen weiterdenkt, guckt sich mal an, welche Rassen ebenfalls zur großen Gruppe der Pinscher und Schnauzer gehören… sind da auch die nächsten Kandidaten auf der dänischen Vernichtungsliste zu finden? :'(

Es sind weitaus mehr Hunde und deren Halter von der dänischen Todesliste betroffen als man denkt!

Tiere werden beschlagnahmt und getötet

Aktuell häufen sich die Fälle, in denen Hunde beschlagnahmt und getötet werden, wenn sie bei anderen Hunden Verletzungen hervorgerufen haben, die tierärztlich behandelt werden mussten. Ihnen wird dann eine „schwere Bissverletzung“ vorgeworfen, die die Tötung zur Folge hat. Nun könnten Einige argumentieren, dass ein Hund, der einem anderen Hund eine Verletzung zugefügt hat, aggressiv sei. Doch dem ist bei weitem nicht so! Beim wilden Spiel können Hunde sich sehr schnell kleinere Verletzungen zufügen – sei es durch Zähne oder Krallen. Das hat keineswegs etwas mit Aggressivität zu tun. Kommt nun Schmutz in eine oberflächliche Kratzwunde, entzündet sie sich und der besorgte Hundehalter geht natürlich zum Tierarzt. Und schon wird aus einer wilden Toberei ein Spiel auf Leben und Tod! Denn der „Verursacher“ wird (selbst noch nach Monaten) von der Polizei konfisziert und getötet. Die jüngsten Beispiele sind Teddy, ein neunjähriger Labrador. Er wurde umgebracht. Oder Cora – eine zehnjährige Schäferhündin. Sie sitzt in der Todeszelle. Sie wurde konfisziert, als lediglich der 14-jährige Sohn der Besitzerin zu Hause war. Er versuchte seinen Hund zu verstecken – die Polizei nahm Cora einfach mit. Wo sie derzeit ist oder ob sie ihren Hund lebend wiederbekommen, weiß die Familie nicht…

Des weiteren existiert ein 140 Jahre altes Gesetz, wonach Grundstücksbesitzer ferilaufende Haustiere auf ihrem Grund und Boden nach Ermahnung erschießen dürfen. Diese Ermahnung kann auch in Form einer Zeitungsannonce erfolgen. Wie nun ein Tourist von solch einer Anziege Kenntnis erlangen soll, mag sich jeder selbst beantworten. (Dieser Passus wurde im Gesetz inzwischen gestrichen – Privatpersonen dürfen freilaufende Haustiere nicht mehr abschießen.)

Ebenso sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Hunde in Cafés und Restaurants grundsätzlich verboten sind. Es herrscht Leinenzwang vom 1. März bis 30. September, auch und gerade an den allseits beliebten Stränden (Ausnahme: ausgewiesene Hundewälder). Des weiteren gilt an Stränden mit blauer Beflaggung ein Badeverbot.
All diese Vorfälle rechtfertigen den Ruf Dänemarks als „Hundeparadies“ in keiner Weise.

Die Niederlande haben aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt und ihre Hundegesetzgebung überarbeitet – die Rasseliste wurde abgeschafft und nicht nur der niederländische Tourismus atmete wieder auf.

Hoffentlich kommen auch die Verantwortlichen in Dänemark wieder zur Besinnung….der dort vorherrschende pure Aktionismus ist einfach nicht mehr hinnehmbar!

Hier gibt es übrigens eine Zusammenstellung über aktuelle Lage, Aktionen, Presseberichte usw.:
Zusammenfassung

Die Neufassung des dänischen Hundegesetzes beinhaltet inzwischen einige kleine Änderungen: Streunende Haustiere dürfen von Privatpersonen nicht mehr erschossen werden. Bei Beißvorfällen („Skambid“) kann ein Sachverständiger hinzugezogen werden.

Basse wurde gestern aufgrund Rasseparagrafen des dänischen Hundesetzes hingerichtet.

 

 

Am 09.08.2014 wurde Basse aufgrund eines anonymen Anrufes eines Denunzianten beschlagnahmt und interniert. Ein am 12.08.2014 hinzugezogener Tierarzt konnte weder bestätigen noch verneinen ob Basse ein Hund der verboten Rassen oder ein dahingehender Mix sei. Trotz Einsatzes von Fair Dog DK wurde am Freitag den 21.11.2014 das Todesurteil durch die Reichspolizei gefällt welches den darauffolgenden Montag vollstreckt wurde.
Die Polizei hielt es nicht für nötig die Halterin wie vorgeschrieben auf ihr Widerspruchsrecht hinzuweisen, noch ihr die Möglichkeit zu eröffnen nachzuweisen, dass Basse kein illegaler Hund ist. Statt dessen zog die Reichspolizei eine Aussage der Polizei Lollandfalster und Südjütland vom 27.102014 hinzu. Dort stellen die Plozisten fest, dass Basse Gewicht von 20 – 25 kg hat, dass die Ohren, Augen und die Farbe von Basse denen eines American Staffords oder Pitbulls entsprechen.
Nun entscheidet also bezüglich des Rasseparagraphen des dänischen Hundegesetzes die Polizei selbst, welcher Hund leben und welcher hingerichtet wird. Die Schergen haben sich endgültig verselbstständigt. Soviel zur „Rechtssicherheit“ und Demokratie in Dänemark.
Pfui Deibel !!!!!!!

Die Halterin weint, die Polizei bedauert – Basse wurde „versehentlich“ getötet.

Basses Besitzerin war bereit sich an das Gericht wenden aber die Polizei tötete ihn.
Anmerkung: im weiteren werden von der Zeitung FB-Kommentare beschrieben, die sämtlich Bestürzung, Wut über den „Fehler“ der Schergen und Trauer, Mitgefühl für die Halterin aüssern.

Die Reichspolizei bestätigt, dass es die Möglichkeit gegeben hätte ein Rechtsmittel gegen das Todesurteil einzulegen, das eine aufschiebende Wirkung bis zum 24.12.2014 gehabt hätte.Die Polizei bedauert, dass mehrere Fehler passiert sind.

Kommentar: Das angebliche Bedauern von „Fehlern“ der Schergen macht Basse nicht wieder lebendig und hilft seiner Halterin nicht. Die „Fehler“ waren den Schergen durch den Verein Fair Dog monatelang mehrfach bekannt gemacht worden. Trotzdem wurde seitens der Schergen nicht reagiert und die Tötung von Basse planmässig und gezielt schnellstmöglich durchgeführt. Wie hier noch ein „Versehen“ vermutet werden könnte, erschliesst kaum noch Jemandem. Dieser Fall zeigt eindeutig, mit welchen Mitteln innerhalb der eigenen Reihen die dänische Polizei arbeitet um ihre Macht zu demonstrieren und zu erhalten, wie weit ein „Herrschaftsbewusstsein“ bereits in den Köpfen dort verankert ist. Von der derzeitigen dänischen Justizministerin ist kaum zu vermuten, dass Basses Tod zum Anlass genommen wird, nun einmal in den eigenen Reihen aufzuräumen.Der Verein Fair Dog hat nun eine Beschwerde an den dänischen Landwirtschaftsminister Dan Jørgensen geschickt. Auch er wird voraussichtlich sein Bedauern ausdrücken und ansonsten durch Nichtstun glänzen.

Dänemark: 13 Hunderassen auf „Todesliste“ – Deutsche Urlauber stornieren Reisen

 

Osnabrück. Der dänische Tourismus droht auf den Hund zu kommen. Immer mehr Deutsche stornieren ihren Urlaub in dem Land. Der Grund ist das dänische Hundegesetz, das die Haltung, Zucht und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet, wenn sie nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden.

Bei Verstößen kann die Polizei die Tiere beschlagnahmen und einschläfern lassen. Und auch die Vierbeiner von Urlaubern fallen unter diese Bestimmungen.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes vor zwei Jahren sollen bereits circa 1400 Hunde eingeschläfert worden sein. Die Bestimmungen gelten auch für Kreuzungen, an denen eine der verbotenen Rassen beteiligt ist. Der Ferienhausanbieter Novasol, der damit wirbt, dass Dänemark das ideale Ziel für den Urlaub mit Hund sei, setzt sich jetzt an die Spitze des Protests und kämpft für eine Änderung des Hundegesetzes. „Man schießt doch nicht auf Urlauber-Hunde – und man droht auch nicht damit!“, protestiert der Vorstandsvorsitzende von Novasol, Jan Haapanen. „Unser erklärtes Ziel ist es, dass sich alle Hunde und Hundebesitzer in Dänemark wohlfühlen und damit in einem unserer Ferienhäuser einen erholsamen Urlaub verbringen können. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass dieses Gesetz schnellstmöglich überprüft und entsprechend geändert wird.“ Die dänische Tourismusbranche verzeichnet schon seit Jahren einen Rückgang bei den Urlaubern aus Deutschland. Im vergangenen Jahr übernachteten Deutsche 12,6 Millionen Mal in dem nördlichen Nachbarland. Das waren rund drei Prozent weniger als 2011.

Die dänische Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Mette Gjerskov räumte bereits ein, dass es in der Frage der Hundetötungen Klärungsbedarf gebe. Auch Gesetzesänderungen schloss sie nicht aus.

Eine Facebook-Aktion „Thor darf nicht sterben!“ setzte alle Hebel in Bewegung, um die Tötung eines Thor genannten Rüden in Dänemark zu verhindern. Bei Thor wird vermutet, dass er eine verbotene Kreuzung aus gelisteten Rassen ist. Seit fünf Monaten steht der Fall vor Gericht. Thor lebte bis vor einigen Tagen in einer Hundepension und wartete dort auf das Urteil, das über Leben oder Tod entscheidet. Nach dem Willen des Gerichts, sollte ein viertes Gutachten für Klarheit sorgen, ob er die beanstandete(n) Rasse(n) in sich trägt. Doch dazu wird es wohl nicht mehr kommen. Eine Gruppe, die sich „Thors Venner“ („Thors Freunde“) nennt, hat den Mischling am Wochenende aus der Pension entführt. Es ist bereits die zweite Entführung eines bedrohten Hundes innerhalb von wenigen Wochen.

In Internetforen melden sich aber auch dänische Hundehalter zu Wort, deren Vierbeiner bereits eingeschläfert wurden: „Ich hatte 15 Minuten Zeit, um mich in der Tierarztpraxis von meinem Hund zu verabschieden, bevor dieser eingeschläfert wurde. Begründung für das Todesurteil laut dänischer Polizei: „Der Hund sieht aus wie ein Amstaff“ – Gegenargumente, Gutachten, Aussagen von Tierärzten wurden abgewiesen. Der Hund musste gestern sein Leben lassen!!!“, schreibt eine Betroffene.

Als besonders problematisch wird es von den Kritikern angesehen, dass bei Mischlingshunden ungeschulte Polizisten darüber entscheiden, ob verbotene Rassen beteiligt sind. Eine Chance, sich dagegen zu wehren, hat der Hundehalter nicht. Denn er müsste ja nachweisen, dass sein Tier nicht auf dem Rasseindex steht. Gerade bei Mischlingshunden ist das aber sehr problematisch. Oft lassen sich die Rassen nicht zurückverfolgen. In den meisten Fällen werden die Hunde deshalb von der Polizei beschlagnahmt und direkt zum Tierarzt gebracht, um dort getötet zu werden. Die Verärgerung der deutschen Hundefreunde hat längst auch die dänische Botschaft in Berlin alarmiert. Sie informiert deshalb auf ihrer Internetseite in deutscher Sprache über das dänische Hundegesetz. Dort wird betont, dass es generell unproblematisch sei, mit Haustieren nach Dänemark zu reisen.

Doch: „Aufgrund einer Reihe von Vorfällen, bei denen Hunde – von den Medien oft als „Kampfhunde“ bezeichnet – sowohl andere Hunde als auch Menschen angegriffen haben“, habe man sich aber 2010 zu den umstrittenen Gesetzesänderungen entschlossen. Personen, die Hunde der infrage stehenden Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben, müssen sie auf Straßen, Wegen, Fußwegen und Plätzen an einer maximal zwei Meter langen Leine führen. Außerdem muss der Hund einen sicher verschlossenen Maulkorb tragen. Alle anderen Hunde sind erlaubt.

Was sagt der Hundeprofi Martin Rütter dazu? Hier geht‘s zum Interview mit Rütters Appell an Dänemark.

Wenn Sie nicht gefahrlaufen wollen, die Heimreise von einem Dänemarkurlaub ohne Ihren vierbeinigen Freund antreten zu müssen, bedenken Sie bitte Folgendes:

 

 

• Die dänische Gesetzgebung verbietet es Touristen und Einheimischen generell, die 13 dort gelistete Rassen und deren Mischlinge zu halten, die nach dem 17.03.2010 angeschafft wurden. VORSICHT: Es genügt, dass ein nicht speziell geschulter Polizist vermutet, dass Ihr Hund dazu gehört. Können SIE das nicht anhand von Stammbaumpapieren oder dem Beleg des Zeitpunkts der Anschaffung Ihres Hundes widerlegen, kann Ihr Hund konfisziert und eingeschläfert werden.
• JEDER Hund – egal welcher Rasse – kann auf Anordnung der Polizei eingeschläfert werden, wenn er z. B. im Spiel, in einem Schreck- oder Schmerzmoment oder bei einer kleinen Rangelei einem Menschen oder einem HUND auch nur einen Kratzer zufügt.
• Das Feld- und Weggesetz erlaubt es dänischen Grundstückseigentümern und somit Privatpersonen, nach einer Vorwarnung z. B. in der Lokalpresse JEDEN Hund und jede Katze auf seinem Grundstück zu erschießen. (In Dänemark sind die Grenzen eines Grundstücks selten durch einen Zaun markiert.)
• Ein entlaufener Hund kann nach einer 3-Tages-Frist verkauft oder eingeschläfert werden.
• In Dänemark gilt die Leinenpflicht für alle Hunde ganzjährig auf weiten, offenen Flächen und in Wäldern (Ausnahme: Sog. Hundewälder) sowie in der Zeit vom 01.04.bis 30.09. an allen Stränden. Seit 2010 wird für einen nicht angeleinten Hund ein Bußgeld von mindestens 2000 Kronen (ca. 270 Euro) erhoben.

Nähere Infos unter: www.hunde-in-daenemark.de