Zahlreiche Infos für werdende Mamis:

 

Auf was müssen Veganerinnen während der Schwangerschaft achten? Hier kommt ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht unserer lieben Kollegin Lisa, die aktuell im fünften Monat ist: www.veganblog.de/?p=34657

 

www.PETA.de/gesundeMama

 

www.veganblog.de/2012/01/30/vegane-schwangerschaft-tipps-aus-1-hand

 

https://veganschwanger.wordpress.com/

 

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=vegan+schwanger

 

Vegan in anderen Umständen: PETA-Expertin gibt Tipps für eine gesunde Ernährung von Mutter und Kind

 

Vegane Ernährung für Mutter und Kind | Vegpool

Der Fachartikel von Medizinerin Eva Katharina Kühner gibt einen Überblick über Aspekte der veganen Ernährung in der Schwangerschaft, bei Babys und Kleinkindern.

vegpool.de|Von Dr. med. Kühner

Vegetarisch-vegane Ernährung in der Schwangerschaft

Mit einer ausgewogenen vegetarisch-veganen Ernährung kann eine gute Nährstoffversorgung während der Schwangerschaft sichergestellt werden. Sinnvoll ist eine kompetente Ernährungsberatung. Schwangere Veggies sollten ihre Nährstoffversorgung regelmäßig überprüfen lassen und bei einem diagnostizierten Mangel auf Nährstoffpräparate zurückgreifen.

Erhöhter Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft kommt es zu zahlreichen Veränderungen im Körper der Frau. In den Anfangsmonaten ist das Wachstum des Fetus noch so gering, dass (mit Ausnahme von Folat) kein erhöhter Bedarf an einzelnen Nährstoffen besteht. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat sollten schwangere Frauen jedoch darauf achten, die zum Teil deutlich höheren Zufuhrempfehlungen für Nahrungsenergie, Protein, essentielle Fettsäuren, die Vitamine A, B6, B12 und Folat sowie die Mineralstoffe Eisen, Zink und Jod sicherzustellen.

Bedarf an Nahrungsenergie während der Schwangerschaft

Der höhere Bedarf an Nahrungsenergie während der Schwangerschaft wird oft überschätzt. Über die gesamte Schwangerschaft ist eine zusätzliche Energieaufnahme von etwa 250 kcal pro Tag ausreichend.1 Dabei sollten besonders Lebensmittel mit einer höheren Nährstoffdichte wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte bevorzugt werden, da diese im Verhältnis zur Energiemenge viele wertvolle Inhaltsstoffe liefern.

Eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 9 bis 18 kg gilt während der Schwangerschaft als normal.2 Vegetarierinnen und Veganerinnen, die zu Beginn ihrer Schwangerschaft ein niedriges Körpergewicht aufweisen, sollten dieses durch eine stärkere Gewichtszunahme kompensieren.

Bedarf an Protein (Eiweiß) während der Schwangerschaft

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat erhöht sich der Proteinbedarf um etwa 20 %,1 da für das Wachstum des Fetus und der Plazenta ständig neues Gewebe gebildet werden muss. Für eine 60 kg schwere Frau entspricht dies einer empfohlenen täglichen Proteinzufuhr von 60 g.

Proteinreiche pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollgetreide, Nüsse und Ölsamen sollten gegenüber tierischen Lebensmitteln bevorzugt werden, da letztere meist mehr Energie, gesättigte Fettsäuren und Cholesterin enthalten. Die Proteinversorgung in der Allgemeinbevölkerung ist deutlich höher als notwendig, sodass auch bei einer vegetarischen Ernährung eine ausreichende Proteinzufuhr gewährleistet ist.3 Veganerinnen können ihren Proteinbedarf im Rahmen einer ausreichenden Energieversorgung über eine breite Auswahl pflanzlicher Lebensmittel decken.

Bedarf an essentiellen Fettsäuren während der Schwangerschaft

Die langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren Arachidonsäure und Docosahexaensäure (DHA) spielen für die Entwicklung von Gehirn und Augen des Fetus eine bedeutende Rolle. DHA kommt vorrangig in Fischölen vor, kann in geringem Maße aber auch vom Körper selbst aus der essentiellen α-Linolensäure, die in pflanzlichen Ölen vorkommt, aufgebaut werden. In Abhängigkeit vom Eiverzehr werden auch mit einer lakto-(ovo-)vegetarischen Ernährung kleine Mengen an DHA aufgenommen.

Vegetarierinnen und insbesondere Veganerinnen sollten während der Schwangerschaft für eine sichere Zufuhr von α-Linolensäure sorgen, beispielsweise durch den Konsum von einem Teelöffel Leinöl täglich. Zur Verbesserung der Versorgung mit DHA kann vegetarisch-vegan lebenden Schwangeren zu einer zusätzlichen Aufnahme von DHA-reichen Mikroalgenölen geraten werden.

Bedarf an Vitamin A während der Schwangerschaft

Vitamin A wird während der Schwangerschaft in zusätzlichen Mengen (1,1 mg Retinol-Äquivalent) für die Entwicklung des Fetus benötigt und kann vom Körper aus seiner Vorstufe, dem ß-Carotin, hergestellt werden.1 Gelbes, grünes und oranges Gemüse wie Möhren, Brokkoli und Aprikosen ist reich an ß-Carotin und trägt somit zu einer guten Vitamin-A-Versorgung von Schwangeren bei. Vor einer übermäßigen Zufuhr von Vitamin A über Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft muss abgeraten werden, weil dadurch Schädigungen des Fetus auftreten können.

Bedarf an Vitamin D während der Schwangerschaft

Für Vitamin D besteht während einer Schwangerschaft keine erhöhte Zufuhrempfehlung (20 µg pro Tag).1 Da auch ein Großteil der Allgemeinbevölkerung unzureichend mit Vitamin D versorgt ist, sollten besonders Schwangere auf eine ausreichende Zufuhr achten.

Vitamin D kommt nur in wenigen, besonders in fettreichen tierischen Lebensmitteln vor, sodass die Versorgung sowohl bei Veganerinnen als auch bei vielen Vegetarierinnen und Fleischesserinnen verbessert werden sollte. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung kann es in der menschlichen Haut gebildet werden, in den sonnenarmen Monaten zwischen Oktober und März liefert die körpereigene Herstellung jedoch nicht ausreichend Vitamin D. Während dieser Zeit sollten daher auch Schwangere angereicherte Lebensmittel und/oder Nahrungsergänzungsmittel verwenden.

Bedarf an Vitamin B6 während der Schwangerschaft

Mit dem steigenden Proteinbedarf erhöht sich auch der Bedarf an Vitamin B6 während der Schwangerschaft von 1,2 auf 1,9 mg pro Tag, da das Vitamin wichtige Funktionen im Aminosäurenstoffwechsel erfüllt. Vegetarisch-vegan lebende Frauen können ihre Vitamin-B6-Versorgung beispielsweise über den Verzehr von Bananen, Hülsenfrüchten, Vollgetreide, Walnüssen, Avocados, Ölsaaten und Kohl sichern.

Bedarf an Folat während der Schwangerschaft

Eine gute Versorgung mit Folat ist in der Schwangerschaft von besonderer Bedeutung, da das Vitamin die Teilung und Neubildung von Zellen beeinflusst. Dies ist vor allem für das Wachstum von Plazenta und Fetus sowie die gesteigerte Bildung von roten Blutkörperchen wichtig. Wird Folat im ersten Monat der Schwangerschaft nicht in ausreichendem Maß zugeführt, können schwere Schädigungen des Zentralnervensystems des Fetus die Folge sein (z. B. Neuralrohrdefekte). Aus diesem Grund raten die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und andere Fachgesellschaften bereits Frauen mit Kinderwunsch zu einer zusätzlichen Folsäureaufnahme von 400 µg sowie Schwangeren zu einer Steigerung der Folatzufuhr von 400 auf 600 µg pro Tag.1

Vegetarisch- vegan lebende Frauen sind meist besser mit Folat versorgt als Fleischesserinnen.4 Wichtige Quellen sind Gemüse (unter anderem grünes Blattgemüse, Kohl), Vollgetreide und Hülsenfrüchte. Da Folat durch Erhitzen und Sauerstoff (Lagerung) abgebaut wird, sollte etwa ein Drittel bis die Hälfte der Lebensmittel als unerhitzte Frischkost verzehrt werden.

Bedarf an Vitamin B12 während der Schwangerschaft

Die Empfehlung für die Vitamin-B12-Zufuhr während der Schwangerschaft steigt von 3,0 auf 3,5 µg täglich.1 Ein Vitamin-B12-Mangel kann zu Schwangerschaftskomplikationen (u. a. Fehlgeburten) sowie schweren neurologischen Schäden des Kindes führen. Auch das Risiko für einen Neuralrohrdefekt sowie einen angeborenen Herzfehler des Kindes ist erhöht.

Im Rahmen einer lakto-(ovo-)vegetarischen Ernährung kann der Bedarf über den Verzehr von Milch(-Produkten) und Eiern gedeckt werden. Da Vitamin B12 nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht in ausreichender Menge über pflanzliche Lebensmittel zugeführt werden kann, sollten Veganerinnen angereicherte Lebensmittel,Vitamin-B12-Zahncreme und/oder Nahrungsergänzungsmittel verwenden. Empfehlenswert ist eine regelmäßige Überprüfung der Vitamin-B12-Versorgung anhand geeigneter Blutwerte.

Bedarf an Kalzium während der Schwangerschaft

Die Empfehlung für die Kalziumzufuhr beträgt auch in der Schwangerschaft 1.000 mg pro Tag.1 Eine Unterversorgung hat zwar keine negativen Folgen auf die Kalziumversorgung des Fetus, setzt jedoch Kalzium aus dem mütterlichen Knochen frei. Dies wirkt sich negativ auf die Knochengesundheit aus. Neben der Kalziumaufnahme über die Nahrung sind auch eine ausreichende Vitamin-D- und Proteinzufuhr wichtig für die Kalziumversorgung.

Vegan lebende Schwangere, aber auch Vegetarierinnen und Mischköstlerinnen können ihre Versorgung über kalziumreiche Lebensmittel (Sesam, Nüsse, Amarant u. a.), mit Kalzium angereicherte Produkte (z. B. Soja- oder Hafermilch) sowie kalziumreiche Mineralwässer verbessern.

Bedarf an Eisen während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollten Frauen ihre Eisenzufuhr auf 30 mg pro Tag verdoppeln, da ein Eisenmangel zu Fehlgeburten und Mangelentwicklungen des Fetus führen kann.1 Diese von der DGE empfohlenen Mengen werden jedoch in der Praxis kaum erreicht.

Nicht schwangere Vegetarierinnen sind im Allgemeinen nicht häufiger von einem Eisenmangel betroffen als Fleischesserinnen.5 Studien ergaben jedoch, dass schwangere Vegetarierinnen im letzten Schwangerschaftsdrittel deutlich häufiger eine Eisenmangelanämie entwickelten als schwangere Mischköstlerinnen. Entsprechend sollten sie besonders auf eine gesicherte Eisenzufuhr achten. Gute pflanzliche Eisenlieferanten sind Hülsenfrüchte, Vollgetreide, Nüsse und Samen. Die Eisenaufnahme kann durch Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse verbessert werden. Eisenpräparate sollten nur bei einem diagnostizierten Eisenmangel verwendet werden.

Bedarf an Jod während der Schwangerschaft

Schwangere sollten ihre tägliche Jodaufnahme von 200 auf 230 µg erhöhen, um einer Unterversorgung des Fetus und Fehlgeburten vorzubeugen.1 Empfehlenswert ist auch für Schwangere die ausschließliche Verwendung von jodiertem Speise- oder Meersalz.

Bei einer lakto-(ovo-)vegetarischen Ernährung kann Jod zusätzlich über die Verwendung von Milchprodukten aufgenommen werden. Außerdem kann die gelegentliche Verwendung von Meeresalgen mit moderatem Jodgehalt oder Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Sicherheitshalber sollten vegetarisch-vegan lebende Schwangere ihre Jodversorgung überprüfen lassen.

Bedarf an Zink während der Schwangerschaft

Zur Deckung des Zinkbedarfs in der Schwangerschaft wird eine Steigerung der Zufuhr von 7 auf 10 mg pro Tag empfohlen.1 In Studien wurde bei schwangeren Vegetarierinnen ein leichter Zinkmangel seltener beobachtet als bei Fleischesserinnen.6 Dennoch sollten vegetarisch und besonders vegan lebende Frauen auf eine ausreichende Zinkversorgung achten. Gute pflanzliche Zinkquellen sind Vollgetreide, Hülsenfrüchte, Ölsamen und Nüsse.

Fazit

  • Mit einer lakto-(ovo-)vegetarischen Ernährung kann eine gute Nährstoffversorgung während der Schwangerschaft sichergestellt werden. Bei einigen Nährstoffen, die auch im Rahmen einer Mischkost kritisch sein können, kann teilweise eine höhere Zufuhr erreicht werden.
  • Bei einer veganen Lebensweise bedarf es einer sorgfältigen Planung, um dem veränderten Energie- und Nährstoffbedarf gerecht zu werden. Sinnvoll ist eine kompetente Ernährungsberatung unter Einbezug der Veggie-Ernährungspyramide.
  • Schwangere Vegetarierinnen und Veganerinnen sollten ihre Nährstoffversorgung regelmäßig überprüfen lassen und bei einem diagnostizierten Mangel auf Nährstoffpräparate zurückgreifen.

Neue Studie: vegan-vegetarische Ernährung in der Schwangerschaft

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat sich mit der Auswirkung veganer und vegetarischer Ernährung auf die Schwangerschaft beschäftigt. Ergebnis: Eine vegane Ernährung sei in dieser Lebensphase sicher; Schwangerschaftsverlauf sowie Geburtsgewicht der Kinder liegen im normalen Bereich und seien mit jenen omnivorer Schwangerschaften vergleichbar.

Hintergrund und Umfang der Studie

Immer mehr Frauen möchten sich auch während der Schwangerschaft vegan ernähren. Studien über den Einfluss vegan-vegetarischer Ernährung auf Schwangerschaft und Kinder gibt es bisher jedoch noch nicht viele. In der vorliegenden systematischen Übersichtsarbeit von Dr. Giorgina Piccoli und ihren Kolleg_innen von der Universität Turin wurden alle verfügbaren Studien zu vegetarischer und veganer Ernährung in der Schwangerschaft gesammelt und analysiert. Ausgeschlossen wurden Schwangerschaften, bei denen die vegan-vegetarische Ernährung mit Armut und Mangelernährung in Verbindung stand. Die 22 untersuchten Studien umfassten insgesamt hunderte veganer und vegetarischer Schwangerschaften. 13 der Studien lieferten Daten zum Ergebnis der Schwangerschaft, 9 zur Nährstoffversorgung. Der Großteil, nämlich 14 Studien, stammte aus Europa, jeweils 4 aus Nordamerika sowie Indien.

Vegane SchwangereEine vegane Ernährung in der Schwangerschaft ist sicher.Keine nachteiligen Effekte

Keine der untersuchten Studien zeigte ein höheres Risiko für nachteilige Effekte in der Schwangerschaft. Hierzu zählt Präeklampsie, ein schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, sowie das HELPP-Syndrom, eine schwer wiegende Verlaufsform der Präeklampsie, die durch eine schwere Leberfunktionsstörung kompliziert wird. Ebenso kamen bei Kindern vegetarisch-veganer Frauen nicht mehr Missbildungen oder größere Geburtsfehler vor. Lediglich Hypospadie, eine angeborene Entwicklungsstörung der Harnröhre, trat in einer einzigen Studie bei Kindern von Vegetarierinnen etwas häufiger auf. Allerdings war dies auch der Fall bei Kindern omnivorer Frauen, die während der Schwangerschaft Eisen supplementiert hatten, sowie bei omnivoren Frauen, die während des 1. Schwangerschaftstrimesters Grippe gehabt hatten. Daher kann nicht unbedingt auf die vegetarisch-vegane Ernährung als Ursache geschlossen werden.

Schwangerschaftsdauer und Geburtsgewicht im normalen Rahmen

Die Daten zu Geburtsgewicht und Schwangerschaftsdauer sind nicht einheitlich: In manchen Studien dauerte die Schwangerschaft einige Tage weniger, in anderen war die Länge fast identisch. Die durchschnittliche Schwangerschaftsdauer vegan-vegetarischer Frauen war jedoch im normalen Rahmen. Ähnliche Beobachtungen gab es beim Geburtsgewicht: 5 Studien zeigten ein niedrigeres, 2 ein höheres Gewicht bei Kindern vegetarisch-veganer Mütter. Allerdings waren die Unterschiede in den meisten Studien nicht signifikant und lagen zwischen 20 und 200 Gramm. Die Differenzen könnten nach Ansicht der Autor_innen teilweise mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten in Verbindung stehen. Insbesondere bei älteren Studien liegt die Vermutung nahe, dass sie auf einzelne Nährstoffmängel zurückgehen, die noch nicht genau beschrieben worden waren.

Versorgung mit Nährstoffen

Die Studien ließen darauf schließen, dass vegan-vegetarische Schwangere ein gewisses Risiko haben, ein Vitamin-B12- sowie ein Eisen-Defizit zu entwickeln. Diese potentiellen Nährstoffmängel lassen sich jedoch leicht durch Supplemente und eine gezielte Lebensmittelauswahl korrigieren. Der Zinkstatus vegan-vegetarischer Schwangerer entsprach dem Status omnivorer Schwangerer. Vorteile hatten vegan-vegetarische Schwangere im Vergleich zu omnivoren Schwangeren insbesondere bei der Versorgung mit Foläsure und Magnesium.

Einfluss des Lebensstils

Wie eine große Studie mit Siebenten-Tags-Adventist_innen zeigt, ist es schwierig, den Einfluss der Ernährung vom Lebensstil zu trennen. Siebenten-Tags-Adventist_innen haben besondere Regeln für ihren Lebensstil. Hierzu zählt die Abstinenz von Drogen, Alkohol, Tabak und koffeinhaltigen Getränken. Andererseits sind Menschen, die aus Armutsgründen zu einer fleischlosen Ernährung gezwungen werden, häufig mit verschiedenen Nährstoffen unterversorgt.

Fazit

Die verfügbaren Studien unterstützen die Sicherheit vegan-vegetarischer Ernährung in der Schwangerschaft. Wird auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 und Eisen geachtet, bringen vegetarisch-vegane Mütter ebenso häufig gesunde Kinder zur Welt wie omnivore Mütter. Sofern die vegan-vegetarische Ernährung frei gewählt wurde und kein Resultat von Armut oder reduziertem Zugang zu Lebensmitteln ist, entsprechen die Schwangerschaftsergebnisse derjenigen omnivorer Frauen weitgehend und führen zu keinem erhöhten Risiko für nachteilige Schwangerschaftsereignisse. Diese Ergebnisse stimmen mit den Statements der Academy of Nutrition and Dietetics (früher American Dietetic Association) und der Canadian Dieatary Association überein: „Gut geplante vegetarische Ernährungsformen sind für alle Lebensphasen geeignet, einschließlich der Schwangerschaft.“

Plötzlicher Kindstod

 

Plötzlicher Kindstod ist die häufigste Todesursache im ersten Lebensmonat. Dabei scheint eine Ernährung mit Tierprodukten, insbesondere Kuhmilch, eine wichtige Ursache für den plötzlichen Kindstod zu sein.

Leider werden viele Kinder nicht gestillt, sondern mit Kuhmilchpräparaten ernährt. Dies kann verheerende Folgen für die Kinder haben. Weitere Infos zum Thema hier:

http://www.provegan.info/…/ploetzlicher-kindstod-und-milch…/

http://www.provegan.info/…/interview-mit-dem-milch-experte…/

Auch Honig scheint auch eine Rolle beim plötzlichen Kindstod zu spielen:
http://www.provegan.info/…/ploetzlicher-kindstod-durch-hon…/

Muttermilch ist das Beste für die Ernährung eines Babys. Kuhmilch und Produkte aus Kuhmilch sind mit Sicherheit schädlich für Mutter und Kind: www.provegan.info/…/detai…/die-vegane-ernaehrung-der-kinder/ Deshalb sollte ein Baby für mindestens 6 Monate zuerst Muttermilch erhalten und dann langsam an eine gesunde, vegane Ernährung gewöhnt werden.

Ist Stillen nicht möglich, dann ist die zweitbeste Alternative eine Muttermilchbank. Denn Muttermilch ist von ihrer Zusammensetzung her durch nichts zu ersetzen!

Zu den Muttermilchbanken siehe:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/…/muttermilc…/index.html

Ist auch dies nicht möglich, dann steht kuhmilchfreie Babynahrung zur Verfügung, aber NUR für den Fall, dass kein Stillen möglich ist bzw. eine Muttermilchbank nicht zur Verfügung steht:

http://www.baby-markt.de/…/aptamil-sl-milchfreie-spezialnah…

http://www.aptawelt.de/…/spezialnahrung/aptamil-sl-milchfrei