Attila Hildman: „Ich sage es, wie ich es fühle und spreche aus meiner tiefsten Überzeugung“

 

Attila Hildman: „Ich sage es, wie ich es fühle und spreche aus meiner tiefsten Überzeugung“

„Ein Kalb mit seiner Mutter…du siehst deine nächste Mahlzeit, ich ein Lebewesen, das Respekt verdient. Die Würde des Menschen ist unantastbar, auf die Würde der Tiere wird im 21. Jahrhundert freimütig geschissen. So viele Leute faseln so viel jeden Tag über Respekt…Respekt hier, Respekt da…vor Tieren haben die Wenigsten Respekt. Das Mitgefühl hört am Tellerrand auf.

Rückgratlos ist es, selbst keine Tiere töten zu wollen (ieehh so viel Blut) und es aber gleichzeitig zuzulassen, wie ein Kalb von seiner Mutter getrennt und abgestochen wird…sein Ende: als Schnitzel weichgeklopft, das Gesicht zermetzelt als Zutat für Weißwurst mit einer Brezen oder in seinen eigenen Arsch gestopft als Kalbsleberwurst auf Schwarzbrot. Wir rümpfen unsere Nase über das Blutbad, welches sich durch die menschliche Geschichte zieht, über Völkermord, Grausamkeiten und Krieg…aber Gewalt gegen Tiere ist völlig okay…hey kleiner Mann, willst du noch eine Scheibe Bärchenwurst zum Probieren, macht dich groß und stark, hör auf Mami und den Metzger. Staatlich vordnetete Subventionen für die Tierindustrie aus unseren Steuergeldern…aber für Bildung ist mal wieder kein Geld da, der Milchpreis muss ja gehalten werden.

Ich sage es, wie ich es fühle und spreche aus meiner tiefsten Überzeugung: in ein paar Jahrhunderten, vielleicht schon in ein paar Jahrzehnten wird man sich die Kotztüte reichen, wenn man über unsere Zeit der Massentierhaltungsanlagen spricht…über die industrielle Tötungsmaschinerie der sog. zivilisierten Welt…deren jährliche Opfer weltweit: 60 Milliarden Tiere! Ihr denkt nicht wirklich, nur weil wir mal ein paar Raketen in den Weltraum geschossen haben, dass wir Menschen so besonders klug sind und deswegen das Recht haben, Schwächere auf diese ekelhafte Weise so auszubeuten, oder?

Ich appeliere an jeden: denkt nach, bevor ihr euch die nächste Wurst reinstopft…sie kam von einem Tier, das einmal Gefühle hatte, du konntest seinen Atem spüren und dieses Lebewesen wollte einfach nur seinen Frieden…oder einfach nur mit seiner Mutter sein, auf der grünen Wiese dort in den französischen Alpen!“