Liebe Adoptanten von Hunden aus dem Auslandstierschutz, liebe Interessenten von Hunden aus dem Auslandstierschutz,

 

jeder Tierschützer freut sich ein Loch in den Bauch, wenn einer seiner Schützlinge die Tötung, ein Shelter oder die Straße verlassen darf! Worüber sich niemand freut, ist, wenn nach drei Stunden, einem Tag oder ein paar Tagen die Meldung kommt, der Hund muss sofort weg, weil er knurrt, sich nicht anfassen lässt, nicht stubenrein ist, bellt, Angst hat, krank ist und und und!
BITTE denkt vorher drüber nach, was ihr da tut! Bedenkt, wo der Hund herkommt, was er vielleicht erlebt hat! Die Meisten kennen nur Gewalt, Hunger, Vertreibung und Angst! Auch wenn man es nicht auf Anhieb sieht, ein Trauma haben alle, manche mehr, andere weniger! Alleine schon die Tatsache, dass die Hunde in eine Box gesteckt, tausende von Kilometern gefahren, bei fremden Menschen abgeladen werden (die Hunde wissen nicht, dass es ihnen jetzt besser gehen soll), fremde Sprache, Menschen, die sie bedrängen, anfassen, auf sie einreden, alles das ist schon eine traumatische Erfahrung!
BITTE lasst den Hunden Zeit, lasst sie ankommen, regt euch nicht über eine Pfütze oder einen Haufen auf! In den ersten Tagen keinen Besuch, lasst es, den armen geretteten Hund allen vorführen zu wollen! Keine Nachbarskinder! Keine Partys! Wenn der Hund mal knurrt, lasst ihn in Ruhe! Wartet, bis er zu euch kommt, bis er eure Hand spüren will! Habt Geduld und Liebe, dass ist das Wichtigste und dann müssen wir nicht mehr lesen: Der Hund muss sofort weg!
Und bitte, seid verantwortungsvoll und kauft ein Sicherheitsgeschirr! Dann müssen wir auch nicht mehr lesen: Hund entlaufen, Hund tot gefunden!
Alles das würde den Tierschützern, egal wo, das Leben soviel leichter machen.

Der Tierpersonalausweis/21 Tipps gegen das Entlaufen deines Hundes. So bleibt dein Liebling sicher

 

https://www.tierperso.de/so-funktionierts

https://www.facebook.com/TierPerso/?pnref=story

Viele Menschen wissen nicht, was sie tun sollen, wenn sie ein entlaufenes Tier finden.

Mit der TierPerso Marke haben diese Menschen alle nötigen Informationen, um deinen Liebling zu dir zurückzubringen.

Wie funktioniert es?

Wenn jemand deinen Liebling findet, kann er ihm mit Hilfe der TierPerso Marke auf 5 Wegen nach Hause helfen:

  • Anruf direkt bei dir
    (Nummer auf Wunsch nicht sichtbar)
  • Anruf bei unserer 24h Hotline für entlaufene Tiere
    Wir sind immer für dich da und sorgen dafür, dass dein Liebling schnellstmöglich sicher zu dir zurückkommt.
  • Scannen des QR-Codes
    Du wirst sofort per Email benachrichtigt.
  • Aufrufen der individuellen Webadresse
    Du wirst sofort per Email benachrichtigt.
  • Anruf bei der 24h Hotline von TASSO / Deutsches Haustierregister und Identifikation anhand der Transponder-Nr
    Kein aufwändiges Auslesen der Transponder-Nr bei Tierarzt oder Polizei mehr nötig. So ist dein Liebling schneller wieder bei dir!

 

Über 300.000 Tiere entlaufen jedes Jahr in Deutschland.

Ist dein Liebling geschützt?

21 Tipps gegen das Entlaufen deines Hundes. So bleibt dein Liebling sicher.

Ist dein Liebling geschützt?

SICHERHEITSGESCHIRRE

 

Ein MUSS für die ersten Wochen in der neuen Familie
Ein MUSS für die Checklisten aller Vorkontrolleure
Ein MUSS für alle Übergaben
Ein MUSS – weil man Strassenhunde nicht in Rumänien retten kann, um sie in Deutschland dann fahrlässig durch Kraftfahrzeuge zu töten.

Eine Orga, ein Vorkontrolleur, eine Pflegestelle, eine Endstelle, die das Thema nicht ganz oben auf der Prioritätenliste hat, verstehe ich wirklich nicht.

BITTE PASST AUF DIE EUCH ANVERTRAUTEN TIERE AUF!

Natürlich gibts solche Geschirre von mehr als nur einem Hersteller.

pflegestellen-sicherheits-geschirr – reflektierend

sicherheits geschirre von sienta’s. großzügig verstellbares sicherheitsgeschirr aus stabilem gurtband. auch für angst- und panikhunde geeignet.

sientas.de

WAS TUN, WENN EIN HUND ENTLAUFEN IST

 

Aufklärung & Sicherheit – rund um den Hund

WAS TUN, WENN EIN HUND ENTLAUFEN IST

1.) Auch wenn es schwerfällt, Ruhe bewahren und möglichst lange am Entlaufort bleiben. Viele (nicht alle (!!)) Hunde kehren früher oder später dorthin zurück. Wenn Sie diesen Ort verlassen müssen, dann hinterlassen Sie dort am besten ein nach Ihnen riechendes Kleidungsstück (sofern dem Hund Ihr Geruch vertraut ist) sowie Futter und Wasser und kontrollieren Sie diese Futterstelle die nächsten Tage 1x täglich – möglichst immer zur gleichen Zeit. Sollte sich der Hund in der Gegend, in der er entlaufen ist, auskennen bzw. von Zuhause entlaufen sein, ist es auch möglich, dass er selbstständig den Nachhauseweg findet. Lassen Sie in diesem Fall die Haustüre/Gartentüre geöffnet und stellen Sie entweder im Garten oder im Haus dauerhaft (!) Futter bereit.

2.) Sollte der Hund eine tiefe und feste Bindung zu einer Person haben, kann es dieser ggf. gelingen den Hund auch noch nach mehreren Tagen wieder zu sich zu locken. Versuchen Sie sich in diesem Fall ruhig (!!) und „normal“ zu verhalten (laufen Sie normal, sprechen Sie normal und laufen Sie eher von dem Hund weg, als auf ihn zu und lassen Sie – falls zur Hand – immer wieder etwas Leckeres fallen…). Jagen oder hetzen Sie den Hund unter gar keinen Umständen. Das endet sehr häufig tragisch!

3.) Fremde Personen sollten solche Anlockversuche besser nicht unternehmen, vor allem dann nicht, wenn Sie beim ersten Versuch merken sollten, dass der Hund Angst hat. Machen Sie dann einfach rasch ein Foto, verständigen Sie – nach Möglichkeit – die Besitzer (alternativ falls nicht anders möglich: Tierheim/Polizei) und bleiben Sie nur mit den Augen an dem Hund dran…

4.) BITTE KEINE SUCHTRUPPS UND KEINE SUCHHUNDE (‼) organisieren, wenn der Hund weder verletzt noch alt (sehr langsam) noch mit Leine entlaufen ist und droht, sich bereits verfangen zu haben. Auch kann ein Suchhund dann Sinn machen, wenn es über Tage hinweg- trotz großräumigem Plakatierens – KEINE Sichtung mehr gab. Nach einem gesunden, mobilen Hund sollte nur in absoluten Ausnahmefällen getrailt werden. Wir würden Ihnen auch dringend empfehlen sehr genau zu prüfen, welchem „Pettrailern“ Sie ihr Vertrauen schenken. Leider gibt es immer mehr Menschen und Organisationen, die sich als Profis bezeichnen, obwohl sie selbst und ihr Hund keinerlei positive Ergebnisse vorweisen können. Stümperhaft durchgeführte Trails können Ihren Hund vertreiben oder Schlimmeres.

Siehe auch: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1713591982189490&id=1710724959142859

Die Sinnhaftigkeit eines Suchhundeinsätzes bei Ihrem Hund können z.B. mit Frank Weißkirchen (Tel.: 0163 6945579) besprechen.

5.) Bitte melden Sie Ihren Hund möglichst bald hier auf FB bei folgenden Seiten vermisst, denn im Idealfall sehen die Suchmeldung an die 60.000-70.000 Menschen im ganzen Bundesgebiet auf einmal:

„Hunde-Suchmeldungen“

„Hunde-Suchanzeiger“

Und:

„Vermisste Hunde/gefundene Hunde“

6.) Alle Tierheime, Tasso und Jäger (im Umkreis von ca. 20 Km) und die Polizeireviere, mit Bundespolizei (zuständig für Bahnunfälle) und ggf. Autobahnpolizei im selben Umkreis informieren.
WICHTIG: Immer wieder abtelefonieren und fragen, ob es Meldungen gab bzw. der Hund bereits gesehen bzw. gesichert wurde.

7.) Flyer herstellen mit Farbfoto des Hundes, kurzer Beschreibung (Farbe, Halsband, Geschirr…). Am besten mit Abrisszetteln mit einer 24 Std. erreichbaren Nr. für Sichtungen.

!!! Wichtig !!!

Bitte auch auf dem Flyer darauf hinweisen, dass die Sichter NUR ANRUFEN SOLLEN und keine eigenmächtigen Einfangversuche machen sollen!! Jeder missglückte Einfangversuch durch Fremde kann tragische Folgen haben.
Diese Flyer sollten sehr zügig möglichst großräumig an allen „Hotspots“ (Hundetoiletten, Waldeingängen, Spazierwege, Bäcker, Post, Metzger, Supermärkten, Kirche, beliebte Kneipen, Marktplatz…) aufgehängt werden, damit Sichtungen kommen…

Siehe Details unter: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1713866408828714&id=1710724959142859&substory_index=0

8.) Wenn Sichtungen eingehen, ist es sehr wichtig, diese auf einer Sichtungskarte einzutragen mit: Datum, Uhrzeit, Ort, Laufrichtung, Zustand des Hundes… Bitte auch immer die Rufnr. des Sichters dazuschreiben, damit ggf. nochmals angerufen werden kann.

Beispielsichtungskarte von Cuca: https://mapsengine.google.com/map/edit…

Am besten halten Sie dafür immer ein Blatt Papier und einen Stift bereit und schreiben sich obige Informationen sofort auf und tragen sie dann in einem zweiten Schritt in eine Sichtungskarte ein. Diese können Sie z.B. über Google Maps kostenlos online anlegen.

Bitte veröffentlichen Sie weder einzelne Sichtungen noch Sichtungskarten. Das kann Ihren Hund in große Gefahr bringen (Thema: Suchtrupps und eigenmächtige Selbstläufer)

Mehr dazu: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1713591982189490&id=1710724959142859

9.) Solange noch kein Laufprofil des Hundes erkennbar ist, sollten an jedem Sichtungsort möglichst an sicheren Stellen Futterstellen eingerichtet werden. In der Hoffnung, dass der Hund zurückkehrt und das Futter findet. Diese Futterstellen müssen täglich kontrolliert und neu befüllt werden. Sollte eine Futterstelle offensichtlich mehrmals leer gefressen worden sein, sollte mit einer Wildbeobachtungskamera überprüft werden, ob die FS tatsächlich von Ihrem Hund oder von einem anderen Tier aufgesucht wurde. Sollten Ihnen keine Kameras zur Verfügung stehen, können Sie auch zunächst einmal ca. 2 cm dick Sand um die FS herum streuen und damit ggf. die Pfotenabdrücke kontrollieren.

10.) Sobald Ihr Hund 2-3 Tage hintereinander auf der Kamera zu sehen war, sollten alle anderen Futterstellen abgebaut werden und Sie sollten beim Tierheim oder bei einer Tierrettung eine Lebendfalle organisieren.

Diese Falle wird dann an die Futterstelle gestellt und die Futterstelle mit besonderen Leckereien in die Lebendfalle hineinverlegt.

Bitte besorgen Sie sich sowohl für das Einrichten der Futterstellen (mit oder ohne Cam) als auch für das Aufstellen der Falle unbedingt eine Genehmigung durch den zuständigen Jagdpächter und/oder Grundstückseigentümer

11.) Danach heißt es, in der Nähe bleiben und sich komplett ruhig zu verhalten. Der Hund darf bei einer Annäherung in keinster Weise angesprochen oder erschreckt werden…
Am besten Sie parken (falls möglich) ihr Auto in der Nähe und beobachten die Falle aus dem geschlossenen Auto heraus. Noch optimaler sind Fallen mit Fernmeldesystemen, die es ermöglichen, sich einige Kilometer von der Falle zu entfernen, was optimale Ruhe in die Gegend um die Falle herum bringt.

Siehe dazu auch: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1714672142081474&id=1710724959142859

12.) Ist der Hund in die Falle gegangen, muss er in der Falle verladen werden und mit der Falle in einen 100% sicheren und geschlossenen Raum gebracht werden. Erst dort sollte die Falle geöffnet und der Hund mit einem Sicherheitsgeschirr versehen und angeleihnt werden.

Sollte Ihr Hund über Tage hinweg partout nicht in die Falle gehen, dann kontaktieren Sie bitte Frank Weißkirchen und lassen Sie sich von ihm über die dann eventuell sinnvollen, weiteren Maßnahmen beraten.

Kontaktmöglichkeit: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1710812149134140&id=1710724959142859

EINRICHTUNG VON FUTTERSTELLEN:

Als Futter für eine FS eignen sich vor allem in der „heißen Phase“ (wenn die Falle „scharfgestellt wurde) am besten ganz besondere Leckereien, wie: Grüner Pansen, gebratener Speck, gebratenes Hühnchen, Leberwurst… bzw. das, was ihr Hund bereits zuvor über die Maßen gerne gefressen hat. Um eine FS besonders attraktiv zu machen und dem Hund das Auffinden der FS zu erleichtern, sollten entweder Leberwurstwasserspuren oder Pansenwasserspuren gezogen werden.
Nehmen Sie dazu 2x 1,5 L PET-Flaschen und füllen Sie sie zur Hälfte mit warmem Wasser. Nehmen Sie dann eine Leberwurst und geben sie sie je 1/2 in das warme Wasser, schließen Sie den Deckel und schütteln Sie diese „Brühe“ so lange, bis sich die Leberwurst darin komplett aufgelöst hat. Füllen Sie dann die Flasche vollends mit warmem Wasser auf und schüttlen Sie alles nochmals. (Alternativ können Sie auch grünen Pansen 2 Tage in Wasser einweichen und dieses Wasser benutzen oder eine simple Hühnerbrühe kochen und diese benutzen)!
Da manche Hunde – vor allem ehemalige Straßenhunde – das Fressen aus Näpfen nicht gewöhnt sind, empfiehlt es sich die FS direkt auf dem Boden zu machen. Wenn ihr Hund keine Schwierigkeiten mit einem Napf hat, können Sie natürlich auch im Napf füttern. Wenn das Futter an den Sichtungspunkten liegt oder steht, dann nehmen Sie bitte die Brühe (welche auch immer) zur Hand und machen Sie sternförmig in jede Richtung mindestens 50 m Spuren mit dieser Brühe und schließen Sie diesen Stern außenherum nochmals mit einem großen Kreis! Dann machen Sie vom Weg aus eine Spur hin zur FS! Viele Hunde laufen nicht mitten durch das Unterholz, sondern auf den Wegen oder Fuchspfaden. Machen Sie wegen der Gassihunde bitte die FS nicht genau am Weg, sondern nach Möglichkeit etwas abseits! Kennzeichnen Sie die FS an einen Baum mit einem Plakat, auf dem z.B. steht: „Dies ist eine harmlose Futterstelle für einen entlaufenen Hund“ mit Ihrer Tel. Nr., sodass – falls sich ein Gassigänger über das Futter hermacht, der Besitzer beruhigt wird und Sie ggf. kontaktieren kann!

Siehe dazu auch: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1714469345435087&id=1710724959142859&substory_index=0

Wir drücken ganz fest die Daumen 🏼und wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner alles Glück 🍀dieser Welt!!

Geben Sie die Hoffnung nicht auf! So lange kein toter Hund gefunden wird, besteht absolut berechtigte Hoffnung, dass Sie Ihren Hund wiederfinden!
(nj)

Vergesse nie ich, war ein Straßenhund!

Jetzt bin ich bei Dir angekommen.

Alles ist fremd und ich fühle mich nicht wohl.

Werde nicht ungeduldig, wenn ich nicht gleich den Korb annehme, gestern schlief ich noch auf Stroh.

Erschrecke nicht wen ich schnell, esse gestern musste ich es, um zu überleben.

Werde nicht wütend, wen ich in Dein Haus mache. Gestern war es noch egal.

Sei nicht traurig, wen ich vor Deiner liebenden Hand erschrecke. Gestern war es die Seltenheit, dass man mich streichelte.

Habe Geduld mit mir. Es ist Deine Welt aber lange nicht, meine.

Wenn ich vertrauen zu Dir habe schenke ich Dir das Größte, was ich Dir schenken kann. Du bekommst mein Herz.

Vergesse nie ich, war ein Straßenhund!

Starttherapie für Angsthunde Therapeutische Hundeschule Daniela Hüther

 

http://www.angsthunde.com/

https://www.facebook.com/Starttherapie-f%C3%BCr-Angsthunde-Therapeutische-Hundeschule-Daniela-H%C3%BCther-175800202573938/timeline/

Flüstern mit dem Hund, schweigen mit seiner Seele

  • Leben und lernen mit und von Hunden seit über 50 Jahren
  • Über 25 Jahre Erfahrung in der Erziehungs-, Verhaltens-, Trauma- und Ernährungsberatung

Ich bin: Mittlerin zwischen Hund und Mensch – Beziehungscoach / Trainerin – Beraterin – ganzheitlich – kompetent – intuitiv – einfühlsam

Das Ziel: Ein souveräner ruhiger Führungsstil des Menschen durch Verstehen seines Hundes, ein entspanntes Leben und eine lange Freundschaft für Beide 🙂

Die Doppelsicherung beim Hund

 

Die Doppelsicherung beim Hund bedeutet, dass der Hund am Halsband sowie am Geschirr, jeweils mit einer Leine abgesichert ist. Hört sich erst einmal einfach an, ist es jedoch für viele nicht. Denn trotz einer Doppelsicherung entlaufen immer noch viele Hunde, meist dann wenn Halsband und Geschirr nicht richtig angepasst sind.

Viele „Neuhunde-Besitzer“ wissen noch nicht einmal, dass es Sicherheitsgeschirre gibt und worauf man bei der Wahl des Halsbandes achten sollte. Nicht vergessen sollte man natürlich auch die richtige Wahl der Leine, damit sie in einem Schreckmoment nicht so schnell durchgebissen werden kann, bzw. ein Karabiner aufgeht.

Bitte unterschätzen Sie dieses Problem nicht, wenn Sie einem ängstlichen Hund ein neues Zuhause geben möchten. Die täglichen Meldungen beweisen es leider immer wieder, dass Hunde (häufig aus dem ausländischen Tierschutz, aber auch aus deutschen Massenzuchten oder Animal-Hoarding-Beständen) bereits in den ersten Stunden oder Tagen, aus ihrem neuen Zuhause entlaufen.

Die Wahl des richtigen Halsbandes sollte daher gut durchdacht sein.
Bei der richtigen Wahl des Halsbandes darf man nicht die Herkunft und die Vorgeschichte des Hundes außer Acht lassen. Stellen Sie sich einmal vor, Ihr zukünftiger Hund wurde im Ursprungsland mit der Schlinge eingefangen. Wen wundert es dann, wenn der Hund mit extremer Panik auf Zughalsbänder reagiert. Ich tendiere nur zu einem Zughalsband, wenn (noch) kein Sicherheitsgeschirr vorhanden ist.

Wenn Sie ein Halsband für Ihren Hund wählen, ist die Verarbeitung entscheidend. Denn die Verarbeitung und das Material entscheiden nicht nur über das Wohlbefinden des Hundes, sondern auch über dessen Sicherheit. Wählen Sie z. B ein Halsband mit Klick-System, müssen regelmäßig die Schnallen kontrolliert werden. Nicht selten gibt hier das Material nach, und die Verschlüsse greifen nicht mehr vollständig. Mein Favorit sind Halsbänder die mit einem Schnallensystem, ähnlich die eines Gürtels ausgestattet sind. Sie gewährleisten eine schnelle und sichere Einstellung des Halsbandes. Sind die Lochungen noch mit Nieten gesichert, ist ein Ausreißen so gut wie unmöglich. Bei einem ängstlichen Hund hat es noch den weiteren Vorteil, dass das Halsband direkt angepasst werden kann.

Das Sicherheitsgeschirr
Für die meisten Hunde ist es kein Problem sich aus den handelüblichen Geschirren zu befreien. Daher ist besonders bei einem ängstlichen Hund ein Sicherheitsgeschirr von großer Bedeutung.
Sicherheitsgeschirre weisen sich dadurch aus, dass sie über drei, anstatt der handelsüblichen zwei Gurte verfügen. Der zusätzliche dritte Gurt verläuft hinter dem Brustkorb um die Taille des Hundes. Da der Brustkorb kräftiger ist als die Taille, wird es so dem Hund unmöglich gemacht, dass Geschirr nach vorne über den Kopf abzustreifen.
Zudem sollte bei einem Sicherheitsgeschirr darauf geachtet werden, dass das Material weich und anpassungsfähig ist. Zusätzlich sollte auf einen langen Rückensteg geachtet werden, damit die Haut unter den Achseln nicht einschneidet. Und bevor Sie das Geschirr zum ersten Mal anlegen, kontrollieren Sie bitte alle Schnallen auf ihre Funktionalität und ob alle Stege fest vernäht sind. Denn leider ist es auch schon vorgekommen, dass ein Hund auf Grund eines Materialfehlers des Geschirres entlaufen ist.

Die Auswahl der Leinen
Ein häufig unterschätzter Sicherheitsfaktor sind die handelsüblichen Karabiner, mit denen fast jede Leine ausgestattet ist. Im ungünstigen Fall können sich diese öffnen (defekt, Leine hakt hinter den Verschluss…). Daher empfehle ich dringend, Leinen mit Schraubkarabinern auszustatten. Bei diesen Karabiner ist ein versehentliches öffnen fast unmöglich, da zum Öffnen mehrere Umdrehungen der Schraubhülse in einer Richtung nötig ist.

Für die Doppelsicherung werden oftmals Koppelverbindungen empfohlen, weil sie praktischer zu handhaben sind, wie die klassischen zwei Leinen. Diese Verbindung können Sie sich als ein V-Stück vorstellen, wo jeweils ein Karabiner am Halsband, der andere am Geschirr befestigt wird. An der Spitze vom V befindet sich ein Ring, wo Sie nun eine Leine befestigen können. Bevor Sie zu diesem Hilfsmittel greifen, überlegen Sie bitte einmal, was passiert wenn der Hund in Panik die Leine durchbeißt. „Es zerreißt die einzige Verbindung, die sie zu ihrem Hund haben“. Auch wenn zwei Leinen vielleicht unpraktischer sind, wie in diesem Fall hätten Sie immer noch eine Leine in der Hand.
Dies gilt übrigens auch bei dem Einsatz von Sicherheitsgeschirren. Es gibt Händler die damit werben, dass ein ausbruchssicheres Geschirr sicherer und vor allem angenehmer für Hund und Halter ist, als die Doppelsicherung mit Geschirr und Halsband. Angenehmer vielleicht, aber was nützt es, wenn der Hund die einzige Leine durchbeißt…

Fazit: Wirklich sicher ist nur ein Sicherheitsgeschirr + Halsband + Leine mit Drehkarabinern. Und natürlich nicht zu vergessen, ein aufmerksamer Hundeführer. Auch wenn der Aufwand anfänglich sehr hoch ist, kann nur so ein ängstlicher Hund wirklich sicher geführt werden. Daher ist es von großer Wichtigkeit, sich rechtzeitig mit dieser Materie zu beschäftigen und sich bewusst zu machen, welch große Verantwortung auf Sie zukommt. Aber natürlich kann Ihnen der Hund auch vieles zurück geben und vergessen Sie bitte nicht: Fast alle Hunde haben die Fähigkeit, sich auf neue und ungewohnte Situationen einzustellen. Lassen Sie ihrem Hund Zeit, sich an die neue Umgebung und vor allem auf „seine“ neuen Menschen einzustellen. Wenn er merkt, dass Sie keine feindlichen Absichten haben, hat der Hund eine gute Chance auf ein normales und angstfreies Hundeleben.

Mehr über Angsthunde finden Sie auch unter: http://www.heino-krannich.de/informationen-rund-um-den-h…/…/

Auslandshunde – Weglaufgefahr – Sicherungsmaßnahmen

 

http://www.tiersichtung.de/images/dokumente/neuerhund.pdf

 

Auslandshunde – Weglaufgefahr – Sicherungsmaßnahmen

Warnung wie verhalte ich mich wenn ich einen Auslandshund bekomme:

Da immer wieder die Hunde gerade speziell sofort zu Beginn bei der Übergabe bzw. innerhalb der ersten Tage und Wochen weglaufen, hier in einem fremden Land herumirren, teilweise bei Sichtungen gejagt werden, da viele Menschen natürlich versuchen sie helfend einzufangen.. und gerade die Auslandshunde dann hier tödlich verunglücken…

Was mit viel Hoffnung der Menschen für die Tiere begann, diese in ein „glücklicheres, schöneres Leben“ zu holen… scheitert leider viel zu oft mit solchen dramatischen Nachrichten, Suchaktionen und letztendlich leider Todesnachrichten der Hunde…

Deshalb finden wir ist dies eine sehr gute Aufklärung.. Bitte lest sie Euch gut durch, wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, Euch einen Auslandshund als Familienmitglied anzuschaffen, bzw. ihm oder ihr ein zuhause bei Euch geben möchtet… Aber auch dringend noch einmal auch an die Pflegestellen gerichtet, denn auch dort laufen viel zu viele Hunde weg.

Wir danken der Tiersichtung Deutschland

https://www.facebook.com/Tiersichtung?fref=ts

 

Passt gut auf uns auf! Wir waren Streuner!/Hilfe für entlaufene Hunde – `Ein professioneller Leitfaden zum Hundeinfangen`

 

Hilfe für entlaufene Hunde – `Ein professioneller Leitfaden zum Hundeinfangen`

 

Ich bin MAMES und durfte ausreisen – ausreisen in eine „neue Welt“, in ein glückliches Hundeleben ….

Leider passiert es immer wieder,
dass die Reise in eine glückliche Zukunft zu einer Reise in den Tod wird …. deswegen meine – unser aller Bitte:

!!! PASST GUT AUF UNS AUF !!! BITTE!!!

… wir waren eigenständige Straßenhunde – wir mussten uns unser Futter beschaffen – bei Gefahr sind wir geflohen … auch vor Euch Menschen, meistens vor Männern – das war für uns überlebensnotwendig. Diejenigen, die in der Station aufgewachsen sind kennen die Gefahren der Straße nicht – haben nie lernen müssen, sich selbst zu versorgen.
Zwei gute Gründe – auf uns, die Eigenständigen und auf uns die Behüteten – besonders acht zu geben.
Das ist noch nicht alles: wir haben eine lange, lange Reise hinter uns. Autofahren, in einer Box reisen – wir kannten das nicht. Wir kennen Euch Menschen nicht – Euch, die ihr unsere neue Familie seid. Wir kennen Euer Haus nicht – manche von uns haben noch nie ein Haus von innen gesehen – Staubsauger, Fernseher … ihr habt so viele Geräte, die wir nicht kennen, die laut sind – die uns Angst machen. Nicht alle von uns kennen Halsband, Brustgeschirr und Leine. Wir kennen nicht Eure Sprache …… wir kennen nicht ……

Einige von uns steigen aus dem Auto, ziehen bei Euch ein und fühlen sich Zuhause – so, als ob sie schon immer da gewesen wären. Andere von uns trauen sich nur langsam aus der Box heraus – bitte, bedrängt sie nicht, gebt ihnen Zeit … Zeit, Geduld … das sind die Zauberworte.

Wir wissen ja nicht, dass es eine Reise in ein besseres Leben war… dass wir unser Zuhause gefunden haben, ein eigenes Körbchen, ein warmes Plätzchen …… wir wissen nur, dass sich unsere kleine Welt komplett auf den Kopf gestellt hat … wir müssen erst heraus finden, dass wir Euch vertrauen können …. dass wir bei Euch in Sicherheit sind – wir bitten Euch, helft uns dabei und passt gut auf uns auf …. nehmt uns an die Leine,
sichert uns doppelt: am Halsband und am Brustgeschirr. Dieses Geschirr hat im Gegensatz zu den üblichen Brustgeschirren – aus dem jeder Hund herausschlüpfen kann ( ja, auch wenn Ihr es nicht für möglich haltet – das schaffen wir … ) einen zusätzlichen Bauchgurt. Nehmt zu Anfang keine Flexi- oder Schleppleinen. Ihr könnt uns auch zunächst zusätzlich an Eurem eigenen Körper sichern – falls Euch die Leine einmal aus der Hand fallen sollte … Die ganz großen Angsthasen könnte man mit einem GPS-Gerät ausstatten – da wisst Ihr immer, wo sie sich gerade aufhalten ….!
Bitte gurtet uns im Auto an – öffnet die Tür nie, ohne Euch zu vergewissern, dass Ihr uns auch wirklich an der Leine habt. Für Autofahrten ist eine Transportbox günstig – das kann für uns auch so etwas wie eine sichere Höhle sein.

Lasst keine Türen und Fenster offen stehen … inspiziert Euren Gartenzaun – wir finden jedes Loch …
Bitte, versteht das nicht falsch, wir wollen ja nicht aus unserem neuen Heim weglaufen – aber durch Aufregung, Angst und Schreck kann es einfach passieren, dass wir auf die Flucht gehen … BITTE, PASST GUT AUF UNS AUF !!!