Wenn die Menschen jedesmal,wenn sie Speck, Lamm, Huhn, Rind, Pute, Ente, Käse oder Eier kaufen wollen,in einen Schlachthof gehen müßten…würden sie bestimmt anders über tierliche Produkte denken.

Würde ihrem Hund oder ihrer Katze so ein Schicksal drohen,die meisten Menschen würden ihre Haustiere mit Krallen und Zähnen verteidigen!!!

Humane Schlachtung gibt es nicht….Tiere human zu behandeln,würde ja bedeuten,Schaden von ihnen fernzuhalten und doch wird ihnen bei der Schlachtung der größte Schaden zugefügt,der möglich ist.
Sie nehmen ihnen gewaltsam das Leben….für ein Produkt,welches völlig unnötig und auch noch ungesund ist.
Liebt ihr tierliche Produkte mehr als ihr Tierquälerei haßt ???

Veganer werden oft als extrem dargestellt.
Aber was ist extremer….Pflanzen zu essen oder 56 Milliarden Tiere jährlich zu töten,für ein völlig unnützes und schädliches Produkt.

Denk mal drüber nach

Schaust du ihr in die Augen

Hörst du ihre Schreie in Todesangst

Fühlst du ihren Schmerz und ihre Angst

Oder verschließt du deine Empfindungen und genießt ihren toten Körper???

Schaust du weg und belügst dich selber,daß doch alles in Ordnung ist,während du tief in deinem Inneren weißt,daß diese Tiere wegen dir durch die Hölle gehen ???

Fühlst du nicht das Leid,welches du mit deinem Geld verursachst ??

Schmeckst du nicht das furchtbare Leid,
das gerade auf deinem Teller liegt ?????

 

 

„Ich wünschte, die Menschen könnten verstehen, dass es beim vegan sein nicht darum geht, übersensitiv zu sein oder überfreundlich oder besessen von Mitgefühl.
Es geht darum, ein Unrecht zu korrigieren – sich zu weigern, etwas zu nehmen, was uns niemals gehörte.
Es geht um Anerkennung und Respekt für das Leben.
Es ist keine weichgespülte Philosophie.
Es erfordert ein starkes Rückgrat und eine laute Stimme, die Welt zu verändern.“

~Luann Webber~

Jede Mutter liebt ihr Kind

 

Für jedes Neugeborene und jedes Kind, ob menschlich oder nichtmenschlich, ist die Mutter die ganze Welt.

Jeden Tag werden Millionen von Tierfamilien, wird das innige und liebevolle Band zwischen Mutter und Kind zerrissen, bis nichts anderes als Verzweiflung, Trauer, Tod und unbeschreibliches Leiden übrig bleibt, nur weil du Fleisch, Milch und Eier konsumieren willst.

Möchtest du dafür verantwortlich sein?
Frage dich nach deiner persönlichen und moralischen Integrität.
Frage dich, was dir das Wunder des Lebens wert ist.
Frage dich nach dem Respekt, dem du dem Leben entgegenbringst.
Frage dich, wo dein Mitgefühl und dein Menschsein anfängt und wo es aufhört.

Bitte informiere dich über die Fleisch – Milch – Geflügel – und Eierindustrie.
Es ist so einfach.

Jeder Tag ist ein guter Tag, dein Verhalten zu ändern, denn es gibt keinen Unterschied zwischen „deinem“ Kind und „ihrem“ Kind.
Es gibt nur Leben, das leben will.

Sei eine laute Stimme, für die, die nicht für sich selbst sprechen können.
Sei die Stimme, die den Unterschied macht.
Lebe ‪#‎vegan‬

Ethische Gründe für die vegane Lebensweise

 

Für die meisten Menschen, die sich entscheiden, vegan zu leben, ist der ethische Aspekt entscheidend. Dies bedeutet, dass Tieren Rechte zugesprochen werden und dass sich der Mensch nicht anmaßen darf, andere Lebewesen für seinen eigenen Genuss leiden zu lassen. Jedes Produkt, welches im Zusammenhang mit Tierausbeutung steht, wird abgelehnt. Es geht nicht um eine Verbesserung der Haltungsbedingungen von Tieren, sondern um eine Abschaffung dieser ausbeutenden Industrie.

Ist die imaginäre Grenze zwischen Mensch und Tier nicht längst aufgeweicht?

In unserer Kultur ist es üblich, Hunde und Katzen als Haustiere zu schätzen, Rinder und Enten hingegen zu verzehren. In anderen Ländern gelten Rinder als heilig und Hunde landen auf dem Teller. Jeder Verbraucher zieht für sich eine zumeist kulturell geprägte Grenze, welche Tiere geliebt werden und welche man essen kann. Doch woher nehmen wir die moralische Legitimation, andere Lebewesen für unseren Genuss und materielle Bereicherung leiden zu lassen? Wenn der Mensch sich als das fortschrittlichste Lebewesen empfindet, geht damit nicht auch eine Verantwortung anderen Lebewesen gegenüber einher? Weshalb legitimiert er hingegen sein grausames Handeln durch diese angebliche Überlegenheit?

Abstrahierung von getöteten Lebewesen 

Im Supermarkt begegnen uns tote Lebewesen in einer sehr abstrakten Form, in der das ursprüngliche Tier und dessen Martyrium nicht mehr zu erkennen ist. Unblutig in Portionen verpackt, kann man von Schweinen, Rindern und Hühnern nicht mehr viel erkennen, sodass es dem Konsumenten einfach gemacht wird, die Zusammenhänge auszublenden. Jedes tierische Produkt im Supermarkt ist ein Produkt von Tierquälerei, und das ausnahmslos, unabhängig davon, ob es sich um Eier, Joghurt oder Steaks handelt, ob es Bioqualität aufweist oder konventioneller Natur ist.

Legitimation von Tierausbeutung

Tierschutz wurde in Deutschland im Jahr 1871 zum ersten Mal im Gesetz verankert. Hier stand jedoch nicht die Achtung vor dem Tier im Vordergrund, sondern vielmehr die Ächtung der Menschen, die Tiere quälen. Es ging es also nicht primär darum, Tiere vor uns Menschen zu schützen, sondern uns Menschen selbst vor Verrohung und Desensibilisierung. Im heute gültigen Tierschutzgesetz ist festgelegt, dass Wirbeltiere nicht ohne vernünftigen Grund getötet oder gequält werden dürfen. „Vernünftige Gründe“ gibt es aber angeblich viele.

Der Mensch nutzt Tiere in Zoos, Tierversuchslaboren, Zirkussen, in der Küche oder für die Kleidung. Und das ganz selbstverständlich. Dabei müssten wir aufgrund der für uns selbst proklamierten moralischen Überlegenheit über alle anderen Lebewesen in der Lage sein, die hier vorherrschenden Missstände zu erkennen und zu beseitigen. Stattdessen wird der Eindruck des „Nutztiers“ als Produktlieferant noch zementiert, täglich medial vorgeführt und auch gerechtfertigt. Und das in Anbetracht immer neuer Forschungsergebnisse, die uns Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Tiere eröffnen, die über ähnliche Grundbedürfnisse verfügen wie wir Menschen: das Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit und Freiheit zum Beispiel. Wer gibt uns in Anbetracht dieser Erkenntnisse das Recht, Tiere nach Belieben auszubeuten? Was, außer den eigenen eingefahrenen Verhaltensweisen, hält uns davon ab, Tiere endlich als das zu betrachten, was sie sind: fühlende Lebewesen?

Massentierhaltung

Tiere in Massentierhaltung, wie sie für die Fleisch-, Ei- und Milchproduktion üblich sind, bedeuten Leid und Qual für zahllose Individuen weltweit. Fühlende Lebewesen werden auf Produktionseinheiten reduziert und der maximal mögliche Gewinn ist alles, was die Industrie interessiert. Männliche Rinder und Schweine werden ohne Betäubung kastriert und durch technische Fehler erleben sie ihre Schlachtung zum Teil bei vollem Bewusstsein mit. Viele Menschen lehnen Massentierhaltung ab, kaufen dieses Fleisch aber in ihrem Supermarkt. Selbst in der Bio-Haltung gibt es Massentierhaltung und andere Missstände. Es gibt kein Fleisch von glücklichen Rindern zu kaufen, nur von toten.

Transport in den Schlachthof (c) Soylent Network

Getötet wird da, wo es am günstigsten ist, sodass die Tiere zusammengedrängt in LKWs oder auf Schiffen durch große Teile der EU transportiert werden. Im Sommer leiden sie großen Durst, im Winter frieren sie teilweise an den Gitterstäben fest. Diejenigen, die keine Kraft mehr haben, um die Transportmittel zu verlassen, werden mit Elektroschocks gezwungen oder mit Seilen zur Schlachtbank gehievt. Wer Eier, Milch oder Fleisch konsumiert, beteiligt sich somit an diesen Transporten. Das Bio-Label macht keinen Unterschied: die Tiere aus Bio-Haltung sterben in denselben Schlachthöfen wie die Tiere aus konventioneller Zucht.
Foto: (c) Soylent Network

Eier und „Geflügel“

Hühnern und Enten wird der Schnabel gekürzt und sogenannte Schlachthähnchen auf rasantes Wachstum getrimmt und mit Hormonen vollgepumpt. Legehennen werden außerdem dahingehend überzüchtet, möglichst viele Eier zu legen, sodass sich der Körper das Kalzium für die Schale aus den Knochen des Tieres zieht. Legehennen werden nach kurzer Zeit bereits geschlachtet, da sie krank und schwach werden.

Totes Kueken aus der Eierproduktion (c) Haike Strate / Peta

Für die Eiproduktion sterben jährlich 45 Millionen Küken in Deutschland, denn die männlichen Küken werden in der Zucht nicht benötigt, da sie keine Eier legen können und nicht als Schlachthähnchen geeignet sind. Sie sind nicht auf Fleischwachstum gezüchtet und somit wäre eine Mast unrentabel.

Sie werden sowohl in der konventionellen als auch in der biologischen Zucht kurz nach dem Ausschlüpfen selektiert und vergast oder zerstückelt. Anschließend finden sie Verwendung in der Tiernahrung.
Foto: (c) Haike Strate / Peta

Milch

Milch geben Rinder lediglich, wenn sie Kälber geboren haben. Die Kühe werden dementsprechend in ihrem kurzen Leben ohne Unterbrechung geschwängert, kurz nach der Entbindung von ihren Nachkommen getrennt und ihnen die Muttermilch für den Menschen gestohlen. Die männlichen Kälber werden getötet und in der Fleischindustrie verwertet. Milch- und Fleischproduktion gehen somit Hand in Hand. Die Mütter dieser Kälber sind durch die ununterbrochenen Schwangerschaften nach vier bis fünf Jahren so schwach und ausgelaugt, dass sie ebenfalls zur Schlachtbank geführt werden.

Bioprodukte und sogenannte artgerechte Haltung

Auch in der Bioproduktion werden Tiere nicht totgestreichelt, verfügen vielleicht über ein paar Zentimeter mehr Platz, durchleben aber dennoch dieselbe Panik wie ihre Artgenossen in konventioneller Haltung, wenn sie sterben müssen, nachdem sie ein paar Tage länger leben durften. Bioqualität mag etwas besser für den Menschen sein, da weniger Antibiotika enthalten sind, besser für die Tiere ist sie nicht. Wer der Meinung ist, die Tiere der Biolandwirte hätten ein schönes Leben gehabt und somit sei es in Ordnung, diese Lebewesen aus „artgerechter“ Haltung zu verzehren, möge sich anschauen, wie gering die Unterschiede konkret vor Ort sind. Auch „Biorinder“ trennt man keinen Monat nach der Geburt von ihren Kälbern, mit Glück etwas später. Auch ein Biobauernhof ist auf Rentabilität ausgelegt. Somit lässt sich auch mit dem Biosiegel kein reines Gewissen erkaufen, denn die glückliche Kuh ist diejenige, die bis zu zwanzig Jahre alt wird und potentielle Kinder behalten darf. Eine sogenannte artgerechte Haltung entpuppt sich als ein Marketing-Märchen, darauf ausgelegt, das schlechte Gewissen des Verbrauchers zu beruhigen.

'Bio'-Kalb - von der Mutter getrennt (c) Soylent Network

Auch sogenannte „Bio-Kälber“ werden frühzeitig von ihrer Mutter getrennt. Dass die Mutter-Kind-Bindung bei den intelligenten Säugetieren sehr stark ausgeprägt ist, zeigen Kühe sowie ihre Kälber durch tage- und nächtelanges Rufen. Während den weiblichen Nachkommen ein ähnliches Schicksal wie ihren Müttern bevorsteht, enden die männlichen Kälber nach wenigen Wochen im Schlachthof. Geschlachtet werden „Bio-Tiere“ in denselben Anlagen wie konventionell gezüchtete Tiere. Für Vegetarier wichtig: „Lab“, das für die Produktion der meisten Käsearten benötigt wird, wird aus den Mägen neugeborener Kälber entnommen.
Foto: (c) Soylent Network

 

Wild

Wer Wildfleisch vorzieht, umgeht zwar die kritische Haltung, verdrängt aber, dass diese Rehe und Wildschweine ebensolche Schmerzen und Panik verspüren, wenn sie getötet werden, wie jedes andere Tier auch. Von der Vergiftung der Umwelt durch die bei der Jagd üblicherweise verwendeten Bleigeschosse ganz abgesehen.

Vegane Lebensweise als Alternative

Immer mehr Menschen sprechen sich gegen diese auf maximale Ausbeutung ausgelegte Industrie und gegen die Ungleichbehandlung der Lebewesen aus. Enten oder Schweine sollten dasselbe Recht auf ein schmerzfreies und selbstbestimmtes Leben haben wie Menschen. Die Vorstellung, der Mensch dürfe sich aus rein egoistischen Gründen – nämlich für dessen Genuss – über die Unversehrtheit seiner Mitlebewesen stellen, ist abwegig

Der Mensch ist in der Lage, seinen persönlichen Entscheidungsspielraum auszunutzen und kann entscheiden, sich gegen Qual und Leid auszusprechen und das breit gefächerte und nicht minder gesunde und schmackhafte Alternativangebot zu nutzen, welches nicht in allen, aber in vielen Teilen der Welt existiert. Man kann nicht damit argumentieren, dass Menschen „schon immer“ Fleisch gegessen haben als Grund dafür, es fortzusetzen, oder, dass es „natürlich“ sei. Menschen haben auch schon immer Kriege geführt, was es nicht richtiger macht.

Aber, „Gesellschaften entwickeln sich weiter, unsere Moral entwickelt sich ebenfalls weiter“, schreibt treffend die Publizistin Hilal Sezgin in einem ihrer zahlreichen Essays. Menschen sind keine Roboter, die stumpf das tun müssen, was ihre Vorfahren getan haben. Menschen haben die Wahl, welche Lebensweise sie aussuchen, und im Gegensatz zum Löwen in der Savanne haben wir im Supermarkt die Wahl, was wir konsumieren wollen, was wir unterstützen und was nicht. Eine Industrie, die fühlende Wesen auf ihren ökonomischen Wert reduziert, die nach maximaler Leistung in minimaler Zeit verlangt und die auf die Bedürfnisse der Tiere nur insofern Rücksicht nimmt, wie die Rentabilität es zulässt, kann kein Teil einer bewussten, modernen Lebensweise sein.