SKANDAL/PRESSEMELDUNG: Veterinäramt sieht keinen Handlungsbedarf bei Oettinger „Horror-Hof“ – Tierrechtler_innen kontern, Tierfreund_innen sowie Anwohner_innen schockiert!

 

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München/Oettingen, 13. Dezember 2017 – Am gestrigen Dienstag konfrontierte die Tierrechtsorganisation ANIMALS UNITED die Stadt Oettingen und das zuständige Veterinäramt in Donau-Ries mit umfassendem Beweismaterial über katastrophale Zustände in einem Bauernhof und forderte ein sofortiges und nachhaltiges Eingreifen der Behörden. Von grober Vernachlässigung, mangelnder und falscher Verpflegung, grausamen Todesfällen und erschreckenden Hygienemängeln war die Rede, die mit Video- und Bildmaterial bezeugt wurden. Die 1. Bürgermeisterin Petra Wagner zeigte sich „erschüttert“ und kontaktierte das Veterinäramt, das den Hof noch am selben Tag inspizierte. Während sich immer mehr Stimmen in Oettingen erheben und die Zustände bezeugen, sieht das Veterinäramt, laut heute abgegebener Erklärung, dennoch keinen Grund zum Eingreifen – für die Tierrechtler_innen ein Skandal, sie kontern!

+++ Aktuelle Entwicklungen: Nach der gestrigen Veröffentlichung des schockierenden Materials durch die bundesweite Tierrechtsorganisation ANIMALS UNITED, ist Oettingen in Aufruhr, hunderte Menschen meldeten sich in den sozialen Netzwerken, in den Kommentaren der vielen Medienberichte, bei der Stadt und bei den Tierrechtler_innen, darunter etliche schockierte Stadträt_innen. Die 1. Bürgermeistern Petra Wagner kündigte an, sich unverzüglich zu kümmern und schaltete das Veterinäramt ein, das den Fall zu „höchster Priorität“ erklärte und sich sofort auf den Hof begab. Heute dann das Fazit: Die Veterinär_innen ließen in einer Stellungnahme verlautbaren, dass die Tiere sich „in keinem Zustand befanden, der ein umgehendes Eingreifen aus tierschutzrechtlicher Sicht erforderlich machte. In Form von Auflagen wurde auf kleinere Beanstandungen reagiert.“ Für Tierfreund_innen deutschlandweit aber auch etliche Oettinger_innen ein völlig unverständliches Verhalten, ihnen ist der Hof schon lange ein Dorn im Auge. Anordnungen durch das Amt an den Bauern habe es bereits gegeben, so auch vor einigen Monaten, doch es sei nichts passiert, das die Zustände verbessert hätte. Eine Veterinäramtsbeamtin hatte sich bereits vor Wochen in einem Telefonat mit einer der Aktivist_innen geäußert, dass sie dem Bauern die Abgabe der Tiere zum Winter ans Herz gelegt hätte. Dass das Amt nun keine Beanstandungen haben will, ist für ANIMALS UNITED eine Farce. Nur durch den medialen Druck durch ihre Veröffentlichung habe sich überhaupt erst etwas bewegt. Die Behörden hätten nachweislich von den Zuständen gewusst, vom Ordnungsamt hin zum Veterinäramt. Die Tierrechtler_innen könnten dies belegen. Schuldzuweisungen seien aber nicht produktiv, es gelte jetzt, den Tieren endlich zu helfen statt sich auf das Herabspielen der Zustände und auf Ausflüchte zu konzentrieren, so ANIMALS UNITED. Es sei lange genug gewartet und angeordnet worden. Sie bieten sich weiter an, zu helfen und dem überforderten Bauern die Tiere abzunehmen.

Statement – Viktor Gebhart, Geschäftsführer von ANIMALS UNITED e.V.: „Die Zustände auf dem Oettinger Hof haben Menschen deutschlandweit schockiert, vor allem in Oettingen selbst. Immer mehr Menschen melden sich zu Wort, die froh sind, dass endlich jemand das Leid der Tiere öffentlich anprangert, nachdem jahrelang nur zu- und weggesehen wurde. Auch und gerade von Behördenseite. Die Stadt will nichts gewusst haben, zeigt sich aber zum Glück schockiert und will handeln. Das Veterinäramt ist seit Jahren in Kenntnis gesetzt und versucht nun, die bis dato geduldeten Zustände kleinzureden und so den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Wieder soll den Tieren nicht nachhaltig geholfen werden. Das Zögern der Behörden hat auch in den letzten Monaten Tieren Leid verursacht und teils sogar Leben gekostet. Für uns ein Skandal“, so Viktor Gebhart von ANIMALS UNITED.

Updates, Hintergrundinfos, die gestrige Pressemeldung sowie das veröffentlichte Material findet ihr hier: www.animalsunited.de/horror-hof-von-oettingen-tote-katzen-u…


Die Medienberichte über unsere Aufdeckung und das Nichteinschreiten der Behörden brechen nicht ab. Darunter dieser gute Artikel der Abendzeitung München, der es perfekt auf den Punkt bringt!

„Kot, der nicht entsorgt wird und sich an der Wand türmt. Kühe, die teilweise angekettet sind, sich kaum bewegen können und in ihren eigenen Exkrementen stehen. Wenig bis gar kein Wasser für das Vieh sowie Futter, das mittlerweile schon gärt und vor sich hingammelt. Katzen, die von Fliegenlarven übersät, abgemagert und dehydriert sind oder sogar tote Tiere, die einfach auf dem Boden liegengelassen werden…Während die Bürgermeisterin ‚erschüttert‘ über die gezeigten Bilder ist, sieht das Veterinäramt keinen Grund zum Eingreifen..’die Tiere in keinem Zustand…, der ein umgehendes Eingreifen aus tierschutzrechtlicher Sicht erforderlich machte. In Form von Auflagen wurde auf kleinere Beanstandungen reagiert‘. Mit anderen Worten: Bis auf ein paar Kleinigkeiten muss an der Situation nichts verändert werden…die Tiere auf dem Bauernhof werden weiter leiden müssen! Die Tierschützer ziehen in Betracht, den Tierhalter anzuzeigen, sollte sich dieser nicht einsichtig zeigen und die Tiere abgeben.

‚Der Tierhalter in Oettingen ist sichtlich überfordert und anscheinend nicht in der Lage, die Tiere korrekt unterzubringen und zu versorgen. Der Winter wird kalt und die schlechtversorgten Rinder und Katzen sind akut gefährdet. Die Tiere müssen dringend beschlagnahmt werden, es wurde lange genug zugesehen. Wir bieten uns gerne an, Plätze für sie auf einem Lebenshof zu finden. Sie haben nach dem Horror ein schönes Restleben verdient‘, so Viktor Gebhart von ‚Animals United‘. Dem Veterinäramt zufolge wird der Betrieb auch in Zukunft weiter kontrolliert. Vermutlich um zu beobachten, ob sich die völlig aussichtslose Lage noch weiter verschlimmern kann.“

Hier findet ihr unsere aktuelle Pressemeldung mit Stellungnahme zu den Aussagen des Veterinäramts:
www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/1659304530757661

Updates und alle Hintergrundinfos sowie das veröffentlichte Material findet ihr hier: www.animalsunited.de/horror-hof-von-oettingen-tote-katzen-u…

Horror-Bauernhof von Oettingen: Veterinäramt unternimmt nichts

Erschreckende Hygienemängel sowie vernachlässigte, gar tote Tiere: Die Zustände auf einem Bauernhof im schwäbischen Oettingen schockieren. Das Veterinäramt…abendzeitung-muenchen.de


Immer mehr Medien berichten über unsere Aufdeckung auf dem #HorrorHofOettingen, wo wir beim „Bauer von nebenan“ desolate Zustände und tierschutzwidrige Bedingungen vorfinden konnten! Das Veterinäramt sieht jedoch keinen Grund für nachhaltiges Eingreifen. Indes melden sich nicht nur immer mehr Oettinger_innen zu Wort und berichten unisono, dass die Zustände lägst bekannt gewesen sind, auch Mitglieder des Stadtrats haben sich bereits eingeschaltet und wollen etwas tun! Wir bitte sie und alle Zeug_innen, sich gerne bei uns zu melden (www.animalsunited.de/kontakt)!

Hier findet ihr unsere aktuelle Pressemeldung mit Stellungnahme zu den Aussagen des Veterinäramts:
www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/1659304530757661

Updates und alle Hintergrundinfos sowie das veröffentlichte Material findet ihr hier: www.animalsunited.de/horror-hof-von-oettingen-tote-katzen-u…

Schließt euch uns an im Kampf für Tiere & ihre Rechte: www.animalsunited.de/was-ihr-tun-koennt

 

Müssen Tiere auf einem Oettinger Bauernhof leiden?

Auf einem Bauernhof in Oettingen sollen laut einer Tierschutzorganisation Kühe und Katzen in bedenklicher Verfassung sein. Das Veterinäramt sieht das anders.augsburger-allgemeine.de


Auch TV-Sender, wie der die Region betreffende „a.tv“, berichteten über das Nichteinschreiten des Veterinäramts in Bezug auf unsere Aufdeckung beim #HorrorHofOettingen!

Wir hatten am vergangenen Dienstag mit Bildmaterial grobe Vernachlässigung, mangelnde und falsche Verpflegung, grausame Todesfälle und erschreckende Hygienemängel aufgezeigt. Die 1. Bürgermeisterin Petra Wagner hatte sich „erschüttert“ gezeigt und das Veterinäramt kontaktiert, das den Hof noch am selben Tag inspizierte. Während sich immer mehr Stimmen in Oettingen erheben und die Zustände bezeugen, sieht das Veterinäramt, laut gestern abgegebener Erklärung, dennoch keinen Grund zum Eingreifen – für uns ein Skandal! Unseren Konter könnt ihr hier nachlesen: www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/1659304530757661

a.tv aktuell vom 13.12.2017

Sendung vom Mittwoch, 13. Dezember 2017. …augsburg.tv


Unser gestriges Statement in Bezug auf das Nichteinschreiten des Veterinäramts beim #HorrorHofOettingen hielt auch heute Einzug in den Medien, darunter auch beim Radiosender HITRADIO RT1 NORDSCHWABEN:

„Nach den Berichten über die Zustände auf einem Bauernhof in Oettingen gibt es scharfe Kritik am Landratsamt. Die Tierschutzorganisation Animals United spricht von einer Farce, dass das Veterinäramt kein umgehendes Eingreifen für erforderlich hält. Die Behörden hätten nachweislich von den Zuständen gewusst, passiert sei aber nichts. Eine Veterinärsbeamtin soll dem Landwirt sogar geraten haben, die Tiere abzugeben. Das Zögern der Behörden habe auch in den letzten Monaten bei den Tieren Leid verursacht und teils sogar Leben gekostet, so der Sprecher der Organisation Viktor Gebhart. Animals United hatte vorgestern Bilder und Videos veröffentlicht, die verdreckte Ställe und Kühe zeigen, die angekettet und mit Kot übersät waren. Zudem wurden mit Parasiten befallene und tote Katzen entdeckt. Einige Tiere mussten sogar eingeschläfert werden. Das Landratsamt erklärte nach einer Kontrolle, es sei lediglich auf kleinere Beanstandungen in Form von Auflagen reagiert worden – die Tiere seien aber in einem guten Zustand“.

Schlimme Zustände auf Bauernhof – Tierschützer kritisieren Behörden

Nach den Berichten über die Zustände auf einem Bauernhof in Oettingen gibt es scharfe Kritik am Landratsamt. Die Tierschutzorganisation Animals United …rt1-nordschwaben.de