Irres Testessen beim Veganer-Papst: Attila Hildmann lädt zur Schlachtung ein

 

„Attila geht zum Anhänger und lässt ihn öffnen. Darin stehen ein junges Kalb und ein Ziegenbock. „Jeder, der mich sehen möchte, wie ich ein Steak esse, bringt mir bitte dieses Kalb um.“ Selbstverständlich ergreift kein Journalist das Wort. Ein Tier ohne Vorkenntnisse mit einem Fleischermesser schlachten? Direkt auf der Straße vor laufenden Kameras? Barbarisch. Doch letztlich ist auch das eine Erkenntnis. Was ist hier anders als in einem Schlachthof einer Massentierhaltung? Hildmanns Taktik geht auf. (…) „Es geht bei mir eben nicht nur um Krawall und dass ich provozieren möchte. Es geht um ein Thema, das mir wirklich wichtig ist.“ Tierschutz – mit allem, was dazu gehört. „Ich bin als Person sicherlich streitbar – aber auch authentisch. Ich verbiege mich nicht und sage, was ich denke. Ich hätte keinen Erfolg mit meiner Sache, wenn ich nur Bilder von leidenden Tieren posten würde. Es braucht auch eine Person dazu, über die die Leute schreiben können.“ (…) Das Essen ist übrigens fantastisch. Die selbstgemachten Dinkel-Brötchen mit Sesam-Topping sorgen für einen vollmundigen Geschmack, die vegane Boulette ist würzig und reich an kulinarischen Eindrücken und der Salat ist knackig. Alles in allem ein frisches abwechslungsreiches Geschmackserlebnis. Die Pommes sind recht knusprig und schmecken intensiv nach dem Ursprungsprodukt: Süßkartoffel. Attila Hildmann ist kein Gott. Attila Hildmann ist zutiefst menschlich: emotional, fehlbar, verletzlich – und vor allem sehr clever.“

Irres Testessen beim Veganer-Papst: Attila Hildmann lädt zur Schlachtung ein

Attila Hildmann ist kein Gott. Attila Hildmann ist zutiefst menschlich: emotional, fehlbar, verletzlich – und vor allem sehr clever. Das macht die Bewertung seiner…focus.de

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Da ist mein Steak, keiner der anwesenden Journalisten wollte es töten also hab ich es auch nicht gegessen. Wir Menschen haben die Nähe zu den Tieren verloren, wir sehen in Steaks und Schnitzeln nicht mehr das, was es wirklich ist: ein fühlendes Lebewesen, dass wie wir Schmerz fühlt und gerne in Frieden leben möchte. Über 99% von uns würde keinem Tier die Kehle durchschneiden, wenn wir es selbst tun müssten; dann sollten wir auch nicht andere diese Arbeit machen lassen und ehrlich zu uns sein! Jede vegane Mahlzeit leistet einen Beitrag für Tierschutz und für eine bessere Welt, wir können bewusst die Welt von morgen ändern, wenn wir heute genau überlegen, was wir essen. Dabei ging es für mich nie um ganz oder gar nicht, jede vegane Mahlzeit leistet einen Beitrag und man kann einfach klein anfangen! Ich hoffe, dass die ganze Aufmerksamkeit, die mir heute geschenkt wurde, dazu führt, dass die Menschen nicht mehr so sehr dass „wie“ und „was“ von mir in den Focus stellen, also „wie“ ich antworte oder „was“ ich sage, sondern sich mehr darauf konzentrieren „warum“ ich das tue, was ich tue! Warum ernährt man sich vegan? Warum reagiert Attila emotional, wenn sein Restaurant auf eine ölige Frittenbude reduziert wird, aber nicht darauf geschaut wird, dass man aktiven Tierschutz praktiziert. Ich möchte mich bei allen heute anwesenden Journalisten bedanken, besonderer Dank gebührt Frau Kippenberger, denn ohne ihre Rezension und meine Antwort wäre diese Aktion heute nicht möglich gewesen. Den Fokus auf das Wichtige zu lenken, damit unsere Kinder eine Zukunft auf diesem Planeten haben, wir den Regenwald erhalten, den Hunger in der Welt und die Tierquälerei stoppen, darum ging und geht es mir! Und darüber zu berichten: das wünsche ich mir von den Medien! Ich bin nicht nur der geldgeile, arrogante Arschloch-Proll, den sie in mir sehen, ich bin ein Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt und für das Gute kämpft, mit allen Mitteln! Danke von Herzen, Attila Hildmann