A Dog’s Life – The homeless dogs of Romania

 

Ein Hundeleben: Die heimatlosen Hunde von Rumänien

Trailer des Films „Ein Hundeleben: Die heimatlosen Hunde von Rumänien“ Die Premiere des Films ist am 20. November 2018 im Europäischen Parlament in Brüssel mit dem bekannten britischen Schauspieler Peter Egan.Bei dieser von MdEP Stefan B. Eck und der „Eurogroup for Animals“ organisierten Veranstaltung werden auch weitere Tierschützer*innen anwesend sein, um nach der Vorführung dieses Filmes von Maria Slough über Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation der Streunerhunde in Rumänien zu diskutieren.MdEP Stefan Eck: „Das Thema ist für mich nicht vom Tisch, solange in Rumänien Streunerhunde grausam getötet werden. Mit diesem Event soll ein neuer Versuch unternommen werden, Brüssel auf diesen Skandal aufmerksam zu machen. Ich werde die politisch Verantwortlichen in Rumänien und in der EU anprangern, und vor allem sollen die rumänischen EU-Abgeordneten wissen, dass für uns Aufgeben nicht in Frage kommt.“ #Straßenhunde #Streunerhunde #Hunde #Tierschutz #Rumänienhttps://www.youtube.com/watch?v=j6C3UgzI9_M&feature=youtou.be

Gepostet von Stefan Bernhard Eck MEP am Mittwoch, 7. November 2018

Trailer des Films „Ein Hundeleben: Die heimatlosen Hunde von Rumänien“

Die Premiere des Films ist am 20. November 2018 im Europäischen Parlament in Brüssel mit dem bekannten britischen Schauspieler Peter Egan.

Bei dieser von MdEP Stefan B. Eck und der „Eurogroup for Animals“ organisierten Veranstaltung werden auch weitere Tierschützer*innen anwesend sein, um nach der Vorführung dieses Filmes von Maria Slough über Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation der Streunerhunde in Rumänien zu diskutieren.

MdEP Stefan Eck: „Das Thema ist für mich nicht vom Tisch, solange in Rumänien Streunerhunde grausam getötet werden. Mit diesem Event soll ein neuer Versuch unternommen werden, Brüssel auf diesen Skandal aufmerksam zu machen. Ich werde die politisch Verantwortlichen in Rumänien und in der EU anprangern, und vor allem sollen die rumänischen EU-Abgeordneten wissen, dass für uns Aufgeben nicht in Frage kommt.“

MdEP Eck kritisiert rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis

 

MdEP Eck kritisiert rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis: „Die Bevölkerung wurde 2013 von Politikern und Medien…

Gepostet von Stefan Bernhard Eck MEP am Dienstag, 23. Oktober 2018

MdEP Eck kritisiert rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis: „Die Bevölkerung wurde 2013 von Politikern und Medien manipuliert, um das Massaker an den Hunden zu rechtfertigen…!“

Am 23.10.2018 war der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis im Europäischen Parlament in Straßburg zu Gast, um seine Sicht über die Zukunft Europas darzulegen.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nutzte diese Gelegenheit, um die grausamen Massentötungen von Streunerhunden in Rumänien anzusprechen und den Staatspräsidenten aufzufordern, endlich seinen politischen Einfluss für ein humanes und modernes Populationsmanagement geltend zu machen, bei dem Tiere als fühlende Wesen berücksichtigt werden. MdEP Eck betonte, dass in unserem Europa für Massentötungen von Straßenhunden kein Platz ist und erinnerte Staatspräsident Iohannis daran, dass Tierschutz zu den europäischen Werten gehört.

Es war das erste Mal, dass im Plenum des Europäischen Parlamentes über die Massaker an den Hunden in Rumänien gesprochen wurde.

Gesichter des Todes: Fleisch-, Ei- und Milchproduktion – Tiere für den Müllcontainer

 

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Stefan Bernhard Eck MEP

Während der parlamentarischen Sommerpause stand eine weitere Recherche auf der Agenda des EU-Abgeordneten Stefan B. Eck. Dabei ging es um das scheußliche Gesicht der Fleisch-, Ei- und Milchproduktion, über das bisher viel zu wenig berichtet wird: diejenigen „Nutztiere“, die aufgrund von schlechten Haltungsbedingungen, Krankheiten oder sonstigen Gründen (z.B. ungewollte männliche Kälber, männliche Küken, sogenannte Nutztiere, die der Bauer sterben lässt, um die veterinärmedizinischen Kosten für eine Behandlung einzusparen, die „Überproduktion“ kostengünstig entledigen usw.) noch vor dem Tag der Schlachtung sterben bzw. getötet werden. Sie landen als Abfall in Sammelstellen und Containern und werden zu Brennmaterial, Dünger oder zu Schmierfetten verarbeitet.

Während weltweit Menschen an Hunger sterben, produziert man in Europa Tiere in Massen und wirft sie nach ihrem kurzen, qualvollen Leben auf den Müll!

Allein in Deutschland landen jedes Jahr rund 13 Millionen Schweine, ca. 45 Millionen Hühner und Hundertausende Rinder auf dem Müll, als Kollateralschäden eines immer weiter ausufernden und katastrophalen Agrarsystems, dem es ausschließlich um die Maximierung des Profites geht. Tiere werden nur noch als leblose Produktionseinheiten angesehen, nicht aber als empfindungsfähige Wesen, denen eigene Rechte zugesprochen werden sollten.

Die Tiere, die in den Abfall-Containern landen, sind das Zeugnis einer durch und durch verrohten und amoralischen Wirtschaftsordnung und Gesellschaft, die jeden Skrupel verloren hat. Diese Tiere tauchen nicht in den Statistiken über die Produktionsmengen an Fleisch und Milch auf, sie sind der „Ausschuss“, der bei einer industriellen Produktionsmethode zwangsläufig entsteht und in der Gewinnkalkulation bereits eingerechnet ist. Sie sind der Beweis, dass herkömmliche Haltungsbedingungen nicht im Ansatz art- oder gar tiergerecht sind. Sie landen nach einem Leben voller Qualen in stinkenden Containern und Sammelstellen, damit im „Verwertungsbetrieb“ noch der letzte Cent an Profit aus ihren geschundenen Leibern herausgepresst wird. Selbst Tiere, die noch leben, landen in diesen „Verwertungs- und Entsorgungssystemen“.

Das politische Establishment sieht tatenlos zu, weil es davon profitiert!

Wer die toten Tiere mit eigenen Augen gesehen hat, kommt nicht umhin, zu einem „Aufstand der Anständigen“ aufzurufen.

Dieses inhumane und ungerechte System muss mit allen Mitteln bekämpft werden – nicht nur um der Tiere willen, sondern auch um unsere eigene Würde wiederzufinden!

Abstimmung im EU-Parlament zur Resolution „Weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetikprodukte“

 

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Am 03.05.2018 wurde im Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel über die Resolution „Weltweites Verbot von Tierversuchen für Kosmetikprodukte“ abgestimmt, die von MdEP Stefan Eck und einigen anderen Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen initiiert worden war.

Die Resolution wurde mit 620 Stimmen angenommen! Das ist ein großartiges Ergebnis und alle Initiator*innen brachten ihre Freude nach der Abstimmung in einer Pressekonferenz zum Ausdruck und standen den Medien Rede und Antwort.

Die Abgeordneten, die gegen die Resolution stimmten:

EKR (Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer) =
Arne Gericke (Freie Wähler)

EFDD (Europa der Freiheit und der direkten Demokratie) =

David Coburn (UKIP), Jane Collins (UKIP), William The Earl of Dartmouth (UKIP), Nigel Farage (UKIP), Mike Hookem (UKIP), Robert Jaroslaw Iwaszkiesicz (Wolność), Patrick O’Flynn (UKIP), Margot Parker (UKIP), Julia Reid (UKIP)

ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) =

Michal Marusik (Kongres Nowej Prawicy), Stanislaw Zoltek (Kongres Nowej Prawicy)

Fraktionslose =

Dobromir Sosnierz (Wolność), Steven Woolfe (parteilos)

Die Abgeordneten, die sich enthielten:

EVP (Fraktion der Europäischen Volksparteien) =

Hermann Winkler (CDU)

ALDE (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) = Maria Teresa Gimenez Barbat (n.a.)

EKR = Marek Jurek (Prawica Rzeczypospolitej), Urszula Krupa (parteilos), Zbigniew Kuzmiuk (Prawo i Sprawiedliwość), Miroslaw Piotrowski (Niezależny), Valdemar Tomasevski (Lietuvos lenkų rinkimų akcija – Krikščioniškų šeimų sąjunga)

EFDD = Stuart Agnew (UKIP), Jonathan Arnott (UKIP), Jonathan Bullock (UKIP), James Carver (UKIP), Nathan Gill (UKIP), Jiri Payne (Strana svobodných občanů), Jill Seymor (UKIP)

ENF = Franz Obermayr (FPÖ)

GUE/NGL = Jaromir Kohlicek (Komunistická strana Čech a Moravy)

Fraktionslose = Konstantinos Papadakis (Communist Party of Greece), Sotirios Zarianopoulos (Communist Party of Greece)

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass der Vertreter der sogenannten „Alternative für Deutschland“, der EU-Abgeordnete Jörg Meuthen, bei dieser wichtigen Abstimmung zwar anwesend war und über die anderen Themen auf der Tagesordnung abstimmte, gegen ein weltweites Verbot von Tierversuchen nicht votierte!

Wie es zu bewerten ist, wenn ein EU-Abgeordneter trotz Anwesenheit bei einer solchen Abstimmung bewusst nicht abstimmt, überlassen wir den Leserinnen und Lesern.

Allerdings muss man auch feststellen, dass, wer nicht abstimmt, obwohl er anwesend ist, es sich natürlich auch nicht mit der Tierversuchslobby „verscherzen“ kann…

Untersuchungsausschuss für Lebendtiertransporte abgelehnt!

 

Obwohl im EU-Parlament 223 MdEPs verschiedener Fraktionen forderten, einen Untersuchungsausschuss für Lebendtiertransporte einzurichten, obwohl es so viele Beweise gibt, dass die Richtlinien bei Tiertransporten nicht greifen und sehr häufig nicht eingehalten werden, sprachen sich der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten (EVP) und der Vorsitzende der Liberalen und Demokraten (ALDE) am heutigen Tag auf der Sitzung der Präsidenten strikt gegen die Einrichtung des Untersuchungsaussschusses aus!

Der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten (S&D) war zwar nicht prinzipiell gegen den Untersuchungsausschuss, tendierte aber schlussendlich ebenfalls für einen Umsetzungsbericht.

Die erst gestern überraschend eingebrachte Bitte des christlich-konservativen Vorsitzenden des Agrar-Ausschusses, Czesław Adam Siekierski, dieses Thema dem Agrar-Ausschuss zu übertragen und mit einem Umsetzungsbericht zu reagieren anstatt einen Untersuchungsausschuss zu bilden, wurde stattgegeben.

Anscheinend wirkt sich die neue “GroKo-Regierung” und die Kanzlerschaft von Angela Merkel direkt auf die Politik im EU-Parlament aus – Christdemokraten und Sozialdemokraten rücken wieder näher zusammen.

Ein schwarzer Tag für die Tiere, denn dies bedeutet einerseits eine monatelange “Prüfung der Faktenlage”, Debatten, die zeitintensiven Arbeiten zur Berichtserstellung und dann eine Abstimmung im Landwirtschaftsausschuss, der aufgrund der Dominanz der Vertreter*innen aus der Landwirtschaft voraussichtlich negativ ausfallen wird.

Eine Beendigung der tierquälerischen Bedingungen bei Tiertransporten ist also vorerst nicht in Sicht.

Wieder einmal haben die Interessensvertreter*innen der “Schweine- und Rinderbarone” und der tierausbeutenden Unternehmen im Europäischen Parlament gewonnen.

Missstände in der Kaninchenmast – Ihr könnt es ändern!

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Missstände in der Kaninchenmast – Ihr könnt es ändern!

Nicht nur zu Ostern, sondern auch zu Weihnachten steht laut einer Umfrage in vielen Ländern Europas ein Kaninchenbraten auf dem Festtagstisch. Die wenigsten Konsument*innen wissen aber, unter welch grausamen Bedingungen Mastkaninchen gezüchtet, gehalten und geschlachtet werden.

Seit einigen Jahren kämpfe ich als Abgeordneter des Europäischen Parlamentes für eine EU-Verordnung zum Schutz von Kaninchen in Zucht- und Mastbetrieben. 2016 ist es mir gelungen, einen diesbezüglichen Bericht im EU-Parlament einzubringen, der am 14. März 2017 mit großer Mehrheit angenommen wurde.

Mit Verbesserungen der Haltungsbedingungen für hunderte Millionen Kaninchen, die pro Jahr in der EU gezüchtet und geschlachtet werden, ist nicht zu rechnen, denn es ist absehbar, dass die EU-Kommission, die meistens auf der Seite der Agrarindustrie steht, eine EU-Verordnung verzögert oder überhaupt nicht anstrebt.

Ich möchte mit diesem Video-Clip auf die grausamen Haltungsbedingungen in der europäischen Kaninchenmast aufmerksam machen.

Deshalb wende ich mich jetzt mit dem Video an die Tierschützer*innen und an die Verbraucher*innen: Kauft kein Kaninchenfleisch mehr!

Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr dieses Video möglichst weitflächig teilen würdet.

Lasst uns gemeinsam für die Kaninchen aktiv werden!

Kurzmeldung aus Brüssel und Petitionshinweis

 

Die dunkle Seite von Südkorea – das alljährliche „Bok Nal Festival“

Die Zeit für das alljährlich „Bok Nal Festival“ rückt immer näher. Trotz verschiedener Pressemeldungen, dass Korea diese dunkle Seite des Landes durch die Schließung des größten Hundefleischmarktes in der Stadt Seongnam südlich von Seoul wegen der Olympischen Winterspiele 2018 kaschieren will, ist derzeit unklar, ob dieses „Festival“, für das mehr als eine Million meist junger Hunde für den menschlichen Verzehr geschlachtet werden, 2017 wieder stattfindet, ausgesetzt oder verboten wurde.

Hintergrund:

In den letzten Jahrzehnten hat sich zwar nach und nach die öffentliche Meinung hinsichtlich des Verzehrs von Hundefleisch aus vielerlei Gründen verändert und die meisten Menschen in Südkorea essen Hundefleisch nicht (mehr) regelmäßig. Trotzdem werden landesweit in Tausenden Hundefarmen rund 2,5 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr gezüchtet, also ähnlich, wie bei uns die sogenannten Nutztiere.

Die Hunde haben dort nach einem Lebensjahr ihr „Schlachtgewicht“ erreicht, ein Jahr in engen Drahtkäfigen voller Leiden und Krankheiten, die mit hohen Dosen von Antibiotika bekämpft werden. Zum Abschluss ihres kurz und elenden Lebens werden die verängstigten Vierbeiner aus ihren Käfigen gezerrt und auf Märkten oder in Schlachthöfen vor den Augen ihrer Artgenossen brutal getötet und danach für die Weiterverarbeitung vorbereitet.

MdEP Stefan Bernhard Eck wird als Vollmitglied der Delegation für die Beziehungen zur koreanischen Halbinsel den Botschafter Südkoreas bei einer der nächsten Sitzungen auf die Hundeschlachtungen und auf dieses fragwürdige „Festival“ ansprechen und für ein sofortiges Verbot der Hundezucht zu Zwecken des menschlichen Verzehrs – mit einem deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl (Hinweis auf die Olympischen Winterspiele 2018) – plädieren.

Präventiv solltet Ihr die Protest-Petition der „Human Society“, die sich für eine Beendigung des Hunde- und Katzenfleischkonsums ausspricht, unterstützen:

http://tinyurl.com/HSI-Bok-Nal-Petition

JETZT ist unsere Chance Batteriekäfige für Millionen von Kaninchen zu verbieten

 

Wir sind live aus dem EU Parlament mit fantastischen Neuigkeiten!

Newsflash aus Strasbourg / 14.03.2017

Victory for the rabbits!

Das Europäische Parlament stimmte am 14. März 2017 für den Initiativ-Bericht von MdEP Stefan Bernhard Eck, mit dem die Haltung von Kaninchen in Zucht- und Mastbetrieben europaweit verbessert werden soll.

Trotz vehementer Widerstände der EVP-Fraktion sprach sich das EU-Parlament mit einer eindeutigen Mehrheit (ca. 61 Prozent) für den Bericht von Stefan Eck aus.

Die Abgeordneten aus den Reihen der CDU/CSU (mit Ausnahme zweier Abweichler) und die beiden Abgeordneten der AfD stimmten NICHT für den Bericht von Stefan Bernhard Eck, mit dem unter anderem ein Verbot der tierquälerischen Batteriekäfig-Haltung angestrebt wird!

Auch dank des Einsatzes vieler europäischer Tierschützerinnen und Tierschützer, die sich an den Kampagnen und Aufrufen von Animal Equality, PETA, der Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt, Compasssion in World Farming und einiger anderer NGOs beteiligt hatten, um die EU-Abgeordneten von der Notwendigkeit eines besseren Tierschutzes für Kaninchen in der EU zu überzeugen, kam dieses überwältigende Ergebnis zustande.

Diese historische Entscheidung ist ein entscheidender Schlag gegen die Kaninchenmastbetriebe, in denen ca. 330 Millionen Kaninchen extrem leiden.

Jetzt ist die EU-Kommission gefordert, auf dieses Abstimmungsergebnis angemessen zu reagieren.

Es ist aber absehbar, dass trotz dieser „Rückendeckung des Parlamentes“ die kommenden Gespräche zwischen dem EU-Abgeordneten Eck und der Kommission nicht einfach sein werden.

Aber nach dem heutigen Tag lautet die Devise umso mehr: „Until every cage is empty!“

Herzlichen Dank für die grandiose Unterstützung! Danke, dass ihr den Kaninchen eine Stimme gegeben habt!

 

Erfolg: EU-Parlament stimmt für Ende der Käfighaltung

Das EU-Parlament hat für ein Verbot der Käfighaltung von Kaninchen gestimmt! Über 27.000 Personen haben dabei mit ihren Unterschriften…albert-schweitzer-stiftung.de


JETZT ist unsere Chance Batteriekäfige für Millionen von Kaninchen zu verbieten. Am 14.03. wird das EU-Parlament entscheiden.

Sei ein Teil dieser historischen Entscheidung und bitte die EU-Abgeordneten für Kaninchen zu stimmen: www.animalequality.de/kaninchen

 

Stefan Bernhard Eck MEP

„Diese Kommission hat kein Interesse an den Tieren! Unter dieser Kommission, das hat sie quasi sogar zugegeben, wird es keine neuen Gesetze geben für mehr Tierschutz.“

Am 24.11.2016 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck eine kurze, aber anklagende Rede in der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“. Er griff dabei mit unmissverständlichen Worten die EU-Kommission an und hob unter anderem hervor, dass die EU-Kommission kein Interesse an den Tieren hat und sogar verlauten ließ, dass es unter Juncker und Timmermans keine neuen Tierschutzgesetze geben werde. Damit wurden ihre Versprechen der letzten 2 ½ Jahre zu bloßen Lippenbekenntnissen. Der Abgeordnete führte weiter aus, dass sich die Kommission nicht von den vielfältigen Anstrengungen der an Tierschutz interessierten MdEPs beeindrucken lasse und man daher zukünftig in einer anderen Sprache sprechen müsse.
Der permanente Druck von der Straße, der vor vielen Jahren EU-weit erfolgte, hatte dafür gesorgt, dass man die Legehennen aus der grausamen Batteriekäfighaltung befreien konnte. Eine derartige Aufbruch-Stimmung sei erneut von Nöten, um der EU-Kommission Paroli zu bieten. Dafür müsse man jedoch die Wahrheit in der Öffentlichkeit sagen…

Treffen des EU-Abgeordneten Stefan Eck mit Peter Maffay avisiert!

 

Kurze Zwischenmeldung / 19.08.2016

Stefan Bernhard Eck MEP mit Claudiu Dumitriu.

Treffen des EU-Abgeordneten Stefan Eck mit Peter Maffay* avisiert!

In einem Telefonat am heutigen Vormittag, dem 19.08.2016, unterrichtete Claudiu Dumitriu den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ausführlich über sein am 13.08.2016 geführtes Gespräch mit Peter Maffay.

Der EU-Abgeordnete Eck hatte den rumänischen Tierrechtler beauftragt, mit dem bekannten Sänger, Schauspieler und Musikproduzenten Maffay Kontakt aufzunehmen und für ihn um ein Treffen zu bitten, bei dem ausgelotet werden soll, inwieweit Peter Maffay – der mit seiner eigenen Stiftung humanitäre und soziale Projekte für traumatisierte Kinder unterstützt – seinen Einfluss und seine guten Kontakte zu rumänischen Politikern einsetzen kann, um bei der Bewältigung der nach wie vor nicht gelösten Streunerhunde-Problematik Hilfestellung zu leisten.

Peter Maffay, der auch PETA Deutschland und Vier Pfoten bereits in Sachen Tierschutz unterstützt hatte, sagte einem zeitnahen gemeinsamen Treffen mit dem EU-Abgeordneten Eck spontan zu.

MdEP Stefan B. Eck ist sicher, dass ein persönlicher Gedankenaustausch mit dem prominenten rumänisch-stämmigen Künstler neue Möglichkeiten zur Beendigung der Hundetötungen in Rumänien eröffnet.

Aufgrund der vollen Terminkalender von Peter Maffay und dem EU-Abgeordneten Eck, ist ein genaues Datum für das Treffen noch offen.

Fußnote: *Peter Maffay gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten Rumäniens. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Peter Maffay politisch engagiert. Für sein soziales Engagement erhielt er unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Peter Maffay, der sich gegen Rassismus und für Toleranz engagiert und ein Unterstützer der Amadeu Antonio Stiftung ist, spricht sich klar gegen Korruption, Manipulation und Instrumentalisierung aus.

Große Pläne – Taten müssen folgen: Stadtrat Ionescu gibt an, für die Bukarester Straßentiere aktiv werden zu wollen

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Als letzter Termin während seiner Rumänienreise stand für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ein mehrstündiges Gespräch mit dem Bukarester Stadtrat Tudor Ionescu in der Parteizentrale der Alianța Liberalilor și Democraților (ALDE) auf der Agenda.

Der Stadtrat war Claudiu Dumitriu und MdEP Stefan Eck durch Presseverlautbarungen aufgefallen, in denen Tudor Ionescu angab, die Landeshauptstadt Bukarest „pet friendly“ machen zu wollen, weil ein Konzept der „Tierfreundlichkeit“ fehlen würde.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck bat den Stadtrat hinsichtlich der momentanen Einstellungen der Streunerhunde-Tötungen im Bereich Bukarest, sich dies durch eine offizielle Anfrage mit schriftlicher Beantwortung von der ASPA verifizieren und ihm umgehend eine Kopie dieser Antwort zukommen zu lassen.

Stadtrat Ionescu beabsichtigt nach eigenen Angaben, mit verschiedenen Strategien das Verhalten der Bukarester Bürgerinnen und Bürger gegenüber Hunden und Katzen – insbesondere gegenüber Straßentieren – zu verbessern. Die Schwerpunkte seiner Strategie sollen die Einführung einer Tierschutzpolizei nach dem Vorbild verschiedener europäischer Länder (England, Niederland, Bulgarien) beeinhalten, Tierschutzunterricht in Schulen, den Einsatz von Hunden und Katzen (auch Streunerhunden) in Altersheimen und Haftanstalten, den Bau von „Hundewiesen mit Trainigseinrichtungen“ mit ehrenamtlichem Personal, Informationskampagnen für die Adoption von Streunerhunden und eine gezielte Kooperation mit der ASPA, durch die eine Verbesserung der Behandlung und Unterbringung der Straßenhunde sowie vermehrte Bemühungen für Adoptionen erreicht werden solle.

Zum Schluss des langen Gespräches empfahl der EU-Abgeordnete Eck, dass im Grundsatzprogramm der ALDE ein umfassender Tierschutzartikel einschließlich der Behandlung von Streunertieren aufzunehmen sei und bot Tudor Ionescu bei der Ausarbeitung seine Hilfe an.

Die Pläne des Stadtrates Ionescu hören sich sehr gut an, jedoch muss er erst einmal zeigen, dass es ihm wirklich ernst mit dem Schutz der Tiere ist und er seinen großen Worten auch positive Taten folgen lässt, denn, wie man aus der Vergangenheit bedauerlicherweise lernen musste, ist bei den meisten rumänischen Politiker*innen Skepsis angebracht…

Shelter Bragadiru: Tötungen vorerst eingestellt!

 

Stefan Bernhard Eck MEP hat 11 neue Fotos zu dem Album „Shelter Bragadiru: Tötungen vorerst eingestellt!“ hinzugefügt.

Unmittelbar nach dem Besuch des Shelters Mihăilești ging es gemeinsam mit dem Bukarester Stadtrat Tudor Ionescu in den berüchtigten Shelter Bragadiru. Bragadiru ist in der Vergangenheit mehrfach durch die lebensverachtenden Tötungen von tausenden Straßenhunden in die Schlagzeilen geraten. Der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck hielt es für geboten, auch in diesem Shelter die Situation selbst in Augenschein zu nehmen.

Die „Visite“ wurde ebenfalls außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten durchgeführt. Auch hier öffnete die Anwesenheit des EU-Abgeordneten Stefan Eck Tür und Tor.

Während der Führung durch einen leitenden ASPA-Angestellten wurde MdEP Eck, dem Bukarester Stadtratsabgeordneten Ionescu, dem rumänischen Tierrechtler Dumitriu und der Assistentin von Stefan Eck, Sandra Gabriel, mitgeteilt, dass die Tötungen der Hunde eingestellt und vorerst keine weiteren geplant seien.

In diesem Shelter, der früher eine Schweinemastanlage gewesen war, waren schätzungsweise 150 Hunde untergebracht. Der Großteil der Hunde war freundlich und zutraulich; die Tiere suchten den menschlichen Kontakt. Jede Berührung, jedes Streicheln wurde mit Schwanzwedeln oder Handlecken gedankt. Ein eindeutiges Zeichen, was diese Hunde wollen: Zuneigung, Aufmerksamkeit und ein Leben außerhalb der eintönigen Zwinger, obwohl im Gegensatz zum Shelter Mihăilești die Gehege weitaus anders sind: schattiger Innenbereich und Auslauflaufmöglichkeit im Freien. Auch waren meistens mehrere Hunde in einem Gehege untergebracht, was die Eintönigkeit der Gefangenschaft mildert.

Fazit: Man kann davon ausgehen, dass sich die Zustände – zumindest in den öffentlichen Sheltern Mihăilești und Bragadiru der Landeshauptstadt Bukarest durch die gezielte Aufmerksamkeit, der sie inzwischen ausgesetzt sind – in den letzten Monaten gebessert haben. Man darf hoffen, dass sie sich auch weiterhin verbessern werden, da Premierminister Dacian Ciolos bei dem am gleichen Tage vorausgegangenen Gespräch mit dem EU-Abgeordneten Eck die Zusage gemacht hatte, die Kontrollbehörden zu beauftragen, die Einhaltung der bestehenden Tierschutzstandards und Vorschriften zu überprüfen. Auch spezielle Pläne des Bukarester Stadtrates Tudor Ionescu dürften zu einer weiteren Verbesserung der Lebensumstände der Streunerhunde von Bukarest beitragen (hierzu später mehr).

MdEP Stefan B. Eck: „Was die Streunerhunde Rumänies betrifft, sehe ich endlich ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Der Druck zeigt Wirkung… Für meine Arbeit bedeutet das, den eingeschlagenen politischen Weg fortzusetzen und den Kontakt zur der im kommenden Dezember neu gewählten Regierung zu suchen.“

„Im Shelter Mihăilești – ASPA-Transporter liefert neue Hunde an…“

 

Stefan Bernhard Eck MEP hat 17 neue Fotos zu dem Album

Im Shelter Mihăilești – ASPA-Transporter liefert neue Hunde an…“ hinzugefügt.

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Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

Schlag auf Schlag – direkt nach dem Treffen mit Premierminister Dacian Ciolos – ging es in den berüchtigten Shelter Mihăilești, in dem in den letzten Jahren zigtausende Streunerhunde auf lebensverachtende Art und Weise getötet wurden. Mihăilești ist ein Synonym für die rumänischen Hundemassaker; ein Shelter, den MdEP Eck schon lange mit eigenen Augen sehen wollte.

Um dem überraschenden Besuch eines Abgeordneten des Europäischen Parlamentes – außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten – noch mehr Nachdruck zu verleihen, hatte man zusätzlich einen Abgeordneten des Stadtrates von Bukarest (darüber später mehr) zu diesem Shelter bestellt. Durch das Erscheinen des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck in Begleitung eines Bukarester Stadtrates verunsichert (auch das zuvor stattgefundene Gespräch mit Premierrminister Ciolos wurde direkt erwähnt), wurde von den Angestellten der ASPA sowohl die Kontrolle des Shelters als auch das Fotografieren der gesamten Anlage widerspruchlos hingenommen.

Fast gleichzeitig mit dem Beginn der Besichtigung fuhr ein ASPA-Transportwagen vor, der mit sichtlicher Nervosität von dem leitenden Anstellten der Anlage in den hinteren Teil des Shelters geschickt wurde. Ohne irgendwelche Einwände abzuwarten, folgten Stefan B. Eck, Claudiu Dumitriu und Sandra Gabriel dem Lieferwagen und wurden Zeuge, wie 12 eiserne Käfige mit Hunden entladen wurden. Vermutlich waren sie am Vormittag eingefangen worden. Mehrere Angestellte der ASPA untersuchten die Hunde mit einem Chip-Lesegerät und trugen das Einlieferungsdatum und den Fundort in eine Liste ein, bevor die Tiere in die winzigen (1,5 Quadratmeter) Zwinger ohne Auslaufmöglichkeit im Außenbereich des Shelters gesperrt wurden.

MdEP Eck bemängelte vor allem die Enge der Zwinger und die scharfkantigen Metall-Sichtblenden an einigen Käfigen, die zum Teil bereits angenagt waren und an denen sich die Hunde Verletzungen des Mundraumes und der Pfoten zugezogen haben können.

Beim Gespräch am Ende der Führung wurde dem EU-Abgeordneten durch die ASPA-Mitarbeiter des Shelters mitgeteilt, dass die Tötungen eingestellt und vorerst auch keine weiteren geplant seien. Die Hunde würden bis zur Adoption oder Rücknahme durch ihre Besitzer*innen im Shelter verbleiben. Rund hundert Hunde wären im letzten Monat vermittelt worden. Auch der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu erklärte, dass die Hunde in einem besseren Zustand seien als noch bei seinem letzten Kontrollbesuch vor rund zwei Monaten.

Man kann davon ausgehen, dass die Verantwortlichen in Mihăilești – insbesondere durch den Druck, dem sie durch die besondere Aufmerksamkeit eines EU-Abgeordneten (Vize-Präsident der überfraktionellen Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals), der zuvor mit dem rumänischen Premierminister gesprochen hatte und mit dem Mandat seiner Fraktion (GUE/NGL) handelt – darauf achten werden, nicht erneut ins Fadenkreuz zu kommen.

Rumänische Streunerhunde – nach dem Treffen mit Premierminister Ciolos: Es wird sich etwas bewegen!

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

Rumänische Streunerhunde – nach dem Treffen mit Premierminister Ciolos: Es wird sich etwas bewegen!

Wie bereits berichtet, fand am 28. Juli 2016 das wichtigste Treffen im Kampf für die Streunerhunde Rumäniens statt, auf das der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck seit rund zwei Jahren hingearbeitet hatte: ein Gespräch auf höchster politischer Ebene.

Der Termin wurde durch die freundliche Unterstützung des rumänischen Botschafters, seine Exzellenz Emil Hurezeanu, ermöglicht, nachdem Claudiu Dumitriu und Stefan B. Eck ihn letzte Woche in Berlin davon überzeugt hatten, dass dieses brisante Thema auf höchstmöglichem Niveau angesprochen werden müsse.

Das fast 40-minütige Vier-Augen-Gespräch, bei dem über das brutale und inakzeptable Populationsmanagement in Rumänien sehr offen diskutiert wurde, gestaltete sich zeitweilig schwierig, da Premierminister Ciolos nur noch eine kurze Periode im Amt ist; Ende November/Anfang Dezember finden in dem südost-europäischen Land Parlamentswahlen statt.

MdEP Stefan B. Eck äußerte gegenüber dem rumänischen Regierungschef dezidiert seine persönlichen Bedenken hinsichtlich der landesweiten Massentötungen von Streunerhunden. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass auch eine Vielzahl seiner Kolleginnen und Kollegen im Europäischen Parlament – insbesondere die Mitglieder der überfraktionellen Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals – der Vorgehensweise Rumäniens sehr kritisch gegenüberstehen. Der EU-Abgeordnete machte Premierminister Ciolos auch darauf aufmerksam, dass hunderttausende Tierfreund*innen in Europa empört sind und diese Empörung bereits zu einem immensen Imageverlust seines Landes geführt habe, was der Premierminister, der selbst Vegetarier ist, mit Sorge zur Kenntnis nahm.

Im Verlauf des Gespräches wurde die Problematik von verschiedenen Seiten beleuchtet, auch die Tatsache, dass seitens der rumänischen Tierschützer*innen wenig politisches Engagement zu erkennen ist und dementsprechend wenig Impulse seitens der politischen Parteien erfolgen, die zu konkreten Verbesserungen im Tierschutz führen. Das Problem unseriöser Tierschutz-NGOs, die sich durch das Populationsmanagement und an der Situation der rumänischen Streunerhunde insgesamt finanziell bereichern, wurde ebenso angesprochen wie die Tatsache, dass die rumänische Bevölkerung hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen geteilte Meinungen habe und eine Spaltung durch die Mitte der Gesellschaft ginge: Ein Teil der Rumän*innen halte die Tötungen für erforderlich, der andere Teil wünsche sich tierfreundlichere Methoden, um der vielen Streunerhunde Herr zu werden.

Das rumänische Gesetz 258/2013, so Premierminister Ciolos, sei vergleichbar mit den Streunertier-Gesetzen in einigen anderen Ländern Europas. Seiner Ansicht stelle die Nichtumsetzung der einzelnen Regelungen und der Mindesttierschutzstandards in den öffentlichen Sheltern auf lokaler Ebene das größte Problem dar. Er habe sich aufgrund der seinem Büro durch Stefan Eck, Claudiu Dumitriu und Sandra Gabriel zusammengestellten Informationen mit den verschiedenen Fakten auseinandergesetzt und sicherte dem EU-Abgeordneten zu, dass dieses Thema von nun an auf seiner Agenda stünde, es angesichts der vielfältigen Probleme seines Landes natürlich nicht der Schwerpunkt seiner Arbeit sein könne.

MdEP Stefan B. Eck sprach insbesondere an, dass die Öffnungszeiten der Shelter den gesetzlichen Vorschriften entsprechen müssten, um die Adoption von Hunden und eine größere Transparenz zu ermöglichen. Des Weiteren sollten die bürokratischen Hürden für die Adoption herabgesetzt werden. Als wichtigster Punkt forderte der EU-Abgeordnete Eck die strikte Einhaltung aller Regularien, die das Wohlergehen der Tiere in den öffentlichen Sheltern sicherstellen soll. Dazu gehörten regelmäßige Kontrollen in enger Kooperation mit seriösen Tierschutz-NGO’s.

Die Ergebnisse des Gespräches auf den Punkt gebracht:

1. Die „Message“ ist definitiv bei Premierminister Dacian Ciolos angekommen.

2. Das Thema Streunerhunde wurde zur „Chefsache“ erklärt.

3. Als ersten Schritt wird der Premierminister seine Kontrollbehörden beauftragen, die Shelter hinsichtlich der Einhaltung der bestehenden Gesetze und Vorschriften zu überprüfen.

4. Die Einhaltung des Gesetzes 258/2013 und seiner Anwendungsvorschriften soll auf lokaler Ebene forciert werden.

Zum Abschluss des Gespräches machte der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck Premierminister Ciolos darauf aufmerksam, dass Rumänien den Empfehlungen der WHO und der OIE (catch-neuter-release or adopt) folgen sollte, um ein nachhaltiges und humanes Populationsmanagement zu garantieren.

Unter Berücksichtigung der politischen Realität kann man die Ergebnisse des Gespräches als Erfolg werten; sie stellen eine solide Basis für weitere Schritte zur Verbesserung der Lebenssituation rumänischer Straßenhunde dar.

Bericht aus Mangalia (Rumänien)

 

Stefan Bernhard Eck MEP hat 22 neue Fotos zu dem Album „Der Todesshelter von Mangalia“ hinzugefügt

Um sich ein eigenes Bild der dramatischen Situation der Hunde vor Ort zu machen, besuchten MdEP Stefan Bernhard Eck, eine seiner Assistentinnen (Sandra Gabriel) und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu unangemeldet den Public Shelter von Mangalia.

Nach einer mehrstündigen Autofahrt, direkt nach der Landung auf dem internationalen Flughafen in Bukarest erreichte das Team die ca. 250 Kilometer entfernte Küstenstadt am Schwarzen Meer.

Gegen 17:00 Uhr stand man vor dem Tor des relativ kleinen städtischen Shelters. Der Angestellte der Anlage informierte umgehend seinen zuständigen Vorgesetzten, ein Veterinär-Techniker, der kurze Zeit später eintraf und einer Besichtigung zustimmte. Auf Nachfrage bekam man zur Antwort, der Bürgermeister sei nicht im Ort und seine Stellvertreter waren nicht geneigt, einen spontanen Termin am gleichen Tag wahrzunehmen.

Im Public Shelter in Mangalia sind ca. 30 Gehege à 3 Quadratmeter vorhanden, in denen jeweils zwei Hunde untergebracht sind, in zwei größeren Gehegen (jeweils ca. 8 Quadratmeter), sind mehrere Hündinnen mit ihren Welpen. Die Anlage ist mit ca. 80 Streunerhunden komplett belegt. Die Gehege waren mit Wasser befeuchtet, was laut Aussage des Personals, mehrmals pro Tag als Maßnahme gegen die sengende Hitze, durchgeführt würde. Ein Drittel der Gehege hat ab Mittag keinen Schattenbereich, so dass die dort untergebrachten Hunde der Hitze schutzlos ausgeliefert sind und darunter offensichtlich sehr leiden.

Alle Hunde waren äußerst freundlich, einige freuten sich über die Ablenkung, was man durch ihr Schwanzwedeln und ihre Annäherungsversuche erkennen konnte. Andere jedoch lagen lethargisch in den Gehegen und rührten sich kaum; sie scheinen ihren Lebenswillen bereits verloren zu haben.

Der Veterinär-Techniker und Leiter des Shelters gab an, dass in Mangalia Hunde in der Regel nach einer offiziellen Beschwerde der Einwohner, vornehmlich von Hotel- und Restaurantbesitzern, die die Hunde als Belästigung empfänden, eingefangen und in den Shelter verbracht würden. Seinen Angaben zufolge würden die Hunde dort 30 Tage verbringen und – sofern sie nicht adoptiert würden – von einem Veterinär aus Bukarest, der auch für die ASPA arbeitet, getötet. Seit Januar 2016 bis heute seien 200 Hunde euthanasiert worden.

Fazit: Der unangemeldete Besuch diente einerseits dazu, sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen, andererseits sollte Druck auf die Verantwortlichen, die städtischen Angestellten und den Leiter des Shelters, erzeugt werden, damit diese alles unternehmen, die Lebensumstände der Hunde zu verbessern.

ERFOLG: MdEP Stefan B. Eck trifft nächste Woche Rumäniens Premierminister Dacian Ciolos in Bukarest!

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Am Vormittag des 22. Juli 2016 fand ein Treffen in der rumänischen Botschaft in Berlin mit dem Botschafter Herrn Emil Hurezeanu und dem EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck, dem rumänischen Tierrrechtler Claudiu Dumitriu und dem Justiziar der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland, Krishna Singh, statt.

In dem einstündigen Gespräch brachte MdEP Stefan B. Eck den Wunsch seiner Fraktion GUE/NGL, der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ und hunderttausender Bürgerinnen und Bürger Europas zum Ausdruck, die fortwährenden Tötungen von Streunerhunden in Rumänien zu beenden, die zu einem erheblichen Imageschaden fürr das südosteuropäische Land geführt haben.

Gleichzeitig bat der EU-Abgeordnete Eck den Botschafter sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für ein baldiges Treffen mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos einzusetzen.

Botschafter Hurezeanu, der in Rumänien als Volksheld verehrt wird (er hatte unter Einsatz seines Lebens gegen die Ceaușescu-Diktatur gekämpft) sicherte spontan seine Unterstützung zu.

Gegen 17:00 Uhr erhielt MdEP Stefan B. Eck von Claudiu Dumitriu telefonisch die Nachricht, dass Premierminister Dacian Ciolos in der kommenden Woche zu einem „Vier-Augen-Gespräch“ mit ihm in Bukarest bereit sei!

Zum Abschied überreichte der PETA-Vertreter, Krishna Singh, Botschafter Emil Hurezeanu eine Petition mit mehr als 47.000 Unterschriften von Bürger*innen aus Deutschland, die sich dezidiert für ein Ende der Hundemorde in Rumänien aussprechen.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Ich sehe dem Gespräch mit Premierminister Ciolos mit großer Hoffnung entgegen und werde alles versuchen, um ihn davon zu überzeugen, dass ein nachhaltiges, kostengünstiges und humanes Populationsmanagement auch ohne Tötungen von Streunertieren möglich ist!“

Ein detaillierter Bericht über das Treffen mit Botschafter Hurezeanu erfolgt in Kürze auf dieser Seite.

Rede der zweiten Vorsitzenden von Animal Equality Deutschland, Ria Rehberg, am 21.06.2016 in Brüssel auf dem Event „End the cage age for rabbits“ (in englischer Sprache)

 

einer von vielen Vorträgen, die anderen zu hören auf der Seite von Stefan Bernhard Eck MEP

hier: European Parliament

„There is no difference between a dog, a rabbit or a cat – they all suffer the same.“

Rede der zweiten Vorsitzenden von Animal Equality Deutschland, Ria Rehberg, am 21.06.2016 in Brüssel auf dem Event „End the cage age for rabbits“ (in englischer Sprache)

Speech from the second chair Animal Equality Germany, Ria Rehberg, on 06/21/2016 in Brussels at the event „End the cage age for rabbits“

Hier die Übersetzung der Rede aus dem Englischen:

“Guten Tag. Zuallererst möchte ich meinen Dank darüber ausdrücken, dass ich heute hier im Europäischen Parlament im Namen der Tiere sprechen darf. Mein Name ist Ria Rehberg und ich bin 2. Vorsitzende von Animal Equality in Deutschland. Animal Equality ist eine internationale Tierrechtsorganisation, die sich für den Schutz der sogenannten Nutztiere einsetzt, indem wir die Gesellschaft, die Politik und Unternehmen dazu anregen, ethische Entscheidungen zu treffen.

In den letzten Jahren haben die Ermittlerteams von Animal Equality systematische Misshandlungen und unvorstellbares Tierleid in europäischen Kaninchenmast- und -zuchtbetrieben aufgedeckt. Mehr als 60 % der europäischen Kaninchenbetriebe befinden sich in Italien und Spanien. In beiden Ländern hat Animal Equality wiederholt grausame Zustände in Käfighaltungen dokumentiert. Allein in Spanien haben wir 70 Zucht- und mastbetriebe und vier Schlachthäuser dokumentiert – in ausnahmslos allen Fällen haben wir Beweise für Misshandlungen sowie schwer verletzte oder leidende Tiere gefunden.

Unsere Ermittler haben Kaninchen mit offenen Wunden und schmerzhaften Augeninfektionen gesehen sowie Kaninchen, deren Ohren von gestressten Artgenossen fast vollständig abgebissen waren.

Ein Kaninchen in einem europäischen Zucht- oder Mastbetrieb zu sein, bedeutet, in einem winzigen Käfig gehalten zu werden, unfähig auch nur die grundlegendsten Wünsche und Bedürfnisse auszuleben.

Ein Kaninchen in einem europäischen Betrieb zu sein, bedeutet, chronisch schmerzende und entzündete Pfoten vom Stehen auf dem harten Drahtboden des Käfigs zu haben.

Ein Kaninchen in einem europäischen Betrieb zu sein, bedeutet, in einem Käfig gefangen zu sein, der gerade mal so groß wie ein DIN-A4-Blatt ist.

Aufgrund dieser fürchterlichen Zustände werden bis zu 30 % der Kaninchen noch vor der eigentlichen Schlachtung getötet oder erliegen ihren Verletzungen und Krankheiten – dieser Prozentsatz ist höher als bei allen anderen sogenannten Nutztieren.

Unsere Recherchen in Kaninchenmast- und -zuchtbetrieben haben gezeigt, dass kranke oder verletzte Tiere oftmals mit einer Metallstange erschlagen oder solange mit dem Kopf gegen den Boden geschleudert werden, bis sie tot sind. Manchmal werden sie noch lebend in Tonnen geworfen, wo sie ohne Wasser und Nahrung qualvoll sterben.

Wann immer wir solche Bilder an die Öffentlichkeit bringen und diese Betriebe anzeigen, sind die Menschen empört. Uns als europäische Gesellschaft liegt das Wohl der Tiere am Herzen und wir wollen sie vor unnötigem Leid schützen. Eine europaweite Umfrage hat ergeben, dass 94 % aller Europäerinnen und Europäer der Ansicht sind, dass das Wohl der sogenannten Nutztiere wichtig ist. Deshalb bitte ich Sie, die Repräsentantinnen und Repräsentanten der europäischen Bürgerinnen und Bürger, setzen Sie einem der grausamsten Missstände in der Nutztierindustrie ein Ende! Bitte unterstützen Sie die Kampagne zur Abschaffung der Käfighaltung bei Kaninchen!

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Hund, einem Kaninchen oder einer Katze – sie alle leiden auf gleiche Art und Weise.

Jetzt ist die Zeit, eine der grausamsten Praktiken der europäischen Kaninchenzucht zu beenden. Tiere haben in unserer Gesellschaft keine Stimme. Bitte geben Sie ihnen Ihre. Vielen Dank.”

„Es ist ein Tabuthema…“ (Klimaschutz).

 

Stefan Bernhard Eck MEP

Wir zerstören die Regenwälder, wir belasten unser Grundwasser mit Gülle, wir schaden noch unserer Gesundheit, aber es wird nicht darüber gesprochen….“.

Bei einer Podiumsdiskussion des bvek (Bundesverband Emissionshandel und Klimaschutz) am 10. Juni 2016 in Berlin nutzte der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck die Gelegenheit, landwirtschaftliche Emissionen und die Auswirkungen der Massentierhaltung auf das Klima anzusprechen.

„Im Interesse der leidenden Tiere…“ – Petition der NGO Animals‘ Angels zum Thema Lebendtiertransporte im EU-Parlament

 

Stefan Bernhard Eck MEP

 

 

Am 19.04.2016 fand im Europäischen Parlament im Petitionsausschuss eine Anhörung zur Petition der NGO Animals‘ Angels zum Thema Tiertransporte statt.

Nach Vorstellung der Petition durch die Gründerin dieser Tierschutzorganisation, Christa Blanke, meldeten sich verschiedene EU-Abgeordnete der Fraktionen EPP, S&D, GUE/NGL, EFDD, ALDE sowie ein Vertreter der Kommission zu Wort.

In diesem kurzen Video sieht man einen Zusammenschnitt und das Ergebnis der Sitzung des Petitionsausschusses sowie den zutiefst bewegenden Abschlusskommentar von Christa Blanke, der viele der Anwesenden zu Tränen gerührt hat.

„Es ist verfehlte Agrarpolitik!“

Stefan Bernhard Eck MEP

„Immer mehr Menschen wollen auf das billige, krankmachende Schweinefleisch verzichten!“

Aufgrund der Tatsache, dass sich die europäischen Schweinefleisch-produzierenden Landwirte über sinkende Preise beklagen, da die Nachfrage immer weiter sinkt, hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck am 10.03.2016 im Plenum eine kurze Rede zum Thema „Preis-Krise im europäischen Schweinefleischsektor“.

Er sparte dabei nicht an Kritik bezüglich der Überproduktion von Schweinefleisch, wies darauf hin, dass eine angedachte Erhöhung von Exporten in die „Dritte Welt“ die dortigen Betriebe zugrunde richten und erklärte darüber hinaus, dass sich die Schweinefleischproduzenten darauf einstellen sollten, dass die Zahl der Fleisch-Reduzierer und der Vegetarier in Zukunft zunehmen wird.

Am 07.03.2016 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck im Plenum in Straßburg vor dem Vertreter der Kommission, Vytenis Andriukaitis, eine Rede zum Thema Tiergesundheit.

 

„Es geht um empfindungsfähige Lebewesen und nicht um leblose Produktionseinheiten!“

Am 07.03.2016 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck im Plenum in Straßburg vor dem Vertreter der Kommission, Vytenis Andriukaitis, eine Rede zum Thema Tiergesundheit.

Er sprach dabei die Mängel des vorliegenden Entwurfes hinsichtlich des illegalen Welpenhandels an. Ebenso kritisierte er die problematische Definition von Streunertieren als „wilde Tiere“, was zu einer weiteren Abschwächung des ohnehin mangelhaften Rechtsschutzes für Streunertiere führen werde. Er betonte auch die Erwartungen seiner Fraktion an die Kommission, so schnell wie möglich ein Tierschutz-Rahmengesetz vorzulegen.

Newsflash / 27.02.2016 Endlich Hoffnung für 330 Millionen Kaninchen in der EU!

Stefan Bernhard Eck MEP

MdEP Stefan Bernhard Eck beauftragt mit Initiativreport für Verbesserungen in der Kaninchenhaltung

Ende der Woche stand es definitiv fest – MdEP Stefan Bernhard Eck hat den Zuschlag als Berichterstatter (Rapporteur) für einen Reportvorschlag für Verbesserungen in der Kaninchenhaltung, den er kürzlich eingereicht hatte, erhalten. Dass die Koordinator*innen diesem Initiativreport des AGRI-Ausschusses (Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) zustimmten und dieser von 16 eingereichten Reportvorschlägen schließlich Platz 3 erreichte, ist als riesiger Erfolg für den EU-Abgeordneten Stefan B. Eck, sein Team und seine beiden politischen Berater im Fraktionssekretariat (Dominik Zganec und Maria Manta) zu werten, denn nur lediglich 6 Initiativreporte sind für 2016 geplant.

Dieser unglaubliche Durchbruch kommt nicht von ungefähr: Seit mehr als 17 Monaten arbeitet MdEP Eck mit „Compassion in World Farming“ auf dieses Ziel hin. Er verteilte Broschüren innerhalb des EU-Parlamentes und führte mit dem zuständigen Vertreter der Kommission, Vytenis Andriukaitis, mit dem Präsidenten der Föderation der Europäischen Veterinäre (FVE), mit seinen Parlaments-Kolleg*innen und anderen Stakeholder ausführliche Gespräche. Kurz gesagt: Seine Langzeitstrategie – unablässige gezielte Lobby-Arbeit, um auf die tierquälerischen Zustände und auf die Notwendigkeit von massiven Verbesserungen in der Kaninchenhaltung aufmerksam zu machen – ging auf!

Stefan Ecks Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass nun – zum aller ersten Mal – das Thema Kaninchenhaltung im Europäischen Parlament bzw. im AGRI-Ausschuss auf der Agenda steht und es eine berechtigte Chance gibt, die Gesetzeslücke (bisher gibt es keinerlei europäische Richtlinien und verbindliche Verordnungen hinsichtlich der Kaninchenmast) zum Wohle dieser Tierart endlich zu schließen.

Stefan Bernhard Eck: „Ich brauche meine Gefühle nicht zu beschreiben, als ich erfuhr, dass mein Vorschlag für diesen Initiativreport von der Mehrheit der Koordinatoren aller Fraktionen im EU-Parlament angenommen wurde. Seit Jahrzehnten fordern viele Tierschutz-NGOs durch Demonstrationen und Petitionen die Kommission auf, etwas gegen die europaweiten Missstände in der Kaninchenmast zu unternehmen. Seit 1997 setzte ich mich für die Abschaffung der tierquälerischen Batteriekäfige und anderer Missstände in der Mastkaninchenzucht ein. Nach diesem Kampf mit etlichen Rückschlägen von fast zwei Jahrzehnten sehe ich nun endlich ein Licht am Ende des Tunnels und eines meiner größten tierschutzpolitischen Ziele ist zum Greifen nahe. Wenn der Initiativreport vom Parlament angenommen wird, ist dies ein deutliches Signal an die Kommission, die Haltungsbedingungen für mehr als 330 Millionen Kaninchen in der Europäischen Union zu verbessern. Jetzt brauche ich die Unterstützung aller Tierschützer*innen, denn konzertierte Aktionen sind notwendig, damit der Initiativreport auch ein Erfolg wird.“

Anmerkung: MdEP Stefan Eck wird auf dieser FB-Seite zu gegebener Zeit die Möglichkeiten der Unterstützung hinsichtlich seines Initiativreportes thematisieren

Kurzmeldung aus Brüssel / 16.02.2016

 

„American way of life“ hat Vorrang! Oder: Wovor hat man Angst?

Gedankenaustausch mit dem amerikanischen Klimabeauftragten (US Special Envoy on Climate Change) Todd Stern

Am 16.02.2016 nahm der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck mit 10 anderen Mitgliedern des ENVI-Ausschusses (Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) an einer informellen Diskussionsrunde über das Ergebnis des Pariser Klimagipfels (CPO 21) mit dem amerikanischen Klimabeauftragten der Obama-Administration Regierung Obamas, Todd Stern, teil.

Die anwesenden MdEPs nutzen die Gelegenheit, dem hochrangigen US-Politiker Todd Stern Fragen zu stellen.

Stefan Bernhard Eck stellte eine Frage, die mit großer Wahrscheinlichkeit für US-Politiker*innen tabu ist oder vor deren Beantwortung man in der Öffentlichkeit Angst hat.

„Mr. Stern, I have a special question: it is proofed that intensive lifestock farming is responsible for a high percentage of carbon equivalent emissions. Andi it is kwon, that the americans are heavy meateaters. Can we expect some serious steps from the US-administration in direction to reduce the intensive lifestock farming to tackle down the impact of climate change?“

„Herr Stern, ich habe eine spezielle Frage: Es ist bewiesen, dass die Intensivtierhaltung für einen hohen Prozentsatz von CO2-äquivalenten Emissionen verantwortlich ist. Und es ist bekannt, dass die Amerikaner große Fleischesser sind. Können wir ernstgemeinte Schritte in Richtung einer Verminderung der Intensivtierhaltung erwarten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen?“

Todd Stern, der auf alle anderen Fragen mit diplomatischen Geschick geantwortet hatte, schwieg sich hierzu während der Sitzung beharrlich und auffällig aus, als wäre die Frage nie gestellt worden.

Bei einem kurzen „face-to-face“-Gespräch nach dem offiziellen Teil des Treffens mahnte MdEP Stefan Eck bei dem US-Politiker die fehlende Beantwortung seiner Frage an.

Erstaunlicherweise war Todd Stern nun bereit, zu antworten.

Sinngemäße Wiedergabe der Antwort von Herrn Stern:

„Ja, wir kennen die negativen Auswirkungen (der Intensivtierhaltung) auf die Klimaerwärmung und auch den hohen prozentualen Anteil der C02-äquivalenten Emissionen. Aber das ist ein schwieriges Thema, es würde eine Veränderung unseres Lebensstils bedeuten. Wird über dieses Thema auch in Brüssel gesprochen. Und wie könnte man das erreichen?“

MdEP Stefan B. Eck:

„Ja, über dieses Thema wird in Brüssel gesprochen – ich nutze nämlich jede Gelegenheit, darüber zu sprechen. Und zu Verminderung der Intensivtierhaltung wäre die Einführung einer „Fleischsteuer“ möglich. Danke für die Beantwortung meiner Frage.“

Fazit: „The american way of life“ hat bei US-Politiker*innen Vorrang vor der Klimarettung! Oder haben sie vielleicht Angst, bei den übermächtigen amerikanischen Fleisch- und Lebensmittelkonzernen in Ungnade zu fallen? Wass meint Ihr dazu?