Wusstest du, dass…

 

Wusstest du, dass…
… viele Pelzprodukte aus Kaninchenfell sind?
Der flauschige Besatz an deiner Strickjacke, die Bommel an deiner Mütze, die Fransen an deinen Stiefeln oder gar die Spielmaus deiner Katze könnten aus süßen Häschen gemacht sein.
Kaninchenfell ist oft günstiger als die Häute von anderen Tieren wie z.B. Fuchs oder Nerz. Somit treibt die Pelzindustrie den Handel mit Fellaccessoires und Pelzbesatz voran, um neue Kunden für ihr blutiges Geschäft zu gewinnen.

… Kaninchenfell kein Abfallprodukt ist?
Bei Kaninchenpelz ist oft die Rede von „Pelz mit gutem Gewissen“, da es sich um ein Abfallprodukt der Fleischindustrie handle. Diese Annahme ist falsch. Man unterscheidet bei der Kaninchenzucht zwischen der Fleischgewinnung und der Pelzgewinnung. Rex-Kaninchen werden gezüchtet und getötet, um ausnahmslos aus ihren Fellen Gewinn zu schlagen und bei der Zucht von Orylag- Kaninchen fließen über 60% in den wirtschaftlichen Gewinn der Pelzbranche. Lediglich von den weißen „Mastkaninchen“, deren Fleisch den höchsten kommerziellen Gewinn erzielt, wird das Fell für kleinere Accessoires verwendet. Ähnliches gilt auch für Lederprodukte, denn der Kauf von Leder trägt direkt zu dem Geschäft der Intensivhaltung und Schlachthäuser bei, da die Tierhäute das wirtschaftlich wichtigste Nebenprodukt der milliardenschweren Fleischindustrie sind.

… es auch Kaninchen-Pelzfarmen gibt?
Die Pelzfarmen ähneln den Legebatterien der Hühner. Hunderte von winzigen Drahtgitterboxen sind aneinander gereiht. Während die weißen Kaninchen, die in erster Linie ihres Fleisches wegen gezüchtet werden, in Gruppen gehalten werden, müssen Rex und Orylag ab dem Jugendalter in Einzelhaft sitzen, damit sie sich nicht gegenseitig den Pelz beschädigen. Ein Käfig hat hier die Größe von 60×40 cm und eine Höhe von 30 cm. Zur Veranschaulichung: dies entspricht in etwa einer Größe von 2 Schuhschachteln. Keines der Kaninchen hat je die Möglichkeit, seinen natürlichen Bedürfnissen nachzugehen. Sie verbringen ihr kurzes, trauriges Leben in Drahtgitterkäfigen, in denen sie weder buddeln, hoppeln noch spielen und sich aufrichten können. Die Käfige haben keine festen Bodenplatten oder Einstreu, sondern Gitterböden, damit Kot und Urin direkt hindurch fallen können. Die Kaninchen sind so dem beissenden Geruch von Ammoniak ihr ganzes Leben lang ausgesetzt. Die Schlachtmethoden sind bei Kaninchen ähnlich wie bei anderen Pelztieren: Man bricht ihnen das Genick oder schlägt ihnen den Schädel ein, bevor man sie an den Füßen aufhängt und ihnen das Fell abzieht (meist bei vollem Bewusstsein)
#neinzuPelz #PelzistMord #fuckfur