das ist die Milchindustrie, entweder wird das Kälbchen der Mutter nach der Geburt weggenommen oder es darf nicht trinken, damit die ungesunde artfremde Muttermilch der Mensch trinken darf. Zum Glück können wir einfach darauf verzichten und Pflanzenmilch nehmen.

No Milk

HEARTBREAKING. This poor baby just wants milk from their mother, but this device is made to prevent that. This is factory farming.

Gepostet von The Humane League am Sonntag, 29. Juli 2018

Herzzerreißend. Dieses arme Baby will nur Milch von seiner Mutter, aber dieses Gerät ist dazu gemacht, das zu verhindern. Das ist Massentierhaltung.

Hintergrundwissen zum Milchkonsum

 

https://www.peta.de/milch-hintergrund

Wenn Kühe die Möglichkeit dazu haben, umsorgen sie ihre Kinder liebevoll und entwickeln lebenslange Freundschaften untereinander. Sie spielen zusammen, sind in der Lage, unterschiedliche Gefühle zu empfinden, und zeigen individuelle Persönlichkeitsmerkmale.

Für Kühe, die für die Milchindustrie gezüchtet werden, sieht das Leben jedoch anders aus. Sie leben meist in extrem beengten Verhältnissen und sind nicht in der Lage, ihre grundlegenden Bedürfnisse, wie beispielsweise die Versorgung ihrer Kälber, auch nur einen einzigen Tag lang zu erfüllen. Das Leben in den Milchbetrieben bedeutet für Kühe psychischen und körperlichen Stress, Entbehrung und Krankheit. Viele Kühe werden deswegen bereits im Alter von vier oder fünf Jahren wertlos für die Milchwirtschaft und im Schlachthaus getötet – dabei beträgt die natürliche Lebenserwartung einer Kuh etwa 20 Jahre.

Auch wenn sich die folgenden Fakten hauptsächlich um Kühe handeln, sollte man nicht vergessen: Auch für Schaf-, Ziegen- und Büffelmilchprodukte werden Tiere ausgebeutet, gequält und weit vor ihrer natürlichen Lebenserwartung getötet.

Kühe werden zu Milchmaschinen degradiert

Kühe werden in der Milchindustrie wie Milchmaschinen behandelt. Sie werden durch Züchtung zu Hochleistungen angetrieben, mit hohen Mengen an Kraftfutter falsch ernährt und immer häufiger mit Antibiotika gegen Krankheiten behandelt. Kühe sind nur aufgrund all dieser Maßnahmen in der Lage, unnatürlich große Mengen an Milch zu produzieren. Die Kühe in der Milchindustrie leiden Qualen.

Kühe werden immer wieder von ihren neugeborenen Kälbern getrennt

Viele Menschen denken, dass Kühe grundsätzlich Milch geben. Dabei produzieren Kühe Milch aus demselben Grund wie der Mensch: als Nahrung für ihre Neugeborenen. Doch säugen und
umsorgen kann eine Kuhmutter ihr Kind in der Regel nicht.
Weibliche Kühe werden in den meisten Milchbetrieben mit ausgewähltem Sperma künstlich befruchtet. Dies geschieht bei immer jüngeren Kühen, meist im Alter zwischen 1,5 und 2 Jahren. Dies kann zu großen Problemen bei der Geburt führen.
Nach neun Monaten, einer ebenso langen Schwangerschaft wie bei einer Frau, gebärt eine Kuh ihr Kalb. Kälber in modernen Milchbetrieben werden ihren Müttern dann meist unmittelbar oder nur wenige Stunden nach der Geburt entrissen. Oft schreien Mutter und Kalb tagelang nacheinander – unvorstellbar bei Menschenkindern.

Die Einsamkeit in Kälberboxen ist für Kälbchen meist traurige Realität in der MilchindustrieDie Einsamkeit in Kälberboxen ist für Kälbchen meist traurige Realität in der Milchindustrie  Die entrissenen Kälber werden meist einzeln in Kälberboxen gesperrt. Nach der zweiten Lebenswoche ist nicht einmal mehr Einstreu wie zum Beispiel Stroh vorgeschrieben. Jedem Tierkind steht in den ersten Lebenswochen nur eine Fläche zur Verfügung, die kaum größer ist als eine handelsübliche Badewanne. Erst nach acht Wochen Einsamkeit müssen die Tierkinder in Gruppen mit anderen Kälbern gehalten werden – ihre Mütter sehen sie aber nicht wieder (1).

Außerdem dürfen Kälber seit 2017 wieder mit Tiermehl und Tierfett im Milchaustauscher gefüttert werden, was nach dem Ausbruch von BSE lange Zeit untersagt war (2). Die unnatürliche Fütterung und die nicht artgerechte Haltung führen oft zu starken Durchfällen und zu einer hohen Sterblichkeitsrate.

Ohrmarken werden den Kälbern meist ohne Betäubung geschossenOhrmarken werden den Kälbern meist ohne Betäubung geschossen Die Trennung ist für das Kalb nur eine von vielen schmerzhaften Erfahrungen: Kurz nach der Geburt muss es mehrere Eingriffe über sich ergehen lassen – und das fast immer ohne Betäubung. Zuerst werden den Tierkindern Nummern in Form von Marken durch das Ohr geschossen. Anschließend erfolgt die wahrscheinlich noch schmerzhaftere Enthornung, bei der der Hornansatz der Kälber mit einem mehrere hundert Grad heißen Eisen verbrannt wird. Männliche Kälber werden zum Teil ohne Narkose kastriert. Statt mit der Milch ihrer Mutter werden sie meist mit Milchersatz gefüttert. Alles, damit der Mensch ihre Milch konsumieren kann.

Nach der Geburt ihres Kalbes geben Kühe etwa 10 Monate lang Milch. Um den Milchfluss jedoch konstant hoch und damit wirtschaftlich zu halten, werden sie mit der nächsten Brunst erneut befruchtet. So beginnt der Kreislauf von vorn.

Kühe leben in Haltungsformen, die Leid bedeuten

In Deutschland leben über 4 Millionen Kühe in Milchbetrieben. Eine spezielle Haltungsvorschrift für Rinder über sechs Monate gibt es nicht. Viele verbringen ihr gesamtes oder den Großteil ihres Lebens im Stall. Die meisten Kühe müssen dabei auf Beton- und Spaltenböden leben. Von den 4 Millionen werden noch immer etwa 1 Million Kühe in Anbindehaltung gehalten – vor allem in kleineren Betrieben (3). Hier sind die Kühe über die Wintermonate oder das ganze Jahr an einem Platz festgebunden und können sich nicht einmal umdrehen.

1 Million Kühe werden in Deutschland in Anbindehaltung gehalten1 Million Kühe werden in Deutschland in Anbindehaltung gehalten Circa 70 Prozent der Kühe werden in einem sogenannten Laufstall gehalten, der von der Tierindustrie als besonders „kuhfreundlich“ angepriesen wird. In Wahrheit schmerzen den meisten Kühen die Beine und Klauen aufgrund des harten Spaltenbodens oder sie bekommen Liegeschwielen und Abszesse wegen der harten und meist zu kleinen Liegeboxen.

Kühe werden zu Höchstleistung gezüchtet

In Deutschland gibt es heute weniger Kühe als noch vor ein paar Jahrzehnten. Die Milchleistung jeder einzelnen Kuh – sprich die Menge an Milch, die während der sogenannten Laktation abgemolken wird – ist in den letzten Jahrzehnten jedoch stark gestiegen.

Unter natürlichen Umständen würden die Tiere nur so viel Milch produzieren, wie sie zur Ernährung ihrer Kälber benötigen (etwa 8 Liter pro Tag). Doch durch die Zucht und das Hochleistungsfutter sorgt die Milchindustrie dafür, dass jede einzelne Kuh jährlich durchschnittlich weit über 8.500 Liter Milch gibt (4). Noch vor 100 Jahren erbrachten Kühe in Deutschland durchschnittlich knapp 2.000 Liter Milch im Jahr (5). Manche Kühe produzieren heute sogar bis zu 50 Liter Milch am Tag (6).

Die Folgen für die Gesundheit und für die Lebenserwartung der Tiere sind dabei enorm.

Kühe leiden häufig an schmerzhaften Krankheiten

Zucht auf unnatürliche Milchleistungen, frühe Schwangerschaften, falsche Ernährung, schlechte Haltungsbedingungen – dies ist das Leben von Kühen in der Milchindustrie. Es verwundert nicht, dass Kühe deswegen häufig an Euter-Erkrankungen, Labmagenverlagerung, Lahmheit oder Fertilitätsproblemen leiden.

Schmerzhafte Euterentzündungen, auch Mastitis genannt, sind eine weitverbreitete Krankheit bei Kühen, die für die Milchproduktion ausgebeutet werden. Mastitis gehört zu den häufigsten Gründen, aus denen Landwirte ihre Kühe vorzeitig töten lassen. Die Krankheit kann durch verschiedene Bakterien ausgelöst werden. Symptome lassen sich nicht immer beobachten. Deswegen wird die Milchqualität anhand der sogenannten somatischen Zellzahl (SCC) auf Infektionen überprüft. Die SCC von gesunden Kühen liegt meist unter 100.000 Zellen/ml Milch. In der Praxis wird der Wert der somatischen Zellen jedoch von einem gesamten Milchtank gemessen (BTSCC), da ein Milchbetrieb die Milch von allen Kühen einer Herde vermischen darf. Milch darf in Deutschland mit einem BTSCC von maximal 400.000 Zellen/ml verkauft werden. (7) Bei solch einem hohen Wert kann man davon ausgehen, dass einige Tiere in der Kuhherde ein krankes Euter haben.

Die sogenannte Labmagenverlagerung ist eine weitere häufig auftretende Kuhkrankheit. Sie wird unter anderem durch die zu hohe Gabe von Kraftfutter (z. B. Getreide) oder Silage (meist aus Mais oder Soja) begünstigt. Beides landet häufig im Essen der Tiere und soll die Milchleistung erhöhen.

Milchkonsum unterstützt die Kalbfleisch-Industrie

Viele Menschen essen bewusst kein Fleisch, um den Tod eines Tieres zu verhindern. Doch auch mit jedem Glas Milch wird die Kalbfleisch-Industrie unterstützt.

Nach der Trennung von Mutter und Kind bleiben männliche Kälber oft nicht auf dem Hof, sondern werden für ein paar Euro für die Mast verkauft und nicht selten durch ganz Deutschland, Europa oder sogar in Drittländer transportiert. Sie sterben nach wenigen Monaten einen qualvollen Tod im Schlachthof, während weibliche Kälber für die Milchwirtschaft herangezüchtet werden. Es gibt zudem immer wieder Berichte, dass Bullenkälber von sogenannten Milchkühen kaum mehr rentabel aufzuziehen bzw. zu verkaufen sind und daher oft vernachlässigt werden, bis sie sterben, oder gleich getötet werden – obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist (8).

Auch in der biologischen Landwirtschaft ist vieles in dieser Hinsicht nicht anders. Wer Biomilch kauft, unterstützt vermutlich sogar die konventionelle Tierindustrie. Schließlich steht auch im Biobereich Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Hier gibt es oft keinen Markt für die männlichen Kälber. Wenige Wochen nach der Geburt gehen sie in den konventionellen Markt, wo sie gemästet und nach kurzer Zeit getötet werden. (9)

Der Mensch benötigt keine Milch und Milchprodukte

Weder aus kulinarischer noch aus ernährungsphysiologischer Sicht benötigt der Mensch Milch oder Milchprodukte. Auch wer gerne Milch im Kaffee, ein Eis im Sommer oder Käsekuchen isst, kann dies nach einer Ernährungsumstellung weiterhin genießen, nur eben tierleidfrei. Es gibt mittlerweile eine Fülle an Alternativen zu Milch- und Milchprodukten auf der Basis von Soja, Mandeln, Reis, Lupinen oder Kokos, um nur ein paar zu nennen. Der menschliche Körper benötigt zudem keine bestimmten Nahrungsmittel, sondern bestimmte Nährstoffe. Keinen davon kann man nur über tierische Produkte zu sich nehmen.

Außer dem Menschen (und den von ihm ernährten tierischen Mitbewohnern) trinkt keine andere Spezies nach dem Säuglingsalter noch Muttermilch oder die Milch einer anderen Spezies. Kuhmilch ist den Ernährungsbedürfnissen von Kälbern angepasst, die innerhalb von Monaten mehrere hundert Pfund zunehmen. Manche Jungtiere wiegen bereits im Alter von zwei Jahren über 500 kg (10).

Milch – oft nicht empfohlen und vielleicht sogar Ursache für verschiedene Erkrankungen

Milch ist kein unentbehrliches Lebensmittel, im Gegenteil. Milch gilt aufgrund ihrer Zusammensetzung für die Ernährung von Säuglingen während des ersten Lebensjahres als Muttermilchersatz oder Trinknahrung als nicht geeignet (11). Laut der „American Gastroenterological Association“ ist Kuhmilch zudem die Hauptursache für Nahrungsmittelallergien unter Säuglingen und Kindern (12).

Die Laktoseintoleranz ist noch verbreiteter. Die meisten Menschen produzieren bereits ab einem Alter von zwei Jahren weniger Laktase, ein Enzym, das für die Spaltung von Milchzucker (Laktose) erforderlich ist. Dies kann eine Laktoseintoleranz, auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt, zur Folge haben, bei der Laktose nicht mehr ausreichend verdaut werden kann. Rund zwei Drittel der Weltbevölkerung sind hiervon betroffen (13). Zu den Symptomen der Laktoseintoleranz gehören Blähungen, Krämpfe, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen.

Ein hoher Konsum von Milch und Milchprodukten wird zudem mit einem erhöhten Risiko für Prostatakrebs in Verbindung gebracht (14). Forscher sehen zudem einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Milchkonsum, insbesondere in der Kindheit bzw. Pubertät, und Akne. In einer Übersichtsarbeit konnten Forscher feststellen, dass sowohl bei Jugendlichen mit hohem Milchverzehr als auch bei erwachsenen Frauen, die in der Jugendzeit viel Milch tranken, Akne wesentlich häufiger auftrat. (15) Als auslösende Inhaltsstoffe in Milch werden Hormone sowie insulinähnliche Wachstumsfaktoren diskutiert. Der gleiche Mechanismus dahinter scheint auch im Zusammenhang mit einem erhöhten BMI, Insulinresistenz und einem früheren Einsetzen der Pubertät zu stehen. (16)

Verschiedene Pflanzendrinks machen den Wechsel für jeden leichtVerschiedene Pflanzendrinks machen den Wechsel für jeden leicht

Starke Knochen, am besten ohne Milch

Ob wir starke Knochen und ein geringes Risiko für Osteoporose haben, wird durch verschiedene Risikofaktoren beeinflusst. Während wir aber beispielsweise unser Alter und unsere genetische Veranlagung nicht verändern können, haben wir doch Einfluss auf unseren Lebensstil wie Ernährung oder Nikotinkonsum.

Anders als teils behauptet, ist das Osteoporoserisiko nicht allein von der Kalziumzufuhr oder der Höhe des Milchkonsums abhängig. So werden in den Industrieländern zwar relativ große Mengen an Kalzium aufgenommen, die Frakturhäufigkeit (ein Zeichen für Osteoporose) ist hier im weltweiten Vergleich jedoch am höchsten. In vielen sogenannten Entwicklungsländern ist die Kalziumzufuhr wesentlich geringer, aber die Menschen erkranken trotzdem seltener an Osteoporose. (17)

Medizinische Studien deuten zudem darauf hin, dass der Konsum von Milch Osteoporose nicht verhindert. Die sogenannte Nurses´ Health Study mit mehr als 77.000 Frauen im Alter von 34 bis 59 Jahren ergab, dass das Risiko eines Arm- oder Hüftbruchs bei Teilnehmerinnen, die täglich mindestens zwei Gläser Milch zu sich nahmen, höher war als das der Teilnehmerinnen, die täglich maximal ein Glas Milch tranken (18).

Letztendlich ist es nicht die Milch, die Knochen stark macht, sondern – bezogen auf die beinflussbaren Ernährungsfaktoren – u. a. ein Zusammenspiel aus Kalzium, Vitamin D und Bewegung, ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse sowie ausreichend (nicht zu viel und nicht zu wenig) Protein.

Kalzium ist ausreichend in kalziumreichem Mineralwasser (> 400 mg/l), angereicherten Pflanzendrinks, Sesammus, Mandelmus, oxalatarmem grünem Gemüse (Grünkohl, Wirsing, Brokkoli, Spitzkohl, Pakchoi, Feldsalat, Endivie), „Sojafleisch“ (texturiertes vegetable protein = Sojagranulat und Co.), Hülsenfrüchte und z. B. Feigen enthalten. Die Vitamin-D-Herstellung in der Haut und ausreichend Bewegung können sogar zeitgleich durch viel Bewegung an der frischen Luft erreicht werden. Auch Obst und Gemüse werden bei einer veganen Ernährung in der Regel in größeren Mengen verzehrt, und die Eiweißversorgung entspricht eher den Empfehlungen als bei anderen Kostformen (17). Es gibt also keinen Grund, die Grausamkeiten der Milchindustrie zu unterstützen.

Was Sie tun können

Um Kühe vor dem Elend der Milchindustrie zu bewahren, hilft allein der Griff zu tierleidfreien Alternativen statt zu Milch oder anderen Molkereierzeugnissen. Entdecken Sie die Vielfalt der veganen Küche. Soja-, Reis-, Hafer- oder Nussdrinks eignen sich nicht nur hervorragend für Müslis, Cornflakes oder Kaffee, sondern auch für die Zubereitung von Backwaren und herzhaften Gerichten. Discounter, Supermärkte, Bioläden und Reformhäuser bieten heute eine Vielzahl an diesen Drinks und anderen köstlichen, milchfreien Produkten an.
Testen Sie die vegane Ernährung kostenlos und unverbindlich mit unserem VeganStart-Programm und überzeugen Sie sich von den zahlreichen Vorteilen!

Quellen:

  1. Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung – TierSchNutztV; Neugefasst durch Bek. v. 22.8.2006 I 2043; Zuletzt geändert durch Art. 3 Abs. 2 G v. 30.6.2017 I 2147
  2. Verordnung (EG) Nr. 999/2001 Artikel 7; zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 956/2008 v. 29.09.2008.
  3. Gierke, Franziska: Kontrollen von Rinderanbindehaltungen im Landkreis Cloppenburg – Erfahrungen und tierschutzrechtliche Maßnahmen; Tagungsband des 10. Niedersächsischen Tierschutzsymposiums; einsehbar unter www.laves.niedersachsen.de/tiere/tierschutz/tierhaltung/10-niedersaechsisches-tierschutzsymposium-2016-141889.html
  4. Krenn, Katharina: Milchleistungsprüfung – Milchleistung pro Kuh steigt auf 8.563 Kilo/Jahr; veröffentlicht am 12.12.2016 auf www.agrarheute.com/tier/rind/milchleistung-pro-kuh-steigt-8563-kilojahr-529667 (eingesehen am 9.01.2018)
  5. Koch, Judith: Hochleistungskühe in der Milchproduktion – Last durch Leistung; veröffentlicht am 15.07.2016 auf www.tagesschau.de/wirtschaft/hochleistungskuh-101.html (eingesehen am 9.01.2018)
  6. Gronwald, Silke: Kuh 2665: Die 100.000-Liter-Maschine; 30. Juni 2016 auf www.stern.de/wirtschaft/news/milchindustrie–die-kuh-als-100-000-liter-maschine-6929108.html (eingesehen am 9.01.2018)
  7. Wolter, W/Kloppert, B/Castaneda, H. V./Zschöck, M: Die Mastitis des Rindes – Ein Kursbuch; http://bibd.uni-giessen.de/gdoc/2002/uni/p020001.pdf
  8. Koschnitzke, Lukas/Schießl, Michaela: Kälber für die Tonne; DER SPIEGEL 18/2015 (einsehbar unter www.spiegel.de/spiegel/print/d-134660895.html Stand 9.1.2018)
  9. Billig, Michael: Die Haltung macht´s; Schrot und Korn 10/2016 (einsehbar unter schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/die-haltung-machts.html Stand 9.1.2018;)
  10. Ontario Farm Animal Council (2005): Beef Cattle Farming in Ontario
  11. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Milch für die Säuglingsernährung; veröffentlicht auf www.dge.de/ernaehrungspraxis/bevoelkerungsgruppen/saeuglinge/milch-fuer-die-saeuglingsernaehrung/ (eingesehen am 9.01.2018)
  12. American Gastroenterological Association: American Gastroenterological Association Medical Position Statement: Guidelines for the Evaluation of Food Allergies; Gastroenterology 120 (2001): 1023-5.
  13. Storhaug, Christian Løvold et al.: Country, regional, and global estimates for lactose malabsorption in adults: a systematic review and meta-analysis; The Lancet Gastroenterology & Hepatology, Volume 2, Issue 10, 738-746
  14. Allen, N.E. et al.: Animal Foods, Protein, Calcium and Prostate Cancer Risk: The European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition; British Journal of Cancer. 2008;98(9):1574-1581. doi:10.1038/sj.bjc.6604331.
  15. Max-Rubner-Institut: Ernährungsphysiologische Bewertung von Milch und Milchprodukten und ihren Inhaltsstoffen – Bericht für das Kompetenzzentrum für Ernährung, Bayern; November 2014; www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/News/Dateien/Ern%C3%A4hrungsphysiolog-Bewertung-Milch-Milchprodukte.pdf
  16. Melnik, B.C.: Milk–the promoter of chronic Western diseases; Med Hypotheses, 2009. 72(6): p. 631-9.
  17. Leitzmann, C /Keller, M (2013): Vegetarische Ernährung (3. aktualisierte Auflage). Stuttgart: Ulmer
  18. Feskanich, D. et al.: Milk, Dietary Calcium, and Bone Fractures in Women: A 12-Year Prospective Study; American Journal of Public Health 87(1997): 992-97.

Man muss das perfide System der Milchwirtschaft verstehen:

 

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Eine Kuh wird jedes Jahr künstlich besamt – nicht etwa durch einen Bullen, sondern durch einen menschlichen Besamer, der hierzu seinen linken Arm tief in den Anus der Kuh steckt und mit der rechten Hand eine Besamungsspritze in die Vagina der Kuh einführt. Die Kuh wird hierzu angekettet, damit sie sich nicht wehren kann.

Die Kuh ist 9 Monate schwanger. Sobald sie ihr Kalb geboren hat, wird ihr dieses innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen weggenommen und allein in eine kleine Plastikhütte eingesperrt. Es erhält nicht etwa die Muttermilch, die die Mutter für ihr Kind nun produziert, sondern einen Milchersatz. Ist das Kälbchen männlich, wird es nach wenigen Tagen oder Wochen getötet, da es für die Milchwirtschaft ein „unnützes Nebenprodukt“ ist (entweder erschlagen, erschossen, im Schlachthof ermordet oder auf andere grausame Weise umgebracht).

Die Mutterkuh, die nun nach ihrer Geburt Muttermilch produziert, wird mehrmals täglich gemolken, was vielen Kühen aufgrund von Euterentzündungen große Schmerzen verursacht. Ihre Muttermilch wird nun für den Konsum des Menschen verkauft.

Innerhalb eines Jahres wird die Kuh erneut besamt, damit ihr Milchfluss nie versiegt. Nach nur vier oder fünf Jahren ist die Kuh von den körperlichen und seelischen Strapazen der konstanten Schwangerschaft und Kindestrennung so ausgelaugt, dass sie weniger oder keine Milch mehr produziert. An diesem Punkt wird sie getötet.

Fazit: Milch ist in keiner Weise ein natürliches Produkt. Die Milchwirtschaft basiert auf der gnadenlosen Ausbeutung der Fortpflanzungsfähigkeit der Kuh. Wer dieses perfide System verstanden hat, weiß, dass Milch für unendliches Tierleid, körperliche und psychische Schmerzen und für den Tod von Kühen und Kälbchen verantwortlich ist. Wer die milliardenschweren Werbelügen der Milchindustrie durchschaut, beendet den Konsum dieses Qualproduktes und genießt stattdessen gesunde und köstliche pflanzliche Milchalternativen.

Weiterführende Informationen:
http://www.sagneinzumilch.de/
http://www.peta.de/milch-hintergrund
https://provieh.de/die-ueberzaehligen-kaelber-ein-tierschut…
https://www.ariwa.org/wissen-a-z/wissen-a-z/milch.html

 

 

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„Wir Menschen brauchen Milch! Es ist vollkommen natürlich, gerade für die Kinder.“

Selbstverständlich.
Es ist vollkommen natürlich, einer intensiv fühlenden Mutter ihr Kind zu entreißen, damit dieses bloß nicht auf den dummen Gedanken kommt, die Muttermilch aus dem Euter seiner Mutter zu trinken.
Herrje, wo kämen wir denn hin, wenn die Kinder auch noch das eigens für sie bestimmte Nahrungsmittel bekämen?
Nein, nein. Das wäre ja noch schöner.

Wir zerstören lieber die Tierfamilien und sorgen dafür, dass genug Nachschub da ist! Die Mutter darf uns immer schön brav ihre Milch geben. Dankbar sollte sie uns sein. Immerhin finanzieren wir Konsumenten doch ihr Leben in der engen und kuscheligen Massentierhaltung , bis sie dann irgendwann geschlachtet wird. Das gehört nun mal dazu!

Und mit dem Baby machen wir das Gleiche. Es muss sich doch lohnen, die Menschen haben großen Appetit auf Milchprodukte!

Vollkommen unabhängig davon, dass dieses Eutersekret nicht einmal gesund für uns Menschen ist…
Jeder Einzelne sollte sich einmal ganz genau in die Situation der Kühe und ihrer verzweifelten Kinder versetzen. Denn für unsere Gier werden sie geboren, ausgebeutet, gequält und ermordet.

Das ist nicht von der Natur vorhergesehen.
Kuhmilch ist vollkommen natürlich, ja.
Aber nur für die Kälber.

Milchproduktion

 

Milch sei ein natürliches Lebensmittel und damit die Kühe nicht platzen, muss man sie melken – Mythen wie diese sind gefestigt in den Köpfen der Verbraucher. Wie sehr Kühe und Kälber für die Produktion von Milch leiden ist jedoch den wenigsten bewusst oder wird bewusst ignoriert.

Die Kühe, die zur Produktion von Milch für den menschlichen Gebrauch gehalten werden, leben meistens in sogenannten Laufställen. Eine Weide sehen diese Tiere nie – stattdessen leben sie auf kotverschmierten Betonspalten – ihr ganzes Leben. Ein Teil der Halle, in der tierretter.de die Zustände dokumentiert hat, ist mit Stroh ausgelegt. Tatsächlich sind es besonders diese Bereiche, die am meisten verdreckt sind. Die Einstreu besteht nur noch aus Kot mehrerer Tage. Dementsprechend verdreckt sind auch die Kühe.

Verletzungen und kranke Tiere gehören zur Tagesordnung. Ein Tier kann sich dabei kaum noch fortbewegen. Jeder Schritt schmerzt. Die Produktion von Milch ist dabei auf einen maximalen Profit ausgelegt – und so wurden diese Tiere auf möglichst hohe Milchleistungen gezüchtet. Diese wird noch unterstützt durch die Zugabe extrem proteinreichen Futters, das zusätzlich ungesund und nicht artgerecht für die Tiere ist.

Viele Menschen glauben, dass Kühe die Milch immer geben – die Milch als „Geschenk für den Menschen“. Tatsächlich geben diese Tiere nur Milch, genau wie bei Menschen auch, wenn sie vor Nachwuchs bekommen haben. Und so müssen Kühe in der Milchproduktion durch künstliche Befruchtung jährlich abkalben, um einen konstanten Milchfluss zu gewährleisten. Die Kälber werden direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt – ein traumatisierendes Erlebnis. Daraufhin werden die Kälber in kleinen Boxen gehalten, weit weg von ihren Müttern, die oft tagelang nach ihnen rufen. Entweder steht den Kälbern das gleiche Schicksal wie ihren Müttern bevor – die lebenslange Ausbeutung als „Milchkuh“, oder speziell die männlichen Kälber werden nach zwei Wochen an Viehhändler verkauft, einige Zeit gemästet und landen noch im Kindesalter im Schlachthaus.

Die „Milchkühe“ selber werden dabei auch selten älter als 4 – 5 Jahre, danach lässt ihre Milchleistung nach und sie sind nicht mehr „profitabel“ – für die Industrie Grund genug, die Tiere zu töten und zu ersetzen.

Was kann man dagegen tun? Zuallererst sollten Sie sämtliche Milchprodukte aus Ihrem Speiseplan streichen um dieses System der systemathischen Ausbeutung nicht weiter zu subventionieren. Klären Sie Freunde, Bekannte und Verwandte über diese Zustände auf und unterstützen Sie Tierschutz- und Tierrechtsvereine, die sich für das Ende der Herrschaft des Menschen über die Tiere einsetzen.

 

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Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf diesem Planeten, welches noch im Erwachsenenalter (artfremde) Muttermilch zu sich nimmt. Milch ist dafür gedacht, den Nachwuchs mit allen wichtigen Nährstoffen und Mineralien zu versorgen.

Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie zunächst geschwängert werden. Dafür wird sie vergewaltigt, indem sie festgebunden wird, damit ein männliches Tier sie besteigen kann. Eine andere Alternative ist die künstliche Befruchtung, bei der ein Metallstab in die Vagina bis zur Gebärmutter eingeführt wird. Im Laufe ihrer Gefangenschaft gebärt eine Kuh ca. einmal pro Jahr. Nach wenigen Jahren ist ihr Körper meistens völlig ausgemergelt und sie landet im Schlachthof. Die Lebenserwartung einer Kuh in Gefangenschaft beträgt ca. 4-6 Jahre. In freier Natur hingegen bis zu 20 Jahren. Sie stirbt also im Kindesalter.

Eine Milchkuh ist in der Milchindustrie somit dauerträchtig. Nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hat, wird es ihr innerhalb weniger Stunden oder Tage (je nach Haltungsform) entrissen. Die Mutter-Kind-Bindung ist auch bei Tieren, sowie beim Menschen, sehr ausgeprägt und intensiv. Die Trennung ist für Mutter und Kind sehr schmerzhaft. Sie schreien tagelang nacheinander. Nach der Trennung kommen die Kälbchen in eine Box und werden dort mit Ersatznahrung gefüttert, da der Mensch die Milch für seinen eigenen Konsum beansprucht.
Das Geschlecht entscheidet über die Zukunft des Kalbes. Handelt es sich um ein Weibchen, wird es zur Milchkuh und bereits im Kindesalter geschwängert. Ist das Kalb ein Männchen, wird es kurze Zeit gemästet um später als Kalbsfleisch in der Ladentheke zu landen.

Im Lauf des kurzen Lebens einer Milchkuh hat sie neben den ständigen Schwangerschaften mit zusätzlichen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Durch die enorme Milchleistung sind die Euter oftmals entzündet und wund. Da sie auf Spaltenböden gehalten werden und auch oft mit Kettenanbindung, leiden sie unter Bewegungsmangel, der entzündende Gelenke hervorruft sowie wunde Stellen und Verhaltensstörungen.

Ein Kalb trinkt ca. 1.000-2.000 Liter Milch. Kühe in der Milchindustrie werden darauf gezüchtet ca. 5.000-10.000 Liter Milch pro Schwangerschaft zu produzieren. Eine enorme Leistung, die ihren Körper völlig ausmergelt.

Neben dem Tierleid sind die gesundheitlichen Auswirkungen des Milchkonsums nicht außer Acht zu lassen. Milch enthält Schwangerschaftshormone, die unter Verdacht stehen, Krebs und den Wachstum von Tumoren zu begünstigen. Zudem stehen Milchprodukte in Zusammenhang mit Allergien, Verstopfung, Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Diabetes, Osteoporose und anderen Erkrankungen.

Zusammenfassung der Fakten:

Eine Milchkuh wird zwangsvergewaltigt oder künstlich befruchtet
Lebensdauer beträgt in der Gefangenschaft 4-6 Jahre, in der freien Natur hingegen bis zu 20 Jahre.
Eine Milchkuh ist im Laufe ihres Lebens dauerschwanger.
Das Kalb wird der Mutterkuh nach kurzer Zeit entrissen und die Trennung ist für beide sehr schmerzhaft.
Die Kälber werden mit Ersatznahrung gefüttert, da der Mensch die Kuhmilch für sich beansprucht.
Die Kühe haben aufgrund ihrer Ausbeutung gesundheitliche Beschwerden
Die Milchleistung einer Kuh beträgt in Gefangenschaft zwischen 5.000-10.000 Liter, obwohl ein Kalb nur ca. 1.000-2.000 Liter benötigt. Die enorme Milchleistung zieht schwere körperliche Beschwerden mit sich.
Kuhmilch hat gesundheitliche Auswirkungen auf den Menschen und fördert einige Krankheiten, wie Osteoporose, Diabetes, Allergien, Verstopfung usw.
Es gibt genügend Alternativen zur herkömmlichen Kuhmilch, die gesünder für Menschen und Tiere sind und die Umwelt weniger belasten. Viele pflanzliche Alternativen sind bereits in vielen Supermärkten und Drogerien zu finden. Zudem gibt es pflanzliche Milch in unterschiedlichen Geschmacksvariationen, wie Schokolade, Vanille, Banane oder Erdbeere.

Alternativen:

Sojamilch
Reismilch
Mandelmilch
Hafermilch
Kokosmilch
Dinkelmilch
Haselnussmilch
Neben Milchalternativen gibt es auch pflanzlichen Joghurt, Butter, Käse, Sahne und vieles mehr.

Was die Milchindustrie den Kühen antut!!!

 

An den Mythos der Kuh auf der grünen Wiese glaubt niemand mehr. Was genau Kühen in der Milchindustrie widerfährt, wissen viele trotzdem nicht
Mutter und Kind werden meist ein bis drei Tage nach der Geburt getrennt.

Die Kälbchen werden in kleine Boxen gesperrt und schreien oft tagelang nach ihren Müttern. Nach einer kurzen Mast kommen die männlichen Tierkinder zum Schlachter; die weiblichen werden zu „Milchkühen“

Bis zum Alter von sechs Wochen dürfen Kälber ohne Betäubung enthornt werden. Das geschieht meist mit einem Brennstab.

Damit die weiblichen Kühe fast durchgängig Milch produzieren, werden sie immer wieder künstlich befruchtet.

Für die Milchindustrie zählt nur eine hohe „Milchleistung“. Zur Ernährung eines Kälbchens würden acht Liter am Tag reichen, die hochgezüchteten Kühe geben heutzutage aber bis zu 50 Litern Milch am Tag.

Lässt die „Milchleistung“ der Kuh nach, wird sie krank oder hat das männliche Kälbchen das „Schlachtalter“ erreicht, folgt der Transport in den Tod.

Im Schlachthaus werden die Kühe per Bolzenschuss getötet. In über zehn Prozent der Fälle funktioniert das aber nicht richtig und die Tiere erleben bei vollem Bewusstsein, wie sie an einem Bein aufgehängt werden und ihnen die Kehle durchgeschnitten wird.
Jetzt wo Du es weißt wirst Du was ändern?!!!