Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

 

Was passiert eigentlich mit den Kälbern, deren Mütter für den menschlichen Verzehr Milch geben müssen?

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?

Ohne Kalb keine Milch – diesem Naturgesetz ist auch die deutsche Turbo-Milchkuh unterworfen. Doch was passiert mit dem männlichen Nachwuchs, der mit den ebenfalls hochgezüchteten Fleischrassen nicht mehr konkurrieren kann? Ein kräftiges Bullenkalb bringt dem Milchbauern nämlich nur um die 80 Euro, ein schwächeres gerade mal zehn bis 20 Euro. Bei Aufzucht-Kosten von rund 130 Euro ist das ein glattes Verlustgeschäft….

ndr.de