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Wie du die Beziehungen zu deinen Mitmenschen gestaltest, welchen Beschäftigungen und Hobbys du nachgehst, was du in deiner eigenen vier Wänden tust, welche Konsumvorlieben du befriedigst, wie du deine beruflichen und privaten Rollen für dich definierst – kurz, welches Leben du lebst – ist grundsätzlich allein deine Angelegenheit. Deine persönliche Freiheit stößt allerdings genau dort an seine Grenze, wo sie die Freiheit der anderen verletzt, einschränkt oder ignoriert. Immer dann, wenn dein Verhalten anderen vorsätzlich Leid zufügt oder Schaden verursacht, ist es nicht mehr deine Privatsache, sondern Unrecht.

Wenn dich Veganer*innen darauf hinweisen, dass der Konsum von Tierqualprodukten NICHT allein deine Privatsache ist, dann tun sie dies nicht, um sich ungefragt in dein Leben einzumischen, sondern um das Leben derer zu verteidigen, deren Rechte du missachtest. Anstatt dich reflexartig zu empören, könntest du über die Auswirkungen deines Handelns nachdenken und prüfen, wie das zu dem Menschen passt, der du gerne sein möchtest.