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Die „Initiative Tierwohl“, die ihr Geld mit der zigmillionenfachen Ausbeutung und Vernichtung von Lebewesen verdient und somit unvorstellbares Leid verursacht, schmückt sich ja bekanntermaßen mit „artgerechter Tierhaltung“.

Das größtenteils veränderungsresistente, aber doch arg gebeutelte „Gewissen“ des „mündigen Verbrauchers“, der sich nicht gerne mit langen Sachverhalten auseinandersetzt, sondern lieber blind den hohlen, abgenutzten Phrasen der Werbung hinterherläuft, greift da gerne zu.
Nur ein paar Cent mehr zahlen und „helfen?“
Noch nie war „Ich mach‘ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt!“ so einfach.

Bei dem „Initiative Tierwohl Label“ handelt es sich um ein „Zeichen für ein besseres Leben“ und „bringt“ den Lebewesen ein wenig mehr Platz und ein „Spielzeug“ (Eisenkette mit einem Stück Holz dran); doch letzten Endes ist es nur ein schmutziger Trick, ein moderner Ablasshandel, denn es endet mit dem Tod von Lebewesen, die nicht sterben wollen:
Es gibt kein „humanes“ Schlachten, kein „schönes“ Sterben, keinen „fröhlichen“ Tod, kein „Totstreicheln“ und kein Lebewesen will in ein Bündel voller Schmerzen und stummer Verzweiflung verwandelt werden.

Und wie kann etwas als ein Zeichen für ein „besseres Leben“ gewertet werden, wenn doch das „Leben“, das diese wunderbaren Geschöpfe fristen müssen, schon von vornherein planmäßig und minutiös dem Tode geweiht ist; dass diese kurze Zeitspanne, die ihnen auf diesem Planeten vergönnt ist, auf Fremdbestimmung beruht, dass dieses „Leben“ wie eine billige Schachtel Schrauben verhökert wird?

Würdest du wollen, dass jemand mit DIR SO umgeht?
Lass dich nicht verarschen!
Wir müssen die Käfige und Ställe leeren, nicht vergrößern.
Mach´ dir lieber deine richtige „Initiative Tierwohl“ und lebe #vegan.

Täuschung mit staatlichem Gütesiegel

 

Tierquälerei, Ausbeutung und Massenmord mit staatlichem Gütesiegel

Landwirtschafsminister Christian Schmidt (CSU) verkauft wieder einmal die Leute für dumm. Kommt er damit durch?

Die Dreistigkeit ist kaum zu fassen, dass Schmidt den Leuten Bedingungen, die eh von der EU vorgeschrieben sind oder teilweise noch schlechter als die von der EU geforderten Bedingungen sind, als „Tierwohl“ verkaufen will.
Es ist Irrsinn, das Quälen, die Ausbeutung und den Massenmord von Tieren überhaupt mit „Tierwohl“ in Verbindung zu bringen. Aber dieser Irrsinn scheint keinen zu stören. Ich vermute: „Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend grosse Ausmasse angenommen hat.“ – Bertolt Brecht

Täuschung mit staatlichem Gütesiegel

Der aktuelle Entwurf des Landwirtschaftsministeriums zum Tierschutz-Label bringt kaum Verbesserungen. So darf Schweinen weiterhin der Schwanz ohne Betäubung gekürzt werden.sueddeutsche.de

„Glückliches Fleisch“ – Zynismus in Reinform

 

Immer mehr Firmen werben auch hierzulande mit sogenannten Tierschutz/Tierwohl-Labels.

„Beim Tierwohl-Label fühlen sich nur zwei wohl“, meint Foß. „Nämlich der Fleischerzeuger, der durch das Siegel seinen Umsatz steigert und der fleischessende Haustierschützer, der seinen eigenen Konsum legitimieren möchte“.

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www.bio-wahrheit.de

Mehr «glückliches Fleisch» im Regal

Fleischkonsum Auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten wollen zwar die wenigsten Schweizer – sie achten aber immer stärker darauf, dass die Tiere anständig gehalten werden. So haben die Detaillisten erneut mehr…luzernerzeitung.ch|Von Luzerner Zeitung AG 6006 Luzern