Täuschung mit staatlichem Gütesiegel

 

„Der aktuelle Entwurf bringt allerdings kaum Verbesserungen. Er liest sich, als würde man das Tier an die industrielle Haltung anpassen und nicht umgekehrt. […] Der Staat würde dem Papier nach eine Schweinemasthaltung belohnen, die kaum über geltende Gesetze hinausgeht.“

Gütesiegel für tierische Produkte, ob sie nun vom Staat, oder auch von Tierschutzvereinen vergeben werden. Sie haben eines gemeinsam: Sie untermauern die vermeindliche Legitimität der Tierhaltung. Der konsumierende Mensch soll wieder mit gutem Gewissen zu Produkten greifen für die Lebewesen tagtäglich ausgebeutet werden – ein paar Zentimenter mehr, oder weniger Platz machen da kaum den Unterschied, wenn am Ende der grausame Tod steht.

Gütesiegel und Bio-Label sind daher keine Alternative. Wem Tiere wirklich am Herzen liegen, wählt einen rein pflanzlichen und ethischen Konsum.

Weitere Infos unter: http://www.biowahrheit.de/

Täuschung mit staatlichem Gütesiegel

Der aktuelle Entwurf des Landwirtschaftsministeriums zum Tierschutz-Label bringt kaum Verbesserungen. So darf Schweinen weiterhin der Schwanz ohne Betäubung gekürzt werden.sueddeutsche.de