Die Hunde von Casa Katharina e.V. suchen ein Zuhause

 

Hier sind nur ein paar Beispiele angegeben von den Hunden die ein Zuhause suchen.

Weitere finden Sie auf der Homepage:

http://www.tierhilfe-casakatharina.com/category/alle-hunde/

oder bei Facebook:

https://www.facebook.com/pages/Casa-Katharina/147038145330353?fref=ts

Unsere Hunde werden mit einem Schutzvertrag vermittelt. Die Schutzgebühr beträgt in der Regel 300,- €. Die Schutzgebühr wird fällig bei Übergabe des Hundes. Unsere Hunde werden geimpft, entwurmt, gechippt und mit gültigem Impfausweis abgegeben. In der Regel sind die Hunde auch kastriert (Ausnahmen: Welpen (hier wird aber ausdrücklich eine Züchtung verboten!) oder wenn aus medizischer Indikation/Alter nicht möglich).

Es erfolgt ebenso eine Vor- und Nachkontrolle durch Mitarbeiter von uns oder über andere Vereine.

Unsere Tiere werden – soweit möglich – medizinisch abgedeckt, aber es können natürlich immer Krankheiten auftreten, die im Vorfeld nicht ersichtlich waren (u.a. auch Arthrose). Für diese Krankheiten können wir keine Haftung übernehmen.


 

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Alabai dürfte derzeit der größte Hund sein, der in unserer Casa lebt. Alabai wurde im Frühjahr in einem Straßengraben gefunden, wo sie wohl schon einige Tage lag. Ihr hingen der Darm und die Gebärmutter raus. Wahrscheinlich hat sie sich zum Sterben dort abgelegt. Viele Autos fuhren an ihr vorbei, bis wir von einer Tierschützerin angerufen wurden. Unser Vasili fuhr hin und brachte sie in die Casa. In einer langen Operation hat Artiom ihr das Leben gerettet. Anfangs war sie total schwach, aber mit jedem Tag gewann sie mehr Lebensfreude. Obwohl sie wohl zuvor nie Gutes von uns Menschen erfahren hat – die Ohren hat man ihr auch noch abgeschnitten –  ist Alabai ein ganz lustiger und lieber Hund, sie genießt jede Aufmerksamkeit. Da sie so groß ist, lebt sie allein in einem Auslauf. Alabai bringt inzwischen sicherlich ihre 40 kg auf die Waage, deshalb traut sich auch keiner, es zu versuchen, ob sie mit anderen Hunden klar kommt oder nicht.


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Heute möchten wir Ihnen wieder einen ganz schlimmen Fall vorstellen. Peggy kam am 1. April 2016 in unser Heim. Sie wurde von einem Paar gebracht die erzählt haben, dass sie Peggy auf der Straße bei Chisinau gefunden haben , ihr Maul war mit einem Lederband zugebunden. Sie haben Peggy eingefangen und sind mit ihr in die Tierklinik gefahren. Das Lederband war schon in die Haut eingewachsen und wurde in der Klinik operativ entfernt. Danach wurde Peggy in unsere Casa gebracht. Natasha wollte mehr Infos von den Leuten, die ihr dann wieder erzählt haben, dass eine Frau sie wohl angesprochen hätte und erzählte, dass der Hund schon lange mit diesem zusammengebundenem Maul rum laufen würde. Peggy konnte weder essen noch trinken! Ein langsamer grausamer Tod sollte es wohl sein, was perverse Menschen sich für sie ausgedacht haben. Anfangs ließ Peggy sich von niemanden anfassen – wer kann ihr das verdenken? – hat aber ganz viel getrunken und gegessen. Jetzt merkt Peggy aber wohl langsam, dass ihr in der Casa keiner mehr was Böses will und Natasha kann sie vorsichtig anfassen, ohne dass sie schnappt. Sie ist ein wunderschönes Mädchen, aber die Zeichnung von dem Lederband auf der Nase wird sie vielleicht ihr ganzes Leben haben. Aber stört das? Nein, sie hat genauso ein Recht auf Liebe und Wärme, wie jedes andere Wesen auch. Was wir tun können, werden wir für Peggy machen. Zumindest ist sie jetzt in Sicherheit und braucht keine Angst mehr zu haben.

Mehr Infos zu Peggy folgen……