Bruellen der Rinder -lebendig zerlegt beim Schlachter um die Ecke

 

Friedrich Mülln und Friedrich Landa von Tierschutz im Unterricht hatten vor Jahren die seltene Chance mehrere Rinder vom Kleinbauern zu einem Provinzschlachthof zu begleiten. Friedrich fuhr im Tiertransporter mit und beobachtete die Tiere die das erste mal blauen Himmel sahen. Im Schlachthof wo wir das erste und letzte mal offen drehen durften, kam es zu dem, was nach wie vior auch heute bis zu 12 % aller Rinder droht. Die Tiere wachten viel zu schnell nach dem Bolzenschuß auf und kämpften um ihr Leben. Ohne Rücksicht wurden Ohren und Gliedmaßen abgetrennt. Das Brüllen der Rinder ist eine Mahnung, dass es keinen guten Tierhalter um die Ecke und schon gar keinen guten Schlachthof gibt.

Mehr Infos unter: www.friedrich-muelln.de

Eine Kuh ist ein lebendes, fühlendes Wesen und kein wandelnder Steakhaufen oder Milchmaschine. Schweine sind auch keine zufällig atmenden Fleischhaufen. Hühner sind keine Eiermaschinen und auch keine Hähnchenschenkel. Fische sind keine Fischstäbchen. Sie sind alle fühlende, bewusste Wesen und es wird ihnen Unrecht getan!

Merken wir eigentlich noch was oder sind wir so abgestumpft, so verblendet in unserem Größenwahn, dass wir überhaupt nicht mehr mitbekommen, wie abgrundtief abscheulich es ist, ein lebendes Wesen anzusehen und es dabei gedanklich zu zerstückeln?

Und dann noch dieser schönfärberische Karnistensprech: „kurze Wege zur Schlachtung sind _gut_ für’s Tier.“ Nein, Schlachtung ist NICHT „gut“ für’s Tier. Geschlachtet zu werden ist so richtig Scheiße für jedes Lebewesen. Wenn der Transport vorher kürzer ist, dann ist es nicht „gut“ für’s Tier sondern bestenfalls ein fitzelkleines bisschen weniger grausam. Aber der ganze Vorgang, die ganze Intention ist brutal, rücksichtslos, egoistisch und vor allem absolut unnötig, denn wir brauchen keinerlei Tierprodukte um glückliche, gesunde, erfüllte Leben führen zu können. Warum also hören wir nicht endlich mit diesem Wahnsinn auf?

Ach, dies hier noch zum Mythos vom wunderschönen, ach-so humanen Tod beim regionalen, vertrauenswürdigen Schlachter: Dieses Filmchen wurde bei genau so einem gedreht.

Kommentar eines Tierarztes, der selbst Aufsicht und Fleischbeschau in Schlachthöfen macht:
„Da sieht man ja alles wunderbar, wogegen ich bei der Arbeit ankämpfe. Alle Treibmethoden. Mit Gabeln und sogar winzige Kälber mit dem verbotenen Schwanzgriff treiben, bei dem man die Schwänze bricht. Als ob so ein Winzling nicht anders vorwärts geschoben werden könnte. Bei 7:12 einen Bullen, bei dem der Betäubungsschuß völlig daneben ging. Er blinzelt noch und ist bei vollem Bewusstsein. Der bei 9:30 hat einen leichten Hau abgekriegt, das sieht man am zitternden Aufgapfel. Aber auch da ist bei Weitem keine ausreichende Betäubung vorhanden. Wenn sie noch selber blinzeln oder zumindest auf Berührung des Augapfels blinzeln, ist die Betäubung auf jeden Fall misslungen. Man sieht auch sehr schön, dass die nicht ausreichend betäubten Tiere nicht zappeln. Bei 12:12 sieht man einen Bullen, bei dem die Betäubung funktioniert hat. Die Zunge hängt heraus, er zeigt eine letzte Agonieschnappatmung und dann entlädt sich die Restenergie in den Zellen, die zu Flucht oder Kampf bereit gestellt war in zappelnden Bewegungen. Sieht am schlimmsten aus, was irreführend ist. Bei 13:08 sieht man eine offenbar gelungene Betäubung. Der Bulle scheint gut getroffen, er verdreht die Augen, ein Zeichen dafür, dass das Gehirn einen Schlag ab bekommen hat. Der Metzger testet sogar den „Zwinker-Reflex“. Aber bei 13:40 zeigt ein anderer Bulle ein ähnliches Gesicht und kommt dann doch wieder zu sich, zwinkert und ist voll dabei, als es der Arbeiter nicht mehr nachprüft. Die Schädelplatte der Bullen ist sehr dick. Leicht verkantet oder verrutscht, wird der Bolzenschuß sofort unwirksam. Zwischen gar nicht und gut betäubt gibt es jede mögliche denkbare Variante. Den Ton hatte ich nicht an.“ ~N.T.