Philosophin über Nutztierhaltung: „Bio ist keine Alternative“

 

Friederike Schmitz: Bio ist keine Alternative, schon weil die meisten Biotiere im normalen Schlachthof getötet werden. Der Transport ist oft äußerst leidvoll, manchmal funktioniert die Betäubung nicht. Dann werden die Tiere bei vollem Bewusstsein abgestochen. Auch in der Biohaltung werden Rindern die Hörner ausgebrannt, auch da werden routinemäßig die Eltern von den Kindern getrennt.“

Das komplette Interview unter:
https://www.taz.de/!5456948/

Philosophin über Nutztierhaltung: „Bio ist keine Alternative“

Friederike Schmitz lehnt sogar Öko-Tierhaltung ab: So oder so werde ein Wesen getötet, sagt sie. Sie findet, dass man sich auch ohne Fleisch, Milch und Eier…taz.de

Leider ändert das Label BIO nichts an der Tatsache, dass Tiere gequält und getötet werden.

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Viele Menschen scheinen zu glauben, es wäre ethisch vertretbarer, wenn die Tiere in der Ausbeutungsindustrie unter dem Label BIO gelitten haben.
Leider ändert das Label BIO nichts an der Tatsache, dass Tiere gequält und getötet werden.
Die Zustände in sogenannten Bioschlachthöfen sind keinen Deut besser als in konventionellen Tötungshöfen.

Was auch immer Tieren angetan wird, es geschieht grundsätzlich gegen ihren Willen.
Daran ändert auch ein Bio-Aufkleber nichts.
Bio dient allerhöchstens, um das Gewissen der Endverbraucher tierlicher Körperteile zu erleichtern.

Bio-Eier: Tierschützer decken schlimme Zustände in Bio-Betrieben auf

 

RTL hat über unsere Aufnahmen berichtet: Schreckliche Zustände unter dem Bio-Siegel

Bio-Tierprodukte sind das geringere Übel. Aber selbst Bio bedeutet nicht, dass Tiere artgerecht und gut gehalten werden. Das beweisen unsere heimlichen Aufnahmen von einem Bio-Stall, der eben nicht das einzige schwarze Schaf ist – Bio ist Massenprodukt geworden und somit werden Bio-Tiere als Massenprodukte behandelt 🙁

Viele kaufen Bio-Eier, weil sie bessere Haltungsbedingungen und ein glückliches Leben für die Tiere wünschen. Wer wirklich sicher keine Tierquälerei unterstützen will, lässt keine tierischen Produkte im Einkaufswagen landen <3 #GoVegan

Bio-Eier: Tierschützer decken schlimme Zustände in Bio-Betrieben auf

Im Video zeigen wir, unter welchen Umständen Hühner gehalten werden, deren Eier auch in deutschen Supermärkten mit dem Bio-Siegel…rtlnext.rtl.de|Von RTL NEXT

Bio ist leider oft nur Verbrauchertäuschung!

 

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Leute denken bei „Bio“ an eine Idylle, wo Tiere nahezu frei leben dürfen. Bio ist aber auch Massenprodukt geworden. Leute bezahlen mehr, weil sie glauben, dass Bio-Tiere gut behandelt werden.

Das kann man kaum von diesen Bildern sagen, oder was meint ihr? Unsere neue Recherche zeigt, was Bio wirklich bedeuten kann. Erfahrt JETZT mehr auf Marktcheck / SWR Fernsehen um 20:15!

Wer sicher gehen kann, dass er keine Tierquälerei unterstützt, vermeidet tierische Produkte wie Eier!

 

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Lasst euch nicht veräppeln. Zum einen ändert es auch hier nichts an der Tatsache, dass die Tiere dennoch sterben müssen und andererseits sind die Bio-Vorschriften dermaßen lasch, damit ist niemandem geholfen. Es soll einfach nur das Gewissen der Verbraucher beruhigen, damit sie nicht mehr darüber nachdenken, eventuell weniger Fleisch zu essen!

Schlimme Zustände auf Bio-Ziegenhof

 

Aufgrund von Zeugenmeldungen wurde PETA 2016 auf einen Bio-Ziegenhof in Brilon (NRW) aufmerksam. Bei Undercover-Recherchen fanden Ermittler jedoch nicht nur vernachlässigte und kranke Tiere vor. Eine versteckte Kamera zeigt, wie brutal zwei Arbeiter mit den wehrlosen Ziegen im Melkstand umgehen.

Aber für Bio-Ziegenmilch leiden doch keine Tiere, ODER?!?!

 

PETA-Recherche auf Bioland-Ziegenbetrieb deckt massive Tierquälerei und Versagen des Veterinäramtes

PETA liegen Beweise unfassbarer Gewalt…www.peta.de|Von PETA Deutschland e.V.

Was steckt hinter Bioeiern?

 

Geht es den Tieren wirklich besser? Wir haben uns zwei Betriebe, die Deutschlands größten Eierproduzenten beliefern, angesehen. Die Eier aus diesen beiden Betrieben (jährlich mehrere Millionen Eier) können in allen führenden deutschen Einzelhandelsketten, Supermärkten und im Großhandelsbereich landen.

Biofleisch ist eine moderne Form des Ablasshandels

 

Peng! Hast du das gehört? Das könnte deine Seifenblase gewesen sein, die gerade geplatzt ist.

Biofleisch ist eine moderne Form des Ablasshandels. Wir bezwecken, unser schlechtes Gewissen gegen ein paar Euro mehr einzutauschen. Im Grunde wissen wir nämlich, dass DAS nicht ok ist. Es gibt keine humane Art und Weise, jemanden zu töten, der gar nicht sterben will.

Es kommt nicht auf die Haltung an, was nutzen einem Tier ca. 1,5 cm mehr Platz- wenn es doch getötet wird für die Genusssucht & Profitgier des Menschen. Wir fordern eine ARTGERECHTE HALTUNG und diese ist nur ARTGERECHT wenn sie die FREIHEIT bedeutet!

 

Es kommt nicht auf die Haltung an, was nutzen einem Tier ca. 1,5 cm mehr Platz- wenn es doch getötet wird für die Genusssucht & Profitgier des Menschen. Wir fordern eine ARTGERECHTE HALTUNG und diese ist nur ARTGERECHT wenn sie die FREIHEIT bedeutet!
Zu ‚BIO‘:
Auch ein Tier das unter „Bio“Bedingungen lebt, wünscht sich Freiheit. Auch ein Tier das „Bio“ lebt, will leben. Bio bezieht sich in der Hauptsache auf Verbraucherfreundliche Produkte also ‚dem Menschen‘ gefällig. Es wird die durch technischen und chemischen Fortschritt ‚übertriebene‘ Nutztierhaltung abgelegt, nicht die Ausbeutung an sich.
Zu ‚artgerechter‘ Haltung:
Stellt sich die Frage, ob Gefangenschaft jemals ‚artgerecht‘ sein kann. Selbst der Mensch zieht weniger gute Bedingungen in Freiheit guten Bedingungen in Gefangeschaft vor. Verbesserungen machen bislang die Tierhaltung ‚artgerechter‘ aber von wirklich artgerecht kann man kaum sprechen. Fakt ist: Selbst die beste Haltung rechtfertigt keinen Mord (es ist Mord, auch wenn es ‚rechtlich‘ gesehen in diesem Staat anderweitig abgetan wird).
Anders gesagt: Nur weil man ein schöneres Leben hatte, stirbt man nicht lieber!!!!
#GOVEGAN

Jedes vierte tierische Produkt stammt von kranken Tieren

 

„Foodwatch machte nun publik, dass durchschnittlich jedes vierte tierische Produkt von einem kranken Tier stammt. Jede vierte Currywurst stammt von einem Schwein mit einer Lungenentzündung. Jede vierte Packung Milch kommt aus einem entzündeten Euter. Jedes vierte Ei stammt von einem Huhn mit gebrochenen Knochen auf Grund von Kalziummangel. Unser System zur Herstellung von Lebensmitteln oder sollte ich sagen, die Tierausbeutungsindustrie, ist derart pervertiert, dass die Tiere Gott sei Dank nicht lange genug leben, um an ihren Krankheiten zu sterben…“

Jedes vierte tierische Produkt stammt von kranken Tieren – von Heckmeck

Schlimm. Deshalb kaufe ich ja immer nur vom Metzger meines Vertrauens. Eier hole ich immer nur vom Bauern, wo ich sehen kann, dass es den Tieren …fischundfleisch.com

 

Auch ein Tier das unter „Bio“Bedingungen lebt, wünscht sich Freiheit. Auch ein Tier das „Bio“ lebt, will leben. Bio bezieht sich in der Hauptsache auf Verbraucherfreundliche Produkte – also „dem Menschen“ gefällig. Es wird die durch technischen und chemischen Fortschritt „übertriebene“ Nutztierhaltung abgelegt – nicht die Ausbeutung und Tötung an sich.

Das Leben der Bioschweine

 

Diese Dokumentation über Bioschweine räumt mit dem Märchen von glücklichen Tieren auf der grünen Wiese auf: Bioschweinemütter werden in enge Abferkelbuchten gesperrt und stehen teilweise im tierquälerischen Kastenstand, die „Ausläufe“ für Bioschweine sind oftmals enge Betonbuchten. Die Tiere leben in ihrem eigenen Kot, ihr Sterben ist grausam und tierquälerisch wie das ihrer „konventionellen“ Artgenossen auch.

Weitere Infos:
www.bio-wahrheit.de

Bioputenhaltung in Deutschland

 

Die Filmaufnahmen sind grauenhaft: Puten mit offenen, blutenden Verletzungen, sterbende Tiere, tote Tiere liegen zwischen den Lebenden. Bilder, die man bisher nur aus der konventionellen Putenzucht kennt. Einige Tiere können sich aus eigener Kraft nicht mehr auf den Beinen halten. Andere liegen apathisch auf dem teils sumpfigen, verkoteten Boden und warten auf ihren Tod. Die Mülltonnen voll mit den hohen „Verlusten“, die man auch in der Bioputenbranche von vornherein einkalkuliert. All dies sind Einzelschicksale: Tiere, die zuvor qualvoll an ihren Krankheiten oder Verletzungen gestorben sind oder von den Mästern „gemerzt“ wurden, weil sie zu klein und damit unrentabel sind.

Mehr Infos:
http://www.ariwa.org/…/653-das-grosse-sterben-in-der-bioput…

[Das Filmmaterial stammt aus verschiedenen Bioputenställen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern aus dem Jahr 2013]

Mein Besuch auf dem Bauernhof

 

Bericht von Ria Rehberg

Ich habe mir gestern das angesehen, was man im Volksmund artgerechte Tierhaltung nennt, nach Demeter Standards. Die Tiere kommen auf die Wiese und haben Strohbetten, auf die sie sich legen können. Ich habe keinerlei Tiere mit Verletzungen gesehen, keine blutigen Euter oder offenen Wunden. Trotzdem war der Besuch für mich ein trauriger.

Es ist traurig zu sehen, wie ein kleines Menschenkind einem Kuhkind gegenüber steht, wie sie sich neugierig beäugen und sich vorsichtig einander nähern. Wie das Kälbchen sanft mit seiner feuchten Nase die Hand des Kindes berührt, voller Vertrauen und ohne etwas Böses zu erwarten. Es ist traurig, weil ich weiß, dass nur eines dieser beiden Kinder eine Mutter hat, die sich um es kümmert. Das andere steht mit nur zwei Lebenswochen allein in einer Box, die kaum größer ist als sie selber. Die Zuneigung und Liebe einer Mutter wird sie nie mehr erfahren.

Es ist traurig, in die Augen einer Milchkuh zu sehen und zu wissen, dass auch sie kein langes Leben haben wird. Zeigt sie zu viel Charakter, ist sie aufmüpfig oder dominant, wird sie aussortiert und bekommt den „Salami-Stempel“, erzählt uns lachend die Frau, die die Führung veranstaltet. Was lustig daran sein soll, einer unschuldigen Mutterkuh, die keiner Menschenseele etwas zu leide getan hat, die Kehle aufzuschlitzen, verstehe ich nicht. Manche Teilnehmer der Führung lachen, andere schauen etwas verwirrt. Warum die Kälber nicht bei den Müttern bleiben können, möchte eine Frau mit ihrem Kind wissen. Das würde eben nicht gehen, wird uns erklärt. Und dass Milch eben sehr lecker sei und man selbst auch nicht darauf verzichten möchte.

Verzichten ist so ein verrücktes Wort, wenn es hunderte Alternativen zu Kuhmilchprodukten gibt. Wer sind wir, einem sensiblen, liebenswerten Tier in die Augen zu sehen und zu sagen: Der Geschmack deiner Milch ist mir mehr Wert als dein Leben – und das deiner Kinder. Welche Arroganz.

Wir gehen weiter zu den Ziegen. Sie haben eine große Weidefläche, Bäume und unzählige Klettermöglichkeiten. Im Stall sehen wir ungefähr 40 noch sehr junge Ziegen in einer Box. Sie sind noch nicht einmal ausgewachsen. Die hier sind schon für die Schlachtung markiert, wird uns erklärt. Tierkinder.

Als ich mir die Finger von einem kleinen Zicklein liebevoll abschlecken lasse, denke ich, dass sie Glück gehabt hat. Sie kennt wenigstens das Sonnenlicht, die Wiesen, sie kann mit den anderen Babyziegen in ihrem Auslauf spielen. In Deutschland haben die wenigsten sogenannten Nutztiere die Möglichkeit auch nur dies zu erleben. Trotzdem fühle ich tief in mir drin, dass alles an diesem Betrieb falsch ist. Dass es nicht richtig sein kann, mit Tierleben umzugehen, als hätten sie keine Gefühle, als hätten sie nicht den innigsten Wunsch zu leben. Dass es falsch ist, weibliche Kühe oder Ziegen zu schwängern, sie von ihren Kindern zu trennen, ihre Söhne zu töten und zu essen und ihre Töchter künstlich zu befruchten, nur um den Kreislauf erneut zu beginnen. Damit wir ihre Muttermilch trinken können. Damit wir etwas trinken können, was uns selbst krank macht.

Wir tun es ja nicht, weil wir es müssten, sondern aus dem einzigen Grund, dass wir es schon immer so gemacht haben. Wir halten so sehr daran fest, weil wir Angst haben, etwas Neues auszuprobieren, weil wir Angst haben, etwas zu verlieren. Ich glaube, dass die größte Herausforderung unserer Gesellschaft ist, sich unseren Ängsten zu stellen. Es gibt keinen Wandel, keine positive Veränderung, ohne dass wir diese mit unserer Angst bezahlen müssen, habe ich neulich gelesen.

Es wird Zeit, dass wir mutig sind und uns trauen infrage zu stellen, was schon immer so war. Es wird Zeit, dass wir aufhören uns hinter Ausreden zu verstecken und für das einstehen, was richtig ist. Und wenn wir es tun, werden wir alle daran gewinnen. Nicht nur die Tiere, sondern auch wir.

*Ihr dürft die Fotos gerne zusammen mit dem Text verbreiten, um auf das Schicksal von Milchkühen und Ziegen aufmerksam zu machen. Die Lösung heißt Pflanzenmilch, hier gibts Tipps: www.LoveVeg.de

 

 

Das Problem ist weniger, dass es Menschen gibt, die bereit sind, Tiere auszubeuten, zu quälen und zu ermorden. Denn es wird immer Menschen geben, die bereit sind, für Geld alles zu tun oder denen es aufgrund einer kranken Psyche Spass macht, Tiere brutal zu quälen und zu ermorden. Das wirkliche Problem besteht vielmehr drin, dass es massenhaft Menschen gibt, die bereit sind, andere Menschen für das Ausbeuten, Quälen und Ermorden von Tieren zu bezahlen. Dabei sind sich diese Finanziers des Leides und des Todes nicht zu schade, ihr moralisch widerwärtiges Verhalten öffentlich mit den dümmsten Argumenten zu bekunden, weil sie die Mehrheit hinter sich wissen. Dies gilt für Omnivore, Vegetarier und Flexitarier

Dabei schreckt man vor keiner Heuchelei und keiner moralischen Schizophrenie zurück. Einige Beispiele:

Ein Tier„schutz“gesetz, dass die Tiere nicht schützt, sondern deren Ausbeutung und Ermordung regelt und legalisiert.
Tier„schützer“, die die zu schützenden Tiere quälen und ausbeuten zu lassen, um sie anschliessend zu essen.
Besonders absurde Ausreden: Man esse nur ermordete Biotiere; man esse schon viel weniger Tiere; man wisse, wo die ermordeten Tiere her kommen; man esse bewusst und mit Respekt die ermordeten Tiere; mit angeblich weniger ausgebeuteten und ermordeten Tieren sei man „auf dem richtigen (blutigen) Weg“ usw.
Wer die Heucheleien und die moralische Schizophrenie nicht mitmacht und konsequent vegan lebt, wird als „extrem“ und „radikal“ diffamiert.
„Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“
~Jiddu Krishnamurti~(indischer Philosoph)