Um die Verbraucher nicht zu täuschen, dürfen pflanzliche Produkte nicht mehr als Käse, Milch, Joghurt usw bezeichnet werden.

 

Bei vielen anderen Produkten scheint dies jedoch kein Problem zu sein!

„„Wenn wir wirklich ganz konsequent sein wollen, müssen wir auch auf eine korrekte Bezeichnung von nicht vegetarischem oder nicht veganem Essen bestehen“, so der Europäische Gerichtshof.
Aus diesem Grund werden Konsumenten im EU-Raum demnächst eine kleine Überraschung erleben, wenn sie im Supermarkt in die Regale schauen. Viele Produkte bekommen nämlich einen neuen, korrekten Namen, der niemandem mehr eine Illusion darüber lässt, was er da eigentlich isst.
So hat der Europäische Gerichtshof unter anderem entschieden, dass Milch in Wirklichkeit Ergebnis einer „Eutersekretion“ ist und Joghurt demnach „bakterienbefallenes vergorenes Eutersekret“ heißen muss. Schinken wird künftig nur noch als „Schweinearsch“ deklariert den Weg in die Läden finden, auf Fischfrikadellen-Packungen muss „Panade mit irgendwas“ stehen, und Hackepeter sollte den korrekten Vornamen des verwendeten Tieres tragen. „Nicht alle heißen ja wohl Peter“, stellt das Gericht dazu fest.“

Zum Artikel: https://www.welt.de/…/EU-Urteil-Schinken-heisst-jetzt-Schwe…

Dieser Artikel ist leider nur Satire und das Gerichtsurteil erfunden, jedoch macht dieser Bericht auf die Willkür der kürzlich publizierten Urteilsverkündung des Europäischen Gerichtshofes aufmerksam. Laut diesem Urteil dürfen pflanzliche Alternativprodukte nicht mehr „veganer Käse“, „Butter“ oder „Pflanzenmilch“ genannt werden, da für Endverbraucher_innen nicht mehr klar genug zu erkennen ist, ob es sich um ein tierisches oder ein pflanzliches Produkt handelt – selbst wenn es als „Vegan“ gekennzeichnet ist. Es soll ja schließlich niemand ausversehen vegane Produkte konsumieren und den Untergang der Milchwirtschaft unterstützen. Wir sagen Danke für die neuen Namen, ohne Verwechslung können Pflanzenfresser nun beherzt zugreifen bei Genussscheiben und Tofustreich ohne Angst haben zu müssen, doch Muttermilch einer anderen Spezies im Essen zu haben.

Es mag ein weiterer Stein der Tierindustrielobby sein, welcher der veganen Lebensweise in den Weg gelegt wurde. Doch die wachsenden Umsätze von rein pflanzlichen Lebensmitteln und die steigende Zahl der Vegetarier_innen und Veganer_innen zeigen, dass sich immer mehr Menschen Gedanken über die Folgen ihres Konsums machen und ein Zeichen setzen. Denn Vegan ist gesund, lecker und ganz nebenbei schützt ihr die Umwelt und rettet unzähligen Tieren das Leben. Knapp 100 Tiere rettet jährlich, wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Jede_r hat die Wahl – jeden Tag im Supermarktregal!

Viele leckere tierleidfreie Rezepte findest du hier: https://www.animalsunited.de/rezepte/

Informiert euch & andere: https://www.animalsunited.de/ernaehrung/

Auch wenn noch so viele Verbote und irrsinnige Urteile gesprochen werden, dies wird die vegane Bewegung nicht aufhalten. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Menschen beginnen, zu hinterfragen und nicht alles glauben, was ihnen die Industrie und Politik vorsetzt!