Andreas Bär Läsker

Wir halten uns auf unserer Erde derzeit ca. 70 Milliarden „Nutztiere“. Und wir fischen unsere Meere leer.
Alles im Rahmen eines Irrglaubens und unter dem Mantel der Ignoranz über die Tatsache, dass wir keinerlei tierische Proteine oder Fette zum Überleben benötigen. Im Gegenteil, sie machen uns krank und lassen uns früher sterben als es sein müsste.
Und das nur, weil wir uns diesen archaischen Unsinn des Verzehrs von Tieren nicht endlich abgewöhnen können.
Wir haben die modernste Technik, können zu anderen Planeten fliegen und kommunizieren mit Smartphones, deren Leistungsfähigkeit vor 20 Jahren noch als Supercomputer durchgegangen wäre. Wir wissen mehr über uns als jemals zuvor.
Aber wir essen nach wie vor Tiere, quälen sie, töten sie, und nehmen alle kollateralen Schäden aus der Tierzucht in Kauf….wegen ein paar Sekunden eines vermeintlich kulinarischen „Genusses“. Gut die Hälfte der Treibhausgasemissionen, die wir erzeugen, stammt aus der Tierzucht. Wir roden Regenwald um dort Futter für Tiere anzupflanzen, die wir dann essen. Unsere Böden sind überdüngt, weil wir nicht mehr wissen wohin mit der ganzen Gülle. Wir stopfen in der Massentierhaltung (98% allen Fleisches im Handel kommt daher, also bitte keine Biobauer von nebenan-Story, danke) so viele arme Geschöpfe auf engstem Raum zusammen, dass sie ohne Antibiotika nicht einmal die paar Monate bis zu ihrer Tötung überleben würden. Unser Planet stirbt….für ein paar Leberkässemmeln, Bratwürste und Steaks.
Wann begreifen wir, dass es im wahrsten Sinne um die Wurst geht?