37 Grad: Geheimsache Tiertransporte

 

Bei Tiertransporten soll das Wohl der Tiere bis zum letzten Zielort sichergestellt sein. Doch: Niemand kontrolliert die Transporte, wenn sie einmal die EU verlassen haben. Manfred Karremann war für 37 Grad von deutschen Bauernhöfen über Bulgarien und die Türkei bis in den Libanon unterwegs. Ist Tierleid eine Ausnahme? „Geheimsache Tiertransporte“ (21.11,22:15 Uhr) http://ly.zdf.de/5AH/

Ich bin schockiert auch wenn ich schon viel weiß. Das hält man echt nicht mehr aus. Auch wenn das hier das Ausland betrifft, hier in Deutschland leiden die Nutztiere auch unter der Haltung, dem Transport und der Schlachtung, bitte verzichtet auf tierische Produkte!

VIDEO LINK ganzer Film hier:

Geheimsache Tiertransporte – Wenn Gesetze nicht schützen

Millionen Tiere werden jedes Jahr durch Europa transportiert, bis nach Nordafrika. Sie sind oft tage- oder wochenlang eingepfercht unterwegs.zdf.de

 

Wie immer nach so einem Bericht….keiner hat`s gewußt, alle sind entsetzt, alle wollen etwas ändern…..und nach ein paar Wochen ist alles wieder vergessen.😡😡😡

„“Nach Ausstrahlung der Sendung hat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) beschlossen, sich für ein Ende des Transports von Schlachttieren aus der EU in die Türkei und den Nahen Osten einzusetzen. In einer Pressemitteilung kritisiert der Verband die dokumentierten unhaltbaren Zustände auf Transportschiffen und LKW.

„Die verstörenden Bilder zeigen, dass Tierwohlaspekte bei Schlachtviehexporten aus der EU trotz klarer EU-Regelungen offenbar kaum noch eine Rolle spielen, sobald die Tiere die EU-Außengrenzen erreichen. Ich appelliere daher an die Politik, den Bund und die Europäische Union, gesetzliche Regelungen zu schaffen, die den Transport von Schlachttieren nach Drittländern gänzlich verbieten“, so WLV-Präsident Johannes Röring.““

Nach Schreckens-Doku im ZDF: WLV fordert Ende von EU-Schlachttiertransporten in Drittländer

ZDF „37 Grad“ berichtete am Dienstag über den Lebendviehexport in Drittländer. „Die verstörenden Bilder zeigen, dass Tierwohlaspekte bei Schlachtviehexporten…topagrar.com

 

petition:

All he wants — is to live

TAKE ACTION: Investigations by Animals International help expose the terrible suffering of German animals sent to Egypt and the Middle East to be killed for their meat.animalsinternational.org

+

Stopp dem grausamen globalen Handel, der das den Tieren antut

BAHNBRECHENDE Recherchen von Animals International / Animals Australia decken schreckliche Grausamkeit auf, die zu stoppen ist. UNTERZEICHNE JETZT!animalsinternational.org

 

Würdet ihr ein Baby von seiner Mutter sofort nach der Geburt entreißen? Nein? Dann würdet ihr auch niemanden dafür bezahlen, dass er Babys von Müttern wegnimmt – oder etwa doch? Wer Milchprodukte kauft, unterstützt auch diese unnatürliche Maßnahme In der Milchindustrie können Kälbchen nicht bei ihren Müttern bleiben, weil sie die Muttermilch nicht trinken dürfen. Gebt eure Stimme für Mutterliebe:

Das Leid der Küken

 

Kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen muss, wenn deine Beine deinen eigenen Körper nicht mehr tragen können? Wenn du vor Schmerzen kaum noch auf­ste­hen oder her­um­lau­fen kannst? 😢

Küken in der Fleischindustrie sollen möglichst viel Fleisch in möglichst kurzer Zeit zulegen, damit sie für die Betreiber „profitabel“ sind. Die Turbomast hat dramatische Konsequenzen für die Tiere: Atemprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schmerzhafte Beinfehlstellungen sind die Folgen.

„Der Haribo-Check“ – Der Markencheck

 

Wie geht es Schweinen, die auch Gelatine für Haribo liefern?

Video „Der Haribo-Check“ – Der Markencheck

(ab Minute 23)

Am Haribo Goldbär kommt man nicht vorbei. Warum sind die Fruchtgummis überall so beliebt? Ist die Qualität wirklich besser als bei der Konkurrenz? Wie sind die Herstellungsbedingungen? Wir haben …

ardmediathek.de

Der Haribo „Skandal“ (www.facebook.com/WDR/videos/1842166589156887) und, wie immer, mittendrin der willfährige Verbraucherjunkie, der sich als Büttel von den ausbeutenden Industrien immer wieder und wieder an der Nase herumführen lässt und als Spielball fungiert; der sekündlich alle Kanäle mit seiner geheuchelten Empörung vollheult und sein Verhalten doch nicht ändert; der Unerwünschtes, Dissonantes nicht verarbeitet, sondern für immer in Parallelwelten abstellt; der sich von der Industrie, die keinen Funken Anstand, Ethik und Moral besitzt, zurück ins Wachkoma lullen lässt, bis der nächste „Skandal“, der eigentlich systematische Normalität ist, auf seinem Teller, zwischen seinen Zähnen liegt und er wieder winselnd rumheulen kann, bis er wenige Stunden später alles wieder vergessen hat.

In einer Gesellschaft, in der es normal ist, die Schwächsten und Unschuldigsten millionenfach ausbeuten und töten zu lassen; und die, die diesen Wahnsinn ablehnen als „fanatisch“ und „extrem“ beschimpft werden…
Ja! Sei fanatisch und extrem!

 

Oft werde ich gefragt, wie wir es ertragen so viel Tierleid zu sehen bei unseren Recherchen. Ob wir emotional einfach abgestumpft seien, ob wir diese Aufnahmen gar nicht mehr an uns ranlassen würden. Und ich denke jede Person hat dafür eine andere Antwort. Meine ist dieses Video.

Das Video dauert 56 Sekunden. Doch diese 56 Sekunden waren für mich einmal eine Ewigkeit. Als ich dieses Video aufgenommen habe, wusste ich, dass der Kleine garantiert höllische Schmerzen erleidet. Man hört es nicht besonders gut, aber er hat leise vor sich hingefiepst. Gerade erst geboren und schon so ein Schicksal. Wir sehen ständig Ferkel, die sich irgendwo verklemmen, deren kleine Füße steckenbleiben oder die versehentlich von ihren Müttern totgetreten oder totgedrückt werden – weil diese in einem Kastenstand eingeklemmt sind, ohne sich umdrehen oder sich richtig um ihre Kinder kümmern zu können.

Unsere Aufgabe ist es, diesen täglichen Wahnsinn zu filmen und öffentlich zu machen. Damit sich eines Tages etwas ändert. Das bedeutet, dass 56 Sekunden eine Ewigkeit werden können. 56 Sekunden, in denen du nichts tust, außer zuzusehen, die Kamera zu halten und gedanklich die zu verfluchen, die diesen kleinen Lebewesen so etwas antun.

Das Schlimmste ist, nichts tun zu können. Einfach nur zusehen und dokumentieren zu müssen. Und selbst nachdem ich den Kleinen aus der Spalte gezogen habe, weiß ich, dass ihn in seinem Leben nur Grausames erwartet. Wenn er überhaupt die ersten Tage überlebt. Die Schwächeren werden oft genug einfach totgeschlagen, da es sich nicht lohnt sie separat großzuziehen.

Nein, es ist nie einfach Tierleid zu sehen. Doch was wirklich schwer ist, ist die Untätigkeit. Sie nicht retten, nicht mitnehmen zu können. Sie dort ihrem Schicksal zu überlassen, während man selbst die Tür hinter sich schließt und den Gestank, die Enge und den Dreck hinter sich lässt.

All die Seelen, die ich zurückgelassen habe. Ich wünschte ich hätte mehr für sie tun können. So viele ihrer Gesichter, ihrer Blicke haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. So vielen habe ich gedanklich versprochen, dass ihr Schicksal nicht vergessen sein wird. Dass Millionen ihre Geschichten hören werden und dass ihre Blicke die Herzen der Menschen erweichen werden. Dass wir aufwachen und realisieren, welches Unrecht wir ihnen angetan haben.

Wie viele Gesichter werde ich noch zurücklassen müssen, bis der Tag gekommen ist, an dem wir Schluss machen mit der sinnlosen Quälerei? An dem wir erkennen, dass wir keine Tierprodukte brauchen, um glückliche und gesunde Leben zu führen? An dem wir uns für Mitgefühl statt Grausamkeit entscheiden und die Geschichten der Millionen Tiere nichts als Mahnmale einer dunklen Vergangenheit sein werden?

Mein Herz zerreißt, wenn ich die 56 Sekunden revue passieren lasse. Doch ich weiß, dass du längst nicht mehr leidest. Deine Geschichte hat bereits ein trauriges Ende gefunden. Es liegt nun an jedem Einzelnen von uns, die Geschichten derer, die nach dir kommen, zu ändern. Es liegt in unserer Hand. Lasst uns Teil einer Bewegung sein, die eine der größten Ungerechtigkeiten unserer Zeit abschafft. Seid mutig und sprecht euch aus für Tierrechte. Ihr werdet es nicht bereuen.

heimlich gedrehte Aufnahmen aus einer Agrargenossenschaft im Landkreis Oder-Spree

 

Achtung, die folgenden Bilder sind schwer erträglich: dahinsiechende Schweine, verwesende Tierkadaver. Es sind heimlich gedrehte Aufnahmen aus einer Agrargenossenschaft im Landkreis Oder-Spree. Sie zeigen die hässliche Seite der Massentierhaltung. Offenbar wissen die zuständigen Behörden schon länger von diesen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz.

Furchtbare Zustände die viel zu oft einfach hingenommen werden. Die Behörde greifen nicht vernünftig durch, da sie die Unternehmen schützen wollen. Die Unternehmen beklagen den niedrigen Schweinefleisch-Preis, welcher ihnen (angeblich) kaum eine andere Wahl lässt. Jeder zeigt auf jemanden anderen und die wirkllichen Leidtragenden, die Tiere in diesen Anlagen, vegetieren jämmerlich vor sich hin.

Wie wäre es denn solch Lebewesen verachtende Praktiken grundsätzlich zu unterlassen und sich stattdessen auf den rein pflanzlichen Agrarsektor zu konzentrieren. Dort sind die Preise für Schweinfleisch, Milch usw. völlig egal. Der Weg hin zu einer ökologischen Landwirtschaft, ohne Tierausbeutung, ist unabdingbar, wenn man Bilder wie diese nicht mehr produzieren möchte.