Man muss das perfide System der Milchwirtschaft verstehen:

 

Bild könnte enthalten: Text

Eine Kuh wird jedes Jahr künstlich besamt – nicht etwa durch einen Bullen, sondern durch einen menschlichen Besamer, der hierzu seinen linken Arm tief in den Anus der Kuh steckt und mit der rechten Hand eine Besamungsspritze in die Vagina der Kuh einführt. Die Kuh wird hierzu angekettet, damit sie sich nicht wehren kann.

Die Kuh ist 9 Monate schwanger. Sobald sie ihr Kalb geboren hat, wird ihr dieses innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen weggenommen und allein in eine kleine Plastikhütte eingesperrt. Es erhält nicht etwa die Muttermilch, die die Mutter für ihr Kind nun produziert, sondern einen Milchersatz. Ist das Kälbchen männlich, wird es nach wenigen Tagen oder Wochen getötet, da es für die Milchwirtschaft ein „unnützes Nebenprodukt“ ist (entweder erschlagen, erschossen, im Schlachthof ermordet oder auf andere grausame Weise umgebracht).

Die Mutterkuh, die nun nach ihrer Geburt Muttermilch produziert, wird mehrmals täglich gemolken, was vielen Kühen aufgrund von Euterentzündungen große Schmerzen verursacht. Ihre Muttermilch wird nun für den Konsum des Menschen verkauft.

Innerhalb eines Jahres wird die Kuh erneut besamt, damit ihr Milchfluss nie versiegt. Nach nur vier oder fünf Jahren ist die Kuh von den körperlichen und seelischen Strapazen der konstanten Schwangerschaft und Kindestrennung so ausgelaugt, dass sie weniger oder keine Milch mehr produziert. An diesem Punkt wird sie getötet.

Fazit: Milch ist in keiner Weise ein natürliches Produkt. Die Milchwirtschaft basiert auf der gnadenlosen Ausbeutung der Fortpflanzungsfähigkeit der Kuh. Wer dieses perfide System verstanden hat, weiß, dass Milch für unendliches Tierleid, körperliche und psychische Schmerzen und für den Tod von Kühen und Kälbchen verantwortlich ist. Wer die milliardenschweren Werbelügen der Milchindustrie durchschaut, beendet den Konsum dieses Qualproduktes und genießt stattdessen gesunde und köstliche pflanzliche Milchalternativen.

Weiterführende Informationen:
http://www.sagneinzumilch.de/
http://www.peta.de/milch-hintergrund
https://provieh.de/die-ueberzaehligen-kaelber-ein-tierschut…
https://www.ariwa.org/wissen-a-z/wissen-a-z/milch.html

 

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

 

Was passiert eigentlich mit den Kälbern, deren Mütter für den menschlichen Verzehr Milch geben müssen?

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

Ohne Kalb keine Milch – diesem Naturgesetz ist auch die deutsche Turbo-Milchkuh unterworfen. Doch was passiert mit dem männlichen Nachwuchs, der mit den ebenfalls hochgezüchteten Fleischrassen nicht mehr konkurrieren kann? Ein kräftiges Bullenkalb bringt dem Milchbauern nämlich nur um die 80 Euro, ein schwächeres gerade mal zehn bis 20 Euro. Bei Aufzucht-Kosten von rund 130 Euro ist das ein glattes Verlustgeschäft….

ndr.de

 

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

„Wir Menschen brauchen Milch! Es ist vollkommen natürlich, gerade für die Kinder.“

Selbstverständlich.
Es ist vollkommen natürlich, einer intensiv fühlenden Mutter ihr Kind zu entreißen, damit dieses bloß nicht auf den dummen Gedanken kommt, die Muttermilch aus dem Euter seiner Mutter zu trinken.
Herrje, wo kämen wir denn hin, wenn die Kinder auch noch das eigens für sie bestimmte Nahrungsmittel bekämen?
Nein, nein. Das wäre ja noch schöner.

Wir zerstören lieber die Tierfamilien und sorgen dafür, dass genug Nachschub da ist! Die Mutter darf uns immer schön brav ihre Milch geben. Dankbar sollte sie uns sein. Immerhin finanzieren wir Konsumenten doch ihr Leben in der engen und kuscheligen Massentierhaltung , bis sie dann irgendwann geschlachtet wird. Das gehört nun mal dazu!

Und mit dem Baby machen wir das Gleiche. Es muss sich doch lohnen, die Menschen haben großen Appetit auf Milchprodukte!

Vollkommen unabhängig davon, dass dieses Eutersekret nicht einmal gesund für uns Menschen ist…
Jeder Einzelne sollte sich einmal ganz genau in die Situation der Kühe und ihrer verzweifelten Kinder versetzen. Denn für unsere Gier werden sie geboren, ausgebeutet, gequält und ermordet.

Das ist nicht von der Natur vorhergesehen.
Kuhmilch ist vollkommen natürlich, ja.
Aber nur für die Kälber.

Milchproduktion

 

Milch sei ein natürliches Lebensmittel und damit die Kühe nicht platzen, muss man sie melken – Mythen wie diese sind gefestigt in den Köpfen der Verbraucher. Wie sehr Kühe und Kälber für die Produktion von Milch leiden ist jedoch den wenigsten bewusst oder wird bewusst ignoriert.

Die Kühe, die zur Produktion von Milch für den menschlichen Gebrauch gehalten werden, leben meistens in sogenannten Laufställen. Eine Weide sehen diese Tiere nie – stattdessen leben sie auf kotverschmierten Betonspalten – ihr ganzes Leben. Ein Teil der Halle, in der tierretter.de die Zustände dokumentiert hat, ist mit Stroh ausgelegt. Tatsächlich sind es besonders diese Bereiche, die am meisten verdreckt sind. Die Einstreu besteht nur noch aus Kot mehrerer Tage. Dementsprechend verdreckt sind auch die Kühe.

Verletzungen und kranke Tiere gehören zur Tagesordnung. Ein Tier kann sich dabei kaum noch fortbewegen. Jeder Schritt schmerzt. Die Produktion von Milch ist dabei auf einen maximalen Profit ausgelegt – und so wurden diese Tiere auf möglichst hohe Milchleistungen gezüchtet. Diese wird noch unterstützt durch die Zugabe extrem proteinreichen Futters, das zusätzlich ungesund und nicht artgerecht für die Tiere ist.

Viele Menschen glauben, dass Kühe die Milch immer geben – die Milch als „Geschenk für den Menschen“. Tatsächlich geben diese Tiere nur Milch, genau wie bei Menschen auch, wenn sie vor Nachwuchs bekommen haben. Und so müssen Kühe in der Milchproduktion durch künstliche Befruchtung jährlich abkalben, um einen konstanten Milchfluss zu gewährleisten. Die Kälber werden direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt – ein traumatisierendes Erlebnis. Daraufhin werden die Kälber in kleinen Boxen gehalten, weit weg von ihren Müttern, die oft tagelang nach ihnen rufen. Entweder steht den Kälbern das gleiche Schicksal wie ihren Müttern bevor – die lebenslange Ausbeutung als „Milchkuh“, oder speziell die männlichen Kälber werden nach zwei Wochen an Viehhändler verkauft, einige Zeit gemästet und landen noch im Kindesalter im Schlachthaus.

Die „Milchkühe“ selber werden dabei auch selten älter als 4 – 5 Jahre, danach lässt ihre Milchleistung nach und sie sind nicht mehr „profitabel“ – für die Industrie Grund genug, die Tiere zu töten und zu ersetzen.

Was kann man dagegen tun? Zuallererst sollten Sie sämtliche Milchprodukte aus Ihrem Speiseplan streichen um dieses System der systemathischen Ausbeutung nicht weiter zu subventionieren. Klären Sie Freunde, Bekannte und Verwandte über diese Zustände auf und unterstützen Sie Tierschutz- und Tierrechtsvereine, die sich für das Ende der Herrschaft des Menschen über die Tiere einsetzen.