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Weshalb zucken so viele Menschen beim Anblick toter Menschen, Schweine, Hunde, Kühe und Katzen zusammen?
Alle kaufen brav ihre zerlegten und verarbeiteten Leichenteile aber im Ganzen sehen will das keiner. Ist ja auch eklig, nicht wahr? Wer will das schon sehen? Dann isst man das lieber schnell auf, damit man gar nicht erst daran zu denken braucht.

Man muss nur einmal durch die Supermärkte gehen, schon erblickt man überall in Szene gesetzte Würste, Eier und Käsestückchen.
Man stelle sich nur vor, wie der Großteil der Menschheit reagieren würde, wenn über den Theken und Regalen Momente der Schlachtungen, Fotos von verzweifelt schreienden Kälbern oder gar ein gerade geschreddertes Küken abgebildet wäre.

Ein paar Meter weiter kann man die hungrigen Konsumenten an der Fischtheke warten sehen.
Während die Verkäufer die in Eis gelegten Leichen als schmackhaft anpreisen, sieht man rundherum Bilder von toten Fischen.

Ich selbst ertrage den Anblick ihrer erstarrten Augen kaum. Mir kommen allein beim Gedanken an ihr Leid die Tränen.
Den wartenden Kunden aber scheinen sie zu gefallen.

Wieso?
Weshalb diese klaffende Lücke zwischen all den Tieren und den Fischen?
Weshalb rufen die Menschen bei Bildern toter Schweine „iiiih“, bei Bildern toter Fische, denen man die Angst ihrer letzten Lebenszeit noch ansehen kann, läuft ihnen jedoch das Wasser im Mund zusammen?

Weil Fische anders sind?
Weil viele ihnen nicht einmal das Empfinden von Gefühlen zutrauen?
Weil sie, während sie ermordet werden, nicht vor Angst und Schmerz schreien, dass einem die Ohren wehtun? Weil sie leise leiden?

Mein Nachbar ist auch anders als ich. Deshalb töte ich ihn doch nicht.

Die Menschheit will es nicht wahrhaben, dass Fische leiden wie wir. Sie können so viel! Nur eben auf ihre eigene besondere Art und Weise.

Die Tatsache, dass diese wundervollen Lebewesen, um ein paar wenige Beispiel zu nennen, Hilfsmittel wie Blätter zum Transport ihrer Eier benutzen, sich komplexe Nester anlegen und diese pflegen, um damit das Wachstum bevorzugter Algen zu fördern oder über ein bemerkenswertes Langzeitgedächtnis verfügen, wird natürlich schnell verdrängt.
Denn es sind ja nur Fische.

Ca 1500 Milliarden Fische werden pro Jahr gefangen und ermordet.
1500 Milliarden Leben… einfach ausgelöscht.
Es ist vollkommen egal, ob diese Fische ganz bewusst gefangen wurden oder ob sie „lediglich der Beifang“ des Fischfangs sind.
Denn Leid ist Leid.
Und Mord ist Mord.

Es gibt keinen einzigen Grund, sich Tierleichen in den Mund zu stecken, um für kurze Zeit das Gefühl zu haben, seinem Körper etwas Gutes getan zu haben.
Fisch zu essen ist, unter anderem auch dank all des Mikroplastiks und der Schwermetalle, weder notwendig noch gesund für uns Menschen.
Es ist nichts als blinde Gier und Egoismus.

Macht endlich die Augen auf und schaut den Lebewesen tief in die Augen. Egal, ob Hund, Schwein, Maus, Mensch, Katze, Schaf oder Fisch.
In all diesen Augenpaaren können wir den Wunsch nach Leben sehen.

Also lassen wir sie, verdammt noch mal, leben und vernichten nicht alles Leben allein durch die menschliche Gier!
Leben ist Leben.