Tierschutz am Ferienort

 

1. Unterstützen Sie lokale Tierschutzorganisationen

Erkundigen Sie sich vor oder während Ihren Ferien, ob es an Ihrem Ferienort lokale Tierschutzorganisationen gibt. Die Website Worldanimalnet führt eine Liste mit Tierschutzorganisationen weltweit. Auch die lokale Reisevertretung kann Ihnen hierzu vielleicht wertvolle Hinweise geben. Finden Sie heraus, was am Dringendsten benötigt wird. Mit Ihrer Spende helfen Sie so am effektivsten vor Ort, um gegen das Tierelend am Urlaubsort anzukämpfen.

2. Geben Sie Ihren Unmut bekannt

Reklamieren Sie bei der Hotel- oder Restaurantleitung, bei Ihrem Reiseveranstalter und bei der entsprechenden Botschaft, wenn Sie Zeuge werden, wie Tiere schlecht behandelt werden. Melden Sie Tierquälerei den örtlichen Behörden oder der Polizei. Dokumentieren Sie diese Begebenheiten mit Fotos und notieren Sie Ort, Datum und Sachverhalt. Alle Urlaubsländer sind auf Touristen angewiesen und achten auf ihr Image nach aussen. Je mehr Menschen Tierleid anprangern, desto eher ändert sich etwas. Denken Sie nie, dass Sie allein nichts bewirken können. Reagieren Sie und leisten Sie Ihren Beitrag!

3. Kastration statt Fütterung

FütterunsaktionenFütterungsaktionen sind zwar gut gemeint und erfreuen für einen kurzen Moment manch Katzen- und Hundeherz, tragen aber leider auch zu einer schnelleren Vermehrung bei. Unzählige Strassenkatzen und Strassenhunde werden nach der Touristensaison entsorgt, erschlagen, vergiftet, erschossen. Kümmern Sie sich um die Kastration der Tiere an Ihrem Ferienort. So leisten Sie den grössten Beitrag zum Tierschutz. Kastrierte Tiere dürfen auch gefüttert werden. Sprechen Sie mit lokalen Tierschutzorganisationen oder der Hotelleitung. Oft werden kastrierte Katzen gekennzeichnet (z.B. mit dem Coupieren der Ohrspitze während der Narkose), so dass sie eine echte Überlebenschance erhalten. Vielleicht ist die Hotelleitung im Anschluss sogar bereit, die nun kastrierten Tiere auf dem Areal zu dulden und zu versorgen.

4. Keine Tiere oder Tierteile als Souvenir

AlligatorenkopfTiere oder Teile von Tieren werden den Touristen allzu gerne als Souvenirs angepriesen. Schlüsselanhänger mit Babyalligatorenköpfen, aufgespiesste Schmetterlinge, präparierte Schlangen lassen das Tierleid rasch erkennen. Viele Souvenirs sind aber nicht auf den ersten Blick als tierische Produkte erkennbar. Armbänder aus Elefantenhaaren, Ohrringe aus Schildkrötenpanzer, Bilder aus Muscheln uvm. werden angeboten und erfreuen sich immer noch grosser Beliebtheit. „Medikamente“ und „Potenzmittel“ tierischer Herkunft lassen manchen Touristen glauben, er sei nach der Einnahme gesünder oder potenter. Hände weg von allen Dingen tierischer Herkunft. In aller Regel haben sie grosses Tierleid verursacht und der Verkauf bestätigt dem Händler, dass er dringend Nachschub braucht – das Leid geht weiter und weiter. Ausserdem besteht das Risiko, dass die Einfuhr des Souvenirs verboten ist und die Ware am Zoll beschlagnahmt wird. Machen Sie Fotos von der Flora und Fauna in den Ferien und erfreuen Sie sich daran.

5. Keine Tiere zur Unterhaltung

Kulturelles gehört für manchen Touristen einfach zum Feriengenuss. Viele Sitten und Gebräuche verursachen Tierleid und gehören boykottiert, weil die Tiere unnötigen Leiden ausgesetzt und kaum je artgerecht gehalten werden. Manche Veranstaltungen führen gar zum Tod des Tieres.

Boykottieren soll man insbesondere

Stierkämpfe,
Bärenkämpfe,
Hundekämpfe und andere Kämpfe zwischen Tieren oder zwischen Mensch und Tier

Zirkusvorstellungen oder Shows mit Wildtieren

Pferde- und Hunderennen

Tanzbärendarstellungen
Foto-Sessions mit Tieren
Elefantentrekking, Elefantenfütterungen
uvm……..

Tierschutz am Ferienort

Einem aufmerksamen Tierfreund entgeht oft nicht das Tierleid am Ferienort und er möchte etwas dagegen unternehmen. Deshalb haben wir Ihnen hier die 10 wichtigsten Verhaltenstipps für Tierfreunde zusammengestellt:netap.ch