Das System Tönnies stoppen! 13.9.19 Rheda-Wiedenbrück

 

arbeitsunrecht.de

#Freitag13: Das System Tönnies stoppen! | arbeitsunrecht in deutschland

Veranstaltung:

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www.buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de

Für Clemens Tönnies kommt es jetzt dicke.
Wir vermuten, dass er als Präsident von Schalke 04 den August nicht überdauern wird.
Für Freitag, 13. September bereiten wir vom Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung eine Gemeinschafts-Aktion mit Aktion./.Arbeitsunrecht vor: einen bundesweiten Aktionstag gegen Tönnies. Dazu werden wir Gewerkschafter, Bürgerrechtler, Umwelt- und Tierrechtsaktivisten sowie aktive Fußball-Fans zusammen bringen.
Unser Ziel ist es, die Marken und Dicounter ins Bewußtsein zu rücken, die Tönnies beliefert. Wir werden gemeinsam mit Unterstützer*innen in Supermärkten und Fußball-Stadien über die unappetitliche Entstehung des Tönnies-Fleischs aufklären.
In Rheda-Wiedenbrück findet eine Kundgebung vom Bahnhof zum Tönnies-Schlachthof statt. Aus dem Umkreis von ca. 100 km rufen wir Euch auf an unserer Aktion in Rheda teilzunehmen; denn hier befinden sich Hauptstandort und Wohnort von Tönnies.
In Berlin, Gütersloh, Köln und Würzburg finden regionale Vorbereitungstreffen für Proteste statt.
Für Nachfragen, Hintergrund-Gespräche und Interviews stehen wir gern zur Verfügung. Dazu schickt uns einfach eine Nachricht.

Bundesweiter Aktionstag gegen Tönnies am Freitag, 13. September 2019 vereint Gewerkschafter*innen, Bürgerrechtler, Umwelt-Aktivisten, Tierschützer und aktive Fußballfans
Aktionen gegen Tönnies-Fleisch in Supermärkten und Stadien. Zentrale Demonstration in Rheda-Wiedenbrück. Twitter-Hashtag: #Fr13Toennies
Am vergangenen Donnerstag, 1. August 2019 demontierte sich der Fleisch-Baron Clemens Tönnies durch eine denkwürdige Rede vor der Kreishandwerkerschaft Paderbon-Lippe selbst.
Kurz zuvor hatte die aktion ./. arbeitsunrecht auf ihrer Webseite bekannt gegeben, dass Tönnies zur Zielscheibe des Aktionstags #FREITAG13 gegen Horror-Jobs am 13. September 2019 wird.
Tönnies schlug vor, statt den Klimawandel mit höheren Steuern zu bremsen – die etwa Tönnies‘ ökologisch verheerende Produktionsweise bestrafen müssten –, solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. Tönnies Begründung dafür: „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“
Pressesprecher Elmar Wigand erklärt dazu:
Tönnies Äußerungen sind auf Beatrix von Storch-Niveau. Sein bizarrer Gedankengang, verbindet Rassismus und Kolonialismus mit militanter Anti-Ökologie.
Das ist keine unbedachte Entgleisung; Tönnies offenbart ein verfestigtes, stramm rechtes, psychotisches Weltbild.
Die aktion ./. arbeitsunrecht freut sich über die gelungene Starthilfe zur Kampagne #FREITAG13 durch den Schalke 04-Vorstandsvorsitzenden und Schweinefleisch-Milliardär aus Rheda-Wiedenbrück.
Dazu Elmar Wigand:
Besser als Clemens Tönnies es vor der Paderborner Handwerkerschaft getan hat, hätten wir den aggressiven Kern des System Tönnies kaum auf den Punkt bringen können.
Die aktion ./. arbeitsunrecht kritisiert folgende Aspekte an Deutschlands größtem Schweine-Schlachter Tönnies:
• Massiver Missbrauch von Werkverträgen
• Förderung einer kriminogenen Ökonomie durch Sub-Unternehmer, Tochter-Unternehmen und Zulieferer
• Brutale Ausbeutung von Bulgaren, Rumänen und anderen Wanderarbeitern am Arbeitsplatz
• Unmenschliche Wohnverhältnisse für Wanderarbeiter
• Grausame Vernutzung von Tieren
• Sinnloser Transport durch europaweite Einfuhr von Tieren und weltweite Ausfuhr von Fleisch
• Gigantischer Wasserverbrauch zu Lasten des Gemeinwesens
• Arbeitsplatzvernichtung: Zerstörung regionaler Wirtschaft durch Preisdumping und planmäßigen Aufkauf von Schlachthöfen in Deutschland und Europa, um sie zu schließen.

Campaignerin Jessica Reisner erläutert die Strategie:
Es gilt den Konzern dort zu treffen, wo es weh tut. das sind Supermarkt-Regale und Stadion-Imbisse.
Wir wollen Kunden, Einzelhändler und Fußball-Clubs animieren, auf Tönnies-Produkte zu verzichten.
Tönnies skrupellos produziertes Billig-Fleisch steckt hinter den Aldi-Marken Tillmanns und Landdiele. Tönnies beliefert auch Lidl. Ihm gehören die Marken Böklunder, Gutfried, Hareico, Redlefsen (und weitere Marken der Zur Mühlen Gruppe).
Tönnies produziert selbstverständlich auch die Stadion-Wurst von Schalke 04. Vermutlich ist er Lieferant weiterer Clubs.

Die aktion ./. arbeitsunrecht kooperiert mit Gewerkschaften, Umweltschützer*innen, Bürgerrechtlern und aktiven Fußballfans. Die Initiative sucht den Schulterschluss mit Fridays for Future (FFF) und unterstützt den globalen Streiktag, den FFF für Freitag, den 20. September 2019 ausgerufen hat.
Die aktion ./. arbeitsunrecht unterstützen den Antrag Schalker Fußball-Fans auf Ausschluss von Clemens Tönnies aus dem Verein.