„Die Wahrheit über Wolle“!!!

 

90 % der Merinowolle kommt aus Australien
Wenn man im Geschäft einen Wollpullover kauft, stehen die Chancen hoch, dass die Wolle aus Australien, Neuseeland oder China kommt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Schafe nicht mehr wegen der Wolle gehalten, sondern zur Fleischproduktion. Die Wolle, die bei der Schafschur anfällt, ist nicht konkurrenzfähig mit der importierten Ware aus dem Ausland. Viele Konsumenten fragen auch die besonders feine Wolle der australischen Merino-Schafe nach. Die heimische Wolle ist gröber und wäre teurer zu verarbeiten – deswegen wird sie als Abfall entsorgt oder verbrannt.
Das Leid der Schafe für die Wollproduktion
Die Schafe, die die Wolle für die Textilindustrie liefern, werden in Massentierhaltung gehalten und entsprechend behandelt. Die Rassen sind darauf gezüchtet worden, extrem viele Haare anzusetzen: Merinoschafen wurden Hautfalten angezüchtet, damit die Wollausbeute pro Tier noch größer ist.

Diese unnatürliche Menge an Wolle führt dazu, dass viele Schafe in den heißen Monaten unter der Hitze kollabieren und an Hitzschlag sterben. Außerdem sammeln sich in den Falten Feuchtigkeit und Urin. Von der Feuchtigkeit angezogen, legen Fliegen ihre Eier in den Hautfalten ab, und die ausgeschlüpften Larven können die Schafe bei lebendigem Leibe auffressen.

In dem Versuch, diesen »Fliegenbefall« zu verhindern, nehmen australische Schafzüchter einen barbarischen Eingriff an den Tieren vor: das »Mulesing«. Dazu werden die lebenden Schafe unter Gewaltanwendung auf den Rücken geworfen und ihre Beine zwischen Metallstäben fixiert. Dann schneidet man ihnen große Fleischstücke vom Bereich rund um ihren Schwanz weg.
Unprofitable Schafe enden unter Schlachtmesser
Wenn die Schafe für die Wollindustrie nicht mehr profitabel sind, werden sie in vielen Fällen in die Schlachthäuser des Nahen und Mittleren Ostens oder Nordafrika verschickt. Jahr für Jahr werden fast 3 Millionen Schafe in Australien auf Schiffen zusammengepfercht. Auf den mehrstöckigen Frachtern, vollgestopft mit unzähligen verängstigten Tieren, herrschen Hitze, Seuchen und Wassermangel – tausende Schafe verenden während des Transports. Für die Überlebenden endet die grausame Reise mit dem Schlachtmesser: mit Kehlschnitt, ohne Betäubung.
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