Tiermediziner über das Schlachten: „Die meisten Tiere leiden zu viel“

 

„Wenn die Schweine Luft mit hohen CO2-Anteil einatmen, haben sie das Gefühl, zu ersticken. Darauf reagieren sie mit erheblicher Panik, reißen die Schnauzen nach oben, schreien. Dieser Todeskampf wird bei vorhandenem Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen durchlebt. Er dauert 15 bis 20 Sekunden.

Warum wird überhaupt noch CO2 eingesetzt?

Weil ich damit 850 Schweine pro Stunde und Betäubungsfalle schlachten kann. Mit Elektrobetäubung schafft man nur 220 Tiere, denn dabei muss ja jedes Schwein erst einmal möglichst stressfrei fixiert werden, bevor man die Elektroden ansetzen kann. Deshalb werden die meisten Schweine heutzutage mit CO2 betäubt. Nur die meisten kleinen und mittleren Betriebe verwenden Strom.“

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Tiermediziner über das Schlachten: „Die meisten Tiere leiden zu viel“

Bei der üblichen Betäubung mit Kohlendioxid führen Schweine einen 15 bis 20 Sekunden langen Todeskampf, kritisiert Michael Marahrens.taz.de