Die Hunde von Kitmir e.V. suchen ein Zuhause

 

Hier sind nur ein paar Beispiele angegeben von den Hunden die ein Zuhause suchen.

Weitere finden Sie auf der Homepage:

Startseite

oder bei Facebook:

https://www.facebook.com/KitmirEv?fref=ts

 

Wenn Sie ein Tier von uns adoptieren möchten, beginnt alles mit einer Kontaktaufnahme zu uns – am besten per Mail über:
Kitmir.Tiervermittlung@gmail.com
Wenn Sie eine Mail an diese Adresse schicken, können Ihnen unsere Vermittler direkt die wichtigsten Fragen beantworten. Viele Antworten finden Sie jedoch auch auf unserer Homepage.

Damit wir Infos über Sie erhalten, bitten wir Sie, dass Sie sich den Selbstauskunftsbogen auf unserer Homepage herunter laden, auf den die vorerst wichtigsten Daten abgefragt werden.
Den Selbstauskunftsbogen finden Sie hier:
http://www.kitmir.de/download-selbstauskunft/
Bitte füllen Sie den Fragebogen aus und senden ihn an die E-Mail Adresse:
Kitmir.Tiervermittlung@gmail.com
Unsere Vermittler werden sich dann schnellstmöglich zurück melden.

Wenn die Auswertung des Fragebogens ergibt, dass ein Tier bei Ihnen ein schönes Zuhause finden könnte, werden sich kurz darauf von einer Vorkontrolle besucht. Eine Vorkontrolle ist eine Person aus dem Tierschutz, die sich das zukünftige Zuhause des Tieres anschaut und offene Fragen klären wird. Wenn alles passt und das Tier bei Ihnen ein schönes Zuhause finden wird, dann steht einer Adoption nicht mehr im Wege. Wir vermitteln nur gegen Vorkontrolle, Schutzvertrag und Schutzgebühr. (Hunde 330 Euro, Katzen 150 Euro)

Besonders wichtig zu erwähnen ist, dass wir KEINE Welpen vermitteln dürfen, da Tiere erst ab dem 7. Lebensmonat aus der Türkei ausreisen dürfen. Die Türkei gehört nicht zur EU und daher gibt es sehr, sehr strenge Ausreiseregelungen, die man nicht mit Ländern wie Spanien, Bulgarien usw. vergleichen kann.

In der Türkei ist es wie folgt:
Welpen dürfen ab der 12. Woche geimpft werden. Um vier Monate später ausreisen zu können, benötigen sie jedoch ein Ausreisezertifikat, bzw. einen Titernachweis, der den Tollwuttiter dokumentiert und nachweist. Dies gilt auch für erwachsene Hunde.
Sobald das Tier gegen Tollwut geimpft ist, müssen 4 Wochen vergehen und dann wird ihnen Blut abgenommen, das in ein Labor nach Ankara geschickt wird. Dort wird der Tollwuttiter ermittelt und ein Zertifikat für das Tier angefertigt. Drei Monate nach der Blutabnahme dürfen die Tiere dann endlich ausreisen. Die ,,Quarantänezeit” beträgt also 4 Monate, bis ein Tier nach Deutschland vermittelt werden darf.

Das macht es leider sehr schwierig für uns und ist auch ein kostspieliges Verfahren, wodurch unsere Schutzgebühr mit 330 Euro etwas höher angesetzt ist, als die von Tierhilfen, die innerhalb der EU tätig sind.

Unsere Tiere kommen gechipt, geimpft, kastriert, mit Pass und mit dem Flieger nach Deutschland. Die Tiere können dann von Ihnen am Flughafen in Empfang genommen werden.

Wir versuchen Ihnen bestmöglich entgegen zu kommen, was den Flughafen angeht. Überall in Deutschland haben wir Unterstützer sitzen, die regelmäßig fliegen und daher viele Flughäfen in Deutschland angeflogen werden. Manchmal muss man leider auch eine weitere Fahrt in Kauf nehmen, aber für seinen zukünftigen Lebenspartner sollte eigentlich kein Weg zu weit sein.

Unsere Tiere kann man als ,,ungeschliffene Rohdiamanten‘‘ erachten – aber sie brauchen Liebe, Geduld, Erziehung und Konsequenz, um zu glänzenden Diamanten zu werden.
Viele Menschen erwarten bedingungslose Liebe, Dankbarkeit und Hörigkeit, wenn sie einem Tier aus dem Tierschutz ein Zuhause schenken. Sie erwarten, dass der Hund leinenführig, stubenrein ist und mehrere Stunden alleine bleiben kann, denn er ist ja kein Welpe mehr.

Die Wahrheit ist:
Unsere Tiere kommen von der Straße und haben in ihrem Leben leider oft noch nichts lernen können/dürfen. Natürlich gibt es auch Hunde, die einst ein Zuhause hatten und sowohl die Stubenreinheit, als auch die Grundkommandos beherrschen, aber… das gibt es selten.

Wenn sie einen Hund adoptieren möchten, können wir Ihnen nur die Infos geben, die wir haben. Bei knapp hundert Tieren, die zu versorgen sind, bleibt leider wenig Zeit, um sich mit jedem einzelnen Tier zu beschäftigen und den kompletten Charakter beschreiben zu können. Es kommt natürlich auch vor, dass sich die Hunde im Rudel ganz anders präsentieren, wie als Einzelhund dann später in Deutschland.

Streuner sind Überlebenskünstler, viele haben sich ihr tägliches Futter durch Wühlen in Abfällen oder Jagen besorgt. Die meisten von ihnen sind sehr selbständig und gut mit anderen Hunden sozialisiert. Aggression ist selten zu finden, weil diese ihre Überlebenschancen eher verringert hätte.

Manche Hunde mussten sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen machen – so dass einige dieser Hunde besondere Ängste haben, z.B. vor bestimmten Gesten, Lauten o.ä. Sollten uns diese Ängste im Vorfeld bekannt sein, informieren wir sie aber selbstverständlich darüber. Das Verhalten gegenüber Kindern kann leider auch nicht getestet werden, da es vor Ort keine Kinder gibt. Jedoch konnten wir bei vorhergegangen Adoptionen keine schlechten Erlebnisse mit Kindern erfahren.

Egal ob Sie in der Stadt oder im Wald wohnen, Ihr neuer vierbeiniger Freund wird vermutlich erst einmal an einer mehr oder weniger langen Leine geführt werden müssen und wir empfehlen auch, das Tier nicht bereits am Flughafen aus der Box zu holen, sondern erst im sicheren Zuhause (trotz Doppelsicherung, mit denen die Hunde landen).

Bitte lesen Sie zur Sicherung eines Tierschutzhundes auch die anhängige Info am Ende dieses Schreibens. Es ist unglaublich wichtig, dass Tier ausreichend zu sichern, um dessen Leben zu schützen.

Sie werden Geduld, Verständnis und viel Liebe brauchen um ihrem neuen Hund Vertrauen zu geben, ihn zu erziehen und in ihm einen treuen Freund zu finden.

Die Tatsache ist: es bleibt eine große Überraschung für alle Beteiligten. Es kann sein, dass:
– Der Hund in die Wohnung macht – Keine Treppen steigt, weil er sie nicht kennt
– Die Katze jagt, obwohl er in der Türkei mit Katzen verträglich war
– Futterneid zeigt
– Ängstlich ist und sich zurück zieht
– Angst vor Alltagsgeräuschen hat (Straße, Staubsauger, Fön usw.)
– Sich nicht über Türschwellen traut
– usw.

Diese Liste kann endlos fortgeführt werden und sie soll nicht dazu dienen Ihnen auszureden ein Tier zu adoptieren, aber wir möchten, dass Sie sich im Vorfeld über alle Eventualitäten bewusst sind, denn das schlimmste wäre, wenn wir für das Tier nach Ankunft bei Ihnen ein neues Zuhause suchen müssen. So etwas bringt viel Stress mit sich (vor allem für das Tier) und kann durch gute Überlegung und Abwägung vermieden werden.

An dieser Stelle ist aber auch zu erwähnen, wie viel Freude so ein Tier in das Leben bringt und wir freuen uns, wenn es endlich soweit ist, dass Ihr neues Familienmitglied einziehen kann.


 

 

 

Lenny
Lenny wurde im Oktober 2014 geboren, nachdem seine hochträchtige Mama von der Straße gerettet wurde. Drei seiner vier Geschwister wurden inzwischen vermittelt, aber für ihn gab es leider noch nie eine Anfrage. Lenny ist durch und durch freundlich und sehr liebesbedürftig, aber er muss natürlich noch viel lernen, denn er hat sein bisheriges Leben nur im Gehege verbracht. Dafür ist er super sozialisiert und kommt mit allen Hunden zurecht. Kastriert ist er natürlich auch bereits und er könnte auf der Stelle seine Koffer packen und in sein neues Leben fliegen. Lenny hat eine Schulterhöhe con ca. 55 cm und wiegt ca 23 Kilo.

 

 

 

 

 


 

Mogli
Mogli ist einfach ein ganz liebes Kerlchen, der viel Freude am Leben hat und sicher auch Ihr Leben bereichern würde. Er wird vermutlich Labrador Größe erreichen.
Auch seine Geschwister Miss Daisy, Sam und Dean sind aufgeschlossen, neugierig und nicht zu bändigen. Für alles zu haben und zu nichts zu gebrauchen. Aber sie bringen einen immer zum Lachen und verschönern unseren Tag.


Mango
Mango ist einer der Welpen welche man Anja zu ihrem großen Entsetzen einfach in die Einfahrt gekippt hat, da waren diese alle noch winzig und hätten dringend ihre Mama gebraucht. Vier seiner Geschwister haben leider nicht überlebt, aber er und seine Schwester Leni sind Gott sei Dank am Leben.
Mango ist großartig. Er ist aufgeweckt, neugierig und verspielt und hofft, nun auf ein Körbchen bei lieben Menschen – für IMMER – damit sein Leben nun dann doch noch eine glückliche Wende nehmen kann.


J.J. Junior lebte ca. 1 1/2 Jahre gemeinsam mit seinem Vater JimJim an einer festen Futterstelle. Sie lebten friedlich in der Nähe des Hauses, in dem JimJim früher mit seinen Besitzern gelebt hatte. Als die Besitzer weg zogen, ließen sie JimJim einfach zurück – er verschwand eines Tages spurlos, und J.J Junior blieb zusammen mit Frieda und Betty (wurde nach Deutschland vermittelt) zurück. Als das Haus an neue Besitzer verkauft wurde, fühlten diese sich durch die Anwesenheit der Hunde gestört und verständigten die Hundefänger…wir suchten drei Monate nach Frieda und nach langen sechs Monaten fand Efkan J.J. Junior in Gazipasa…er war in einem furchtbaren Zustand. Er hatte plötzlich panische Angst vor Menschen, war unterernährt und seine Haut war eine blutende Kruste. Es wurde Leishmaniose diagnostiziert und J.J. Junior wurde bei Anja aufgenommen. Bereits seit Dezember 2015 lebt er nun dort. Der wunderschöne Rüde hat sich längst von seinem Leben auf der Straße erholt, hat seine Fröhlichkeit und sein Zutrauen zu den Menschen zurückgewinnen können und ist somit bereit sein eigenes Zuhause mit lieben Menschen zu finden.
Über J.J. wird gesagt, es ist schwierig Fotos im Stehen von ihm zu machen….weil er vor Freude über Besuch im Gehege die ganze Zeit rumhampelt Abends, wenn es Zeit zum Schlafen ist, legt er sich brav auf seine Matratze und nimmt sein Betthupferl entgegen.
Es wäre doch toll, wenn er Besuch und Betthupferl bald in seinem eigenen Zuhause empfangen könnte, und nicht länger in seinem Gehege – auch wenn wir ihn alle sehr vermissen würden.
Also Ihr Lieben, teilt unseren Beitrag und macht J.J. zu einem glücklichen (Hunde-) Mann!
J.J. wurde ca. 2013/2014 geboren und hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm. Er ist kastriert, geimpft und hat einen Chip.
Die Vermittlung erfolgt nur nach positiver Vorkontrolle, Schutzvertrag und Schutzgebühr.


Die mittelgroße Hündin Akira wurde in den Bergen in der Nähe eines Restaurants aufgegriffen.
Sie war so freundlich den Menschen gegenüber und so dankbar für die Portion Futter, dass Anja sie einfach nicht zurück lassen konnte.
Akira wurde zum kastrieren mitgenommen und bekam dann einen Platz im ,,Wohnzimmerrudel“ und lernt nun den Alltag in einem Haus kennen.
Akira scheint auf der Straße geboren zu sein oder sie musste draußen leben, denn das Leben im Haus machte ihr Anfangs Angst.
Ansonsten ist sie aber eine selbstbewusste und agile Hündin, mit der man sicher Pferde stehlen kann, wenn man ihr etwas Zeit und Geduld schenkt. Sie ist stubenrein, beherscht aber noch keine Grundkommandos o.ä.
Akira ist eine zarte und sehr liebe Hündin, die ca. 2016 geboren wurde. Sie hat eine Schulterhöhe von ca. 45-50 cm und könnte im Frühjahr 2018 ausreisen, wenn man ihr ein Zuhause schenken möchte.


Pebbles wurde ganz in der Nähe von Anjas Haus gefunden, als sie von einem Rudel Rüden verfolgt wurde. Pebbles wurde mitten aus dem Andrang gerettet und direkt zum kastrieren mitgenommen. Da sie vorher niemals Babys hatte, wird es ihre erste Läufigkeit gewesen sein und somit wurde Pebbles ca. im Frühjahr 2017 geboren und war frisch ausgesetzt, als Anja sie fand.
Pebbles hatte definitiv ein Zuhause, denn als sie gefunden wurde, war sie sehr gepflegt und im Haus zeigte sie auch sogleich, dass sie das betteln am Tisch beherscht. 😉 Sie kennt also das Leben bei Menschen.
Warum sie raus geworfen wurde, können wir nicht nachvollziehen, denn Pebbles ist eine unglaublich hübsche und liebe Hündin. Sie zeigt sich sehr aufgeschlossen und konnte sich direkt in das Wohnzimmerrudel integrieren und versteht sich sowohl mit Rüden als auch mit Hündinnen.
Pebbles ist nur mittelgroß bei einer Schulterhöhe von ca. 45cm und wird auch nicht mehr großartig wachsen.
Mit Pebbles hätte man eine wirklich tolle Junghündin, an der Seite, die viel viel Freude in eine Familie bringen würde.
Sie könnte im Frühjahr 2018 ausreisen.


Leni ist eine von den Welpen welche man Anja in die Einfahrt “gekippt” hat. Vier ihrer Geschwister sind leider verstorben, aber Leni hat um ihr Leben gekämpft und gewonnen.
Leni ist – wie jedes Hundebaby – einfach Zucker!!! Man muss sie lieben. Sie hat allerleid Unsinn im Kopf, spielen, fressen, kac……. das ist momentan der Tagesablauf.


Elsa und ihre Schwester Anna lebten mit ihrer Mama und drei weiteren Geschwistern nahe eines Waldes an einer Dorfstraße, wo sie vermutlich ausgesetzt wurden. Die kleine Familie wurde von Efkan zwar gesichtet und auch gefüttert, aber da alle Gehege voll waren, konnte die Familie nicht aufgenommen werden.
Nur wenige Tage später, waren die Hundemama und drei der Geschwister verschwunden und Anna und Elsa saßen mutterseelenallein am Straßenrand. Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die beiden Schwestern auch tot gewesen wären und so nahm Efkan sie mit.
Mit großer Mühe schuf Anja ein Plätzchen für die Mädels und nun dürfen sie in Sicherheit groß werden.
Anna und Elsa sind ca. April 2017 geboren und dürfen somit Ende des Jahres ausreisen, falls sie eine Familie finden sollten.
Die beiden Schwestern werden ausgewachsen eine Schulterhöhe von ca. 55-60cm erreichen.