Veganer leben im Vergleich zu Menschen, die Fleisch und Fisch, Milch und Eier essen wesentlich minimalinvasiver für diese Welt.
Tierzucht ist ein riesiger Faktor im Bezug auf Klimawandel, Bodenverseuchung, Zerstörung des Regenwalds und Antibiotikamissbrauch.
Dazu kommt, dass Milch, Eier, Fleisch und Fisch nicht gesund sind für uns Menschen….und damit belastet der „Normalesser“ unser solidarisch aufgebautes Gesundheitssystem extrem.
Und last, but not least:
Wir wissen längst, dass eine pflanzenbasierte Ernährung um Längen kalorieneffizienter ist und wir, wenn wir den Umweg über das Tier weglassen, viel mehr Menschen auf der Welt satt bekommen.
Und da wir keine auf Tieren basierenden Lebenmittel brauchen, ist es auch vollkommen sinnlos, anachronistisch und im wahrsten Sinne des Wortes asozial, dass wir Milliarden von Tieren quälen und ermorden, nur um sie….vollkommen sinnloserweise…zu essen, ihre Haut zu Jacken zu machen oder ähnlichen Unsinn damit zu veranstalten.

Vegan ist gesund, günstig (beweise ich jedem gerne), extrem unweltschonend, lecker, zeitgemäß und vor allem….der einzige Weg, der uns auf dieser Welt bleibt, um sie uns zu erhalten.

Wer Tiere isst, hat nichts verstanden. Gar nichts.
Wake Up.

Ich esse ja nur ganz wenig Fleisch…..und nur Bio….und dann ist meine Ernährung auch ausgewogen…..gääääähn.

NEIN, ES IST TOT. UND DEINE ERNÄHRUNG IST AUS DEM LETZTEN JAHRTAUSEND. UND DU BELÜGST DICH SELBST.

Aber ich bin doch nur ein bisschen schwanger, und rauche nur 2 mal die Woche….und die Kühe und Schweine für mein Biofleisch vom „Metzger meines Vertrauens“ sterben ja auch nur ein bisschen…und für mich tun sie das ja gerne.

Wahnsinn.

 

Achtung: Weltweiter Massenmord an Milliarden von Tieren, extrem bestialische Tierquälerei in der Tierzucht und bei der Produktion von Milch, Eiern, Leder und Pelz, massiver Missbrauch von Antibiotika in der Massentierhaltung, Verseuchung unserer Böden und unseres Grundwassers durch Unmengen von Gülle, die Beschleunigung des Klimawandels, die Begünstigung der Bildung multiresistenter Keime, Ignoranz des Welthungers, die Ausbeutung von Schwellenländern und die Vernichtung unseres Regenwalds und die tödliche Überfischung unserer Meere……SIND:

N O R M A L.
Gesellschaftlich akzeptiert und staatlich suventioniert. Gefeiert und als unbedenklich bis gut deklariert. Hier und da traurig, aber eben nicht zu ändern.

Dagegen ist eine Lebensweise, die all das weitestgehend ablehnt und verhindert, also der vegane Weg:

E X T R E M.
Geächtet, verspottet, als gefährlich abgestempelt, gehasst, verteufelt, als gesellschaflich inkompatibel betrachtet und als Religion oder Fanatismus abgestellt.

Und was läuft da jetzt bitte schief?

Ach so…ja.

A L L E S.

 

Jetzt mal Hand aufs Herz: Niemand kann auch nur im Ansatz verleugnen, dass der Konsum jeglicher tierischer Produkte katastrophale Auswirkungen auf uns, unsere Umwelt, die Tiere und unseren gesamten Planeten hat. Die Zeiten, in denen man Veganer als eine spinnerte Minderheit bezeichnet hat, weil man nichts über Veganismus wusste sind jetzt ein für allemal vorbei. Ärzte fangen an, vegane Ernährung zu empfehlen, Spitzensportler aus allen Sportarten wechseln zu veganer Ernährung, und wer sich auch nur ein klein wenig informiert, wird nichts anderes feststellen können als die Tatsache, dass vegane Lebensweise die einzig mögliche ist, um unsere Zukunft für uns und unsere Kinder überhaupt erlebbar zu machen.
Klimawandel, Insektensterben, Bodenverseuchung, Multiresistente Keime, Regenwaldabholzung.,….all das kann gebremst oder gestoppt werden, wenn wir aufhören, unsere wertvollen Rohstoffe und unser Getreide dazu benutzen, Tiere zu mästen.
Vom Massenmord an Tieren ganz zu schweigen. Die Milliarden von Tieren, die für „unser“ Fleisch, „unsere“ Milch, „unsere“ Eier und „unser“ Leder sterben müssen, sterben vollkommen sinnlos. Wir brauchen all das nicht.

Wake up.

Go vegan.

 

Ja, der Fisch frisst das Insekt, der Vogel den Fisch, der Löwe die Gazelle. Aber das hat nichts mit uns zu tun. Wir agieren nicht mehr im geringsten instinktiv und damit nicht im Ansatz unschuldig.
Wir sind das am höchsten entwickelte Lebewesen dieses Planeten (auch wenn man das angesichts des schwachsinnigen Verhaltens der Menschheit anzweifeln möchte) und sind schon lange nicht mehr Teil einer „Nahrungskette“.
Wir zerstören uns, unser Gesundheitssystem, unsere Umwelt, unsere Böden und unsere Gewässer durch den vollkommen anachronistischen Konsum von tierischen Lebensmitteln. Auf gut deutsch…..wir fressen unseren Planeten kaputt. Das muss zügigst aufhören.
Wer heute noch Fleisch, Fisch, Eier und Milch konsumiert, hat entweder keine Ahnung, was er damit anrichtet oder ist vollständig gewissen- bis skrupellos.
Dieser Planet kann uns alle und unsere Kinder und Enkel hervorragend ernähren…aber nur wenn wir aufhören, Tiere qualvoll zu züchten und bestialisch zu töten.
Wir brauchen diesen Planet….er braucht uns nicht.

Go vegan.

Wieso wird in keinem Medium, in keinem Bericht, in keinen Nachrichten bezüglich es neuerlichen Eierskandals darauf hingewiesen, dass wir überhaupt keine Eier brauchen? Wenn es ab sofort für ein halbes Jahr in Deutschland keine Eier zu kaufen gäbe würde nichts passieren. Gar nichts.
Man braucht keine Eier. Nicht zum Kochen, nicht zum Backen….Eier sind ein vollkommen unnötiges Lebensmittel, genauso wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte.
Es wird aber in den Medien so getan, als ob es eine Art „Grundversorgung“ mit Eiern geben muss.
Man könnte ebenso die Grundversorgung mit Silberlöffeln oder Champagner einfordern. Schwachsinn.

 

Es ist Unrecht, zu töten. Tiere zu töten ebenso wie Menschen. Jeder, der tierische Produkte konsumiert, macht sich schuldig.
Schuldig, Tiere gequält und getötet zu haben. Schuldig, unser Gesundheitsystem zu ruinieren. Schuldig, die Regenwälder abzuholzen, die für uns alle so wichtig sind. Schuldig, unsere Böden und unser Grundwasser zu verseuchen. Schuldig, unser Klima zu zerstören.
Diese Schuld abzulegen und sich vegan zu ernähren und vegan zu leben war die beste Entscheidung meines Lebens.
Vegan zu leben ist lecker, günstig, gesund….und allem voran: LOGISCH.
Denn die Ressourcen, die notwendig sind, um Fleisch und Fisch auf den Tisch zu bringen, sind immens hoch im Vergleich zur veganen Ernährung. Die Unmengen von Futter, die ein Tier zu sich nimmt bis zur bestialischen Schlachtung stehen in keinerlei räsonablem Verhältnis zur „erzeugten“ Kalorienmenge beim Fleisch.
Wir müssen damit aufhören. Jeder, der es jetzt durchzieht, tut ganz automatisch etwas sehr Richtiges und Gutes.
Passieren wird es sowieso.
Diese Welt wird vegan werden, das ist nicht aufzuhalten….sonst sterben wir alle.
Und zwar durch den Hunger und Hass unserer Nachbarn, unsere Dummheit und unsere Ernährung.

 

Was ist eigentlich so schwer daran, endlich zu verstehen, dass Milliarden und Abermilliarden von Tieren unter grausamen Bedingungen gequält und gehalten, und dann bestialisch ermordet werden, nur um das ach so leckere Fleisch bereitzustellen, das wir nicht im Ansatz brauchen?
Es gibt keine „andere Meinung“ zu diesem Thema.
Jeder, der Fleisch isst, Milch trinkt, Eier oder Fisch verzehrt, macht sich schuldig an einem gewaltigen Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen und an unserer Erde.
Es gibt keinen einzigen Grund, sich nicht vegan zu ernähren. Es gibt unendlich viele leckere Rezepte, es gibt hunderte von Produkten, die Fleisch und Wurst aus Tieren perfekt ersetzen können, es gibt hunderte von Gemüse/Obst/Nuss/Pilzsorten, Getreide ohne Ende und Hülsenfrüchte, aus denen man grandiose opulente Menüs zaubern kann. Die B12 – Geschichte betrifft uns alle, auch die Fleischesser. Das angebliche Proteinproblem existiert nicht….oder kennt Ihr irgendjemanden, dem vom Arzt ein Proteinmangel attestiert wurde? Und unser Calcium kommt nicht aus der Kuhmilch, sondern aus Getreide und Gemüse. Die Milch stärkt unsere Knochen nicht, das Gegenteil ist der Fall. Milch verursacht ein saures Milieu im Blut, und der daraus entstehende zusätzliche Calciumbedarf wird aus den Knochen gedeckt. Die Länder mit dem höchsten Milchverzehr weisen die meisten Osteoporosefälle auf.
Stoppt diesen antiquierten Wahnsinn, ernährt Euch gesund und vegan, und wir lösen zig Probleme gleichzeitig.
Tiere essen war gestern….wir schreiben das Jahr 2017.
Wacht endlich auf und beendet diesen sinnlosen Massenmord, der uns und unsere Erde zerstört.
Und denkt endlich an Eure Kinder….und nicht nur bis zum nächsten Grillfest.

 

Menschen, die Fleisch, Milch, Eier oder Fisch zu sich nehmen, verursachen damit direkt unsägliches Leid und massenhaften Tod. Sie sind verantworltich für den größten Teil unseres Klimawandels, der bereits jetzt apokalyptische Ausmaße annimmt…sie sind schuld an der vollkommen hirnlosen Regenwaldabholzung, die in erster Linie geschieht, um dort Futtermittel für die Tiermast anzubauen. Sie sind schuld an der Verseuchung unserer Böden durch das Ausbringen von Millionen Tonnen Gülle, und an der daraus folgenden Belastung unseres Grundwassers. Und sie schädigen unser aller Gesundheitssystem , weil sie sich mit tierischem Protein und tierischen Fetten die Gesundheit ruinieren. Diese Menschen sorgen für die immer schnellere Zerstörung unseres Planeten.
Jeden Tag. Ohne sich auch nur für 5 Minuten Gedanken zu machen.

Veganer essen keine tierischen Produkte und leben damit, was unsere Erde angeht, minimalinvasiv. Natürlich hinterlassen auch Veganer einen Fußabdruck, ohne den ist Leben auf dieser Erde nicht möglich. Aber der eines Veganers gegenüber eines Allesessers ist um 90% kleiner.

Aber Veganer gelten als radikal.
Alle anderen sind „normal“.

„Hey, ich habe heute Tiere getötet, mein Brunnenwasser vergiftet, einen halben Wald angezündet, irre viel ungesundes Zeug gegessen und 5 Tonnen Methan in die Luft gepustet…!
„Das ist vollkommen normal, passt schon.“

„Hey, ich habe heute kein Tier getötet, Ressourcen geschont, mich um meine Umwelt gekümmert und superlecker und gesund gegessen…!“
„Alter, Du bist ja krank und voll radikal…!“

 

Es bleibt für mich ein wirklich absurdes Phänomen, dass die Mehrheit der Deutschen wirklich glaubt, ohne Fleisch würde ihnen allen Ernstes etwas fehlen. Die „Argumente“ mit der evolutionären Entwicklung unseres Gehirns…ein dummes Gerücht…unsere Vorfahren haben eine Vervielfachung ihrer Gehirnkapazität entwickelt, weil sie das Feuer beherrschen lernten, weil sie anfingen zu kochen, weil sie Nahrung verdichten konnten, weil sie begannen hochkalorische Gerichte zuzubereiten und haltbar zu machen. Und unser Gehirn schrumpft nicht, wenn wir kein Fleisch essen….wir können heute auf eine schier unerschöpfliche Vielfalt an pflanzlicher Nahrung zurückgreifen…Vitamine, Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, gesunde Fette. By the way kann unser Gehirn nur Zucker als Energielieferanten nutzen. Und den macht unser Stoffwechsel schneller und besser aus Getreide, Obst, Gemüse und Ölen als aus tierischem Eiweiß.
Wir können zwar alles essen, aber müssen es nicht. Und es ist auch nicht „normal“, tierische Produkte zu sich zu nehmen, es ist lediglich ein eine altmodische, ungesunde Tradition, die uns krank macht, unseren Planeten zerstört, Milliarden von Tieren aufs Grausamste quält und tötet und dazu unser Gesundheitssystem ebenso belastet wie unsere Böden und unser Grundwasser.
2017 noch immer Fleisch zu essen ist ungefähr so zeitgemäß wie Sklaverei, Rassentrennung oder die Prügelstrafe.
Es wird Zeit, sich daran zu gewöhnen, denn in kaum 20 Jahren wird es Fleisch nur noch in sehr begrenzter Menge geben….und zu horrenden Preisen. Uns gehen längst und in rasender Geschwindigkeit die Ressourcen aus, um diese Erde mit Steaks und Schnitzeln zu ernähren. Vegane Kost ist ausgewogen, gesund, günstig und effizient. Vegan kann man 12-16 Milliarden ernähren….mit Fleisch reicht es heute nicht mal für 8 Milliarden.
Gewöhnt Euch einfach schon mal dran, es ist ganz einfach.
Und uns wird das Fleisch noch deutlich vor dem Öl ausgehen.
Versprochen.

 

Ja, die Menschen sind Omnivoren und können allles essen. Sie müssen es aber nicht. Nein, Fleisch ist kein wichtiges Nahrungsmittel und ist weder gesund noch „normal“. Ebenso sind alle Milchprodukte und Eier vollkommen irrelevant für die menschliche Ernährung. Ich bin jetzt seit einigen Jahren völlig vegan unterwegs und es fehlt mir an nichts….weder an Eiweiß, noch an Eisen, B12 oder sonstigen Nährstoffen. Im Gegenteil, ich bin besser versorgt als vorher, ich nehme kontinuierlich ab und verbessere meine Bliutwerte, meine Leistungsfähigkeit und meinen Schlaf.
Tiere zu essen ist ein Verbrechen an den Tieren und an unserer Umwelt, zerstört unsere Böden, verseucht unser Grundwasser, killt den Regenwald und lässt durch den unkontrollierten Einsatz von Antibiotika multiresistente Killerkeime enstehen. Die Tierzucht ist verantwortlich für 50% der ausgestoßenen Treibhausgase. Wer Fleisch und andere tierische Produkte isst, frisst unsere Erde kaputt.
Eine unbequeme Wahrheit….aber eben die Wahrheit.

 

Andreas Bär Läsker

2016 allen Ernstes davon auszugehen, Essen sei immer noch Privatsache, ist absurd. Die katastrophalen Folgen der Massentierhaltung, und aus der stammen über 98% des konsumierten Fleischs, von Milchprodukten, Eiern und Fisch ganz zu schweigen….sind planetenweit visibel und bewiesen. Der exorbitante Treibhausgasausstoß, verseuchte Böden durch Gülle, abgeholzte Regenwälder für die Gensojazucht zur Tierfütterung, massiver Antibiotikamissbrauch mit bald apokalyptischen Effekten auf mehrere hundert Millionen Menschen….und das alles, weil die sinnlose Gier nach tierischen Produkten nur noch von der Ignoranz über diese Tatsachen getoppt wird.
Wer wirklich ernsthaft der Meinung ist, Essen sei immer noch Privatsache, der leugnet wahrscheinlich auch den Klimawandel, glaubt an den Osterhasen und ist der werbeopfermäßigen „Meinung“, dass Fleisch ein Stück Lebenskraft ist und es die Milch macht.
Allmählich sollte der eine oder andere mal ernsthaft ein paar Dinge überdenken. Und das zügig. Denn wenn das mit dieser vollkommen schwachsinnigen Massentierhaltung und den damit verbundenen „Kollateralschäden“ so weiter geht, sind wir am Arsch. Und zwar alle. Und das sehr bald.
Ich habe irgendwie keine Lust, an der Dummheit und Ignoranz anderer Leute zu sterben, Ihr?

 

Andreas Bär Läsker

Wir halten uns auf unserer Erde derzeit ca. 70 Milliarden „Nutztiere“. Und wir fischen unsere Meere leer.
Alles im Rahmen eines Irrglaubens und unter dem Mantel der Ignoranz über die Tatsache, dass wir keinerlei tierische Proteine oder Fette zum Überleben benötigen. Im Gegenteil, sie machen uns krank und lassen uns früher sterben als es sein müsste.
Und das nur, weil wir uns diesen archaischen Unsinn des Verzehrs von Tieren nicht endlich abgewöhnen können.
Wir haben die modernste Technik, können zu anderen Planeten fliegen und kommunizieren mit Smartphones, deren Leistungsfähigkeit vor 20 Jahren noch als Supercomputer durchgegangen wäre. Wir wissen mehr über uns als jemals zuvor.
Aber wir essen nach wie vor Tiere, quälen sie, töten sie, und nehmen alle kollateralen Schäden aus der Tierzucht in Kauf….wegen ein paar Sekunden eines vermeintlich kulinarischen „Genusses“. Gut die Hälfte der Treibhausgasemissionen, die wir erzeugen, stammt aus der Tierzucht. Wir roden Regenwald um dort Futter für Tiere anzupflanzen, die wir dann essen. Unsere Böden sind überdüngt, weil wir nicht mehr wissen wohin mit der ganzen Gülle. Wir stopfen in der Massentierhaltung (98% allen Fleisches im Handel kommt daher, also bitte keine Biobauer von nebenan-Story, danke) so viele arme Geschöpfe auf engstem Raum zusammen, dass sie ohne Antibiotika nicht einmal die paar Monate bis zu ihrer Tötung überleben würden. Unser Planet stirbt….für ein paar Leberkässemmeln, Bratwürste und Steaks.
Wann begreifen wir, dass es im wahrsten Sinne um die Wurst geht?

 

Es gibt ja eine Menge Gerüchte, ja fast schon Mythen, die sich um die vegane Lebensweise ranken. Zum Beispiel, man MÜSSE sich ja gezwungenermaßen, wenn man nicht so viel Geld hat, das billige Fleisch vom Discounter kaufen, weil die veganen Ersatzprodukte so teuer sind. Die Betonung liegt hier auf „müssen“. Also…erstmal….niemand MUSS Fleisch essen, somit muss auch niemand Fleischersatzprodukte essen.
Aus irgendeinem Grund denken diese widerborstigen Allesesser, die sowas behaupten, dass Veganer den ganzen Tag durch den verzauberten Sojawald in Mittelerde rennen und dreiäugige, Tofuschweine jagen, weil sie sonst innerhalb von weniger als 2 Monden an einem Fluch namens Proteinmangel sterben.
Tatsache ist aber, dass sich die vegane Ernährung deutlichst vielfältiger gestaltet, als die sogenannte omnivore. Denn wer sich mit veganer Ernährung beschäftigt, hat einen klaren Vorteil, weil er etwas Elementares verstanden hat:
Er beschäftigt sich ÜBERHAUPT mal mit Ernährung, und steckt sich nicht alles in den Kopf, was irgendein Supermarkt-Grill, eine Imbissbude oder ein Kühlregal gerade günstig feilbietet.
Und wenn man mal verstanden hat, in welchen Nahrungsmitteln sich Proteine befinden und in welcher Verfügbarkeit und Konzentration, dann ist die wilde Jagd im Sojawald schnell zuende. Kichererbsen, Hülsenfrüchte, Nüsse, Pilze, Brokkoli…..es gibt unendlich viele Proteinquellen in der Natur. Man darf nie vergessen, dass die Tiere, die verspeist werden, oft große, kräftige, muskulöse Wesen sind, die eine rein vegetarische Kost bekommen….und daraus offensichtlich ausreichend Proteine schöpfen.
Und jeder, der seine angeblich durch Steaks und Currywurst angefutterte Super-Männlichkeit unter Beweis stellen will, kann ja gerne mal mit einem Gorilla-Silberrücken in den Ring steigen, der sich by the way nur von Blättern und Obst ernährt. Ist bestimmt ein sehr männliches Gefühl, einfach mit einem Handgriff gelangweilt an die nächste Wand geworfen zu werden.
Aber zurück zum Mythos „vegan ist teuer“. Das ist nicht mehr und nicht weniger als eine billige Ausrede, die lediglich unserer Erde und damit uns allen teuer zu stehen kommt.
Wenn man unbedingt exakt genauso weiter essen will wie vorher, also quasi dem „karniozentrischem System“ folgend (in der Mitte des Lebens und des Tellers liegt IMMER ein Stück Fleisch oder Fleischersatz, um das irgendetwas herumdrapiert wurde), dann mag das stimmen.
Aber wenn man sich aus dem Füllhorn der Nahrungsmittel bedient, die uns zur Verfügung stehen, ist vegane Ernährung sogar wesentlich billiger. Man muss sich nur mal ernsthaft mit Ernährung auseinandersetzen, sich vielleicht mal einen Sack Kartoffeln, einen Sack Reis und einen Sack Bohnen kaufen, und dann erleben, was man allein aus diesen drei spottbilligen Grundnahrungsmitteln für eine Vielfalt schmack- und nahrhafter Gerichte zaubern kann.
Wenn man natürlich nur von Fertigfutter lebt, dann ist die vegane Variante tatsächlich teurer, weil sie noch in zu kleinen Stückzahlen hergestellt wird und noch keine speziellen Discounter existieren.
Ich gebe, seit ich vegan lebe, deutlich weniger Geld für Essen aus, und das liegt nicht nur daran, dass ich sehr wenige fertige Ersatzprodukte zu mir nehme, sondern vor allem daran, dass die vollwertige Ernährung als Veganer sättigender ist und man schlichtweg weniger isst. Und das kann ja bei den meisten Leuten sowieso nicht schaden. Ich hatte mal 165 Kilo gewogen vor 18 Jahren. Durch die Umstellung auf frische, gesunde Ernährung, regelmäßigen Sport vor 17 Jahren….und in der letzten Konsequenz durch die Umstellung auf vegane Kost vor 4 Jahren sind es heute all in all knapp 60 Kilo weniger.
Und ich bin von so viel Schuld befreit….das macht auch noch um einiges leichter…..im Kopf. Ich wünsche einen schönen Sommertag….und denkt mal drüber nach, nachher im Supermarkt.

 

Andreas Bär Läsker

Ich bin immer wieder einigermaßen erstaunt darüber, welch abstruse Statements erwachsene Menschen zum Thema Ernährung absondern.
Man habe sich ja schließlich nicht an die Spitze der Nahrungskette gekämpft, um jetzt Salat zu essen. Aha, gekämpft hat man also. Um den ersten Platz an der Supermarktkasse? Oder wie darf ich das verstehen? Und wer hat eigentlich jemals behauptet, dass Veganer nur Salat essen?
Oder auch gerne genommen, Löwen würden ja schließlich auch Fleisch essen, und man solle doch mal denen erzählen, dass sie jetzt kein Fleisch mehr essen dürften oder sollten. Wow. Da hatte ich echt nicht dran gedacht, ich gehe jetzt auch gleich los in die Stadt und erzähle allen Löwen, die ich treffe, dass ich es doof und ungerecht von ihnen finde, dass sie einfach Fleisch essen, obwohl es ja eigentlich nicht ok ist. Löwen etwas erzählen….das hatte ich jetzt echt noch nicht auf der Agenda, ich Dummerchen.
Auch immer wieder erstaunlich ist die Aussage, Fleisch gehöre nunmal zu einer ausgewogenen Ernährung dazu, sonst bekomme man schnell Mangelerscheinungen. Hm. Wenn ich mich auf meiner täglichen Sozial- und Intelligenz-Recherche an den Supermarktkassen dieser Welt umschaue, dann sind gute 90% der Waren, die auf den Kassenbändern landen, so weit weg davon, überhaupt Lebensmittel genannt werden zu dürfen, dass es wirklich erstaunlich ist, dass diese Leute, die sich einen riesigen Wagen voller Industriekekse, Kinderschokolade, Cola, Sahnejoghurts, Fertigpizzen, Dosenwurst, Raviolidosen und sonstiges aus dem Chemiebaukasten in ihr Auto und später in ihrem Magen schaufeln, im Kontext zu Veganern und zur Verteidigung ihres Fleischkonsums tatsächlich über Ausgewogenheit bzgl. Ernährung sprechen.
Sowieso scheint es ein weit verbreitetes Phänomen zu sein, dass Menschen, die immer alles, aber wirklich alles in sich reinstopfen, was ihnen egal wo in welcher Qualität serviert oder angeboten wird (ich sage nur Autobahnraststätte, McDonalds, KFC, Burger King, Nordsee, Lidl, Aldi, Netto usw…) in Anwesenheit eines Veganers spontan zu mindestens hochprofessionellen Ernährungsexperten, oder sogar zu Lebensmittelwissenschaftlern mutieren. Sensationell.

Spaß beiseite….last but not least zum Thema B12, dem einzigen vermeintlich veritablen „Argument“ im Kontext zu einer veganen Ernährung:
Ja, wir brauchen alle B12, ein sehr wichtiges Vitamin. Allerdings hat sich niemand jemals Gedanken über B12 und den Mangel und vor allem nicht über die Folgen des Mangels Gedanken gemacht. Erst als das Thema vegan eine ernstzunehmende Größe erreichte, wurde das überhaupt mal auf den Plan gerufen. B12 wird in erster Linie von Mikroorganismen hergestellt, die wir über den „Dreck“ am Gemüse zu uns nehmen. Oder den die Tiere über ihr Grasfutter zu sich nehmen, und wir dann, indem wir die Tiere essen oder deren Milch zu uns nehmen.
Das Problem ist, dass weder wir noch die allermeisten Tiere (98% kommen aus Massentierhaltung) noch natürliches Futter bekommen. Somit muss selbst dem Tierfutter schon B12 beigemengt werden, weil sonst schon die Tiere einen Mangel an diesem Vitamin erleiden.
Aber Tieren ein Vitaminpräparat zu geben und dann die Tiere zu essen, um genügend B12 abzubekommen, ist ungefähr so clever wie den Apfelbaum zu fällen, um an die Äpfel zu kommen.

Also mein B12-Spiegel ist, frisch getestet, perfekt. Und ich nehme ab und an mal die B12-Zahncreme oder eine hochdosierte Lutschtablette Methylcobalamin von Vitabay. Alles gut.
Und wenn ich mir den industriellen Abfall anschaue, der an den Supermarktkassen jeden Tag millionenfach den Besitzer wechselt, dann ist meine kleine Lutschtablette ein Millonstel Mikrogramm dessen, was diese sogenannte „ausgewogene Ernährung“ im Alltag des gemeinen Allesessers an Chemie oder denaturierter Nahrung enthält.

Tatsache ist, dass viel, viel mehr Allesesser an B12 Mangel (und anderen wichtigen Nährstoffen) leiden, als Veganer.

Ich wünsche einen schönen Tag und sende Grüße aus dem tiefen Keller der Nahrungskette….

 

Andreas Bär Läsker

Wenn man versucht, auf der Straße jemandem hundert Euro zu schenken, wird einem das in 90% der Fälle nicht gelingen, weil die meisten Leute irgendeine Falle vermuten würden. Wenn ich heute einen VW Golf mit Vollausstattung, Baujahr Anfang 2016, Laufleistung 5800 km, für 3790 Euro anböte, würde jeder irgendeinen Trick wittern, das Auto würde keiner kaufen. Es würde von Betrug, Diebstahl oder sogar organisiertem Verbrechen ausgegangen.

Wenn aber ein Kilogramm Schweinenacken zwischen 3 und 4 Euro kostet, teilweise noch weniger, fragt keiner nach, sondern kauft gleich 3 Kilo.
Warum denken die Deutschen beim Essen nicht nach? Wenn im Supermarkt ein Kilo Schweinefleisch 3 Euro kostet, dann hat der Supermarkt Geld verdient, manchmal noch der fleischverarbeitende Betrieb (Großmetzgerei), der Schlachthof, mindestens 2 Transportfirmen und der Mastbetrieb. Man kann also davon ausgehen, dass der „Erzeuger“ kaum mehr als 1-1,50 Euro für das Kilo bekommt.
Das normale Schwein wiegt ca. 110 Kilo, daraus werden etwa 80 Kilo verschiedenstes Fleisch. Das heisst also, das Schwein hat einen Wert von maximal 100-150 Euro. Es wird in der Rekordzeit von unter einem Jahr zur Schlachtreife gemästet, früher sagte man, ein gutes Schwein muss einmal Geburtstag haben, heute sind es meistens nur 9 Monate Lebenszeit. Wenn wir jetzt nur mal über den Daumen rechnen, dann sind 9 Monate etwa 270 Tage. Rein theoretisch liegt das Budget für Futter also bei schön gerechneten 150 : 270, also ca. 55 cent pro Tag. Dann wäre aber kein Verdienst mehr drin, denn schließlich muss der Mastbetrieb ja noch andere Mosten decken, Stallungen, Personal, Strom, Wasser, Antibiotika…?
Und selbst wenn man davon ausginge, dass man 55 cent am Tag zur Verfügung hätte, um ein Schwein zu ernähren….mit welchem unfassbaren Schrott muss man denn ein Tier füttern, das so groß ist und wird, mit einem so lachhaften Budget? Und was für ein unerträgliches „Leben“ hat dieses Tier gehabt?
Ihr esst das Fleisch von den gequältesten Kreaturen dieses Planeten und freut Euch über den günstigen Preis?
Ihr habt den Preis längst x-mal mit Euren Steuern bezahlt… denn nichtmal diese niederträchtige Art der Tierhaltung ist ohne massive Subventionen möglich….und ihr bezahlt obendrauf mit dem Verlust Eurer Gesundheit und dem Anteil an irrwitziger Umweltverschmutzung den Preis wieder und wieder.

Und bevor jetzt wieder Myriaden von Leuten den Spruch mit dem „Metzger von nebenan“ und den totgestreichelten Bio-Schweinen vom Hanni und Nanni – Hof bringen:

Über 98% allen in Deustchland angebotenen Fleischs stammt aus der Massentierhaltung, dem größten Verbrechen der Menschheit.

 

Übrigens: Veganer essen vegane Burger, weil die Form eines Bratlings sich eben besonders gut eignet um gebraten zu werden. Deswegen heisst er ja auch Bratling. Und nur weil der Bratling nicht aus toten Tieren besteht, muss er nicht zwingend eine dreidimensional polygone Form haben, die man nur noch unter Zuhilfenahme von wenigstens 2 voll aufgedrehten Lötlampen braten oder grillen kann.
Und der „Logik“ folgend, Veganer würden inkonsequenterweise die Form von Fleischgerichten imitieren, müsste ja im Umkehrschluss der Burger die Form einer Kuh haben, was ja nun auch eher weniger der Fall ist. Überhaupt, selbst wenn Veganer jede nur erdenkliche nicht-vegane Speise imitieren würden, nur eben ohne Tier, was ist oder wäre daran irgendwie falsch oder verwerflich? Verstehe ich nicht. Uns wird unterstellt, wir vermissten das Fleisch. Nein, tun wir nicht. Aber keiner hat je etwas gegen den Geschmack einer Bratwurst oder deren Form einzuwenden gehabt. Was für eine herrlich sinnbefreite Alibi-Diskussion.
Und zum Thema Wurst: Diese Form hat ja nun eher die Natur erfunden, oder?
Ach ja, und wenn wir gerade schon dabei sind, diese merkwürdige „Wer A sagt, muss auch B sagen“- Haltung wäre auch mal überdenkenswert. Von wegen, „Du bist Veganer? Aha….aber Du fährst ja ein Auto, Du Heuchler!“ Hä? Digitaler Overflow oder was? Gibt es nur noch 1 oder 0 in der Birne?
Wieso sollte ich kein Auto fahren (mal abgesehen davon, dass ich dann meine Jobs hinschmeißen müsste, aber das nur am Rande) und was hat das mit meinem veganen Leben zu tun? Ich esse kein Fleisch, keine Wurst, keinen Fisch, keine Eier, keinerlei Milchprodukte, kaufe kein Leder und keinen Pelz. Und ich fahre Auto.
Die, die krampfhaft ein Haar in meiner veganen Suppe suchen, essen Fleisch, Wurst, Käse, Fisch, Eier, tragen Lederschuhe, Daunenjacken und Pelzbesatzkragen oder gar Pelzmäntel.
Und fahren auch Auto.
Also….wer tut jetzt was und wer verhält sich minimalinvasiver für unsere Erde ?

Lasst Euch doch bitte endlich mal was Neues einfallen.
Guess what? Es wird Euch nicht gelingen.
Es gibt keine „Argumente“.

 

Ich kann durchaus verstehen, dass man sich veganes Leben schwierig vorstellt. Es ist aber ganz einfach. Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Videos, die diese Umstellung erklären und tausende von Tipps parat halten. Es ist so unglaublich easy, lecker und um ein Vielfaches gesünder, sich vegan zu ernähren.
Fleisch, Fisch, sämtliche tierischen Produkte, auch Leder und Pelz, werden sowieso innerhalb der nächsten 30 Jahre nahezu vollständig vom Markt verschwinden. Wir können es uns aus so vielen Gründen nicht mehr erlauben, 70 Milliarden sogenannte „Nutztiere“ auf diesem Planeten zu halten, sei es die unfassbare Umweltverschmutzung durch Gülle, sei es der Ausstoß von Treibhausgasen, die zu 50% aus der Tierzucht stammen, oder die brandgefährliche Bildung von tödlichen, multiresistenten Keimen, gegen die unsere antibiotischen Waffen daherkommen wie mit dem Messer zur Schießerei. Die Verschwendung von Ackerboden, jeglicher Ressourcen wie Wasser und Futtermittel, nur um einen Bruchteil der Kalorien in Fleisch zu erzeugen ist mit gesundem Menschenverstand und einem Taschenrechner nicht mehr darstell- oder tragbar.
Jeder, der sich vegan ernährt, trägt einen sehr großen Teil dazu bei, unseren geschundenen Planeten zu schonen und tut dabei nur Gutes.
Sich selbst, unserer Gesellschaft, den Tieren und unserer Erde.
Tiere zum Genuss töten zu lassen ist ein extrem archaisches Verhalten dessen wir uns so schnell wie möglich entledigen müssen.
Wir können uns das in keinster Hinsicht mehr leisten.
Und die Ausreden werden immer dünner, brüchiger und hanebüchener.
Der Verzehr von Tierleichen wird innerhalb der nächsten Jahre mehr und mehr gesellschaftlich geächtet werden. Der Prozess hat schon längst begonnen, was man an den panischen Reaktionen diverser Menschen deutlichst ablesen kann.

Frei nach Charlton Heston:

„Ihr müsst mir mein Schnitzel aus meinen toten, kalten Händen nehmen.“

Die Zukunft ist vegan oder findet nicht statt.

 

Wir haben noch nicht mal Sommer, die Temperaturen werden noch deutlich steigen dieses Jahr. Aber selbst diese lachhaften 25 Grad und das schier unendlich viele Wasser, das sich in der Luft befindet, verursachen schon seit Wochen grauenhafte Unwetter und Regenfälle, die viele Menschen das Leben gekostet haben und noch viel mehr Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.
Und das ist erst der Anfang. Der Klimawandel ist da, und er ist weiterhin in vollem Gange. Wir sollten alle darüber nachdenken, was jeder tun kann, um seinen Beitrag zu leisten, diese weltweite Katastrophe zumindest zu verlangsamen.
Ein riesengroßes Thema ist der weltweite Fleischkonsum, der nach aktuellen Zahlen für gute 40% des Ausstosses von Treibhausgasen verantwortlich ist.
Den Fleischkonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen ist so mit das Einfachste, was wir alle tun können, um diese weltweite Katastrophe zu verlangsamen.

Eins ist jedenfalls sicher. Die alte, widerliche Phrase „Nach mir die Sintflut“ hat ausgedient.

Ab jetzt heißt es:

„Mit uns die Sintflut“.

 

Essen ist Privatsache? Ach so. Auch wenn dadurch unser aller Grundwasser verseucht wird, unsere Böden zerstört werden, extrem gefährliche, tödliche, multiresistente Keime entstehen, unserer weltweite Biosphäre zerstört wird, unser Gesundheitssystemn kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps steht und dafür Milliarden von Tieren sterben müssen? Ist dann Esssen immer noch Privatsache? I don´t think so.
Kapiert endlich mal IRGENDWAS!!!

 

Andreas Bär Läsker

Heute noch Tiere oder deren „Produkte“ zu essen, entbehrt in unserer Zeit längst jeglicher rationalen Grundlage und ist somit ganz und gar unlogisch. Erst Tiere mit Pflanzen zu füttern, um dann die Tiere zu essen, anstatt gleich die Pflanzen – in egal welcher Form oder Zubereitungsart – zu sich zu nehmen, ist ein sehr langer, teurer und verschwenderischer Ernährungsumweg, der noch dazu wider besseren Wissens erfolgt und somit sinnloser nicht sein könnte.

Dazu kommen die erdrückenden Tatsachen, die sich aus den direkten Folgen der Tierzucht selbst (Regenwaldrodung, Beschleunigung des Klimawandels, Ressourcenverschwendung, Grundwasserverseuchung), sowie aus den sekundären oder kollateralen Effekten der Konsums tierischer Produkte (Wohlstandskrankheiten, Bildung hochgefährlicher multiresistenter Keime, wirtschaftlich ausuferndes, bzw. kollabierendes Gesundheitssystem, Fehlernährung schon bei Kindern) ergeben.

Über dieser ganzen Wolke aus fehlender Logik, Unverstand, Ignoranz, Bequemlichkeit und dem nie endenwollenden Versuch, klare Fakten durch hanebüchenste Theorien oder abstruseste Behauptungen zu „entkräften“ – man denke nur an das ewige Herbeizitieren der Evolutionslehre – (unser Gehirn sei ja nur durch den Konsum von Fleisch zu dem geworden was es heute ist….und schrumpfe, wenn wir aufhören, tierisches Eiweiß zu uns zu nehmen…mit Verlaub….eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein) schwebt aber ein noch viel größeres Problem.

Wir sind über 7 Milliarden Menschen und halten uns 70 Milliarden sogenannte „Nutztiere“. Und wir sind zu jeder Sekunde bereit, diese Tiere zu quälen, zwangszuschwängern, bestialisch zu ermorden, ihnen das Fell bei lebendigem Leib abzuziehen….ja, wir sind oftmals nicht mal mehr bereit, ihnen einen erträglichen Tod zu bereiten, weil es schnell gehen muss….sonst wird ja das Schnitzel zu teuer. 70 Milliarden tote Tiere, leergefische Ozeane, zerstörte Ökosysteme, unsere hochgradig gefährdete Biopshäre sind das katastrophale….ich würde sogar sagen das inzwischen eher apokalyptische Ergebnis.

Und das alles, weil man glaubt, man könne nicht ohne Fleisch leben, man brauche Eier zum Backen, Milch fördere das Knochenwachstum (das Gegenteil ist der Fall) , Fische seien sooo gesund, und ohne tierische Produkte könne man weder gesund sein, noch Schuhe herstellen oder Jacken füttern.

Es ist millionenfach bewiesen, dass all das nicht stimmt.

Wenn wir nicht aufhören, Tiere zu züchten und sie zu töten, sind wir, um es mal auf den Punkt zu bringen….zukunftslos, im Eimer, doomed….sucht es Euch aus. Wenn wir so weitermachen, werden wir unsere Erde bereits in 20 Jahren nicht mehr wiedererkennen, denn wir leiden nicht nur an Turbokapitalismus, sondern auch an in Lichtgeschwindigkeit wachsender Dummheit und schier unfassbarer Ignoranz.

Und jetzt geht doch bitte raus und erklärt Euren geliebten Kindern, dass wir Ihnen leider einen vergifteten Wüstenplaneten hinterlassen MÜSSEN, weil die Grillsaison dieses Wochenende beginnt und es leider so lecker schmeckt, dass es eben nicht anders geht.

Aber dazu seid Ihr ja sowieso wieder zu feige, steckt ihnen stattdessen lieber eine Scheibe Bärchenwurst ins Gesicht und eine Milchschnitte in den Schulranzen und ALLEEEES WIIIIRD GUUUT!

Ich wünsche einen nachdenklichen Tag.

 

Ich kann es verstehen, dass manch einer sich schwer tut mit dem Gedanken an eine vegane Lebenweise, denn dazu muss man sein Herz öffnen, nachdenken und bereit sein für logische Veränderungen. Aber wenn man sich heute auch nur ein klein wenig im Netz umschaut, springen einem die Argumente für den veganen Weg förmlich an. Das unendliche Tierleid, das für Fleisch, Fisch, Miclh und Eier in Kauf genommen wird. Die Umweltzerstörung und Gefährdung unser aller Gesundheit durch Unmengen von Gülle, Antibiotika, durch die sinnlose Rodung des Regenwalds für Tierfutter, unendliche Wasserverschwendung und der Turbo-Klimawandel durch den Ausstoss von riesigen Mengen von Treibhausgasen bei der Tierzucht….wir wissen das alle.
Was ich nicht verstehen kann, dass, und das ganz speziell im Netz, Leute förmlichen Tierhass performen. Unter einem Post, der auf die Grausamkeiten in der Zucht von Schweinen und den Massentod dieser tollen Tiere hinweist, wie der untenstehende…schreiben „Menschen“ solche und ähnliche Kommentare:
„Hmmm….gerade eben noch ein leckeres Schnitzel gegessen, ich hoffe, es war ein besonders kluges Schwein“.
Es fällt mir mehr als schwer, solche Menschen zu ertragen. Das ist einfach nur asozial. Und zwar hochgradig.

 

Millionen von Menschen haben nahezu panische Angst vor fast jeder Art von Veränderung. Was ist denn nur so wichtig daran, dass alles immer so bleibt wie es ist oder war? Ist Veränderung nicht viel eher etwas Gutes und Natürliches?
Das treibt wirklich Stilblüten, die kaum noch zu fassen sind.
Zum Beispiel „argumentieren“ irrwitzig viele Leute, sie könnten sich die schlimmen Bilder aus der Massentierhaltung und den Schlachthöfen nicht anschauen, weil sie Angst haben, dass sie danach kein Fleisch mehr essen könnten. Aha. Das ist auf meiner Liste von grotesken Aussagen für immer in den TopTen, soviel steht mal fest. Das steht fast auf derselben Ebene wie „Ich lese das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr lieber nicht, sonst kann ich womöglich nicht mehr guten Gewissens rauchen.“
So, what´s next? Ich lese keine Verkehrsschilder mehr, damit ich mich nicht so schlecht fühle, wenn ich mit 120 durch die 30er Zone ballere? Oder…ich trage jetzt immer Gehörschutz, wenn ich meine Kinder schlage, damit ich ihr Geschrei nicht mit anhören muss?
Aber gut, was rede ich…die Leute nehmen ja auch lieber Tabletten gegen ihre Laktoseintoleranz, anstatt aufzuhören, Milch zu trinken.
Ist ja auch ein Kreuz mit dem Leben….man kann soviel Schnaps trinken wie man will, man wird einfach nicht nüchterner.
Schlimmes Schicksal, ganz schlimmes Schicksal.

 

Jeden Tag gibt es neue Gründe, auf tierische Produkte zu verzichten. Jeden Tag gibt es neue Erkenntnisse darüber, was wir uns und unserem Planeten antun, indem wir massenhaft Tiere züchten, um sie zu essen. Und jeden Tag versuchen Millionen von Menschen sich mit den hanebüchensten Ausreden davor zu drücken, endlich ihre mittelalterliche Ernährung umzustellen, und sich vollwertig, gesund und tierleidfrei von Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Pilzen, Nüssen und anderen, echten und wunderbaren Lebensmitteln zu ernähren. Von Lebensmitteln, die diesen Namen auch wirklich verdienen. Von Lebensmitteln, die nicht dazu beitragen, dass der Rest des Regenwalds auch noch abgeholzt wird, dass jedes Jahr zig Milliarden Tiere einen völlig sinnlosen Tod sterben, dass unser Grundwasser verseucht wird, unsere Krankenhäuser durch multiresistente Keime zu gefährlichen Orten werden, und dass unser Klima sich durch die Tierzucht irrsinnig schnell erwärmt, was wiederum hunderten von Millionen von Menschen noch in diesem Jahrhundert die Heimat, den Job oder das Leben kosten wird.
Unsere Zukunft ist vegan, oder es wird sie nicht geben.