Andreas Bär Läsker

2016 allen Ernstes davon auszugehen, Essen sei immer noch Privatsache, ist absurd. Die katastrophalen Folgen der Massentierhaltung, und aus der stammen über 98% des konsumierten Fleischs, von Milchprodukten, Eiern und Fisch ganz zu schweigen….sind planetenweit visibel und bewiesen. Der exorbitante Treibhausgasausstoß, verseuchte Böden durch Gülle, abgeholzte Regenwälder für die Gensojazucht zur Tierfütterung, massiver Antibiotikamissbrauch mit bald apokalyptischen Effekten auf mehrere hundert Millionen Menschen….und das alles, weil die sinnlose Gier nach tierischen Produkten nur noch von der Ignoranz über diese Tatsachen getoppt wird.
Wer wirklich ernsthaft der Meinung ist, Essen sei immer noch Privatsache, der leugnet wahrscheinlich auch den Klimawandel, glaubt an den Osterhasen und ist der werbeopfermäßigen „Meinung“, dass Fleisch ein Stück Lebenskraft ist und es die Milch macht.
Allmählich sollte der eine oder andere mal ernsthaft ein paar Dinge überdenken. Und das zügig. Denn wenn das mit dieser vollkommen schwachsinnigen Massentierhaltung und den damit verbundenen „Kollateralschäden“ so weiter geht, sind wir am Arsch. Und zwar alle. Und das sehr bald.
Ich habe irgendwie keine Lust, an der Dummheit und Ignoranz anderer Leute zu sterben, Ihr?