Für die meisten Menschen ist es normal, Tiere nicht zu essen – bei fast allen Tierarten. Wer isst schon Hunde, Katzen, Pferde oder Meerschweinchen?

 

Die meisten Menschen reagieren mit Entsetzen auf Berichte über Tierquälerei, über ertränkte Katzen oder gequälte Straßenhunde. Nur bei wenigen, als „Nutztier“ klassifizierten Arten, zu denen zum Beispiel Rinder, Schweine und Hühner gehören, gelingt es ihnen, die alltäglichen Misshandlungen auszublenden und zu verdrängen.

Wohl auch die meisten Fleischesser hoffen zwar für die dem Schlachthof entkommene Kuh – essen aber dennoch Rindfleisch anderer, anonymer Tiere, die nicht entkamen. Bereits hier kann man erahnen, was es mit dem Karnismus auf sich hat: Karnismus ist eine irrationale Ideologie, die Verdrängung und Wegsehen fördert.
Wer hat je einer Schlachtung mit gutem Gefühl zugesehen und könnte gar selbst Hand anlegen? Wer kannte schon ein Tier mit all seinen Eigenschaften und Wesenszügen, das er später aß? Wer verdrängt nicht den Gedanken an das Tier, wenn er dessen Fleisch verzehrt?

Heute essen die meisten Menschen Fleisch. Aus reiner Angewohnheit, nur sehr selten aus Not. Sie essen Fleisch, weil es eben so ist.
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