Gequält für Milch und Leder – Beenden Sie das Leid der „heiligen“ Kühe in Indien

 

 

Unterstütze jetzt mit deiner Unterschrift: https://www.change.org/…/gequält-für-milch-und-leder

Für viele Menschen in Indien gilt die Kuh als “heiliges” Tier. Dennoch leiden Indiens Kühe und Büffel unter unvorstellbaren Grausamkeiten, wie umfangreiche Undercover-Recherchen der internationalen Organisation Animal Equality ans Licht bringen. Denn Indien ist der größte Milchproduzent der Welt und darüber hinaus einer der größten Exporteure von Rindfleisch und Leder. Und so gelangen die tierquälerischen Produkte aus der indischen Rinderhaltung auch zu uns: Deutschland ist der zweitwichtigste Absatzmarkt für Leder aus Indien.

Die Aufnahmen der Animal-Equality-Ermittler von Milchbetrieben, Schlachthäusern und Tiermärkten zeigen katastrophale Zustände und schlimmste Gewalt gegenüber Kühen und Kälbern:

 

– Kühe werden unter äußerst unhygienischen Bedingungen von oftmals ungeübtem Personal künstlich besamt.

– Brutalität und archaische Methoden kommen zum Einsatz, um die Geburt von Kälbern künstlich einzuleiten: Unsere Ermittler dokumentierten, wie hochschwangere Kühe unter Holzplanken auf dem Boden gerollt werden, um Druck auf die Gebärmutter auszuüben.

– Da männliche Kälber für die Milchindustrie wertlos sind, werden sie an Schlachter verkauft oder einfach dem Tod überlassen.

– Schläge mit Stöcken und Ketten sowie Tritte sollen die Tiere gefügig machen. Um die Kühe auf Schlachttransporter zu treiben, stechen ihnen viele Arbeiter außerdem Stöcke oder Finger in die Genitalien, brechen ihnen die Schwänze und reiben ihnen Chili in die Augen.

– Ausgediente Milchkühe werden auf Tiermärkten zu Schlachtzwecken verkauft.

– Die Schlachtmethoden umfassen oftmals keine Betäubung, sondern brutale Mittel wie Hammerschläge auf den Kopf der Tiere.

– Im Schlachthof wird den Kühen und Büffeln häufig mehrfach die Kehle durchgeschnitten; kaum ein Arbeiter tötet die Tiere bereits mit dem ersten Schnitt.

 

Angestoßen von Animal Equalitys Aufnahmen und Empfehlungen hatte zwar die indische Regierung bereits die Tierschutzvorschriften insbesondere auf den Lebendtiermärkten verschärft und einige der brutalsten Praktiken verboten. Doch nach Widerstand aus einigen indischen Regionen sind die Tiermärkte u.a. zum Verkauf ausgedienter Milchkühe zu Schlachtzwecken zurückgekehrt. Auch in Milchbetrieben und Schlachthäusern ist die Situation für die Kühe und Kälber weiterhin erschreckend.

Da Deutschland als einer der Hauptabnehmer von indischem Leder eine große Rolle für die indische Tierindustrie spielt, haben wir gemeinsam Einflussmöglichkeit auf das Geschehen vor Ort.

Wir fordern deswegen von der indischen Botschaft in Berlin, die indische Regierung zu veranlassen, durch Richtlinien gegen das Leid der Kühe und Büffel in Indien vorzugehen. Zu unseren Forderungen gehören die gesicherte Betäubung der Tiere vor der Schlachtung, hohe Strafen für Verstöße gegen Tierschutzvorschriften und eine geschlechtskontrollierte künstliche Befruchtung der Milchkühe, um männlichen Nachwuchs als bloße „Schlachtware“ auszuschließen.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die indische Botschafterin in Berlin. Fordern Sie gemeinsam mit uns von den indischen Behörden, endlich zuverlässig gegen das Leid der Kühe und Büffel vorgehen.

Was ist der wahre Preis von Leder?

 

Jedes Jahr werden in den Schlachthöfen von JBS in Brasilien Millionen Kühe getötet. Arbeiter schneiden ihnen zuerst die Kehle auf und dann die Haut ab. Die Häute werden in Gerbereien von JBS zu Leder für die Auto-, Möbel-, Schuh- und Accessoireindustrie weiterverarbeitet und in die ganze Welt exportiert. Um nur ein Auto komplett mit einer Innenausstattung aus Leder zu versehen, werden die Häute von durchschnittlich drei Kühen verwendet. Im Jahr 2015 produzierten die 26 Fabriken von JBS auf drei Kontinenten ganze 10 Millionen Häute. Petition enthalten:

Link zur Petition und den Infos:

PETA Deutschland e.V.

Was ist der wahre Preis von Leder? PETA deckte zusammen mit der Nichtregierungsorganisation Repórter Brasil die tierquälerischen Zustände auf mehreren Rinderfarmen in Brasilien auf, die JBS S. A. beliefern – den größten Lederverarbeiter…leder.peta.de

Massenware Tierhaut – Das Geschäft mit Leder

 

Es gibt noch immer zuviele Menschen, die glauben, Leder sei ein „Nebenprodukt“ von vielleicht sanft eingeschlafenen Tieren. Dahinter steckt aber eine der grauenvollsten Industrien schlechthin. Und ja, hier ist auch das Leder von bekannten Luxusmarken gemeint, nicht zu sprechen vom Lederinterieur der Autoindustrie, Ledermöbel etc. etc. Dabei gibt es schon viele und wunderschöne sowie umweltfreundlichere Alternativen zu Leder. Bitte achtet bei zukünftigen Käufen darauf.

Jedes Jahr werden schätzungsweise bis zu zwei Millionen Kühe und Ochsen aus Indien illegal über die Grenze nach Bangladesch geschmuggelt, um dort getötet zu werden. Es sind Kühe, die ihr Leben lang in schmutzigen Milchbetrieben gelitten haben und nicht länger die gewünschte Leistung erbringen, oder Ochsen, die bei jedem Wetter schwere Karren ziehen mussten und deren Kräfte jetzt nachlassen. Die indischen Rinder werden am Ursprungsort rücksichtslos übereinander auf winzige Ladeflächen geworfen und gefesselt. Beim Be- und Entladen verletzen sie sich mit ihren Hörnern oder treten auf liegende Artgenossen. Der qualvolle Transport bis nach Bangladesch kann sich über tausende Kilometer zu Fuß und per LKW hinziehen. Sichtlich erschöpft treffen schließlich tausende Tiere auf den Rindermärkten in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, ein. Einige Tiere haben offene, eitrige Wunden, andere sind bis aufs Gerippe abgemagert oder ihnen wurden die Schwänze gebrochen. Doch noch steht ihnen das Schlimmste bevor.

In Dhaka allein werden täglich tausende Rinder geschlachtet. Da die Hauptstadt jedoch nur über vier offizielle Schlachthöfe verfügt, werden viele Tiere unmittelbar auf der Straße barbarisch getötet. Teilweise noch lebendig schneidet der Schlachter den Kühen die Haut vom Leib.

Man kann sich den Schmerz der gequälten Tiere kaum vorstellen, ihr Leid ist nicht in Worte zu fassen. Lebendig gehäutet, zuvor die Gliedmaßen abgeschnitten damit es kein Entkommen gibt…..Leder wächst nicht auf Bäumen, sondern kommt von barbarisch gequälten Lebewesen.

Video: Massenware Tierhaut – Das Geschäft mit Leder

Reportage in der Mediathek ansehenardmediathek.de|Von WDR Fernsehen

Leder = Leid für Mensch, Tier & Umwelt

 

Bedenkt bei Eurer Schuhwahl, dass Ihr die Entscheidung nicht nur für Euch trefft, sondern auch für eine Menge anderer Lebewesen und für die Umwelt. Bedenkt, dass nicht Ihr die Konsequenzen dieser Entscheidung tragt, sondern sie. Es gibt leidfreie Alternativen: Entscheidet Euch für Mitgefühl.