Ich bin berufstätig, kann ich einen Hund halten?

 

Es gibt allerdings ein paar wichtige Regeln zu beachten, wenn man jeden Tag lange nicht zu Hause ist.

Die goldene Regel: niemals einen Einzelhund halten, wenn man arbeitet. Wer jemals zwei Hunde hatte, wird merken, dass es die Haltung sehr vereinfacht und auch mehr Spaß macht, zwei oder mehr Hunde zu halten. Aber für Berufstätige ist es einfach ein MUSS, dass der Hund einen Partnerhund hat.

Nach der Arbeit geht’s nicht zum Feierabendbier, sondern auf dem schnellsten Weg nach Hause (ihr/e Vierbeiner wartet/warten schon sehnsüchtig auf Sie!). Ausgiebige Spaziergänge vor und nach der Arbeit sind Standard und tun auch dem Menschen gut. Im Idealfall sollen die Vierbeiner immer richtig müde sein.

Hunde schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. Wenn alles gut eingespielt ist, sind die 8 Stunden davon die Arbeitszeit des Herrchens. Dennoch ist zu beachten, dass 8 Stunden eine sehr lange Zeit sind und nicht für jeden Hund geeignet ist. Können Sie 8 Stunden aushalten ohne Ihre Not zu verrichten? Vielleicht haben Sie einen netten Nachbarn/Freund etc. der den Hund wenigstens 1‐2 mal kurz raus lassen kann.

Hierbei sind allerdings NICHT Kinder unter 10 Jahren gemeint, die eine solche Verantwortung übernehmen sollen!

Berufstätige sollten sich keinen Welpen anschaffen (außer Sie haben genügend Urlaub, vorzugsweise 2-3 Wochen, für Anfangszeit eingeplant), sondern lieber einen erwachsenen Hund. Das tut den Hunden gut und der Wohnung, die nicht aus Langeweile zerlegt wird.

Möglichst feste Zeiten einhalten. Hunde können 5 Stunden nicht von 7 Stunden unterscheiden.

Regelmäßigkeiten aber schon, und diese sind sehr wichtig.

Auch nach einem langen Arbeitstag: ein bisschen Spielzeit sollte immer noch gehen