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Paul ist ein Baby. Ein kleines, fühlendes Lebewesen mit Neugierde, Freude, aber auch mit Angst. Und der Mensch vertickt ihn, denn er ist sogar weniger Wert als ein Kinobesuch. Paul ist in den Augen vieler Menschen wertlos. Er kann ja schließlich keine Milch geben und bringt kein Geld. Er wird verhökert wie nutzloser Krempel. Dabei wurde er nach kurzer Zeit von seiner Mutter getrennt, darf ihre Muttermilch nicht trinken, denn die Muttermilch will ja der Mensch. Paul muss deshalb alleine in einem winzigen Stall bleiben. Sein Alltag besteht aus Fressen. Mehr darf er nicht machen, er soll ja ermordet werden. Seine Muskeln und seine Innereien sollen auf dem Tisch der Menschen landen. In den meisten Fällen werden Kälber wie Paul nicht älter als 10 Monate alt.
Hört sich grausam an? Ja, wissen wir! Deshalb unterstützen wir diese Ausbeutung nicht und bitten dich, dies auch nicht zu tun. Nimm dem Baby nicht die Mutter und nicht das Leben, nur weil du genießen magst. Wir verstehen, dass du deinen Konsum gewöhnt bist, aber willst du wirklich Tieren Leid zufügen? Iss vegan und geh dafür lieber ins Kino. Für Paul kommt jede Hilfe zu spät, aber es liegt an dir, andere vor diesem Schicksal zu bewahren.

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

 

Was passiert eigentlich mit den Kälbern, deren Mütter für den menschlichen Verzehr Milch geben müssen?

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

Ohne Kalb keine Milch – diesem Naturgesetz ist auch die deutsche Turbo-Milchkuh unterworfen. Doch was passiert mit dem männlichen Nachwuchs, der mit den ebenfalls hochgezüchteten Fleischrassen nicht mehr konkurrieren kann? Ein kräftiges Bullenkalb bringt dem Milchbauern nämlich nur um die 80 Euro, ein schwächeres gerade mal zehn bis 20 Euro. Bei Aufzucht-Kosten von rund 130 Euro ist das ein glattes Verlustgeschäft….

ndr.de