Warum jagen Jäger?!!!

 

Die Antwort: Jäger gehen nicht auf die Jagd, um den deutschen Wald vor Rehen und Hirschen retten. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um die Landwirtschaft vor der Verwüstung durch Wildschweinhorden zu retten. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um die Bevölkerung vor Seuchen zu schützen. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um angebliche Überpopulationen zu regulieren. Jäger gehen nicht auf die Jagd, Naturschutz zu betreiben – niemand macht den Jagdschein, um Hecken zu pflanzen und Biotope anzulegen. Jäger gehen nicht auf die Jagd, um Tiere zu sehen und die Natur zu erleben – das könnten sie auch mit Fotoapparat, dafür braucht man kein Gewehr.

Jäger schießen Tiere tot, weil es ihnen einen »Kick« verschafft, weil sie eine triebgesteuerte »Freude am Beutemachen« haben. Doch rechtfertigen der »Kick« und die »Freude am Beutemachen« das Töten von über 5 Millionen Wildtieren und den Abschuss von etwa 40.000 Hunden und über 300.000 Katzen jedes Jahr? Rechtfertigt das Ausleben eines »Jagdtriebs« über tausend Verletzte und -zig Tote durch Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen Jahr für Jahr?

Ist der bei manchen Menschen angeblich angeborener Jagdtrieb eine Rechtfertigung für das Töten von Tieren – und das auch noch als Hobby? Schließlich ist bereits seit einem Jahrzehnt der Tierschutz als Staatziel im Grundgesetz verankert – und das Tierschutzgesetz verlangt bekanntlich für das Töten von Tieren einen »vernünftigen Grund«.

Ist es nicht an der Zeit zu sagen: Es gibt im 21. Jahrhundert keine Rechtfertigung mehr, den blutigen Krieg gegen unsere Mitgeschöpfe in Wald und Flur fortzusetzen!
#NeinzurJagd