Wie ich dich kenne, glaubst du doch noch an den Weihnachtsmann!
Oder an den Osterhasen!
Oder an das Monster, das sich nachts unter deinem Bett versteckt!
Oder im Schrank!
Nein?
Ach!
Warum glaubst du dann an die bunten, lächerlichen Lügen der Werbeindustrie, die dir suggerieren, dass 12,6 Millionen Rinder, 27,1 Millionen Schweine und 39,6 Millionen Hühner (Stand Mai 2016) irgendwo in Deutschland auf saftigen Wiesen und Weiden stehen und sich des Lebens erfreuen, obwohl du, wenn du unterwegs bist, kaum jemals ein Tier zu Gesicht bekommst?

Sie sind dort, wo du sie nicht sehen, nicht hören, nicht riechen kannst.
Sie sind dort, wo du keinen Zutritt hast.
Eingepfercht in diese langgestreckten, ziehharmonikaartigen, flachen Gebäuden mit den hohen Schornsteinen auf dem Dach.
Rotklinkermauerntierfabriken, die sich mit ihren Futtersilos wie Fremdkörper in die Umgebung drücken.
Im Dunkeln stehende, unsichtbare Schattenarmeen von fühlenden Lebewesen, mitten unter uns, wartend auf den Tod. Minütlich. Sekündlich. Jetzt.
Du hier draußen. Sie dort drinnen.

Glaubst du nicht auch, dass es mal Zeit wird, sich von den Mythen deiner Kindheit zu verabschieden, die dir die Industrie ins Gehirn gepflanzt hat?
Glaubst du nicht auch, es wird mal Zeit, Verantwortung zu übernehmen und zu dem Mensch zu werden, der du glaubst, schon zu sein?
Ein Mensch, der Schwächeren mit Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Milde und Mitgefühl gegenüber steht?
Ein Mensch, der nicht nur von Frieden, Freiheit, Gleichberechtigung, Integrität und Verbundenheit redet, sondern das auch lebt?

Schaue hinter den Vorhang und treffe die richtige Entscheidung.
Lebe ‪#‎vegan‬
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