Warum vegan? 20 Fakten, die dich zum Nachdenken anregen

 

Warum vegan? 20 Fakten, die dich zum Nachdenken anregen

Warum leben Leute vegan? Diese Frage beantwortet Mel dir mit diesen 20 Fakten zu Tierhaltung, Umweltverschmutzung und Gesundheit. Hier wartet auch eine riesige Infografik auf dich, die du wunderbar abspeichern kannst – oder du schickst sie direkt an deine Freunde, um dieses Wissen zu teilen!

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20 Fakten, die dich zum Nachdenken anregen

Hier findest du die 20 Fakten aus der Infografik noch mal zum genaueren Nachlesen mit ihren dazugehörigen Quellen.

Landwirtschaftliche Nutztierhaltung und all ihre Nebenerzeugnisse sind insgesamt jährlich für 51 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Vgl. Goodland, R. & Anhang, J. (2009): Livestock and Climate Change: What if the key actors in climate change were pigs, chickens and cows? In: Worldwatch Magazin November/December 2009. Worldwatch Institute. S. 11 – 15 (Abgerufen am 07.08.2016)

*Anmerkung: Wir wurden darauf hingewiesen, dass die dargestellten Zahlen von Goodland und Anhang in der Debatte stehen (Vielen Dank, Jonas!). Das Team von Vegan.com fasst die Thematik auf ihrer Website gut zusammen. Schaut dort vorbei, falls ihr es ganz genau wissen wollt.


Täglich produzieren Rinder allein in Deutschland 2,5 Milliarden Liter Methan. Ein Kleinwagen müsste die Welt 5,6 Millionen mal umrunden, um den gleichen Klimaschaden zu verursachen.

Daten: 1 Rind = 200 L Methan/ Tag | 200 L Methan = 18.000 Km mit Kleinwagen (Klimaschaden) | DE hat 12.635.456 Rinder (2015) | Äquatorialer Erdumfang = 40.075,017

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (2014): Fleischkonsum: Klima- und Umweltbilanz.  (Abgerufen am 07.08.2016)

Statistisches Bundesamt (2015): Tiere und tierische Erzeugnisse. (Abgerufen am 07.08.2016)


Es braucht durchschnittlich 1.020 Liter Wasser (8,5 volle Badewannen) um 1 Liter Kuhmilch zu produzieren.

Vgl. Hoekstra, A. Y. & Mekonne, M. (2012): A Global Assessment of the Water

Footprint of Farm Animal Products. In: Ecosystems Vol. 15. S. 406


Es braucht durchschnittlich 15.400 Liter Wasser (128 volle Badewannen) um 1 Kilo Rindfleisch zu produzieren.
1 Kilo Sojabohnen benötigen pro Kilo nur 1.800 Liter.

Vgl. Hoekstra, A. Y. & Mekonne, M. (2012): A Global Assessment of the Water Footprint of Farm Animal Products. In: Ecosystems Vol. 15. S. 406


Die Nutzung einer Fläche zum Anbau von Sojabohnen liefert 15-mal mehr Protein, als die Nutzung der gleichen Fläche für die Haltung von Nutztieren.

National Soybean Research Laboratory: Benefits of Soy. (Abgerufen am 07.08.2016)


80 % der globalen Fischbestände sind bereits überfischt und vollständig ausgebeutet.

United Nations (2010): Resumed Review Conference on the Agreement Relating to the Conservation and Management of Straddling Fish Stocks and Highly Migratory Fish Stocks.


Landwirtschaftliche Nutztierhaltung ist für 91 % der abgeholzten Fläche des Amazonas Regenwaldes verantwortlich.

Margulis, S. (2004): Causes of Deforestation of the Brazilian Amazon. In: World Bank Working Paper No. 2. S. 9


Jede Sekunde werden ca. 6.000 m² Regenwaldfläche abgeholzt. Ein Fußballfeld umfasst 7.140 m².

Rainforest Relief. Avoiding Unsustainable Rainforest Wood. (Abgerufen am 07.08.2016)


In Deutschland werden jährlich 1.700 Tonnen Antibiotika in der Nutztierhaltung eingesetzt.
Knapp siebenmal so viele wie in den Krankenhäusern.

Bowinkelmann, F. (2013): Antibiotika in der Tierhaltung. W wie Wissen (ARD). (Abgerufen am 07.08.2016)


Weltweit werden jährlich ca. 70 Milliarden Nutztiere geschlachtet. Im August 2016 entsprach die Weltbevölkerung zum Vergleich 7,44 Milliarden Menschen.

Compassion in World Farming.  Strategic Plan 2013-2017 for Kinder, Fairer Farming Worldwide.


Verarbeitetes Fleisch (in Geschmack oder Haltbarkeit verändert) ist krebserregend für Menschen.

International Agency for Research on Cancer (2015): ARC Monographs evaluate consumption of red meat and processed meat. (Abgerufen am 07.08.2016)


Der Konsum von rotem Fleisch (Muskelfleisch von Säugetieren) steht eindeutig in Zusammenhang mit der Entstehung von Krebserkrankungen.

International Agency for Research on Cancer (2015): ARC Monographs evaluate consumption of red meat and processed meat. (Abgerufen am 07.08.2016)


Cholesterin und gesättigte Fettsäuren aus tierischen Lebensmitteln sind die Nr. 1 Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall (kardiovaskuläre Krankheiten) – die häufigsten Todesursachen in Deutschland.

Benjamin, M. M. & Roberts, W. C. (2013): Facts and principles learned at the 39th Annual Williamsburg Conference on Heart Disease. In: BUMC Proceedings. 2013 Apr; 26(2). 124–136.


Kuhmilchkonsum steigert den Blutspiegel an insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-1), welche u. a. Krebszellen zum Wachstum anregen.

Melnik, B. (2009): Milk consumption: aggravating factor of acne and promoter of chronic diseases of Western societies. In: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. 2009 Apr; 7(4): 364-70.


Das Blut von Menschen mit einer pflanzenbasierten Ernährung (vegan) stoppt das Wachstum von Krebszellen 8-mal so stark wie das Blut von Menschen, die die heutige Standarddiät verfolgen.

Ornish, D. et al. (2005): Intensive lifestyle changes may affect the progression of prostate cancer. In: Journal of Urology. 2005 Sep; 174(3): 1065-9.


Der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung (vegan) kann die Bildung kardiovaskulärer Krankheiten (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) stoppen und umkehren.

Esselstyn, C. B. Jr. (2014): A way to reverse CAD? In: The Journal of Family Practice. 2014 Jul; 63(7):356-364b.


50 % des weltweiten Getreideanbaus wird an Nutztiere verfüttert. Gleichzeitig hungern weltweit 800 Millionen Menschen.

Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO): Livestock – a driving force for food security and sustainable development.


Ca. 50 Millionen männliche Küken werden jedes Jahr in Deutschland nach dem Schlüpfen geschreddert oder vergast.

Heinrich Böll Stiftung (2016): Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich. S. 32


Schweine sind intelligent, lernfähig, hochsozial und reinlich. Sie sind sogar intelligenter als Hunde.

Geiger, B. (2015): Schweine sind schlau. W wie Wissen (ARD). (Abgerufen am 07.08.2016)

Broom, D. (2010): Cognitive ability and awareness in domestic animals and decisions about obligations to animals. In: Applied Animal Behaviour Science, Bd. 126, S. 5


Über 54 Millionen Tiere landen in Deutschland jährlich im Hausmüll – ihr Fleisch wird nicht gegessen, sondern weggeschmissen.

Heinrich Böll Stiftung (2016): Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich. S. 32