Warum wir Hunde lieben und Schweine essen

 

Warum wir Hunde lieben und Schweine essen

Die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind vielfältig und widersprüchlich. Während Hunde geliebt und wie Familienmitglieder umsorgt werden, fristen Millionen Schweine in der Massentierhaltung ein trauriges Dasein. Dabei sind Schweine genauso intelligente, empfindsame und soziale Lebewesen wie Hunde.

Es gibt keinen rationalen Unterschied, der die gesellschaftliche Ungleichbehandlung der beiden Tierarten erklären könnte.
Woran liegt es dann, dass wir mit der einen Hand unseren Hund streicheln, während wir mit der anderen ein Schnitzel essen – ohne darüber nachzudenken, dass dieses ebenfalls von einem fühlenden Lebewesen stammt?
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Warum wir Hunde lieben und Schweine essen

Die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren sind vielfältig und widersprüchlich. Während Hunde geliebt und umsorgt werden, fristen Millionen Schweine ein trauriges Dasein. Dabei sind Schweine genauso…huffingtonpost.de

 

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Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht, und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.
– Bertolt Brecht

Zurecht ist das Geschrei und die (mediale) Empörung riesengroß, wenn in unseren Breitengraden (oder in fernen Ländern) Hunde mit ihren Welpen eingesperrt, mies behandelt oder sogar verspeist werden.

In Deutschland werden momentan über 1,9 Millionen Sauen in etwa 9600 Betrieben gehalten.
Diese hochintelligenten Lebewesen, die sogar ein „Ich – Bewusstsein“ haben, werden die Hälfte ihres Lebens in körpergroßen Metall-Käfigen (Kastenständen) gefangen gehalten.

Dieser Kastenstand ist so klein, dass sie sich nicht einmal umdrehen können – ganz zu schweigen von ihren übrigen Bedürfnissen.
Eingepfercht im Einzelkäfig, künstliche Besamung, knapp vier Monate trächtig, „Abferkeln“, Säugen – und dann alles wieder von vorn.

Wer einmal die Chance hatte, diesen Müttern direkt in die Augen zu schauen, der wird diesen Blick niemals vergessen.

Unerträglich skandalös und bodenlos beschämend klein ist das (mediale) Geschrei und die Empörung, wenn all diese lieben, klugen und friedlichen Tiere auf engstem Raum, und ohne die geringste Bewegungsfreiheit, so ihr „Dasein“ fristen müssen.

Auch wenn du das nicht gerne hörst:
Du als Fleischesser gibst mit deiner Konsumentenentscheidung dieses grausame Leiden AKTIV in Auftrag.
Frage dich:
Bist du dir WIRKLICH sicher, dass du das willst?
Frage dich:
Ist es das WIRKLICH wert, nur weil du einem banalen Geschmack nachhängst, der dich als Kind geprägt hat?
Denn schau:
Jetzt bist DU nämlich erwachsen und KANNST DAS ÄNDERN!

Check deine kognitive Dissonanz.
Es ist höchste Zeit.

Für die meisten Menschen ist es normal, Tiere nicht zu essen – bei fast allen Tierarten. Wer isst schon Hunde, Katzen, Pferde oder Meerschweinchen?

 

Die meisten Menschen reagieren mit Entsetzen auf Berichte über Tierquälerei, über ertränkte Katzen oder gequälte Straßenhunde. Nur bei wenigen, als „Nutztier“ klassifizierten Arten, zu denen zum Beispiel Rinder, Schweine und Hühner gehören, gelingt es ihnen, die alltäglichen Misshandlungen auszublenden und zu verdrängen.

Wohl auch die meisten Fleischesser hoffen zwar für die dem Schlachthof entkommene Kuh – essen aber dennoch Rindfleisch anderer, anonymer Tiere, die nicht entkamen. Bereits hier kann man erahnen, was es mit dem Karnismus auf sich hat: Karnismus ist eine irrationale Ideologie, die Verdrängung und Wegsehen fördert.
Wer hat je einer Schlachtung mit gutem Gefühl zugesehen und könnte gar selbst Hand anlegen? Wer kannte schon ein Tier mit all seinen Eigenschaften und Wesenszügen, das er später aß? Wer verdrängt nicht den Gedanken an das Tier, wenn er dessen Fleisch verzehrt?

Heute essen die meisten Menschen Fleisch. Aus reiner Angewohnheit, nur sehr selten aus Not. Sie essen Fleisch, weil es eben so ist.
Weiter:https://www.vegpool.de/magazin/karnismus.html

 

Wir sortieren Tiere in „essbar“ und „nicht essbar“. Und die „essbaren“ sehen wir nicht mehr als Tiere, sondern als Fleisch. Das funktioniert, weil wir sie versachlichen (also schon lebend wie Objekte behandeln, die maschinell aufgezogen, transportiert und getötet werden) und entindividualisieren (also nicht an einzelne Lebewesen mit einer Persönlichkeit und Gefühlen denken, sondern an eine anonyme Masse). Mehr dazu auf www.petazwei.de/warum-lieben-wir-hunde-und-essen-schweine

Rassismus und Tierleid

 

„Wer sich mit Rassismus ehrlich auseinandersetzen will, kommt am brutalsten Rassismus, den der Mensch hervorgebracht hat, Speziesismus genannt, nicht vorbei. Alles andere ist Verdrängung und Heuchelei. Es ist ein Entweder – Oder. Entweder man will Leid verhindern oder nicht. Entweder man fühlt mit Gequälten oder nicht. Menschenleid anerkennen: ja, Tierleid: nein? Das ist eine anerzogene und nie hinterfragte Ideologie, für den Menschen eine hervorragende und immer passende Rechtfertigung von ausgeübter Folter an Wehrlosen.“

„Wer sich auch noch Gedanken macht um die an Hunger leidenden Menschen in der sog. Dritten Welt, um die vielen täglich verhungernden Kinder, und diese Gedanken sollte man sich machen, kommt auch nicht um das Thema Fleischessen herum. Diese armen Menschen müssen dort in Hunger und Elend verharren, weil sie für die Schlepperbanden kein Geld haben. Das Elend dieser Menschen ist unsere Schuld, weil wir nicht Soja und Getreide essen, sondern die Tiere, die diese wertvollen Nahrungsmittel vor ihrer Schlachtung aufnehmen müssen, vom enormen Wasserverbrauch ganz abgesehen. Diese pflanzliche Tiernahrung, die Menschen lange und bestens ernähren könnte, wird also auch noch den Ärmsten gestohlen – fürs Fleischessen. Ist es nicht verachtenswerter Rassismus und arrogante Ignoranz, auf diese Menschen keinerlei Rücksicht zu nehmen? Massenhaft Land wird zur Erzeugung von Fleisch vernichtet, wertvollster Regenwald, Lebensraum indigener Völker und zahlreicher vom Aussterben bedrohter Tierarten, unwiederbringlich. Doch das ist ein Tabu, damit will man das eigene Fleischessen nie in Verbindung bringen, und die Fleischlobby tut ihr Bestes, um es dabei zu belassen.“

„Wer sich mit dem Thema Rassismus ernsthaft und gründlich auseinanderzusetzen bereit ist, wird nicht umhin kommen, endlich wahrzunehmen, dass täglich Millionen und Abermillionen von Lebewesen mit dem gleichen Lebenswillen und Lebensrecht wie der Mensch, der auch noch aus diesen Lebewesen hervorgegangen ist und ein Säuger ist wie sie, ignoriert und verraten werden. Jede Aufregung über Rassismus, die diesen Fakt ausblendet, gerinnt dadurch zu einer erbärmlichen Farce.“

Heute ist WELTTIERSCHUTZTAG!

 

Wie das Wort TIERSCHUTZ sagt, gilt dieser Tag ALLEN TIEREN!
Es ist eine Schande der Menschheit, dass es einen solchen Tag überhaupt geben muss.
Die sogenannten ‚Tierschützer‘ unter euch -welche tierliche ‚Produkte‘ konsumieren, sich mit Tieren kleiden (Pelz, Wolle, Leder, Seide…), auf ihnen schlafen (Daunen), Kosmetika aus Tierversuchen benutzen usw. sollten sich endlich einmal fragen, ob sie sich ‚Tierschützer‘ nennen dürfen.
~~Tierschutz beginnt auf deinem eigenen Teller!~~

Doppelmoral allgegenwärtig!

 

Der Spiegel unserer Gesellschaft!
Doppelmoral allgegenwärtig!
HEUCHLER!
INFO: Oft hören wir, dass Menschen kein Kalb- oder Lammfleisch essen, weil die Tiere bei der Schlachtung noch „so jung“ sind. Was aber viele nicht wissen (wollen): KEIN Tier ist erwachsen, bevor es für den Fleischkonsum geschlachtet wird. Und es ist noch krasser: Kaum ein Tier erreicht 1/6 seiner natürlichen Lebenserwartung.
AUCH NICHT IN BIOBETRIEBEN! Es sind alles TIERKINDER!

 

Karnismus, Speziesismus, Nutztiere, die einen streicheln und die anderen essen – oder wie auch immer man es nennen mag. Es wird Zeit, alle Tiere als das zu betrachten, was sie sind – LEBEWESEN und kein Gebrauchsgegenstand!

 

Die Unterteilung in Nutz- und Haustiere ist menschengemacht und rein willkürlich…lächerlich sich auf der einen Seite über die Asiaten aufzuregen, gleichzeitig aber sich das Schnitzelbrötchen reinzupfeffern. Wer konsequent sein will, isst entweder jedes Tiere oder gar keins! Alles andere ist lächerlich!