Lupinenmilch: gesunder Milchersatz mit hohem Potential

 

Lupinen-Samen enthalten über 40 Prozent Eiweiß, mehr als Sojabohnen. Und dieses enthält alle essentiellen Aminosäuren, die durch den sehr schonenden Verarbeitungsprozess auch in der Lupinenmilch erhalten bleiben.

Die Milch-Alternative aus Lupinen ist damit eine der hochwertigsten Eiweißquellen bei veganer Ernährung. Ebenfalls ideal geeignet ist sie für Allergiker, da sie weder Gluten, noch Laktose, Milcheiweiß oder Sojaproteine enthält. Und ebenfalls als einziger Eiweißlieferant kein Purin, damit eignen sich Lupinen auch gut für Menschen, die zum Beispiel an Gicht leiden.

In den Samen stecken darüber hinaus Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen, die auch in der Lupinenmilch noch vorhanden sind.
Lupinen sind als alte europäische Kulturpflanzen an unser Klima hervorragend angepasst, haben wenig Ansprüche an den Boden und benötigen kaum Dünger sowie wenig Wasser. Die Hülsenfrüchte sind, anders als der große Konkurrent Soja, derzeit garantiert gentechnikfrei. Durch den in Deutschland möglichen Anbau in unmittelbarer Nähe der Verarbeitungsstellen fallen im Idealfall auch kaum Transportwege an, das ist gut für den Klimaschutz.

Der Verarbeitungsprozess der Lupinenmilch ist ebenfalls vergleichsweise umweltverträglich. Das Verfahren zur Herstellung des Lupinen-Proteins als Basis für Lupinenmilch wurde vom Fraunhofer Institut weiterentwickelt und verbessert. Dafür erhielt das Institut 2014 den deutschen Innovationspreis. Die Milch-Alternative überzeugt damit in puncto Nachhaltigkeit auf ganzer Linie.

Lupinenmilch: gesunder Milchersatz mit hohem Potential

Was ist Lupinenmilch? Wie gesund ist Lupinenmilch als Milchersatz? Wo kann man sie kaufen oder wie kann man sie selber machen? Hier findest du Antworten.

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