Von Kindheit an werden wir auf Gehorsam getrimmt, gefügig und konform gemacht.

Aus Angst vor Veränderung, Bequemlichkeit oder Feigheit verlassen viele Menschen dieses Gefängnis ihr Leben lang nicht. Angepasst zu sein scheint der leichteste Weg.

Angepasst zu sein an eine Gesellschaft, die die Gewalt an den Schwachen und Schwächsten verherrlicht, die die Mitwirkung an der Gewalt zu einem sozial erwünschten Verhalten zählt und erst dann einen Menschen zu einem vollwertigen Mitglied macht; denn von klein auf werden wir regelrecht darauf abgerichtet, Fleisch zu essen.

Zuerst wird uns püriertes Tier in den Rachen geschoben, später wird „gegessen was auf den Tisch kommt“, dann gibt uns der ebenso abgerichtete Freundeskreis, die konforme Gesellschaft, sowie das Dauerfeuer der Werbemanipulation den Rest.

So wurde uns die angeborene Empathie für unsere Mitlebewesen regelrecht abtrainiert, wir wurden auf „Funktion“ getrimmt, schwimmen im fremdgesteuerten Strom der abgestumpften Gleichgültigkeit, bis wir irgendwann ernsthaft glauben, wir wären selbstbestimmt, wir hätten unser Verhalten selbst gewählt.

Diejenigen, die aus diesem gewalttätigen System aussteigen, werden bekämpft, beschimpft, belächelt und ignoriert.
Doch sind es eben diese Menschen mit Rückgrat, die dem Rest der Gesellschaft den Spiegel vorhalten, der die Fratze der alltäglichen Gewalt, das Mitwisser – und Mitläufertum sowie die blinde, bedingungslose Gefolgschaft der Menschen hinsichtlich der ausbeutenden Industrien zum Vorschein bringt.

Wir leben tierleidfrei, weil es gilt, ein riesengroßes Unrecht zu korrigieren.
Wir weigern uns, etwas zu nehmen, was uns niemals gehörte.
Es geht uns um die Anerkennung und den Respekt vor dem Leben.
Es geht uns um Verbundenheit, Integrität, Freundschaft, Empathie, Mut, Gerechtigkeit, Mitgefühl und ehrliche Aufklärung, die allen Menschen zeigt, was wirklich zählt.