Ich kann durchaus verstehen, dass man sich veganes Leben schwierig vorstellt. Es ist aber ganz einfach. Es gibt inzwischen unzählige Bücher und Videos, die diese Umstellung erklären und tausende von Tipps parat halten. Es ist so unglaublich easy, lecker und um ein Vielfaches gesünder, sich vegan zu ernähren.
Fleisch, Fisch, sämtliche tierischen Produkte, auch Leder und Pelz, werden sowieso innerhalb der nächsten 30 Jahre nahezu vollständig vom Markt verschwinden. Wir können es uns aus so vielen Gründen nicht mehr erlauben, 70 Milliarden sogenannte „Nutztiere“ auf diesem Planeten zu halten, sei es die unfassbare Umweltverschmutzung durch Gülle, sei es der Ausstoß von Treibhausgasen, die zu 50% aus der Tierzucht stammen, oder die brandgefährliche Bildung von tödlichen, multiresistenten Keimen, gegen die unsere antibiotischen Waffen daherkommen wie mit dem Messer zur Schießerei. Die Verschwendung von Ackerboden, jeglicher Ressourcen wie Wasser und Futtermittel, nur um einen Bruchteil der Kalorien in Fleisch zu erzeugen ist mit gesundem Menschenverstand und einem Taschenrechner nicht mehr darstell- oder tragbar.
Jeder, der sich vegan ernährt, trägt einen sehr großen Teil dazu bei, unseren geschundenen Planeten zu schonen und tut dabei nur Gutes.
Sich selbst, unserer Gesellschaft, den Tieren und unserer Erde.
Tiere zum Genuss töten zu lassen ist ein extrem archaisches Verhalten dessen wir uns so schnell wie möglich entledigen müssen.
Wir können uns das in keinster Hinsicht mehr leisten.
Und die Ausreden werden immer dünner, brüchiger und hanebüchener.
Der Verzehr von Tierleichen wird innerhalb der nächsten Jahre mehr und mehr gesellschaftlich geächtet werden. Der Prozess hat schon längst begonnen, was man an den panischen Reaktionen diverser Menschen deutlichst ablesen kann.

Frei nach Charlton Heston:

„Ihr müsst mir mein Schnitzel aus meinen toten, kalten Händen nehmen.“

Die Zukunft ist vegan oder findet nicht statt.