Resistente Keime in Gülle

Frontal21 über den Einsatz von Reserveantibiotika in deutschen Mastanlagen:

Reserveantibiotika sollen in der Humanmedizin nur im Notfall eingesetzt werden. Einige sind allerdings nach wie vor für die Tierhaltung zugelassen. Deren flächendeckender Einsatz führt zur Bildung multiresistenter Keime. Diese können sich über die Gülle, die zum Düngen ausgebracht wird, in der Umwelt verteilen und zu einer ernsthaften Gefahr für Menschen werden.

zdf.de

Resistente Keime in Gülle

Gefahr durch Reserveantibiotika in der Tiermast

Ekelstall: Rinder im Güllesee

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SOKO Tierschutz30. März

Ekelstall: Rinder im Güllesee

Anzeige gegen Rinderbetrieb in Ludwigsburg

Immer wieder melden uns Menschen Rinderställe, bei denen die Tiere im eigenen Kot stehen. Das hier ist leider keine schreckliche Ausnahme. In diesem Stall geht den Tieren die pure Gülle sogar bis zu den Sprunggelenken. Die Tiere haben keine Chance auf trockenen Boden. Noch dazu leben sie eng an eng. Das aber ist bei den miesen Haltungsvorgaben in Deutschland durchaus möglich. Jedes Tier hat, je nach Gewicht nach deutschen Gesetzten nur 1,5 -2,5 qm Platz zum Leben für das ganze Leben.

In dem Betrieb, der auch eine Pferderanch betreibt, leben die Kälber in einem gefährlichen Chaos aus Unrat und Agrarmaschinen. Die Tiere haben keinen sichtbaren Zugang zu Wasser.

In kurzer Folge starben Tiere. Die Zustände wurden durch SOKO Tierschutz am Sonntag dem Amt gemeldet. Da wusste das Amt bereits von Spaziergängern, die Alarm geschlagen hatten, von den Zuständen. Am Wochenende wurden von Seiten des Amtes erste Maßnahmen veranlasst.

Die Frage ist? Was wird diesem Landwirt passieren, der seine Tiere tagelang in der Scheiße leben lässt?

Wahrscheinlich nichts Ernstes…

 

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Der heutige #WorldDayfortheEndofFishing bietet Anlass, uns selber an die Nase zu fassen und zu überlegen, welche Folgen unser Konsum für die Umwelt und all ihre Bewohner hat.

🌱 Landet Fisch häufig auf deinem Teller oder kennst Menschen, die gerne Fisch essen? 🐟 Probiert doch gemeinsam aus, Fisch durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Auch bei einer pflanzlichen Ernährung, muss nämlich nicht auf fischige Gelüste verzichtet werden! Mehr Info und leckere Rezepte gibt’s hier:

loveveg.de/bock-auf-fisch/

ℹ️ Kommerzieller Fischfang ist äußerst brutal und verwandelt ganze Ozeane in Geistermeere. Immer weiter müssen die Hochseefischer mit ihren extremen Fangmethoden vordringen, weil so viele maritime Ökosysteme bereits leergefegt und viele Meerestierarten schon ausgestorben sind… https://animalequality.de/blog/fische-die-vergessenen-tiere/

Gassi-Runden während der Ausgangssperre? – Das müssen Tierhalter*innen jetzt wissen!

Aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich der Covid-19-Krise, wurden mittlerweile vielerorts Ausgangsbeschränkungen verhängt.
Eine bundesweite Ausgangssperre ist zukünftig nicht auszuschließen. Zudem befinden sich viele Menschen mittlerweile in häuslicher Quarantäne.
Diese Einschränkungen gehen mit vielerlei Auflagen einher, was die Bewegung außerhalb der eigenen vier Wände- bzw. des eigenen Grundstückes betrifft.
Doch was tun, wenn die nächste Gassi Runde mit dem Hund ansteht und man keine Möglichkeit hat, diesen kurzerhand im eigenen Garten austreten zu lassen?
Was tun, wenn das eigene Pferd bewegt und versorgt werden muss und nicht unmittelbar in einer Stallung auf dem eigenen Grundstück untergebracht ist?
Darf meine Katze weiterhin ihren gewohnten Freigang genießen, oder muss ich diese im Haus einsperren, bis die Gefahr gebannt ist?
Und wie steht es eigentlich um dringliche Tierarztbesuche?

Was Tierhalter*innen wissen müssen:

💉Tierarztbesuch
„Der notwendige Besuch beim Tierarzt oder in einer Tierklinik ist auch bei Ausgangsbeschränkungen erlaubt. Rufen Sie jedoch unbedingt vorher in der Praxis an, um mit dem Personal vor Ort einen Termin auszumachen.“

🐕Gassigehen mit dem Hund bei Ausgangssperre
„Das Gassigehen mit dem Hund zählt als Ausnahmefall und ist bei Ausgangssperre erlaubt, sofern beim Hundeführer kein Verdacht auf eine Infektion mit SARS-Cov-2 vorliegt.“
Beim Gassigang ist folgendes zu beachten:
– Gehen Sie ohne Begleitung mit dem Hund spazieren
– Halten Sie die Gassirunde kurz und gehen Sie anderen Menschen dabei aus dem Weg
– Wählen Sie Orte für die Gassirunde, an denen Sie möglichst keinen anderen Menschen begegnen

🐴Besuch des Pferdes und Reiten bei Ausgangssperre
„Auch Pferdehalter müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie das Wohlergehen ihrer Tiere in einer Krisensituation gewährleistet werden kann. Auch bei einer Ausgangssperre muss sichergestellt sein, dass die Pferde gefüttert, bewegt und versorgt werden.“
Folgende Eckpunkte sollten jedoch unbedingt beachtet werden:
– Sprechen Sie sich mit Stallkollegen ab! Wer übernimmt wann die Versorgung?
– Treffen am Stall sind so gut es geht zu vermeiden. Mindestabstand von 1-2 Meter zueinander.
– Allgemein geltende Hygienemaßnahmen einhalten (häufiges und gründliches Händewaschen etc.)
– Obergrenze bei der Pferdebewegung: Vier Pferde bei 20m x 40m (pro Pferd ca. 200m2)

🐈Freigang für Katzen bei Ausgangssperre
„Der Freigang von Katzen ist bei Ausgangssperre nicht betroffen.“

👩‍🔬Was passiert mit meinem Tier, wenn ich unter Quarantäne stehe?
„Steht der Tierhalter selbst wegen Verdacht oder bestätigter Infektion in häuslicher Quarantäne, gelten für ihn keine Sonderbestimmungen, auch wenn er Tierhalter ist. Hundebesitzer, die in häuslicher Quarantäne sind, dürfen das Haus auch zur Gassirunde mit ihrem Hund nicht verlassen.
Pferdebesitzer dürfen ebenso das Haus nicht verlassen, um ihre Tiere zu versorgen. Hier ist Vernetzung gefragt.“
Wir appellieren an alle Tierhalter*innen, sich während der aktuellen Ausnahmesituation präventiv um Hilfe im Freundes- und Bekanntenkreis zu bemühen, damit eine adäquate Versorgung des eigenen Tieres auch im Falle einer häuslichen Quarantäne nahtlos gewährleistet werden kann.

 

 

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COVID-19 könnte eine gute Gelegenheit sein, darüber nachzudenken, wie wir andere Lebewesen behandeln. Zumal das Quälen von Tieren uns genau in diese Situation gebracht hat.

Tiertransporte jetzt stoppen

 

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Durch #COVID19 sind viele Grenzübergänge dicht. An den wenigen offenen Stellen stauen sich die Autos und Lkws kilometerlang. Dennoch rollen die Tiertransporte weiter – stundenlang müssen die Tiere in den Transportern ausharren. 😣

Das MUSS ein Ende haben! Bitte unterschreibt unsere Petition gegen Langstreckentransporte: www.PETA.de/tiertransporte 📝

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Tiertransporte – Tiere leiden in Corona-Megastaus 😩.
Gemeinsam mit anderen europäischen Tierschutzorganisationen haben wir uns an die EU-Kommission gewandt und diese aufgefordert, Tiertransporte aufgrund der aktuellen Situation sofort zu stoppen! Es darf keine Lebendtiertransporte mehr geben. Auf der A4 an der deutsch-polnischen Grenze, aber auch an der Grenze von Polen zu Litauen oder in Kroatien hängen Tiertransporter aufgrund der verschärften Grenzkontrollen derzeit stunden- bzw. tagelang fest. Die Tiere leiden unvorstellbar. Ihnen fehlt es an Wasser und Futter, Kühe können nicht gemolken werden und sie stehen in ihren Exkrementen, da die Einstreu nicht erneuert und die Tiere nicht abgeladen werden können.

Schon unter normalen Umständen sind Lebendtiertransporte quer durch Europa und die Welt eine Tortur für die Tiere. Kommt es zu Störungen im Ablauf, wie es jetzt in Zeiten von Corona der Fall ist, werden es Höllenfahrten. Es braucht generell einen Stopp der Langstreckentransporte. Angesichts der dramatischen Lage muss man sofort damit beginnen. Wenn Tiere leiden, Kühe vor Schmerzen schreien, weil sie nicht gemolken werden können, sollte jedem klar sein: Tiere sind keine Ware, es sind Lebewesen. Die momentane Situation zeigt uns deutlich, wie viele Tiere ständig über tausende an Kilometern transportiert werden.

Russland hat ein neues Tierschutzgesetz – 5 wichtige Fakten

 

Von dem Gesetz betroffen sind Tiere mit Besitzern, heimatlose Tiere und Tiere in Gefangenschaft. Dadurch werden jeder Einzelne, Tierheime und Einrichtungen wie Zoos oder Zirkusse in die Pflicht genommen, im Umgang mit Tieren gewisse Standards einzuhalten.

peta.de

Russland hat ein neues Tierschutzgesetz – 5 wichtige Fakten

 

Lesen Sie, wie das neue Tierschutzgesetz in Russland, das im Januar 2020 in Kraft getreten ist, den Tieren helfen soll.

Vogelgrippe: Neue Fälle im Überblick

 

Im Schatten der Corona-Pandemie kehrt eine andere Krankheit zurück. Hunderttausende Vögel sind in den letzten Wochen bereits wegen der Vogelgrippe in verschiedenen europäischen Ländern „gekeult“ worden. Nun gibt es auch hierzulande die ersten Fälle. Auf Behandlung oder Quarantäne kann wie immer kein Tier hoffen. Eine einzige aufgetretene Infektion in einer Anlage bedeutet das Todesurteil für alle mitgefangenen Vögel.

Mehr zu früheren Epidemien: ▶️ ariwa.org/vogelgrippe

agrarheute.com

Vogelgrippe: Neue Fälle im Überblick

 

Mehrere Ausbrüche der Vogelgrippe in Ungarn, der Slowakei und Rumänien. Jetzt hat es auch Tschechien und Dänemark erwischt.

 

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Bitte ihr Menschen….es sind Eure Freunde, Partner. Sie sind Eure Familie…..Hund oder Katz völlig egal….sie übertragen diesen „Menschenvirus“ nicht.
Schiebt sie nicht ab…..sie können es nicht verstehen!!!!!

Die Tierheime füllen sich oder sind schon voll…….WARUM?????????
SIND SIE DIE…DIE EGOISTISCH SIND? SIND SIE DIE, DIE UNS DIESEN VIRUS BESCHERT HABEN? WAREN SIE NIE FÜR DICH DA?

Ich kann es nicht verstehen……warum man seine Tiere abgibt……das hat nichts mehr mit Tierliebe zu tun….schämt Euch!!!!

Neuer Tierschutzskandal im Allgäu

Auf einem Hof im Allgäu werden Tiere gequält. Die „Tierrechtsorganisation MgT“ hat Bilder von Rindern, die unter katastrophalen hygenischen Bedinungen leben, veröffentlicht. Es ist der sechste Tierschutzskandal in der Region innerhalb eines Jahres.

Neuer Tierschutzskandal im Allgäu

Auf einem Hof im Allgäu werden Tiere gequält. Die "Tierrechtsorganisation MgT" hat Bilder von Rindern, die unter katastrophalen hygenischen Bedinungen leben, veröffentlicht. Es ist der sechste Tierschutzskandal in der Region innerhalb eines Jahres.

Gepostet von exakt / FAKT am Mittwoch, 11. März 2020

Wieder Tierqual auf Bauernhof im LK Stade

 

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SOKO Tierschutz

Pressemitteilung
Wieder Tierqual auf Bauernhof im LK Stade

Aus Düdenbüttel wurde nicht gelernt – Polizei und SOKO Tierschutz erlösen Rind von Qualen.

Am Sonntag erhielt SOKO Tierschutz eine Information einer Person, die bei einem Spaziergang am 21.02 ein Rind an einem großen Milchviehbetrieb in Fredenbeck Niedersachsen entdeckt hatte.

Das Tier lag dort ohne Futter und Wasser, in Kälte, Regen und Schlamm, wies eine schwere Verletzung auf und litt an Schmerzen. Offenbar war das Tier dort mit technischen Mitteln hingeschleppt worden, um es vor fremden Blicken zu verstecken.

„Das erinnert an die grausamen Bilder von etwa 20 Milchviehbetrieben in der Region, die SOKO Tierschutz 2019 im Rahmen des Düdenbüttel-Skandals veröffentlicht hatte. Nach unserer Einschätzung musste dieses Tier auf einen dieser illegalen Tiertransporte warten, um es noch zu Fleisch zu machen“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Auf Forderung von SOKO Tierschutz wurde das Tier beschlagnahmt und soll nun untersucht werden. Die Polizei war schnell und engagiert vor Ort. Gegen den Milchviehbetrieb wurde Strafanzeige wegen eines besonders schweren Verstoßes gegen § 17 a) und b) TschG gestellt.

„Der Fall zeigt, dass die Bauern leider wenig aus den Skandalen der letzten Jahre um den grausamen Umgang mit kranken und verletzten Tieren gelernt haben. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass im Fall Düdenbüttel, keine angemessenen Maßnahmen gegen die Landwirte ergriffen wurden. Die Tiere zahlen den Preis für das Versagen des Veterinäramtes“, so Mülln.


25.2.20:

Rinderqual in Fredenbeck – Update

Kaum war die Anzeige raus, begann schon die Vertuschung der Bauern. Die befreundeten Bauern stellten sich natürlich hinter den Täter. Gerüchte und Lügen wurden von Tierhalterkreisen verbreitet.

Der Tierarzt habe gar selbst veranlasst, dass man das Tier nach draußen schleppt und dort im Dreck ohne Futter und Wasser liegen lässt und ohnehin wollte man es ja sofort oder spätestens am nächsten Morgen erlösen. Wenn das stimmt, warum wurde das nicht gleich im Stall gemacht?
Warum erst mal in Qualen illegal nach draußen schleppen?
Wenn das stimmt, warum wurde es nicht spätestens am Freitag gemacht, als das Tier das erste mal außerhalb des Stalles liegend gesehen wurde?

Wenn es stimmt, dass der Tierarzt diese Quälerei auch noch angeordnet hat, dann hat sich der Tierarzt, der nach Angabe der Polizei ein Nachbar ist ebenso strafbar gemacht.
Wir zeigen den Typen auch mal gleich an.