Prozess gegen Tierschützer: Keine Nothilfe für die Puten

 

Es ist erschreckend, mit welcher Argumentation die Richter ein Urteil über einen Tierschützer fällten:

„Zwar sei ‚allgemein anerkannt, dass die Mast in Massentierhaltungen nicht artgerecht erfolgen kann‘ und dass Tieren dabei ‚auch Schmerzen und Unwohlsein zugefügt‘ werde, so die Richter.
Dennoch sei Massentierhaltung nicht verboten. Sie werde zumindest derzeit noch als ’sozial adäquat‘ angesehen. Es sei ‚von der Mehrheit gesellschaftlich erwünscht, dass große Mengen an Fleisch günstig angeboten werden‘. Dies sei ein ‚vernünftiger Grund‘, der laut Tierschutzgesetz erlaubt, dass Tieren Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden.“

taz.de

Prozess gegen Tierschützer: Keine Nothilfe für die Puten

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