Es mag zwar eine unbequeme Wahrheit sein, aber Tatsache ist, wie es der ehemalige Vize-Präsident der Citibank so treffend formuliert hat, dass jedes Steak in unserer Überflussgesellschaft ein Schlag ins Gesicht eines hungernden Kindes ist.

Die Produktion tierischer „Produkte“ ist in geradezu sträflicher Weise ineffizient, vernichtet unsere Ressourcen (allen voran Trinkwasser, fruchtbare Böden und saubere Luft), trägt maßgeblich zur Kilmaerwärmung bei, bedeutet Leid für alle Lebewesen (menschliche, wie nicht-menschliche) innerhalb dieses Systems und zerstört durch die Begünstigung von Zivilisationskrankheiten unser Gesundheitswesen.

Es gibt Alternativen. Die Zukunft ist pflanzlich, nur so werden wir Menschen vor Hunger, klimassoziierten Katastrophen und Engpässen in Wasserversorgung schützen können.
Dass noch andere Strategien (wie z.B. die Beendigung von Lebensmittelverschwendung) folgen müssen, ist kein Grund, diese Basisvoraussetzung länger zu vernachlässigen.
Zwei Zitate von Jean Ziegler, ehemaliger Schweizer Nationalrat und UNO-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung:

„Die weltweit größte Getreideernte ist rund 2 Milliarden Tonnen pro Jahr. Über 500.000 werden dem Vieh der reichen Nationen verfüttert – während in den 122 Ländern der Dritten Welt pro Tag nach UNO-Statistik 43.000 Kinder am Hunger sterben. Diesen fürchterlichen Massenmord will ich nicht mehr mitmachen: kein Fleisch zu essen ist ein minimaler Anfang.“

„Ein Kind, das heute am Hunger stirbt, wird ermordet.“

Von wem ermordet? Von allen, die an diesem System beteiligt sind. Also auch von genau den Konsumenten, die durch ihre Käufe dieses System finanzieren!