Vorsicht Fleisch!

 

„Zwischen 1970 und 2000 hat sich in Deutschland die Zeit, in der sich ein Masthühnchen bis zu zwei Kilogramm anfrisst, fast halbiert – ein Ergebnis gezielter genetischer „Optimierung“.

Man muss kein Tierarzt sein, um zu verstehen, dass dabei die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere auf der Strecke bleiben. Fast ein Drittel aller Masthühnchen kann nicht richtig laufen oder bricht unter seinem eigenen Gewicht zusammen. Bis zu vier Prozent sterben während der Mast einen „Plötzlichen Herztod“ (sudden death syndrome) – als Opfer von Enge (am Ende der Mastzeit drängen sich etwa 22 Tiere pro Quadratmeter), Aggression unter Leidensgenossen, ammoniakverseuchter Luft, um nur wenige Stressfaktoren zu nennen.“

 

Vorsicht Fleisch!

Das öffentliche Nachdenken über Fleischproduktion und -konsum ist mehr als eine Modeerscheinung. Die Debatte ist überfällig.

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