Silvester – Kein Spaß für Haus- und Wildtiere!

 

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Bild könnte enthalten: Text „IN DER NACHT VOM 31. DEZEMBER AUF DEN 1. JANUAR WERDEN UNZÄHLIGE WILDTIERE IHR LEBEN VERLIEREN. SIE RENNEN ODER FLIEGEN KOPFLOS DAVON. IN PANIK UND TODESANGST. STUNDEN- UND SOGAR TAGELANG IRREN SIE UMHER MANCHMAL BIS ZUR VÖLLIGEN ERSCHÖPFUNG. SIE FLÜCHTEN IN STOCKFINSTERER NACHT AUS DER IHNEN BEKANNTEN UMGEBUNG VERUNFALLEN AN HINDERNISSEN DIE UNTER NORMALEN VERHÄLTNISSEN KEINE SIND. SIE SIND VÖLLIG VERSTÖRT. SIE STERBEN! SIE STERBEN AN SCHOCK, PANIK, TODESANGST UND ERSCHÖPFUNG.“

Tiere können das alljährliche Knallen und Böllern zu Silvester nicht einordnen. Lärm, Geblitze und Rauchgeruch lösen großen Stress, oft sogar Panik aus. Nicht zuletzt, weil viele Tierarten viel besser hören und riechen können als wir Menschen.

➡ So unterstützt ihr eure tierischen Mitbewohner/innen bei einem stressarmen Jahreswechsel:

✔ Keine Feuerwerkskörper oder Wunderkerzen abbrennen, schon gar nicht in der Wohnung

✔ Fenster geschlossen halten

✔ Rollläden herunterlassen bzw. Vorhänge vorziehen

✔ Vögel und Kleintiere möglichst weit von Fenstern in einem ruhigen Raum unterbringen

✔ Auch für größere Tiere wie Hund oder Katze möglichst ruhige Rückzugsorte schaffen, zum Beispiel ein abgedunkeltes, ruhig gelegenes Zimmer

✔ Tiere nicht allein lassen

✔ Freilaufende Katzen sollten rechtzeitig ins Haus geholt werden und möglichst die Nacht drinnen verbringen, da sie sich vor Böllern und Raketen erschrecken, in Panik geraten und davonlaufen können

✔ Signalisiert ängstlichen Tieren Sicherheit, indem ihr euch nicht grundlegend anders verhaltet als sonst und keine eigene Unruhe zeigt

✔ Es kann helfen, Fernseher oder Radio einzuschalten, das sorgt für eine gewohnte Geräuschkulisse, die beruhigt und Geräusche dämpft

✔ Versucht die gewohnten Schlaf- und Ruhezeiten einzuhalten, damit der Rhythmus nicht durcheinanderkommt

✔ Hunde bereits vor Silvester in bewohnten Gebieten nur an der Leine führen, damit sie sich nicht durch verfrühte Kracher erschrecken und davonlaufen oder durch herumliegende – scheinbar fressbare – Reste Schaden nehmen

✔ Tiere auch nach der Silvesternacht angeleint ausführen, damit sie nicht in Scherben oder gefährliche Blindgänger treten

➡ Auch für Wildtiere und Vögel bedeutet die Silvesterknallerei eine große Belastung. Mitten in der Nacht werden sie aus dem Schlaf gerissen und suchen panisch das Weite. Oft finden sie erst nach Tagen wieder in ihr normales Verhalten zurück. Der ohrenbetäubende Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche können aber sogar lebensbedrohlich werden. Die panische Flucht der Tiere kann deren Kraftreserven schnell verbrauchen – eine lebensbedrohliche Situation im kalten Winter mit den begrenzten Nahrungs- und Energiereserven. Vögel fliehen vor den unzähligen Feuerwerksraketen unter Schock oftmals in ungewohnte Höhen, was sehr viel Energie kostet. Geblendet durch die hellen Leuchtraketen und orientierungslos in den Rauchschwaden, fliegen sie nahezu blind umher und können Hindernissen nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Und auch am Boden rennt so manches Tier kopflos gegen ein Auto oder einen LKW – mit meist tödlichen Folgen.

Nehmt bitte Rücksicht auf Tiere und Umwelt, indem ihr auf Böller und Kracher verzichtet – es gibt viele unterhaltsame Alternativen für den Jahreswechsel. Noch besser: Sprecht auch euren Freundes- und Bekanntenkreis darauf an und teilt gerne diesen Post. Denn mit einer Silvesterfeier ohne Knallerei und Raketen leben am Ende alle besser.