Stoppt den Pelzhandel – bei Escada und anderswo! – Hamburg – 9.11.19

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Escada pelzfrei! Aktionstour 2019

Im Rahmen der Aktionstour der Offensive gegen die Pelzindustrie demonstrieren auch wir in Hamburg gegen ESCADAs Pelzhandel. Gemeinsam wollen wir durch die Innenstadt zur ESCADA Filiale in den Große Bleichen laufen, um dort laut und energisch gegen den Pelzverkauf des Unternehmens zu protestieren.

Käfig an Käfig, Reihe an Reihe. Und im Spätherbst jährlich das gleiche Bild: Systematisch wird ein Fuchs oder Nerz nach dem nächsten durch einen Stromstoß oder in einer Box mit Gas umgebracht. Der Alltag auf Pelztierfarmen weltweit, egal ob in China oder Dänemark. Aufrechterhalten wird die Pelzindustrie auch heute noch von Unternehmen, die Pelz verkaufen, wie etwa ESCADA. Entscheidungen von Modeunternehmen, die gegen die Leben der Tiere getroffen werden.

Das wollen wir nicht länger hinnehmen! Nach fast einem Jahrzehnt ohne Pelz hat das Unternehmen ESCADA wieder den Pelzverkauf aufgenommen. Der Modekonzern stellt sich damit auf die Seite einer Industrie, die ihreExistenz auf Leichen baut. Mehr als 50 Millionen Nerze, Füchse und andere Tiere jährlich. Zeit, unsere Proteste gegen diese Industrie zu intensivieren, die sich aus der Gewalt gegen Tiere finanziert.

Im Oktober und November 2019 werden wir in einem breiten Bündnis in Deutschland und Österreich gegen ESCADA protestieren. Jede Woche in einer anderen Stadt, jede Woche gegen die tödliche Gewalt der Pelzindustrie. Werdet aktiv, macht mit bei der ESCADA PELZFREI-Aktionstour 2019!

 

LPT II – LPT Schliessen . Tierversuche abschaffen! 16. November 2019 – Hamburg

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Diesmal geht unsere Großdemo vor die Tore der Politikerinnen, die das Todeslabor dicht machen können. Wir werden viele sein, wir werden unüberhörbar sein und wir werden nicht aufhören, bevor die Hunde, Katzen, Affen, Kaninchen und alle Tiere am LPT nicht mehr leiden müssen. Tierversuche gehören abgeschafft!!!

Demoaufruf Harte Hunde – Helden für Tiere

Gemeinsam STARK für die RECHTE der TIERE ! Jetzt ist die Zeit gekommen um auf die Straße zu gehen.Jetzt müssen wir VIELE sein.Jetzt müssen wir LAUT sein.Jetzt brauchen wir eine breite Unterstützung.Kommt zur Demo der SOKO Tierschutz nach Hamburg:LPT II – LPT Schliessen . Tierversuche abschaffen!Vielen Dank an Ralf Seeger Harte Hunde und die unzähligen weiteren UnterstützerInnen !#LPTschließen #Tierversuchebeenden #RechtefürTiere #Hartehunde #Sokotierschutz

Gepostet von Philipp Hörmann am Dienstag, 5. November 2019

 

Pressemitteilung

Tierversuchsskandal weitet sich dramatisch aus.

ARD FAKT:Mitarbeiter klagen jahrelange Fälschungen bei Tierversuchen an.

Ex-Mitarbeiter des LPTs in Hamburg und Schleswig-Holstein erheben schwere Vorwürfe. So sei es in Hamburg Neugraben über 15 Jahre üblich gewesen, dass Tierversuchsstudien an das Ziel angepasst wurden und die eigentlichen, aber problematischen Testergebnisse verheimlicht und verfälscht wurden. Eine Mitarbeiterin, die sich auch der Staatsanwaltschaft als Zeugin zur Verfügung stellt, spricht in der ARD Fakt Klartext: : „ Ich habe es nicht nur erlebt, ich habe es auch gemacht, ich habe Dokumente gefälscht. unsere Studien,wenn da Ergebnisse nicht unseren Erwartungen entsprochen haben,bin ich angehalten worden, dass zu verbessern.“

Diese Vorgänge wecken Erinnerungen an den jüngst durch den Undercover-Ermittler von SOKO Tierschutz aufgedeckten Fall von der Vertuschung eines in einer Studie gestorbenen Affens. Auch hier passte der tödliche Zwischenfall wohl nicht in den Plan und der verdeckte Ermittler musste Informationen falsch eintragen. Seine Beschwerden darüber bis zur Führung der Anlage blieben wirkungslos.

Eine zweite Zeugin berichtet von einem ähnlichen Vorgang im LPT-Labor in Schleswig-Holstein. Hier werden Tests an potenziellen Gefahrstoffen für die Umwelt gemacht. In einer Rattenstudie wurden die hohe Todesrate und der grausame Tod der meisten Tiere laut der Zeugin vertuscht. Eine niedrigere Dosis erbrachte schließlich das gewünschte Ergebnis.

„Diese Aussagen belegen den Supergau eines völlig außer Kontrolle geratenen Systems. Hier stößt erlaubte Misshandlung, brutale Tierquälerei und massive kriminelle Energie auf einen Staat, der nur noch ein hilfloser Statist ist. Wenn so gefälscht wurde und das über Jahre, dann bedeutet das auch große Gefahr für die menschlichen Testpersonen in den auf die Tierversuche folgenden klinischen Studien. Wir haben Strafanzeige wegen Verdacht auf vielfachen, gewerblichen Betrug und erneut auch wegen Tierquälerei gestellt. Die Zeugen berichten auch von Übergriffen auf Tiere, zum Beispiel die grausame Tötung von Kaninchen“, so Friedrich Mülln.

Mehrere große Pharmakonzerne wie Merck und Boehringer Ingelheim haben bereits Konsequenzen gezogen und beim LPT gekündigt. SOKO Tierschutz fordert von den Regierungen in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein die sofortige Schließung der LPT-Labore, die Beschlagnahme der Tiere und die Überprüfung aller Studien der letzten 15 Jahre. Am 16.11 ruft SOKO Tierschutz zur Großdemo nach Hamburg auf, zu der tausende Menschen erwartet werden. „Es reicht jetzt, die Behörden haben lang genug zugesehen, während jedes Tierheim wird besser überwacht als diese Labore. Wir werden so lange demonstrieren bis die Regierung dieses Todeslabor dicht macht, für Tier und Mensch“, so Mülln.

Demo am 23. November 2019, 12 Uhr in Münster

 

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Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Das US-amerikanische Unternehmen #Covance betreibt in #Münster seit vielen Jahren eines der größten Tierversuchslabore für Affen in ganz Europa.
Hier werden jedes Jahr rund 2.000 Affen in qualvollen Giftigkeitsprüfungen getötet. Nun will Covance ausbauen: Ein neues Gebäude für Tierställe soll errichtet werden, per Annonce wird nach Tierpflegepersonal gesucht. Demnächst werden hier also noch mehr Affen leiden und sterben!
Wir alle – Tierschutz- und Tierrechtsgruppen sowie viele weitere engagierte Menschen aus Münster und ganz NRW – nehmen es nicht länger hin, dass hier Affen gequält und getötet werden!

Wir schauen nicht mehr weg und geben stattdessen denen eine Stimme, die keine haben! Unterstützt uns alle, wenn wir am SAMSTAG, 23. November 2019 um 12 Uhr auf die Straße (Stubengassenplatz in Münster) gehen und richtig laut werden gegen diese Tierquälerei!

Im Jahr 2003 brachte eine Undercover-Recherche sie grausame Realität des Laboralltags bei Covance in Münster ans Tageslicht. Die in der ZDF-Sendung Frontal 21 ausgestrahlten Bilder zeigten schwer verhaltensgestörte Affen in winzigen Käfigen, qualvolle Giftigkeitsprüfungen und brutale Behandlung durch Personal. Der öffentliche Aufschrei war gewaltig. #ÄrztegegenTierversuche und andere Organisationen stellten Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, die allerdings trotz eindeutiger Belege 2004 eingestellt wurde. Von 2004 bis 2009 gab es große Demonstrationen gegen Covance in Münster. Daran werden wir nun anknüpfen.

Ethische und wissenschaftliche Gründe sprechen gegen Tierversuche. Ärzte gegen Tierversuche setzt sich für eine tierversuchsfreie, menschennahe und personalisierte Forschung und Medizin ein – für Mensch und Tier!