Neues Jagdgesetz verbietet Jägern, streunende Katzen zu töten

 

„Bislang besaßen die Jäger bei Katzen, die sich mindestens 200 Meter vom nächsten bewohnten Haus aufhalten, ein Tötungsrecht. Nach Angaben des Landesjagdverbandes wurden bislang jährlich rund 10.000 Katzen geschossen, um das Wildern und Aufscheuchen von Jungtieren zu verhindern.“

„Die rund 80.000 Jäger in NRW sehen sich in ihrer Rolle als Natur- und Wildschützer missachtet und als „bleiwütige Blaublüter“ unter Generalverdacht gestellt.“

Weitere Infos:
www.ariwa.org/jagd

Nachtrag: Das Verbot trat erstmals im Jagdjahr 2015/2016 in Kraft. In diesem „Jahr“ wurden „Mehr als 888.000 (andere) Tiere […] in NRW erlegt.“
https://www.umwelt.nrw.de/…/2016-12-04-aktuelle-jagd-bilan…/

Artikel von 2014:

Neues Jagdgesetz verbietet Jägern, streunende Katzen zu töten

Das NRW-Kabinett hat den ersten Entwurf eines neuen Jagdgesetzes beschlossen. Wesentliche Änderungen: Jäger dürfen künftig keine…ikz-online.de|Von Tobias Blasius