Kann man als „Tierschützer“ Fleisch essen? Kann man als „Tierschützer“ Milchprodukte und Eier essen?

 

Mit anderen Worten: Kann man als Tierschützer die zu SCHÜTZENDEN Tiere AUSBEUTEN, QUÄLEN und ERMORDEN lassen?

Was würden wir zu Kinderschützern sagen, die das Verprügeln, die Ausbeutung und das Vergewaltigen von Kindern als Kinderschutz bezeichnen?
Was würden wir wohl dazu sagen, wenn Menschenrechtler die zu schützenden Menschen ausbeuten, quälen oder ermorden lassen würden?
Was würden wir zu Umweltschützern sagen, die die Vergiftung der Umwelt mit giftigen Chemikalien als Umweltschutz bezeichnen?

Man würde wohl von Irrsinn sprechen. Dagegen gilt der Irrsinn im „Tierschutz“ als völlig normal.
Willst du Tierquälerei stoppen, beginne bei dir selbst und lebe vegan!!!

Heute ist WELTTIERSCHUTZTAG!

 

Wie das Wort TIERSCHUTZ sagt, gilt dieser Tag ALLEN TIEREN!
Es ist eine Schande der Menschheit, dass es einen solchen Tag überhaupt geben muss.
Die sogenannten ‚Tierschützer‘ unter euch -welche tierliche ‚Produkte‘ konsumieren, sich mit Tieren kleiden (Pelz, Wolle, Leder, Seide…), auf ihnen schlafen (Daunen), Kosmetika aus Tierversuchen benutzen usw. sollten sich endlich einmal fragen, ob sie sich ‚Tierschützer‘ nennen dürfen.
~~Tierschutz beginnt auf deinem eigenen Teller!~~

Kill deine Doppelmoral

 

Wenn du dich dafür entscheidest, Gutes für die menschlichen und nichtmenschlichen Tiere, die Umwelt und den Planeten zu tun, dann bleibe nicht in deinen alten, beschränkten Verhaltensmustern hängen, sondern denke weiter und blicke über deinen Tellerrand hinaus.

Frage dich, ob es wirklich reicht, das Mantra der Gewaltlosigkeit aus dem Buddhismus in deiner Yogapraxis zu rezitieren, während du GLEICHZEITIG, finanziell wie ideell, eine der grausamsten, globalen Lebensvernichtungsmaschinerien unterstützt; nämlich die „Fleisch – Milch und Geflügelindustrie.“

Frage dich, ob es wirklich reicht, dich um Hund und Katze zu kümmern und du dich deswegen „Tierfreund“ nennst, während du GLEICHZEITIG für einen Bissen Fleisch einem klugen, aufgeweckten, lieben Tier die Sonne, das Licht, die Zeit und das Leben entreißt, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung gewesen wäre.

Frage dich, ob es wirklich reicht, theoretisch oder praktisch, für den Regenwald zu kämpfen, während du GLEICHZEITIG mit deinem Fleischkonsum dafür sorgst, dass eben dieser Regenwald mitsamt seinen einheimischen Tieren vernichtet und die dort ansässigen Menschen vertrieben werden, damit Sojaplantagen entstehen können, mit denen die hier heimischen „Nutztiere“ gefüttert werden, die du dann verspeist.

Frage dich, ob es wirklich reicht, weiterhin gefolgsamer Teil des Schmierentheaters zu sein, welches sich alle paar Jahre vor deinen Augen abspielt, wenn Politiker die massivste Ursache für die Zerstörung des Planeten ignorieren (die „Nutztierindustrie“) und dich STATTDESSEN anhalten, die Wasserspartaste deiner Toilette zu betätigen.

Du als „Tierprodukte“konsument bist ein massiver, gigantischer Teil des Problems.
Frage dich:
Bist du dir wirklich sicher, dass du das sein willst?
Frage dich:
Ist es das wirklich wert, nur weil du einem simplen Geschmack nachhängst, der dich als Kind geprägt hat?
Denn schau:
Jetzt bist du erwachsen und kannst das ändern.

Check deine Doppelmoral und informiere dich!
Lebe #vegan, es ist so einfach!

Eine berechtigte Frage: Wie passen Tierliebe und der Auftrag für Tiermord und Tierausbeutung zusammen?!!

 

Eine berechtigte Frage: Wie passen Tierliebe und der Auftrag für Tiermord und Tierausbeutung zusammen?!!

Wie passen der Konsum von Fleisch, Milch, Eiern, Fisch mit Tierliebe zusammen?

Wenn man schizophren genug ist, dann redet man es sich passend. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist und die moralischen Verpflichtungen gegenüber Mitgeschöpfen ernst nimmt, dann lebt man vegan!!!

 

Freundschaft bedeutet Vertrauen, Respekt, Ehrlichkeit, Unterstützung, Akzeptanz und Liebe und die meisten Menschen würden sich wohl ausnahmslos als „Tierfreunde“ bezeichnen.

Doch finanzieren diese „Tierfreunde“ die Zoos, Zirkusse und Delfinarien, damit ihre Freunde eingesperrt, ausgebeutet, getäuscht, betrogen und ihrer Freiheit beraubt werden.

Doch finanzieren diese „Tierfreunde“ die Fleisch – Milch – und „Geflügel“industrie, so dass ihre Freunde, nach einem „Leben“ voller Torturen, in den Schlachthäusern getötet werden, damit sie sie aufessen können.

Doch finanzieren diese „Tierfreunde“ das Leerfischen der Ozeane und das millionenfache Artensterben ihrer Freunde.

Was unterscheidet eigentlich dein Verständnis von Freundschaft so von meinem, dass es all die Gewalt und Ausbeutung verzeiht, die du deinen Freunden antust?

www.maxundfine.de

Können Fleischesser liebevolle Tierfreunde sein?

 

Wenn Veganer und Nichtveganer sich über ihr Verhältnis zu Tieren unterhalten, stellen sie immer wieder verblüfft fest, dass beide für sich in Anspruch nehmen, Tiere zu mögen oder gar zu lieben. Beide sind der Meinung, dass Tiere sensible Geschöpfe sind, denen wir kein vorsätzliches Leid zufügen dürfen. Beide betonen, dass der Mensch eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere trägt.

Können Menschen liebevolle Tierfreunde sein und gleichzeitig tierliche Produkte konsumieren?

Ein Fleischesser (oder auch ein Vegetarier) kann sich durchaus die meiste Zeit überaus tierlieb verhalten, zum Beispiel gegenüber den eigenen Haustieren, die er streichelt, füttert, behütet, pflegt, bis ins hohe Alter versorgt, liebevoll in den Tod begleitet, eigenhändig begräbt und aus tiefstem Herzen betrauert. Möglicherweise engagiert er sich auch aktiv für die Ächtung einzelner Gewalttaten gegenüber Tieren (z.B. Stierkampf), unterzeichnet Petitionen, spendet Geld an Tierschutzorganisationen oder engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in einem Tierheim. Vielleicht erkennt er auch in der industriellen Massentierhaltung ein unnötiges, kaum verantwortbares, vom Menschen verursachtes unverhältnismäßiges Leid der Tiere, das ‚man‘ so auf keinen Fall hinnehmen darf. All das ist möglich und geschieht tausendfach Tag für Tag.

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Noch feucht von der Geburt, wurde dieses Kalb seiner Mutter entrissen. Sie werden sich nie wiedersehen. Bildquelle: Jo-Anne McArthur / We Animals

Immer dann, wenn dieser Mensch aber ein tierliches Produkt verspeist, nimmt er das unermessliche Leid eines wehrlos ausgelieferten Opfers bewusst, bzw. oftmals einfach nur gedankenlos, in Kauf, indem er seine eigenen, kurzfristigen kulinarischen Interessen höher bewertet als das elementare Recht auf Leben eines leidensfähigen Mitgeschöpfs.1 Insofern kann ein Nichtveganer zwar ein oftmals situativ tierfreundliches Verhalten für sich reklamieren, nicht jedoch die Identität eines Tierfreundes. Ein Tierfreund zu sein, verträgt Widersprüche dieser Größenordnung nicht.2 Die Ebene der Identität ist unser innerster Wesenskern, der unserem Leben tieferen Sinn verleiht und substanzielle Antworten auf die Fragen

  • Wer bin ich und wofür stehe ich?
  • Wer sind die anderen und was brauchen sie von mir?
  • Wie begegne ich allem Leben in dieser Welt?

bereit hält. Eine Art innerer Kompass, der uns jederzeit die Richtung für unseren individuellen Beitrag zum Wohle (oder Schaden) der Allgemeinheit weist. Wer auf dieser Ebene eine bedingungslose Liebe zu den Tieren empfindet, der versteht sich als Freund aller fühlenden Geschöpfe, unterscheidet nicht zwischen ‚Darf man essen‘ und ‚Darf man nicht essen‘ und findet es abscheulich, fühlende Wesen als ‚Nutztiere‘, ‚Schlachtvieh‘, ‚Milchkühe‘ oder ‚Speisefische‘ zu etikettieren. Er fragt nicht, ob der Mensch hierzulande eben ‚immer schon‘ Fleisch isst und lässt „Schmeckt lecker!“ niemals als Argument für mörderische Gewalt durchgehen. Er findet den Gedanken, ein Tier zu besitzen, einzusperren, es seelisch und körperlich zu misshandeln, hinzurichten – bzw. diese Taten zu beauftragen – um es sich anschließend einzuverleiben, völlig absurd und moralisch nicht zu rechtfertigen.3

 

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Schweine sind äußerst intelligente, soziale, liebevolle und liebenswerte Tiere. Bildquelle: Jo-Anne McArthur / We Animals

Vielleicht leben Sie noch nicht vegan. Dann empfinden Sie diesen Artikel möglicherweise als Angriff. Vielleicht sind Sie verärgert, weil Sie tatsächlich einiges für Tiere tun, und das völlig uneigennützig, aus tief empfundener Liebe. Vielleicht sind Sie Vegetarier und haben sich sogar aus Gewissensgründen ganz bewusst für diese Form der Ernährung entschieden, eben weil Sie weniger Tierleid verursachen wollen. Dann löst es in Ihnen vermutlich einigen Unmut aus, wenn Sie zur Kenntnis nehmen müssen, dass Sie in Sachen Tierquälerei zumindest teilweise auf der Seite der Täter stehen.4

Dennoch bitte ich Sie, einmal den Gedanken zuzulassen, dass eben trotz Ihrer ehrenwerten Absichten wieder und wieder Tiere für Ihr Vergnügen völlig sinnlos sterben müssen. Sie schließen manche Tiere in Ihre Liebe und Fürsorge ein, während Sie andere willkürlich davon ausschließen.5  Wenn Sie die Fleisch- oder Milchwirtschaft unterstützen, indem Sie ihre Produkte konsumieren, dann sind Sie direkt verantwortlich für schreckliche Gewalt gegen wehrlose Tiere, die oftmals noch Babys sind, wenn ihr Leben ausgelöscht wird. Wie vereinbaren Sie das mit Ihrer Vorstellung von Tierliebe und ethisch motiviertem Handeln? Ist das gerecht? Dass der Konsum tierlicher Produkte eine lange Tradition hat, dass hierzulande immer noch die meisten Menschen solche Tierqualprodukte konsumieren, als wäre dies das Normalste auf der Welt, und dass Tiere essen ja schließlich auch nicht verboten ist – all das sind Antworten, die einiges über die Ignoranz unserer Gesellschaft aussagen, aber nichts über Ihre moralische Integrität. Wenn Sie darüber etwas erfahren wollen, sollten Sie Ihr Gewissen befragen und sehr genau hinhören oder sich die einfache Frage stellen: „Was würde die Liebe tun?“ Lassen Sie sich auf die Wahrheit ein, auch wenn sie schmerzt, und bringen Sie Ihr Verhalten mit Ihren Werten in Einklang. Bitte.

  1. Das gilt natürlich nicht nur für das Verspeisen von Tieren oder ihrer Ausscheidungen, sondern für jegliche Unterstützung der Ausbeutung der Tiere durch den Menschen, zum Beispiel für Zwecke der Forschung, der Mode oder der Unterhaltung. [↩]
  2. Wer Hunde streichelt und Schweine isst, ist eben kein Tierfreund, sondern höchstens ein Hundefreund. [↩]
  3. Dieses Video von Animal Equality zeigt die Welt aus den Augen eines Schweins. https://www.youtube.com/watch?v=_pC0_mqmp6w [↩]
  4. Ich war selbst mehr als zwanzig Jahre Vegetarier aus moralischer Überzeugung und felsenfest davon überzeugt, das Richtige zu tun. Das entsetzliche Leid der Tiere in der Milchindustrie oder das Schicksal männlicher Küken in der Eierindustrie habe ich irgendwie ‚erfolgreich verdrängt‘. Als ich dann zunehmend mit dem Widerspruch zwischen meinen Werten und meinem gelebten Verhalten konfrontiert wurde, reagierte ich zunächst wütend auf meine Kritiker. Ich empfand es anmaßend, dass mir andere Menschen meine Tierliebe absprachen und mich für Tierquälerei verantwortlich machten. Doch dann habe ich recherchiert, die Kritik überprüft und die grausige Wahrheit ohne jede Beschönigung an mich herangelassen. Mir wurde klar, dass meine scheinbare Wut auf andere in Wahrheit ein heftiger Ausdruck der eigenen Scham war. Als ich das verstanden habe, habe ich mein Leben für immer verändert. [↩]
  5. Dieses Video mit deutschen Untertiteln zeigt die Trennung eines Kalbs von seiner Mutter. Nur weil wir Menschen glauben über das Säuglingsalter hinaus Milch trinken zu müssen, noch dazu die einer anderen Spezies, fügen wir Müttern und ihren Kindern maximalen Schmerz zu, indem wir sie unmittelbar nach der Geburt gewaltsam für immer trennen. https://www.youtube.com/watch?v=IzOjqeKdYn8 [↩]